Zitat: von zeitderveraenderungGenau so habe ich Sie eingeschätzt, verehrte zeitderveraenderung. Es ist gewiss nicht schändlich, sich über die Meinungsäußerungen anderer ein Bild von Themen zu machen, mit denen man sich im Alltag nicht konfrontiert sieht. Hat man sich aber zu einer Meinung umgerrungen, sollte man sie auch vertreten können. Ich habe es genossen, mich mit Ihnen über dieses Thema hier ausgiebig unterhalten zu haben, und hoffe, Sie auch in anderen Diskussionen beizeiten "wieder zu sehen".:-)
Hallo toha, selbstverständlich lasse ich mich von Dritten nicht beeinflussen. Wenn ich meine Meinung öffentlich manifestiert habe, so vertrete ich diese wie "ein Fels in der Brandung" :)
Zitat: von zeitderveraenderungIch betrachte Kritik i.d.R. auch als etwas Positives, sofern sie konstruktiv ist. Dazu ist, so meine ich, jeder Nutzer dieser Seite imstande. Leider rutschen Manche bei dem einen oder anderen Thema zu rasch ins Emotionale, und dann kann es unangenehm werden. Mit meinen Beiträgen beabsichtige ich nie, den Blutdruck des Petenten oder anderer Nutzer auf 220 zu treiben, und ich schätze, ähnlich verhält es sich bei anderen Nutzern. Wenn Alle immer einer Meinung wären, würde man ein solches Forum gar nicht benötigen. Dann würde man sich, über das Mitzeichnen hinaus, hier nur langweilen.
Ansonsten wäre ich wohl Politiker und würde mich wie die Fahne im Wind bewegen ;)
Kritik ist doch etwas Schönes. In der wohl weit verbreiteten Meinung gilt Kritik immer als etwas Negatives, dabei kann Kritik selbstverständlich auch etwas Positives sein.
Zitat: von zeitderveraenderungIn gewisser Weise gebe ich Ihnen Recht. Wenn man unbedingt im Bundestag sein Begehren vortragen und diskutieren möchte, muss man alles darum geben, das Quorum auch zu erreichen. Ich persönlich eigne mich aber weniger zur "Live"-Diskussion. Es mangelt mir dazu an Autorität, die es mitunter bedarf, den Zwischenrufern Paroli zu bieten. Es ist eine Kleinigkeit für Personen ohne Hemmnisse, mich "niederzubrüllen". Daher ist ein Forum, wie dieses, wo mir keiner reinquatschen kann, genau richtig für mich. Ich verstehe mich als leicht "naiver" Kreativling, der Ideen gebirt, die andere gerne Aufgreifen dürfen, und sollte sich am Ende ein Bundestagsabgeordneter finden, der sich um die Umsetzung bemüht, ist es mir auch ganz recht, wenn er sich allein die Lorbeeren dafür anheftet.
Das Wichtigste bei jeder Petion ist, dass man sich in den 30 Tagen aktiver Laufzeit darum kümmert und sich bemüht seine Petition zu bewerben, denn dieses Forum reicht dafür allein nicht aus. Die sozialen Medien können dabei eine gute Hilfe sein. Da kommt dann wohl auch ein alter kaufmännischen Grundsatz zum tragen "Wer nicht wirbt, der stirbt".
Zitat: von zeitderveraenderung
Für die Mutigen bleibt noch der Schritt selbst eine Partei zu gründen, wobei das den Sachverhalt einer Petition auch nicht "von heute auf morgen" ändert.
Habe ich mir auch schon überlegt. Wäre allerdings weniger etwas für mich, da ich mich einem Fraktionszwang niemals beugen würde. Ich eigne mich wohl eher zum Diktator, denn zum Patreivorsitzenden. Diktator indes möchte ich auch nicht sein - zuviel Verantwortung.
Des Weiteren sind die bundesdeutschen Stellenangebote in diesem Bereich überaus mager. ;-)
Ich betrachte es so: Es gibt hervorragende Petitionen, die das Quorum niemals erreichen werden. Mitunter sind die Ideen gut, doch die Zeit ist noch nicht reif, sie umzusetzen. Mit dem Ende der Mitzeichnungsfrist ist das Thema für mich aber bei Weitem noch nicht gestorben. Wo immer ich auf Menschen treffe, mit denen es möglich ist, sich gepflegt auseinander zu setzen, kann das Thema wieder aufflammen und beim Bierchen zum unterhaltsamen Abend beitragen. Irgendwann kommt dann Jemand auf die Idee, ein ähnliches Begehren einzureichen, und dann trifft es auf ein Publikum, welches sich in zahlreichen Gesprächen bzgl. des Themas hinreichend vorbereitet hat.
