Melanie75 | Mon Feb 08 18:47:37 CET 2016 - Mon Feb 08 18:47:37 CET 2016

In letzter Zeit frag ich mich was die Menschen die nicht soviel Verdienen , Harz4 oder Obdachlose die hier Geboren wurden , noch Wert sind?

Ich empfinde es Depremierend das die Flüchtlinge ( sagt nicht Nein ist wohl so! ) BESSER behandelt werden als das eigene Volk....

Ausserdem worum es eigentlich hier ging.... Es MUSS für jeden Menschen normal sein sein Wohnbereich Ordentlich zu halten, warum können die das nicht?

Aber meine Meinung ist und bleibt...Die wirklich Hilfe brauchen führen sich NICHT so Respektlos auf wie die meisten es tun!!

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Las Vegas | Mon Feb 01 15:18:03 CET 2016 - Mon Feb 01 15:18:03 CET 2016

Zitat: von wählerkraft
.....dort sagte mir die sozialarbeiterin, dass die menschen eben nicht die küche, waschraum, duschräume etc. putzen dürften, da dies gegen die würde des menschen ist.......


Bei den genannten Räumen in Gemeinschaftsunterkünften könnten ggf. Hygienevorschriften dagegen sprechen?!
Mit der Aussage über Menschenwürde macht sie sich allerdings eher lächerlich, sorry...

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, liegt das Problem jedoch darin, dass grade von alleinstehenden jungen Männern die Räumlichkeiten eben NICHT selbständig angemessen gereinigt und gepflegt werden. Bevor die Unterkunft komplett verwahrlost und unbewohnbar wird, lässt man die Reinigung dann lieber professionell durchführen.
Ich wäre allerdings dafür, diese Tätigkeiten von den Asylbewerbern selbst zu fordern und dies durch entsprechendes "Personal" zu organisieren und überwachen.
Das hätte den Vorteil, dass die Bewohner sowohl Verantwortung lernen als auch sinnvolle Beschäftigung erhalten und Ansprechpartner im häuslichen Bereich haben, was nicht zuletzt der Integration zu Gute kommt. Zum anderen werden Vorurteile über "faule Ausländer" gemindert.

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Ursula1955 | Mon Feb 01 03:26:26 CET 2016 - Mon Feb 01 03:26:26 CET 2016

Zitat: von wählerkraft
es steht eben nicht jedem frei, sich in ihrer asylunterkunft zu betätigen. ich wohne quasi im asylbewerberheim (ehemaliges schwesternwohnheim, in dem bis auf 2 etagen komplett an die stadt köln verkauft wurden).
dort sagte mir die sozialarbeiterin, dass die menschen eben nicht die küche, waschraum, duschräume etc. putzen dürften, da dies gegen die würde des menschen ist. hab ich zwar nicht verstanden , warum das gegen die menschenwürde ist, aber egal. ich habe sie versucht mit dem argument zu überzeugen, dass wir auch unsere wohnung putzen dann kam von ihr das gegenargument, dass dort zu 95 % männer wohnen. gut. auch männer können putzen. aber anscheindend nicht wenn man aus ihrem kulturkreis kommt. sozialarbeiter eben....

tja. der sicherheitsdienst hat s auch gut gemeint und n putzplan geschrieben. die bewohner waren auch alle einverstanden. dann gabs aber ärger mit der bösen sozialarbeiterin.... versteh ich bis heute nicht. vielleicht liest hier ja jemand von der stadt köln mit und kann uns aufklären . könnten ja auch andere gründe dagegen sprechen, dass die bewohner/asylbewerber nicht putzen dürfen. nur hat sich vielleicht bis jetzt keiner getraut es auszusprechen. bis dahin können wir nur spekulieren.


Ich vermute, dass die Sozialpädagogin einfach einer eventuellen Konfrontation bzw. einem Streit aus dem Weg gegen wollte. Wahrscheinlich war sie nicht so sicher, dass wirklich alle(!) Bewohner mitmachen wollen beim Putzen. Vielleicht wäre ja auch tags darauf ein Neuer dazugekommen, der sich weigert und den Macho gibt.
Und dann fühlte sie sich wohler auf der Position: "Lieber mache ich nichts, was auch nur einen von den Bewohnern ärgern könnte."

