Nutzer2452257 | Tue Oct 11 14:38:10 CEST 2016 - Tue Oct 11 14:38:10 CEST 2016

Das Verbot der Freizeitfischerei in der AWZ in den Naturschutzgebieten soll doch gar nicht das Fische angeln beenden, weil es angeblich Tierquälerei ist oder Fische zur Ernährung überflüssig sind. Aber die Argumente aufgreifend: Der Gesetzgeber war schon aktiv und hat im Tierschutzgesetz klar geregelt, wie Wirbeltiere, zu denen Fische zählen, zu behandeln sind, um sie vor Leiden und Schmerzen zu schützen. Wer sich nicht dran hält, ist sicher ein Tierquäler und kann strafrechtlich belangt werden. Also nicht nur meckern und fordern, sondern sich auch vorher schlau machen. Ob Fische Schmerzen fühlen können, ist nach verschiedenen Quellen nicht eindeutig geklärt. Unabhängig davon empfinden sie Stress und zeigen Fluchtverhalten und ein ethischer Umgang ist angezeigt, was der Angler im Allgemeinen auch macht. In einem NSG soll die Natur geschützt werden, aber mittlerweile sind dazu bestimmte Arten oder Biotope in den Fokus gerückt, nicht pauschal alles. In diesem Fall, obwohl Meer, geht es nicht um Fische, sondern lt. BMUB um Morphodynamik (reliefbildende Prozesse), marine Makrophyten (höhere Wasserpflanzen); Bestände der Schweinswale, Kegelrobben und Seevogelarten sowie die Vernetzung der benthischen Lebensgemeinschaften (Gemeinschaften des Meeresbodens. Darauf hat das Angeln keinen Einfluss und ein Verbot ist überflüssig!

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toha666 | Mon Oct 10 17:02:30 CEST 2016 - Mon Oct 10 17:02:30 CEST 2016

Hallo!
Ich habe neulich einen echt fetten Hecht ausm Weiher gezogen. Eigentlich mag ich keinen Hecht. Daher schwimmt er jetzt bei mir zuhause in der Badewanne.
Aber ich möchte auf Höheres hinaus: Den Hecht habe ich mit Hilfe einer Brasse geködert. Eignet der sich jetzt dazu, ein weißen Hai an Land zu ziehen?
Ich bitte um rasche Antwort. Der Trawler ist bereits gebucht!
Herzlichst,

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Nutzer841067 | Sat Oct 08 20:30:21 CEST 2016 - Sat Oct 08 20:30:21 CEST 2016

Noch mal für die, die sich ernsthaft mit wissenschaftlichen Belegen für die Empfindungsfähigkeit, Sozialkompetenz und das Schmerzempfinden von Fischen befassen möchten:

1. Deutliche Nachweise für die Schmerzempfindlichkeit und Wahrnehmungsfähigkeit einschließlich Erinnerungsfähigkeit und komplexem Sozialverhalten auch von Fischen gibt es viele, z.B.:

Prof. Dr. Helmut Segner: Fish. Nociception and pain. A biological perspective, Editor: Federal Committee on Non-Human Biotechnology ECNH and Ariane Willemsen, Bern © ECNH, Federal Office for Buildings and Logistics (FOBL), Bern, 2012

ALAN G. HEATH, G. M. HUGHES: Cardiovascular and Respiratory Changes During Heat Stress in Rainbow Trout (Salmo Gairdneri), In: Journal of Experimental Biology, 1973/5

RSPCA Medway Report, Lord Medway et al. Report of the Panel of Enquiry into Schooting and Angling, u.a. gefördert von der Royal Society

Arends RJ, Mancera JM, Muñoz JL, Wendelaar Bonga SE, Flik G.: The stress response of the gilthead sea bream (Sparus aurata L.) to air exposure and confinement.J Endocrinol. 1999 Oct;163(1)


U.a. zeigen diese Studien, dass auch Fische bei Schmerz und Stress eine deutliche Körpersprache zeigen und u.a. wie der Mensch Endorphine, also körpereigene Opioidpeptide, ausschütten, was sinnlos wäre, würden sie keinen Schmerz empfinden.