Die Menge an Mitzeichnungen zeugt nicht unbedingt von der Qualität eines Begehrens. Eine Petition, die fordert, sämtliche Ausländer rigoros abzuschieben - Asylrecht hin, Asylrecht her- hätte u.U. keine Mühe, das Quorum zu erreichen. Dadurch wird das Ansinnen des Petenten jedoch nicht einen Deut ehrbarer. Glücklicher Weise vermag es bereits der Ausschussdienst, solche skurrilen Einfälle abzuschmettern.
Ihnen "Alles Gute" und: Wir lesen uns in kommenden Petitionen!
Zitat: von toha666
Liebe zeitderveraenderung,
Bitte lassen Sie sich von H13H nicht verunsichern. Jede Kritik, die dazu beizutragen vermag, dass sich meine Idee verfeinert ist mir willkommen.
Hallo toha, selbstverständlich lasse ich mich von Dritten nicht beeinflussen. Wenn ich meine Meinung öffentlich manifestiert habe, so vertrete ich diese wie "ein Fels in der Brandung" :)
Ansonsten wäre ich wohl Politiker und würde mich wie die Fahne im Wind bewegen ;)
Kritik ist doch etwas Schönes. In der wohl weit verbreiteten Meinung gilt Kritik immer als etwas Negatives, dabei kann Kritik selbstverständlich auch etwas Positives sein.
Das Wichtigste bei jeder Petion ist, dass man sich in den 30 Tagen aktiver Laufzeit darum kümmert und sich bemüht seine Petition zu bewerben, denn dieses Forum reicht dafür allein nicht aus. Die sozialen Medien können dabei eine gute Hilfe sein. Da kommt dann wohl auch ein alter kaufmännischen Grundsatz zum tragen "Wer nicht wirbt, der stirbt".
Für die Mutigen bleibt noch der Schritt selbst eine Partei zu gründen, wobei das den Sachverhalt einer Petition auch nicht "von heute auf morgen" ändert.
Liebe zeitderveraenderung,
Bitte lassen Sie sich von H13H nicht verunsichern. Jede Kritik, die dazu beizutragen vermag, dass sich meine Idee verfeinert ist mir willkommen. Es ist gewiss unwahrscheinlich, dass diese Petition das Quorum noch erreicht - dazu müsste schon ein Wunder geschehen.
Mich interessieren bei meinen Petitionen besonders die Einwände, die andere Nutzer bzgl. des Begehrens haben. Sollte ein Wunder geschehen und ich doch noch in den Bundestag eingeladen werden, möchte ich insbesondere die Einwände noch einmal mit allen Abgeordneten des Bundestag durchgehen, und mit ihnen gemeinsam überlegen, wie man den "Befürchtungen" bei der Umsetzung des Begehrens begegnen kann.
Hallo H13H ,
Sie haben natürlich ganz und gar recht.
Nur kämpfe ich hier um jede Simme, und zeitderveraenderung bekomme ich vielleicht noch rum. ;-)
Ihr Petent von Petition 67392
P.S.: Danke für das Kompliment!
Zitat: von zeitderveraenderungDie ganze Geschichte ist nun bereits etwas her. Das P-Konto war da noch eine ganz junge Sache und meine Bank hatte zwar bereits das erforderliche Formular, doch musste man es erst aus dem hintersten Winkel der Filiale kramen. Trotz Antrag wurde mir das P-Konto nichr eingerichtet. Hätte ich natürlich einklagen können, doch letzten Endes erschien mir die Einrichtung desselben unter den jetzigen Bedingungen nicht zweckmäßig. Ein solches P-Konto würde mir bei meinen unregelmäßigen Einkommen nicht gewährleisten, dass ich Monat um Monat die laufenden Kosten bedienen kann, auch wenn es im Jahresschnitt dazu reichen würde.
Grundsätzlich sollte es jederzeit möglich sein ein P-Konto einzurichten bzw. ein bestehendes Konto umzuwandeln. Warum man(n) deshalb extra ein Fremdkonto benötigt, ist für mich nicht schlüssig.
