Leonidas1970 | Mon Mar 07 12:47:05 CET 2016 - Mon Mar 07 12:47:05 CET 2016

Mal abgesehen davon, dass meist die, die behaupten Liberal zu sein, am häufigsten nach Verboten schreien, macht ein Verbot nur Sinn, wenn es überwacht und sanktioniert werden kann.

Was wären denn Verbote? Frauen die Schwanger werden wollen aber nicht Nichtraucher wurden.
Soll denen dann eine Verhütungsspritze zur Zwangssterilisation gegeben werden? Dem potentiellen Papa das Kondom mit Sekundenkleber fixieren (bewusste Provokation).

Soll der Fötus Zwangsabgetrieben werden? Mal darüber nachgedacht? Ja klar. man kann immer mit Geldstrafen arbeiten, aber dadurch entzieht man dem Kind faktisch das Geld, also wäre das auch wieder eine nicht akzeptable Strafe.

Liebe Petentin, bei allem Verständnis und Rücksicht auf die Jugend, aber solche Punkte müssen eben auch bedacht werden.

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Heinz 55 | Sun Feb 28 10:19:08 CET 2016 - Sun Feb 28 10:19:08 CET 2016

Ich kann diese Petition nicht mitzeichnen, wo ich begründe:

- werdende Mütter müssen selbst die Verantwortung übernehmen zu Gunsten Schwangerschaft in dieser Zeit das Rauchen aufzuhören.
- Regierung kann in Persönlichkeitsrecht nicht einmischen.
- Ärzte können bei Schwangerschaft den Rat geben in dieser Zeit das Rauchen aufzuhören. Entscheidung trifft alleine die werdenden Müttern JA / NEIN.
- Würde diese Petition zu Gunsten von Ausschuss entschieden, dann kommen Petition über Alkohol - Drogen - Tablettensucht bei Schwangerschaft verboten werden sollte. Soweit sollte nicht gehen, denn dies müssten werdenden Mütter vernünftig sein für Schwangerschaft Rauchen - Alkohol - Drogen - Tablettensucht mit Hilfe zuständigen Ärzten bzw andere Hilfsmöglichkeiten in dieser Zeit aufzuhören.

Zum Schluss.
- Normalerweise hat Petentin Recht, aber durch Gesetz das Rauchen zu verbieten, würde in meinen Augen nicht funktionieren, denn starke Raucherin wird heimlich weiter rauchen.
- Unsere Umfeld von Raucher/innen sind teilweise mit Schuld, denn man könnte von sich aus wegen werdende Mütter in Schwangerschaft nicht vor denen Rauchen, da man als werdende Mütter auch einatmet, falls werdende Mütter entscheidet für diese Schwangerschaft Zeit das Rauchen aufzuhören. Darüber sollte man auch mal darüber nachdenken.

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Der_Max | Wed Feb 17 23:12:23 CET 2016 - Wed Feb 17 23:12:23 CET 2016

Zitat: von Malika2000
(...)Beim Nikotinabusus sind die meisten Kinder untergewichtig, klein und oft Mangelgeburten. (...)



Bitte belegen Sie anhand seriöser Quellen "die meisten". Ich habe in den letzten Tagen mal in meinem Umfeld gezielt gefragt, wessen Eltern geraucht haben und bin auf sehr, sehr viele gekommen. Alle heute im Alter 45-65 - und man kann sich nicht daran erinnern, dass es derartige Komplikationen reihenweise gegeben hätte. Und damals wurde geraucht, was das Zeug hält: Im Auto, in Zug und Bus, in der Kneipe, am Arbeitsplatz und in der Wohnung, ... Bei Feiern gehörte es zum guten Ton, dass der Gastgeber auch Zigaretten und Zigarren anbot usw.

Rauchen in der Schwangerschaft ist sicherlich ein Risikofaktor. Aber inwieweit der sich tatsächlich dahingehend auswirkt, dass soundsoviel Prozent der Kinder negativ beeinträchtigt sind, habe ich nicht gefunden. Geschweige denn "die meisten".

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Malika2000 | Wed Feb 17 22:39:12 CET 2016 - Wed Feb 17 22:39:12 CET 2016

Liebe Petentin, es wird niemals ein Verbot geben, welches werdenden Müttern das Rauchen in der Schwangerschaft verbieten kann. Ebenso wenig können Sie einer Heroinabhängigen Schwangeren verbieten Heroin zu konsumieren, auch einer Alkoholikerin nicht den Alkoholkonsum verbieten, keinem an Aids erkranktem Mann verbieten ein Kind zu zeugen, kein Alkohol zu trinken und nicht zu rauchen.
Wie und wer soll das kontrollieren? Sollen solche Mütter zu Abtreibungen- oder gar Zwangssterilisationen gezwungen werden?

Dazu auch: Jede Zigarette führt zu
Veränderungen an den DNA
Strängen (Träger der Erbanlagen) in
den Zellen. Das Spermiogramm kann in Anzahl und Beweglich
keit der Spermien unauffällig sein, trotzdem können qualitative
Anomalien der Spermien vorliegen, welche schädliche Folgen für
die frühe Entwicklung des Embryos haben können


Bei Alkohol: In Deutschland werden jedes Jahr etwa 10.000 Neugeborene mit Alkoholschäden zur Welt gebracht. Etwa 4000 von ihnen haben das Vollbild des fetalen Alkoholsyndroms und sind lebenslang körperlich und geistig schwerbehindert. In einer Studie der Charité gaben 58 % der befragten Schwangeren an, gelegentlich Alkohol zu trinken.