Sehr lesenswert auch:

Prof. Markus Wild: Fische. Kognition, Bewusstsein und Schmerz, 2012


Aus diesen und den weiteren genannten Gründen sollte die Quälerei und das sinnlose Töten von Fischen als "Freizeitvergnügen" verboten werden, vor allem in Naturschutzgebieten. Und die absurde Behauptung, solche Tierquälerei würde die Verbundenheit mit der Natur erhöhen, ist entweder zynisch oder schlicht dumm. Eine Verbundenheit mit der Natur kann nur durch Ehrfurcht vor allem Leben und durch eine tiefe Ehrfurcht vor aller Schöpfung erzeugt werden. Hier ein Textausschnitt von Albert Schweitzer aus "Mein Wort an die Menschen" zum Nachdenken für die, die noch berührbar sind:

"Ich rufe die Menschheit auf zur Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben. Diese Ethik macht keinen Unterschied zwischen wertvollerem und weniger wertvollem, höherem und niederem Leben. Sie lehnt eine solche Unterscheidung ab. Denn der Wunsch, allgemeingültige Wertunterscheide zwischen den Lebewesen anzunehmen, läuft im Grunde darauf hinaus, sie danach zu beurteilen, ob sie uns Menschen nach unserem Empfinden näher oder ferner zu stehen scheinen. Das ist aber ein ganz subjektiver Maßstab. Wer von uns weiß denn, welche Bedeutung das andere Lebewesen an sich und im Weltganzen hat? Die Konsequenz dieser Unterscheidung ist dann die Ansicht, dass es wertlose Leben gäbe, dessen Vernichtung oder Beeinträchtigung erlaubt sei. Je nach den Umständen werden dann unter wertlosem Leben Insekten oder „primitive“ Völker verstanden. Die unmittelbarste Tatsache im Bewusstsein des Menschen lautet: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Diese allgemeine Bejahung des Lebens ist eine geistige Tat, in der der Mensch aufhört dahinzuleben, in der er vielmehr anfängt, sich seinem Leben mit Ehrfurcht hinzugeben, um ihm seine wahren Werte zu geben. Der auf diese Weise denkend gewordene Mensch erlebt zugleich die Notwendigkeit, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vor dem Leben entgegenzubringen wie dem eigenen. So erlebt er das andere Leben in dem seinen. Als gut gilt ihm alsdann: Leben zu erhalten und zu fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert zu bringen. Als böse gilt ihm
nun: Leben schädigen oder vernichten, entwickelbares Leben in der Entwicklung zu hindern. Das ist das absolute und denknotwendige Grundprinzip des Sittlichen. Durch die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben kommen wir in ein geistiges Verhältnis zur Welt"

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Nutzer841067 | Sat Oct 08 20:12:15 CEST 2016 - Sat Oct 08 20:12:15 CEST 2016

Gibt es einen Grund, Menschen nicht zu verbieten, anderen Lebewesen Schmerz und Leid zu bereiten, außer dem brutalen Recht des Stärkeren, der Basis aller Barbarei?

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Nutzer2453985 | Sat Oct 08 12:16:10 CEST 2016 - Sat Oct 08 12:16:10 CEST 2016

Ein Fisch der mit der Angel gefangen wird, hat weniger Stress, als Fische die in Netzen fast zerquetscht
werden und letztendlich Möwenfutter werden, was müsste alles verboten werden weil es Schmerzen bereitet, überlegt mal

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hans_21 | Thu Oct 06 22:20:21 CEST 2016 - Thu Oct 06 22:20:21 CEST 2016

In aller Kürze:
Die angestellten Vergleiche rechtfertigen m.E. jede Kritik an der hier an den Tag gelegten Gesinnung die m.E. entweder das Resultat einer menschenverachtenden Propagandaschlacht s.g. Tierrechts-(nicht Tierschutz!) Organisation sind oder ihrer Unterstützung dienen. Nicht Wenige, die sich näher mit solchen Organisationen auseinandersetzen sind der Meinung, dass primär nicht das Wohl der Kreatur sondern viel mehr das Eintreiben von Spenden Ziel solcher Veranstaltung ist.
Für meine Begriffe kann die Freizeitfischerrei dazu dienen, die fortschreitende Entfremdung des Menschen von der Natur aufzuhalten wodurch den Tieren viel mehr geholfen wäre als geschadet. Wenn ein jeder, der eine Fisch isst, auch schon einmal einen geangelt hätte würde sich mehr ins Positive entwickeln als mit jeder Kampagne.