Zitat: von zeitderveraenderungBei mir verhält es sich nicht so arg. Ich habe eine recht niedrige Miete und mit dem niedrigsten Beitragssatz blieben mir bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst von 900 Euro immer noch ca. 350 Euro zum leben. Für mich -als Einzelperson- wäre der Pfändungsfreibetrag also derzeit knapp, aber ausreichend. Allerdings verhielt sich das zu dem Zeitpunkt, als ich Hartz IV den Rücken zuwandte noch nicht so.
Wenn ich meinen Beitrag für die KK und Miete zusammenrechne, wäre der pfändungsfreie Betrag damit wohl aufgebraucht und ich müsste ein Insolvenzverfahren gegen mich eröffnen lassen.
Zitat: von zeitderveraenderungSorry, habe mich verlesen - es handelt sich nur um ca 1,4 Mio NutzerZitat: von toha666
Es gibt z.Z. ca 1.700.000 registrierte Nutzer.
Diese Zahl war mir bisher nicht bekannt, aber immerhin sind es mehr "Teilnehmer" als einige Parteien "ordentliche" Mitglieder haben :)
Zitat:
E-Petitionen – das neue Internetportal des Petitionsausschusses
Auf den ersten Blick ähnelt das Portal dem bisherigen System, doch diese scheinbare Ähnlichkeit ist gewollt: Den fast 1,4 Millionen registrierten Nutzern soll die Umgewöhnung auf das neue System so leicht wie möglich gemacht werden. So kann der Nutzer auf der Startseite wie gewohnt auf die Kernbereiche des Systems zugreifen: Petitionen einreichen und bestehende Petitionen diskutieren und mitzeichnen. Die großen Neuerungen offenbaren sich erst nach der Startseite.
Quelle: https://epetitionen.bundestag.de/epet/service.$$$.rubrik.wasistneu.html
Zitat: von zeitderveraenderung
Leider sind es aber nur rd. 2% der Gesamtbevölkerung. Wenn man diese Zahl auf die Summe der Wahlberechtigten umlegt, ergibt sich ein höherer %-Anteil.
Das funktioniert so nicht ganz: Man braucht nicht Wahlbürger zu sein, um Petitionen beim Bundestag einzureichen. "Jedermann" schließt auch Kleinkinder und Ausländer mit ein. Die dürfen hier auch mitmachen, und rein theoretisch bräuchten Kleinkinder noch nicht einmal die Erlaubnis ihrer Eltern.
Ein gutes Argument für den gepflegten Umgang untereinander auf dieser Plattform ;-)
Zitat: von H13H
Sorry, aber dieser ganze zig-seitenlange "Antwort"thread ist ja wohl nichts Anderes als sinnloses persönliches Geschwafel, das nicht das Geringste mit der Intention der Petition zu tun hat.
Nehmt Euch ein Zimmer!
Ob das nun "persönliches Geschwafel ist, dazu darf jeder seine eigene Meinunghaben.
Ich bin aber der festen Meinung, dass man sich auch, über die eigentliche Petition hinweg, unterhalten kann.
Sorry, aber dieser ganze zig-seitenlange "Antwort"thread ist ja wohl nichts Anderes als sinnloses persönliches Geschwafel, das nicht das Geringste mit der Intention der Petition zu tun hat.
Nehmt Euch ein Zimmer!
Dabei ist diese Petition doch tatsächlich mal durchaus klar und verständlich formuliert!
Der Petitent möchte doch nur ein klein wenig mehr Sicherheit für sein kleinselbständiges Leben haben und hat das auch gut begründet.
"Außerdem kann der Gläubiger auch Pfändungen auf dem Privatkonto vornehmen." ist doch wohl gerade das, worum es hier in dieser Petition geht!
Zitat: von toha666
Ich habe mich derzeit so organisiert, dass kontinuierlich anfallende Kosten über ein Fremd-Konto begleiche - mein eigenes habe ich aufgeben müssen, es wurde bis zum letzten Cent (also über den Freibetrag hinaus) gepfändet.
Zitat: von toha666
Es gibt z.Z. ca 1.700.000 registrierte Nutzer.
Diese Zahl war mir bisher nicht bekannt, aber immerhin sind es mehr "Teilnehmer" als einige Parteien "ordentliche" Mitglieder haben :)
Quelle Wikipedia : Dezember 2015
CDU 446.859 Mitglieder
SPD 445.534 Mitglieder
Die Linke 59.634 Mitglieder
Die Grünen 59.526 Mitglieder
FDP 53.197 Mitglieder
Piratenpartei 6.493 Mitglieder
etc. pp.
