Es sollte nicht noch mehr Geld ins DSystem gepumpt werden - in dieses Fass ohne Boden. Es war damals die Ursünde der Agrarpolitik, durch die Stützung der Erzeugerpreise den Landwirten ein gutes Einkommen sichern zu wöllen. Die Großen schoben nur zu gern die Kleinen vor, um bei den Politikern und den Wählern auf die Tränendrüsen zu drücken und selbst den Löwenanteil abzusahnen. Außer Butterbergen und Milchseen kam dabei nur jede Menge Mist heraus.
@ Der_Max: Etwas Gülle auf dem Acker ist ja nicht verkehrt, aber das rechte Maß wird dabei oftmals erheblich überschritten.
Es ist also grundsätzlich richtig, dass dem Preis wieder die Angebot und Nachfrage regulierende Funktion zukommt. Natürlich lassen sich die Kapazitäten nicht von heute auf morgen reduzieren. Nötig wäre daher:
- Beihilfen grundsätzlich degressiv zu gestalten.
- Unterstützung pro Betrieb unabhängig von der Größe und
- pro Arbeitsplatz
- Knüpfung der Beihilfen an eine über das gesetzliche Maß hinausgehende Beachtung des Umweltschiutzes und des Tierwohls, eben auch des Landschaftserhalts, wie bereits angefürht.
Die brutale Umgestaltung landwirtschaftlicher Nutzflächen in anderen Ländern, in denen bereits riesige Flächen von automatisierten und von GPS gesteuerten Maschinen bearbeitet werden, sollte uns eine Warnung sein, wie auch die vielen Augiasställe vor unserer Haustür.
Moin zusammen
Solange es Landwirte gibt, die z.B. 100 und weit mehr Milchkühe halten wird den evtl. noch gegegeben kleinen Bauern mit ca. 20 Kühen durch deratige Subventionsvorstellungen in keinster Weise geholfen.
Angebot und Nachfrage regeln den Markt und wenn dieser übersättigt wird, durch zu große Viehaltung, dann müssen die Landwirte intern umdenken.
Bei der verrückten Entwicklung der Globalisierung haben sich die Landwirte auch nicht gwehrt, weil Sie für sich größeren Profit witterten.
Wer zu hoch pockert muß mit Verlust rechnen und diesen selber ausbaden.
Zitat: von lunasteph
Die kleinen Bauern leiden, weil die großen Agrarindustiellen mit ihren verbrecherischen Machenschaften sämtliche Subventionen abgreifen.
Zitat: von lunasteph
Kleine Bauern können dem Landschaftserhalt ...
Zitat:
... und auch der Produktion von GUTEN Nahrungsmitteln dienen ...
Zitat:
- aber ich unterzeichne eine solche Petition nur, wenn der Natur- und Tierschutzfaktor garantiert mit drin ist.
Gerade im Radio, "Verbot von Bezeichnung vegetarische Wurst" - kann ich nur unterstützen. "Sojawurst" oder "Tofuschnitzel" sind schlicht scheinheiliges Methadon für Veganer.
Die kleinen Bauern leiden, weil die großen Agrarindustiellen mit ihren verbrecherischen Machenschaften sämtliche Subventionen abgreifen.
Kleine Bauern können dem Landschaftserhalt und auch der Produktion von GUTEN Nahrungsmitteln dienen - aber ich unterzeichne eine solche Petition nur, wenn der Natur- und Tierschutzfaktor garantiert mit drin ist.
Der entscheidende Punkt ist, WER durch den Moloch EU subventioniert wird: die industrielle Massenproduktion. Und da bleibt die bäuerliche Landwirtschaft auf der Strecke.
... und später bekommen sie dann Subventionen dafür, dass sie nicht weiter produzieren ... was die Sache noch absurder macht.
Ganz ehrlich? Wenn die Landwirte Herren auf dem eigenen Land sein wollen, selbständige Unternehmer, denen keiner rein redet, dann dürfen sie bei Vater Staat nicht die Hand aufhalten. Wachsen, selber Nischen suchen und besetzen oder weichen. Wie bei allen anderen Industrien auch.
Sämtliche Subventionen für Landwirtschaft sollten mittelfristig entfallen und in Zahlungen für "Natur- und Landschaftsschutz" umgewandelt werden. Und wenn dann der kleine Landwirt sich, zu seiner staatlichen Naturschutzprämie, noch ein paar Euros damit dazuverdient, dass er aus seiner ökologischen Landwirtschaft noch Erzeugnisse verkauft, dann sei ihm das herzlich gegönnt. Genauso kann er ja auch mit Tourismus Geld dazuverdienen. Aber eben keine Lifte mehr bauen. Aber Subventionen für industrielle Fertigung von Pflanzen oder Fleisch ist systemisch falsch.
Dass Bauern Subventionen dafür erhalten, dass sie auf ihren Feldern die Gülle aus der Schweinemast verklappen, zeigt sie Idiotie heutiger Landwirtschaftspolitik auf.