VG

hans21

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Erlenhopser | Tue Oct 04 00:29:38 CEST 2016 - Tue Oct 04 00:29:38 CEST 2016

Also Fisch und Mensch beim Schmerzempfinden gleichzustellen halte ich für sehr gewagt. Das ganze dann noch mit Sklaverei und Kindesmisshandlung , Unterdrückung der Frau etc.in Einklang zu bringen geht ja wohl garnicht. Solche Behauptungen halte ich für gefährlich. Dann unter 5. kommt noch Menschenhandel ins Spiel. Gehts noch!! Sicher spürt ein Fisch etwas und ach, er nimmt sogar seine Umwelt wahr. Was für eine fortschrittliche Erkenntnis. Das Fische keine tumben Wesen sind weiß doch jeder Angler. Das sie den Haken spüren sicher auch. Aber es ist kein Empfinden im menschlichen Sinn. Empfände der Fisch wirklich Schmerz würde er ja bei leichtem Zug an der Angel, ähnlich einem Ochsen am Nasenring der zugrichtung ganz leicht folgen. Ein Drill wo der Fisch sich heftig wehrt fände so garnicht mehr statt. Da ein Fisch sich aber heftig wehrt, sogar Schnur von der Rolle zieht, zeigt doch klar das kein Schmerzempfinden da ist. Das er irgendetwas spürt stellt ja kein Angler in Abrede, aber Schmerzen. Ich sage nein.
Zu 4. Naturschutzgebiete. Von der EU war gar kein Naturschutzgebiet gefordert. Hier geht es um Natura2000 Gebiete. Die sollen aber in deutsches Naturschutzrecht geht es nach den Richtlinien/ Empfehlungen der Naturschützer. Naturschutzgebiet hieße Nutzungsverbot. Hier will man aber nur Angler und Surfer verbieten. Fischer dürfen ( mit Einschränkungen) da weiter fischen. Frachtschiffe und Sportboote dürfen da weiter fahren. Sogar Pipelines und Windparks sind möglich. Sehr fragwürdig so ein Naturschutzgebiet. Aber dir geht es wahrscheinlich garnicht um Schutz oder Bewahrung von Habiaten sondern darum Angler auszusperren bzw. verbieten. Dir geht es auch nicht um das Leid was ein Tier empfindet. Es leidet schließlich jedes Tier was zur Beute wird. Dir geht es nur darum den eigenen Willen durchzusetzen.

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Nutzer841067 | Mon Oct 03 13:38:55 CEST 2016 - Mon Oct 03 13:38:55 CEST 2016

Ich beantworte hier aus Zeit- und Platzgründen die sich teilweise wiederholenden Fragen mal im Block und führe dann auch ein paar Quellen an, wobei jeder, der ernsthaft an seriösen und unabhängigen Antworten auf die für die Legitimation dieser Petition wichtige Frage, ob Fische Schmerz und Qual empfinden können (eine Frage, die sich bereits bei einer aufmerksamen Beobachtung der schmerzvermeidenden Verhaltensweisen von Fischen und Einschalten des gesunden Menschenverstandes mit ja beantworten lässt), bei Eingabe von Stichworten wie "Fische, Schmerzen" rasch im Internet fündig wird. Gespielt wird hier von den Lobbyisten der Angelindustrie das altbekannte Muster: Zum Abblocken von Mitleid und Mitgefühl und zur eigenen Legitimation werden den Objekten der Ausbeutung einfach jede Empfindungsfähigkeit und jedes Recht auf Eigenwürde und Unverletzbarkeit abgesprochen, und Kritiker werden als sentimental und unsachlich diffamiert. Das war schon bei den Debatten um die Sklaverei so, dann bei den Debatten um die Rechte von Kindern (denen lange ein den Erwachsenen entsprechendes Schmerzempfinden und Bewusstsein abgesprochen wurde) und Frauen (denen bis heute in Indien und einigen islamischen Staaten eine ausgeprägte Empfindungsfähigkeit und ein Recht auf Unverletzbarkeit abgesprochen werden, was rechtfertigt, dass unliebsame Frauen nach Belieben misshandelt und umgebracht werden) so, und diese Tradition wird heute in den westlichen Staaten seitens der Fleisch- und Fischindustrie fortgesetzt, auch hier entgegen aller augenscheinlicher Gegenbeweise (jedes Kind sieht und spürt die hochgradige Empfindungsfähigkeit jedes unserer Mitgeschöpfe). Das nur vorab bemerkt. Für an der Wahrheitsfindung Interessierte nur ein paar Hinweise:

1. Deutliche Nachweise für die Schmerzempfindlichkeit und Wahrnehmungsfähigkeit einschließlich Erinnerungsfähigkeit und komplexem Sozialverhalten auch von Fischen gibt es viele, z.B.:

Prof. Dr. Helmut Segner: Fish. Nociception and pain. A biological perspective, Editor: Federal Committee on Non-Human Biotechnology ECNH and Ariane Willemsen, Bern © ECNH, Federal Office for Buildings and Logistics (FOBL), Bern, 2012

ALAN G. HEATH, G. M. HUGHES: Cardiovascular and Respiratory Changes During Heat Stress in Rainbow Trout (Salmo Gairdneri), In: Journal of Experimental Biology, 1973/5

RSPCA Medway Report, Lord Medway et al. Report of the Panel of Enquiry into Schooting and Angling, u.a. gefördert von der Royal Society

Arends RJ, Mancera JM, Muñoz JL, Wendelaar Bonga SE, Flik G.: The stress response of the gilthead sea bream (Sparus aurata L.) to air exposure and confinement.J Endocrinol. 1999 Oct;163(1)


U.a. zeigen diese Studien, dass auch Fische bei Schmerz und Stress eine deutliche Körpersprache zeigen und u.a. wie der Mensch Endorphine, also körpereigene Opioidpeptide, ausschütten, was sinnlos wäre, würden sie keinen Schmerz empfinden.

Sehr lesenswert auch:

Prof. Markus Wild: Fische. Kognition, Bewusstsein und Schmerz, 2012

2. Die sinnlose Brutalität der Fischereiindustrie (das Hinterletzte, da bin ich ganz bei Ihnen) rechtfertigt keineswegs die sinnlose Tierquälerei von Hobbyanglern, schon gar nicht in Naturschutzgebieten, in denen Tiere vor Vernichtungswahn und Tötungslust der Menschen geschützt werden sollen.

3. Das pauschale, wissenschaftlich nicht fundierte Abschmettern von Studien durch mit der Fischverwertungsindustrie eng verflochtene Institute und Professoren (z.B. Arlinghausen - Institut für Binnenfischerei) ist wenig überzeugend und wenig verwunderlich, würden sie sich doch sonst die eigene Existenzberechtigung absprechen. Bis vor kurzen hat z.B. die Fleischindustrie selbst die eindeutig tierquälerische Kastenstandhaltung der erbarmungswürdigen Sauen in der Massentierhaltung als nicht tierquälerisch bezeichnet und das ähnlich abstrus mit der mangelnden Empfindungsfähigkeit der Sauen begründet und Gegenbeweise und -Indizien vom Tisch gewischt. Erst nachdem mit hohem Aufwand und unter Einbindung zahlreicher Wissenschaftler akribisch die Qualen der Sauen belegt wurden, kommt allmählich Bewegung in die Sache, und es ist zu hoffen, dass diese Tierquälerei endlich verboten wird. Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich jetzt in Bezug auf die Fische ab.

4. Zugegeben: Jedes Weniger an Qual ist zu begrüßen, und es ist weniger qualvoll, wenn Fische tatsächlich sofort einzeln nach dem Fang getötet werden - was aber sehr oft, wie ich selbst wieder und wieder erlebt habe, nicht der Fall ist - als wenn sie in Riesennetzen gefischt, gequetscht und solange der Luft ausgesetzt werden, bis sie endlich verreckt sind. Dennoch: das Fangen bleibt qualvoll, und keineswegs alle "Hobbyangler" töten schnell, und diese Petition will solch eine Quälerei als Freizeitvergnügen selbst in Naturschutzgebieten zulassen.