Leider sind es aber nur rd. 2% der Gesamtbevölkerung. Wenn man diese Zahl auf die Summe der Wahlberechtigten umlegt, ergibt sich ein höherer %-Anteil.
Sehr geehrter zeitderveränderung,
Ich vermag mich Ihren Ausführungen zum Thema "Kleinunternehmer" in den wesentlichen Punkten anschließen, und bin dankbar für die Hintergrundinformationen, die Sie liefern. Das in Deutschland 3 Mio Menschen von dieser Regelung betroffen sind, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich hätte die Anzahl bestenfalls auf die Hälfte geschätzt. Insofern ist es natürlich besonders enttäuschend, wenn Petitionen, wie diese, am Ende auf vielleicht gerade einmal 50 Mitzeichnungen kommen. Andererseits mögen auch nur ein Bruchteil der Kleinunternehmer derzeit von Pfändungen betroffen sein, und der Rest ist entweder auf dieser Plattform nicht präsent, oder sagt sich: "Was geht mich das an?".
Trotz der Übereinstimmung in den wesentlichen Punkten, möchte ich auf einige Anmerkungen von Ihnen noch einmal gesondert eingehen:
Zitat: von zeitderveraenderung
a.) Leider verfügt der Kleinunternehmer über kein Alleinstellungsmerkmal beim Thema "Pfändung". Grundsätzlich ist jeder der von Pfändung betroffen ist, auf die ein oder andere Weise in seinem wirtschaftlichen Handeln beschränkt. Die Gründe dafür sind auch sehr vielfältig. Zudem kommt eine Pfändung auch nicht "von heute auf morgen".
Zitat: von zeitderveraenderungDies ist einer der wesentlichen Gründe, warum ich im Petitionsbegehren erbetene Änderungen für unabdinglich halte. Eine "Schonfrist" von drei Tagen, in welcher der Kleinunternehmer die essentiellen Überweisungen vornehmen und das Geld für Verpflegung pp. abheben kann, nützt ihm überhaupt nichts. Die Einkünfte kommen bei mir mal zum Ersten, mal zum 15. mal erst gegen Ende des Monats aufs Konto. In letzteren Fällen ist der Gerichtsvollzieher immer schneller, und ich kann die Mietforderungen nicht begleichen. Bei der aktuellen Regelung nützt mir also ein P-Konto überhaupt nichts. Ich habe mich derzeit so organisiert, dass kontinuierlich anfallende Kosten über ein Fremd-Konto begleiche - mein eigenes habe ich aufgeben müssen, es wurde bis zum letzten Cent (also über den Freibetrag hinaus) gepfändet. Das beinhaltet für mich zwar eine doppelte Buchführung und im erhöhtem Maße bürokratischen Aufwand - lässt sich aber gegenwärtig nicht anders regeln.
Erschwerend kommt dann hinzu, dass ein KU sein Geld nicht regelmäßig zum 1. oder 15. eines Monats erhält, sondern von der Zahlungsmoral seines Gegenübers abhängig ist.
Zitat: von zeitderveraenderung
c,) Die Anzeige von Petitionen in Printmedien sollte keine "freiwillige Leistung" sein. Ein einfacher Kasten z.B. mit Überschrift "Aktuelle Petitionen" sollte die Petitionsnummer, den Kurztitel und den Link auf die E-Petitionen im Allgemeinen enthalten.
Ein vertretbarer Vorschlag Ihrerseits, zumal es nur eines Schriftsetzers bedarf, um diese Forderung umzusetzen. Sie und ich -als Zeitungsleser- gehören allerdings einer aussterbenden Gattung an. Die Verkaufszahlen der Prinmedien sind leider seit Jahren rückläufig. In zunehmendem Maße setzen auch größere Verlagshäuser auf Internetpräsenz und wir sehen uns heute der Frage gegenüber, ob zukünftige Generationen überhaupt noch in den Genuss kommen, allmorgentlich schlaftrunken zum Briefkasten zu wanken, um die geliebte Tageszeitung in Besitz zu nehmen. Es wäre daher erwägenswert, auch die Internetauftritte der Printmedien mit einzubeziehen. In jedem Fall aber kann epetitionen.bundestag.de Werbung in eigener Sache hervorragend gebrauchen. Einem Großteil der Bevölkerung dürfte diese Plattform und die Möglichkeiten, die sich aus ihr ergeben, vollkommen fremd sein. Es gibt z.Z. ca 1.700.000 registrierte Nutzer. Die meisten davon haben nur vorbeigeschnuppert, um eine Petition im eigenen Interesse mitzuzeichnen. Wir -die "Hängen-gebliebenen"- sind nur ein verhältnismäßig kleines Grüppchen politisch Interessierter.