Und das ist auch eine sinnvolle Position, solange die Politik keine entsprechenden Regelungen erlässt. Und in den Regelungen müsste stehen: Die Bewohner putzen (egal, ob Mann oder Frau) selbst!"

Das ist sinnvoll, weil die meisten der Bewohner vermutlich keinen Job finden, von dem sie sich eine Putzfrau leisten können. Außerdem sind sie, sobald sie ALG2 bekommen, ohnehin verpflichtet, jeden Job anzunehmen - auch den Job als Reinigungskraft.

Oder wollen wir nun wegen der Asylbewerber Hartz4 umändern - nach dem Motto: "Einem arbeitslosen deutschen Akademiker darf man zwar zumuten, einen Job als Putzkraft anzunehmen, einem arabischen Macho darf man das aber nicht zumuten."

Wenn wir diese Differenzierung nicht akzeptieren wollen, dann können wir doch gleich anfangen, den Leuten das Putzen zuzumuten.

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Ursula1955 | Mon Feb 01 02:48:51 CET 2016 - Mon Feb 01 02:48:51 CET 2016

Sorry Doppelpost.
Passierte, weil ich hier antworten wollte, während anderswo meine Antwort noch geöffnet war.

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wählerkraft | Mon Feb 01 00:41:40 CET 2016 - Mon Feb 01 00:41:40 CET 2016

es steht eben nicht jedem frei, sich in ihrer asylunterkunft zu betätigen. ich wohne quasi im asylbewerberheim (ehemaliges schwesternwohnheim, in dem bis auf 2 etagen komplett an die stadt köln verkauft wurden).
dort sagte mir die sozialarbeiterin, dass die menschen eben nicht die küche, waschraum, duschräume etc. putzen dürften, da dies gegen die würde des menschen ist. hab ich zwar nicht verstanden , warum das gegen die menschenwürde ist, aber egal. ich habe sie versucht mit dem argument zu überzeugen, dass wir auch unsere wohnung putzen dann kam von ihr das gegenargument, dass dort zu 95 % männer wohnen. gut. auch männer können putzen. aber anscheindend nicht wenn man aus ihrem kulturkreis kommt. sozialarbeiter eben....

tja. der sicherheitsdienst hat s auch gut gemeint und n putzplan geschrieben. die bewohner waren auch alle einverstanden. dann gabs aber ärger mit der bösen sozialarbeiterin.... versteh ich bis heute nicht. vielleicht liest hier ja jemand von der stadt köln mit und kann uns aufklären . könnten ja auch andere gründe dagegen sprechen, dass die bewohner/asylbewerber nicht putzen dürfen. nur hat sich vielleicht bis jetzt keiner getraut es auszusprechen. bis dahin können wir nur spekulieren.

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Heinz 55 | Sat Jan 23 14:49:33 CET 2016 - Sat Jan 23 14:49:33 CET 2016

Zitat: von BuFiPo
Wie bringt man die "Kuh" vom Eis? - Als erstes denke ich muss man sich an die Fakten halten, bzw. an bestehende (ergänzte) Rechtsgrundlagen.(siehe auch Merkblatt 7 d. Bundesagentur f. Arbeit).

Meine Reaktion:
Danke für Hinweis auf Merkblatt, wo ich dies durchlesen werde.


Dabei sollte man auch nicht die tatsächliche Lage in der Bundesrepublik aus den Augen verlieren. Hier müssten einmal die ehrlichen Zahlen zur Arbeitslosenstatistik veröffentlicht werden und nicht die geschönten Zahlen. Ich gehe derzeit davon aus, dass in Deutschland mehr als 8 Millionen Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Weiter halten sich mehrere Millionen EU-Bürger aus unseren Nachbarländern hier auf, die auf Arbeitssuche sind.

Meine Reaktion:
Was Sie beschrieben haben, brauche ich nicht ergänzen.


Daneben wirbt die Bundesregierung mit entsprechenden Programmen mehrere vietnamesiche und philipinische Arbeitnehmer an, die zukünftig in der Pflegebranche eingesetzt werden sollen.

Meine Reaktion:
Wenn das stimmen sollte was Sie beschrieben haben, dann handelt Bundesregierung falsch, denn man sollte BRD Arbeitslosen die in Pflegebranche mit gerechten Lohn einstellen.