5. Arbeitsplätze. Das hat nichts mit dieser Petition zu tun und weist darauf hin, dass hier diejenigen für diese Petition plädieren, die an dem brutalen Angelgeschäft verdienen. Mit dem gleichen Argument kann man für die Erhaltung des Menschenhandels plädieren, denn der schafft schließlich auch Arbeitsplätze, und es gibt durchaus Menschenhändler, die aus materieller Not heraus handeln.

6. Vergleich Tiere-Pflanzen: Das übliche Totschlagarguement der Tiernutzungsindustrie gegen Veganer, wenn gar nichts mehr hilft und alle Argumente ausgegangen sind. Korrekt ist, dass auch Pflanzen auf Schädigungen und Verletzungen reagieren, schließlich sind auch Pflanzen Lebewesen, die auf Überleben ausgerichtet sind, und ein Argument dafür, dass man pfleglich mit ihnen umgehen und sie nicht, wie in unserer Gesellschaft üblich, achtlos vernichten sollte. Aber der Vergleich in Sachen Schmerzen ist wissenschaftlich nicht haltbar, z.B. fehlt die Ausschüttung von Endorphinen. Dennoch: Ein Aufruf zu mehr Achtsamkeit ist das allemal, erst recht gegenüber allen Tieren, die zusätzlich noch Schmerzen empfinden und deshalb auch fliehen können, wenn man sie denn lässt.

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Emloyeah! | Sat Oct 01 10:12:38 CEST 2016 - Sat Oct 01 10:12:38 CEST 2016

W e r sagt dass gerade Fisch nicht extrem wichtig für eine ausgewogene menschliche Nahrung gerade zur Eiweißernährung und Vermeidung von Jodmangel istl!?

Darüber hinaus ist selbst geangelter Fisch bei Verzehr durchschnittlich etwa (!)7x frischer als sogenannter "Frischfisch" der im Handel über die "Frische-Theken" vertrieben wird der mindestens 10Tage meist aber 21 Tage alt ist bis die Fische letzendlich aus den Netzen der Trawler in qualvoller Enge und Druck -> Seitnlinienorgan der Fische halb erdrückt endlich erstickt.

Waidgerechtes Angeln gerade mit Kreishaken -> Circlehooks ist hier vergleichsweise maximal fischschonend!

Darüber hinaus sichert dieses "Angeln" mehrere (!)zehntausende Arbeitsplätze gerade im eher strukturschwachen Norddeutschland in Touristik, Hotellerie, Camping, Landesverwaltung, Angelgeräteproduktion, -Verkauf, und Dienstleistungsgewerbe wie Kuttern die von Schleppnetz- Berufsfischerei seit mehr als 15Jahren zunehmend auf Touristenausfahrten umgesattelt haben was gerade den Gewässerböden in Nord- und Ostsee gerade im Meeresflorabereich und damit der Fauna durch nachwachsende Verstecke enorme Regeneration beschert hat.

Ihre geäußerten Qualvorwürfe habe ich bereits teil-entkräftet und zweifle diese im Maulbereich gerade bei Fischarte die sich von Krustentieren wie Krebsen und Muscheln ernähren deutlich an.
Wie sonst könnten bspw. meeresbrassenartige Fischarten in erheblichen Mengen von einem Parasiten befallen sein der ihre sukzesive Zunge ersetzt!?

Darüber hinaus gebietet es schlicht die Fairness der Argumentation die Quellen ihrer genannten Studien zu belegen, denn genauso gibt es Pflanzenstudien seit den 1960ern in denen eineindeutig nachgewiesen wurde, dass Pflanzen massive Schmerz- Stresssymptome bei Frasschäden -> Gegenreaktion Abwehr- Bitterstoffe, Tanine entwickeln (Williams& *XY an Akazien im Ngoro Ngoro)

Ebenso konnte in einer Studie 1982 mit hochsensiblen Elektroenzephalogramm-Messgeräten und Säuredichtemessgeräten eindeutig belegt werden, dass Gummibäume und Ficuspflanzen bereits auf die rein (!) verbale Ankündigung ihnen Schaden zu zufügen messbar mit "Stress" reagieren.