Zitat: von toha666
Sofern die wirtschaftliche Existenz des Kleinunternehmers kohärent zu seiner Physischen ist, was ziemlich oft der Fall ist, führt die Beschneidung des Einkommens durch Pfändung mitunter zu einer nicht hinnehmbaren Beschneidung des existentiellen Minimums. Warum soll sich der Kleinunternehmer dann noch bemühen, Saat und Gesellschaft nicht auf der Tasche zu liegen? Dann ist er definitiv mit Hartz-IV besser dran.
a.) Leider verfügt der Kleinunternehmer über kein Alleinstellungsmerkmal beim Thema "Pfändung". Grundsätzlich ist jeder der von Pfändung betroffen ist, auf die ein oder andere Weise in seinem wirtschaftlichen Handeln beschränkt. Die Gründe dafür sind auch sehr vielfältig. Zudem kommt eine Pfändung auch nicht "von heute auf morgen".
b.) Der Kleinunternehmer verfügt, nach meiner Meinung, über ganz andere Alleinstellungsmerkmale.
Einen Blick darauf bietet z.B. die IHK Hannover mit einem "Merkblatt für Kleinunternehmer-Regelung in Europa"
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Gut zu erkennen ist, in dem benannten Merkblatt, dass in einigen (der Mehrheit) Ländern der EU, der Kleinunternehmer deutlich besser gestellt ist als in Deutschland. Den Höchstwert erzielen dabei die Engländer mit mehr als 100.000 €. Die geringsten Werte liegen in Finnland und Griechenland bei 10.000. Solche Unterschiede sind, in einem vereinten Europa, vollkommen unverständlich. Für mich stellt es aber einen zu großen Aufwand dar, die Regelungen und Bestimmungen in der jeweiligen Landessprachen nachzulesen.
Fakt ist für mich, dass die Summe von 3.000.000 Kleinunternehmer keine so "kleine" Personengruppe ist, wie der Petitionsausschuss in einer ersten Stellungnahme angegeben hat.
Fakt ist für mich, dass die Regelungen zur Kleinunternehmerregelung auf europäischer Ebene 1980 beschlossen worden sind.
D.h. seit nunmehr 36 Jahren wurden keine gravierenden Anpassungen in diesem Land vorgenommen. Dies schließt u.a. auch einen "einfachen" Inflationsausgleich mit ein.
Fakt ist, dass sich die Mitglieder des Bundestages eine solche Dynamik mit der jüngsten Diätenerhöhung beschlossen haben. Allerdings nur zum eigenen Vorteil. Man kann sicherlich von z.Z. 9082 € Abgeordnetenentschädigung ganz gut leben. Zum Teil kommen hierbei auch weitere grenzenlose Einnahmen hinzu. Der Kleinunternehmer ist, mit seinem Durchschnittsverdienst in Höhe von 1450 € im Monat, "von Armut gefährdet". Dies gilt für alle die weniger als 1500€ verdienen.
Erschwerend kommt dann hinzu, dass ein KU sein Geld nicht regelmäßig zum 1. oder 15. eines Monats erhält, sondern von der Zahlungsmoral seines Gegenübers abhängig ist.
Verschiedene Personengruppen wie Arbeiter, Angestellte und Beamte werden beinahe jährlich dazu aufgerufen für mehr Lohn, Gehalt etc. einzutreten. Allen voran, im aktuellen Beispiel, die Pilotengewerkschaft, die beinahe jedes Jahr Erhöhungen fordert. Ich habe allerdings noch nie gelesen, dass Kleinunternehmer in den Streik getreten oder dazu aufgefordert worden sind. Auf die fehlende Unterstützung durch die z.B. IHK, HWK habe ich bereits hingewiesen.
c,) Die Anzeige von Petitionen in Printmedien sollte keine "freiwillige Leistung" sein. Ein einfacher Kasten z.B. mit Überschrift "Aktuelle Petitionen" sollte die Petitionsnummer, den Kurztitel und den Link auf die E-Petitionen im Allgemeinen enthalten.