Beim Nikotinabusus sind die meisten Kinder untergewichtig, klein und oft Mangelgeburten.
Beim Alkohol sieht es schon dramatischer aus.
Diese Kinder haben ein typisches Aussehen und sind meist körperlich und geistig lebenslang geschädigt.
Also wenn schon so eine Petition- dann gegen Alkohol und Drogenmißbrauch. Selbst das wird aber nicht umsetzbar sein.

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wst0312 | Wed Feb 17 11:08:55 CET 2016 - Wed Feb 17 11:08:55 CET 2016

Hier verwechseln Sie aber etwas. Diese Petition handelt nicht von Schwangeren!
Sie soll, Zitat Petitionstext, Frauen, die gewollt und geplant schwanger werden bevormunden!

Die Damen müssten sich also 3 Monate bevor sie schwanger werden bei irgendeiner, vermutlich noch einzurichtenden, Behörde melden, und beantragen, dass sie in dem kommenden 12 Monaten (3 + 12) den Gesetzen entsprechend bestraft werden, falls sie rauchen...

PS: Ein Loch im Gummi schützt in diesem Falle natürlich vor Strafe, denn dann ist die Schwangerschaft ja nicht gewollt und geplant!

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CYBERYOGI =CO=Windler | Wed Feb 17 06:44:57 CET 2016 - Wed Feb 17 06:44:57 CET 2016

Alkohol ist selbst in kleinen Dosen für Schwangere weit gefährlicher. Den Kindern sind resultierende Missbildungen an der (schmalen spitzen) Nase anzusehen und Alk-bedingte Lernstörungen eindeutig nachgewiesen. (SuchMa: "Fetales Alkoholsyndrom").

Hirnschutz geht uns alle an! Daher sollte diese Suchtbekämpfung bei Schwangeren (evt. auch medikamentös) höchste Priorität haben.

Evt. könnte praktische Durchführung schwierig sein, sofern dies Schwangere eher zu präventiver Abtreibung zwingt, was ganz sicher nicht gewollt sein darf. Doch in einem Land, wo sogar Inzest aus angeblichen Nachwuchsschutzgründen noch immer illegal ist, sollte Alkoholkonsum bei Schwangerschaft doch erst recht geahndet werden.


(trotzdem Mitzeichnung)

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MeiBu1 | Tue Feb 16 15:12:02 CET 2016 - Tue Feb 16 15:12:02 CET 2016

Genau, eine Prämie fürs Nichtrauchen.
Wer soll das zahlen? Die Zigarettenindustrie? Ich denke mal, der Staat soll das zahlen. Also wir alle.
Und wie erfolgt die Kontrolle? Ach das zahlen dann die Krankenkassen. Also auch wieder wir alle.

Warum muss eine werdende Mutter belohnt werden? Was ist mit dem Vater? Mutter bekommt 500€ fürs Nichtrauchen und der Vater qualmt mit dem Geld die Bude zu. Perfekt.

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rupert1159 | Tue Feb 16 10:09:42 CET 2016 - Tue Feb 16 10:09:42 CET 2016

Nichtraucherprämie:gute Idee!Aber wie kontrollieren?Und natürlich müsste diese Prämie an jede Schwangere,auch Nichtraucher,zur Auszahlung kommen.
Was das mit dem Wegnehmen nach der Geburt betrifft:
Was ist wohl schädlicher für das Kind:Verlust der Mutter oder verqualmte Bude?
Bitte auf dem Teppich bleiben.

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gittiguju | Mon Feb 15 22:14:03 CET 2016 - Mon Feb 15 22:14:03 CET 2016

"Der_Max", danke, genauso ist es. Es werden schon genug Kinder ihren Eltern wegen Nichtigkeiten oder einfach so entzogen. Sehen so Demokratie und Selbstbestimmungsrechte aus?

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Ursula1955 | Mon Feb 15 21:32:46 CET 2016 - Mon Feb 15 21:32:46 CET 2016

Zitat: von rupert1159
Rauchen ist (noch) legal.
Daran ändert auch eine Schwangerschaft garnichts.
Wenn die Schwangere schon selber nicht so verantwortungsvoll ist:was wollen sie tun?
Sie in den Keller zerren und am Wasserrohr anketten?
Prügelstrafe bei Zuwiederhandlung?


Ich sehe da auch keine Chance, in diesem Punkt was über Verbote zu erreichen.
Das ginge frühestens, wenn das Kind geboren ist. Da kann (und sollte) man es der Mutter wegnehmen, wenn sie in seinem Beisein und in Innenräumen raucht.

Aber während der Schwangerschaft kann man höchstens über Belohnung etwas erreichen.
Offenbar hat man ja relativ leicht nachprüfen, ob geraucht wurde. Warum also nicht eine Prämie aussetzen (500 Euro für die Schwangerschaft und weitere 500 Euro für das Jahr danach), wenn die ehemalige Raucherin aufs Rauchen verzichtet?!

Damit erreicht man zwar nicht alle. Aber bei denen, die man erreicht, würde sich die Prämie lohnen.

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