Wollen sie nun die Nahrungs- und Futtermittelgewinnng durch Ackerbau weltweit untersagen lassen!?

Wie ein Ethiker in seiner Studie die gerade letzte Woche in der Wochenzeitung die ZEIT belegt ausargumentiert hat, hat der Mensch die Berechtigung -wie jeder "Allesfresser" aber auch "Carnivoren" nach Darwin- die Berechtigung sich von Pflanzen u n d Tieren zu ernähren .

Ich stimme aber durchaus mit ihnen überein, dass dies so schonend und waidgerecht, sprich leidarm, schnell und uninflationär zu geschehen hat wie möglich.

Ich empfehle ihnen daher zeitnah einen Urlaub an der See um Trawler, Angelkutter, und Angler bspw. and Hafenanlagen und Stränden selbst in Augenschein zu nehmen und sich selbst ein realitätsnahen Eindruck über Fangart, Betäubung und Verarbeitung zu verschaffen.

..am besten bereits v o r unsachlicher Argumentation.

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ingeninge | Fri Sep 30 14:57:55 CEST 2016 - Fri Sep 30 14:57:55 CEST 2016

Da werde ich wohl mal Zitate bringen müssen, damit die Quellen nicht wieder rausgelöscht werden. Komisch, dass unbelegte Behauptungen nicht rausgelöscht werden...

Zitat: "Fische besitzen kein dem Menschen vergleichbares Schmerzempfinden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam aus Neurobiologen, Verhaltensökologen und Fischereiwissenschaftlern. An der wegweisenden Studie mitgewirkt hat Professor Dr. Robert Arlinghaus vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Humboldt-Universität zu Berlin." Quelle: http://www.fv-berlin.de/news/empfinden-fische-schmerzen-1

So sagt Professor Dr. Robert Arlinghausen auch im Interview: Zitat: "Wenn man sich diese Studien aber wirklich im Detail anschaut, sind die Effekte, die dort verhaltensseitig nachgewiesen wurden, sind so moderat und so gering und so schnell abklingend, dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist, das es zumindest ein menschenähnlicher Schmerz ist."
Quelle: http://www.mdr.de/exakt/die-story/video-40424.html

Aber mal abgesehen von rausgelöschten Quellennachweisen: Es geht dem Naturschutzprogramm auch gar nicht um das Leiden der Fische! Wir diskutieren hier einen Nebenkriegsschauplatz auf den Sie die Aufmerksamkeit gelenkt haben. Es geht um die absurde Frage, ob die Angelfischerei von Land (Brandung) und Kleinboot/Kutter eine so große Scheuchwirkung auf Schweinswale und Seehunde sowie die Vogelwelt hat, wie vom Bundesumweltministerium ins Feld geführt wird. Absurd in sofern, als dass die Berufsschifffahrt weiterhin mit ihren Pötten durch diese Gebiete fahren darf. Zitat: "• Angelsport, Angeln (Code 220)
Mögliche negative Auswirkungen auf die Erhaltungs-, Wiederherstellungs- und
Entwicklungsziele sind beispielsweise:
Störungen; Scheuchwirkung durch periodische und episodische Verlärmung; lokal
hohe Entnahme von ggf. seltenen oder bedrohten Arten durch Freizeitangeln;
Verletzungsgefahr für Meeressäugetiere und Seevögel durch Schiffsmüll oder
Angelmaterialien." Quelle: http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/meeresundkuestenschutz/downloads/Erhaltungsziele/Erhaltungsziele_Fehmarnbelt_2009-03-06.pdf
Was sachlich schon falsch ist, weil eine seltene oder bedrohte Art gar nicht angelandet werden darf; folglich auch nicht beangelt wird. Schiffsmüll ist zu 98% von der Berufsschifffahrt, weil es in vielen Häfen keine gratis Müllannahme gibt. Die verletzungsgefahr ist dann die totale geistige Verwirrung. Wenn überhaupt, kann es sich nur um Netze handeln, mit denen wir Angler gar nicht fischen dürfen!

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