Der Schwarzarbeitsmarkt verursacht in Deutschland einen sozialversicherungsrechtlichen Schaden in Höhe v. ca. 350 Mrd. Euro. Immer mehr Menschen geraten in diese Situation, weil sie auf dem offenen Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben.

Meine Reaktion:
Das habe ich in anderen Petitionen sehr oft über Schwarzarbeit BRD angeprangert, wo ich Ihnen Recht geben kann.


Um auf die Asylsuchenden zurück zu kommen. Viele dieser Asylbewerber fliehen vor Krieg, Terror und Elend die in ihren Heimatländern herrschen. Als Zielland haben sie sich Deutschland erwählt - nicht nur wegen der Einladung durch die Bundeskanzlerin - nein, sondern auch deshalb, weil wir das Land sind, dass die höchsten sozialen Ansprüche gewährt.

Meine Reaktion:
Viele Flüchtlingen gehen freiwillig wieder zurück in ihrer Heimat, dass wurde in Medien berichtet, weil die Flüchtlingen bemerken, dass nicht so ist wie man sich in BRD vorgestellt hat.


Information meiner Seite:

Alle Welt redet von den vielen Flüchtlingen, die kommen. Aber immer mehr wollen auch wieder zurück. Am Berliner Flughafen etwa starten jede Woche Dutzende in den Irak. Sie haben genug von Deutschland.

„Freiwillige Ausreisen in Krisenländer sind keine Einzelfälle“, sagt Johann Ehrnsperger vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Nürnberg. Auch nach Afghanistan und Pakistan gingen Menschen zurück. „Meistens ist die Familie die treibende Kraft.“ Außerdem kämen viele mit überhöhten Erwartungen an das Leben in Deutschland.

Iraker können Unterstützung für Heimkehr bekommen
Genaue Zahlen zu freiwilligen Rückkehrern gibt es nicht. Statistisch erfasst werden nur Flüchtlinge, die ein spezielles Rückkehr-Förderprogramm von Bund und Ländern in Anspruch nehmen. Ein Recht darauf hat nur, wer sich die Reise sonst gar nicht leisten könnte.

Quelle: Focus Stand 14.02.2016 ( Es sind nur Ausschnitte, wo jeder den Rest nachlesen kann )


In Polen oder der Türkei wird z.B. lediglich ein Kindergeld i.H. von ca. 5/5,11€ gewährt.

Meine Reaktion:
Außerdem ist in Polen oder Türkei andere Lebenstandard anzurechnen, wo deren Lebensmittel - Strom - Wasser - Miete usw billiger sind als in BRD, deshalb sind die Löhne in Polen und Türkei niedriger als in BRD. So wird auch Kindergeld in ihren genannten Summe niedriger sein als in BRD.


So schrecklich und unmenschlich es klingen mag, aber wir müssen uns klar sein, dass so lange wir das Land sind, von dem die Flüchtlinge der Meinung sind, dass hier Milch und Honig fliessen, wird der Andrang weiter so bleiben wie er ist bzw. sich weiter steigern.

Meine Reaktion:
Da kann ich Ihnen nicht widersprechen.


Asylbewerber sollten deshalb lediglich dazu angehalten werden, ihre Unterkünfte so sauber zu halten, bzw. zu "bewirtschaften", wie man es von Menschen erwarten kann, ansonsten vertrete ich die Meinung, dass man ein knallhartes Arbeitsverbot aussprechen sollte. Darüber hinaus sollte auch kein Taschengeld sondern lediglich Sachleistungen in zwingend notwendiger Form gewährt werden bzw. die Aussicht auf eine Wohnung zunichte gemacht werden.

Meine Reaktion:
Da gebe ich Ihnen Recht.


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BuFiPo | Sat Jan 23 12:59:04 CET 2016 - Sat Jan 23 12:59:04 CET 2016

Wie bringt man die "Kuh" vom Eis? - Als erstes denke ich muss man sich an die Fakten halten, bzw. an bestehende (ergänzte) Rechtsgrundlagen.(siehe auch Merkblatt 7 d. Bundesagentur f. Arbeit).

Dabei sollte man auch nicht die tatsächliche Lage in der Bundesrepublik aus den Augen verlieren. Hier müssten einmal die ehrlichen Zahlen zur Arbeitslosenstatistik veröffentlicht werden und nicht die geschönten Zahlen. Ich gehe derzeit davon aus, dass in Deutschland mehr als 8 Millionen Menschen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Weiter halten sich mehrere Millionen EU-Bürger aus unseren Nachbarländern hier auf, die auf Arbeitssuche sind.

Daneben wirbt die Bundesregierung mit entsprechenden Programmen mehrere vietnamesiche und philipinische Arbeitnehmer an, die zukünftig in der Pflegebranche eingesetzt werden sollen.

Der Schwarzarbeitsmarkt verursacht in Deutschland einen sozialversicherungsrechtlichen Schaden in Höhe v. ca. 350 Mrd. Euro. Immer mehr Menschen geraten in diese Situation, weil sie auf dem offenen Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben.

Um auf die Asylsuchenden zurück zu kommen. Viele dieser Asylbewerber fliehen vor Krieg, Terror und Elend die in ihren Heimatländern herrschen. Als Zielland haben sie sich Deutschland erwählt - nicht nur wegen der Einladung durch die Bundeskanzlerin - nein, sondern auch deshalb, weil wir das Land sind, dass die höchsten sozialen Ansprüche gewährt.
In Polen oder der Türkei wird z.B. lediglich ein Kindergeld i.H. von ca. 5/5,11€ gewährt.

So schrecklich und unmenschlich es klingen mag, aber wir müssen uns klar sein, dass so lange wir das Land sind, von dem die Flüchtlinge der Meinung sind, dass hier Milch und Honig fliessen, wird der Andrang weiter so bleiben wie er ist bzw. sich weiter steigern.

Asylbewerber sollten deshalb lediglich dazu angehalten werden, ihre Unterkünfte so sauber zu halten, bzw. zu "bewirtschaften", wie man es von Menschen erwarten kann, ansonsten vertrete ich die Meinung, dass man ein knallhartes Arbeitsverbot aussprechen sollte. Darüber hinaus sollte auch kein Taschengeld sondern lediglich Sachleistungen in zwingend notwendiger Form gewährt werden bzw. die Aussicht auf eine Wohnung zunichte gemacht werden.

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Heinz 55 | Sun Jan 17 12:55:45 CET 2016 - Sun Jan 17 12:55:45 CET 2016

Zitat: von §§reiter
Sind es nicht überdurchschnittlich viele junge Männer, die momentan Asyl bei uns suchen? Bei denen ist es nicht selbstverständlich, dass sie an hauswirtschaftliche Tätigkeiten gewöhnt sind. Das ist bei deutschen jungen Männern auch oft so, weil zuhause eben oft noch die Mama putzt, kocht und Wäsche wäscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei jungen Männern aus arabischen und nordafrikanischen Ländern besser ist, zumal die Erziehung dort tendenziell noch eher in die Richtung geht, dass Hauswirtschaft Frauensache ist.

Meine Reaktion:
Da kann ich Ihnen nicht widersprechen.


Da der Staat bzw. die Helfer in den Flüchtlingsheimen eben nicht Mama und Papa sind, wird man wohl einen Anreiz für manche Asylsuchende setzen müssen, das kann eben ein symbolischer Euro Stundenlohn sein. Außerdem hilft das ganze Gerede von Selbständigkeit usw nichts, wenn die Praxis anders aussieht. Als Anreiz können auch fest verteilte Aufgaben und Strukturen helfen. Wenn Person A für den Müll zuständig ist und Person B für die Sauberkeit der Toiletten, funktioniert das oft besser als wenn alle irgendwie für alles theoretisch zuständig sind und dann doch keiner was macht.

Meine Reaktion:
- Wegen symbolischer Euro Stundenlohn bin ich dagegen, denn wenn Flüchtlingen nicht selbstständig eigene Unterkunft sauber halten kann, da kann ich nur Kopf schütteln.
- Wenn ich Unterkunft habe zum Beispiel in Hotel - Rehazentren - Kliniken - Verwandten - Bekannten - Freunden usw versuche ich soweit möglich ist, diese Unterkunft sauber zu halten, dass sollten auch die Flüchtlingen kapieren, denn diese Gruppe sind Gast in BRD bis deren Asylanträgen entschieden wurde.

Insgesamt eine durchaus bedenkenswerte Idee, trotz einiger Probleme die es sicher geben wird.

Meine Reaktion:
Es wird immer einige Problemen geben, dass habe ich bei Flüchtlingsstrom in anderen Petitionen ja geäußert - nicht nur bei Unterkünften - ( sicher wissen Sie was ich meine ).

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§§reiter | Sun Jan 17 04:15:46 CET 2016 - Sun Jan 17 04:15:46 CET 2016

Sind es nicht überdurchschnittlich viele junge Männer, die momentan Asyl bei uns suchen? Bei denen ist es nicht selbstverständlich, dass sie an hauswirtschaftliche Tätigkeiten gewöhnt sind. Das ist bei deutschen jungen Männern auch oft so, weil zuhause eben oft noch die Mama putzt, kocht und Wäsche wäscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei jungen Männern aus arabischen und nordafrikanischen Ländern besser ist, zumal die Erziehung dort tendenziell noch eher in die Richtung geht, dass Hauswirtschaft Frauensache ist.

Da der Staat bzw. die Helfer in den Flüchtlingsheimen eben nicht Mama und Papa sind, wird man wohl einen Anreiz für manche Asylsuchende setzen müssen, das kann eben ein symbolischer Euro Stundenlohn sein. Außerdem hilft das ganze Gerede von Selbständigkeit usw nichts, wenn die Praxis anders aussieht. Als Anreiz können auch fest verteilte Aufgaben und Strukturen helfen. Wenn Person A für den Müll zuständig ist und Person B für die Sauberkeit der Toiletten, funktioniert das oft besser als wenn alle irgendwie für alles theoretisch zuständig sind und dann doch keiner was macht.

Insgesamt eine durchaus bedenkenswerte Idee, trotz einiger Probleme die es sicher geben wird.

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Ursula1955 | Sat Jan 16 19:58:47 CET 2016 - Sat Jan 16 19:58:47 CET 2016

Zitat: von KollegeMostrich
Ich finde eher das man eine Petition starten sollte, mit dem Ziel die Asylbewerber zur Arbeit in der Gemeinde (Grünanlagenpflege, Müll aufsammeln, etc.) zu verpflichten. Sie bekommen genügend Geld und sind versorgt. Dafür können sie ruhig etwas zurück geben.


Die Problematik dürfte die gleiche sein wie bei einheimischen Arbeitslosen auch. In Bezug auf diese kann man ebenso gut die Frage stellen: Warum machen so wenige (nicht mal jeder 1000ste) der Langzeitarbeitslosen Ein-Euro-Jobs?! Gibt's es vielleicht doch nicht so viel unerledigte Arbeit in Deutschland, wie sich manche Leute einreden?

Oder ist es so, wie eine Bekannte von mir (Sozialpädagogin, die mit Ein-Euro-Jobbern zu tun hatte) sagte: "Diese Art von Arbeit ist eben keineswegs gratis für den Steuerzahler. Man braucht jede Menge Leute, die die Arbeitslosen anleiten und beaufsichtigen. Besonders teuer wird die Sache, wenn man die Arbeitslosen alle paar Monate austauscht. Denn dann muss immer wieder ein Neuer angeleitet werden."
Ich schätze, dass das bei einem Großteil der Asylbewerber auch so laufen würde.

Dennoch sollte man es versuchen. Ich meine aber, es wäre sinnvoll, wenn Asylbewerber erst mal mit der Arbeit im eigenen Umfeld (Asylbewerberwohnheim) beginnen. Diese Arbeit sollte m.E. nicht bezahlt werden,
da Hartz4-Empfänger ja auch nicht dafür bezahlt werden, dass sie ihr eigenes Essen kochen, ihre eigene Wäsche waschen, ihre eigene Umgebung sauber halten und ihre eigenen Kinder beaufsichtigen etc.

Trotzdem kann und sollte man festlegen: Asylbewerber, die sich in diesem "häuslichen" Bereich erst einmal mehr als andere bewähren, die bekommen dann als nächsten Schritt einen richtigen Ein-Euro-Job - zu den gleichen Bedingungen wie andere Arbeitslose auch: 130 Stunden Arbeit pro Monat für je einen Euro/Stunde plus (wenn nötig) eine Fahrkarte.

Ob dann nach dem Ein-.Euro-Job der "Klebe-Effekt" (= Hängen-Bleiben in einem richtigen Job) höher ist als bei einheimischen Langzeitarbeitslosen, das wird man sehen.

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