Zitat: von Der_Max
Der Ein-Euro-Job darf maximal 30 Stunden / Woche umfassen, damit noch genügend Zeit für eigene Bewerbungsanstrengungen bleibt.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben, aber ich finde im Internet NICHT, ob bei Antritt bis Ende 1 Euro Job weiterhin gesetzlich bewerben muss / kann oder 1 Euro Job bis Ende Laufzeit OHNE zusätzliche Bewerbung auf andere Stellenangebote, arbeiten muss. - Das wollte ich von Ihnen / von andere Mitgliedern / betroffenen Personen wissen. -
Dies habe ich gefunden:
Ausnahme bei Kinderbetreuung
Im Unterschied zu regulären Beschäftigungen gibt es beim Ein-Euro-Job KEINEN Arbeitsvertrag – die Beschäftigung ist eben nur eine Arbeitsgelegenheit, die vom Jobcenter vermittelt wird und NICHT auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wird. " Bis zu 30 Arbeitsstunden in der Woche sind erlaubt " . Ablehnen kann man den Ein-Euro-Job nur aus wichtigen Gründen, beispielsweise, wenn man " gesundheitliche Probleme hat, Kinder unter drei Jahren betreut oder die eigenen Eltern pflegt."
Quelle: Focus Online
In den Ein-Euro-Job kommen nur Leute, die bereits langzeitarbeitslos sind und sich keine Änderung des Status abzeichnet. Da wird also niemand von irgendwas (außer faulenzen) abgehalten.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben, aber lassen Sie das Wort " faulenzen " zukünftig weg. Dies ist meine Bitte an Sie.
Dies habe ich gefunden:
Mit sogenannten Ein-Euro-Jobs können sich Langzeitarbeitslose zwischen einem und zwei Euro pro Stunde zum Arbeitslosengeld II dazu verdienen. Dabei gilt: Die Beschäftigung muss im öffentlichen Interesse liegen darf " aber gleichzeitig KEINE regulären Arbeitsplätze verdrängen. " Dauerarbeitslose sollen so wieder in die Arbeitswelt integriert werden. "
Quelle: Focus Online
Dabei sind die Zeiten, als Horden von Leuten durch die Ein-Euro-Jobs genudelt wurden, lange vorbei. Heute wird die Maßnahme nur noch gezielt angewendet - im letzten Jahr für weniger als 100.000 von über einer Mio Langzeitarbeitsloser.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben.
Dies habe ich gefunden:
Über 100.000 Menschen in Deutschland haben einen Ein-Euro-Job. " Dabei gibt sogar das Arbeitsamt zu, dass viele Maßnahmen sinnlos sind. " Wie viele Stunden ein Ein-Euro-Jobber maximal arbeiten darf und wann er den Job ablehnen kann, zeigt FOCUS Online im Video
Quelle: Focus Online
Wenn einige subjektiv der Meinung sind, dass damit der Tiefpunkt erreicht ist, haben diese Menschen nicht unrecht. Aber: vielleicht ist diese Deutlichkeit nötig, weil sie es selbst anders niemals einsehen.
Meine Reaktion:
Teilweise gebe ich Ihnen Recht, aber wenn " Dabei gibt sogar das Arbeitsamt zu, dass viele Maßnahmen sinnlos sind. " sowie " darf aber gleichzeitig KEINE regulären Arbeitsplätze verdrängen. ", dann dürfen Sie Arbeitslosen NICHT die Schuld geben, da Arbeitgeber am längeren Hebel sitzen, weil nach 1 Euro Job Arbeitnehmer KEIN befristeten / unbefristeten Arbeitsverträgen erhalten, sondern von Arbeitgeber alle 6 bis 9 Monaten Arbeitslosen austauschen können. Laut Gesetzgeber " Dauerarbeitslose sollen so wieder in die Arbeitswelt integriert werden. " - darüber sollten Sie nachdenken und NICHT dauerhaft negativ über Arbeitslosen schreiben, die versuchen in die Arbeitswelt zurück zu kehren - egal mit welchen Hilfsmöglichkeiten von Gesetzgeber benötigt wird -
Der Ein-Euro-Job darf maximal 30 Stunden / Woche umfassen, damit noch genügend Zeit für eigene Bewerbungsanstrengungen bleibt.
In den Ein-Euro-Job kommen nur Leute, die bereits langzeitarbeitslos sind und sich keine Änderung des Status abzeichnet. Da wird also niemand von irgendwas (außer faulenzen) abgehalten.
Dabei sind die Zeiten, als Horden von Leuten durch die Ein-Euro-Jobs genudelt wurden, lange vorbei. Heute wird die Maßnahme nur noch gezielt angewendet - im letzten Jahr für weniger als 100.000 von über einer Mio Langzeitarbeitsloser.
Wenn einige subjektiv der Meinung sind, dass damit der Tiefpunkt erreicht ist, haben diese Menschen nicht unrecht. Aber: vielleicht ist diese Deutlichkeit nötig, weil sie es selbst anders niemals einsehen.
Zitat: von Samuhatschi
Es ist allerdings nicht richtig, dass ursprünglich vorgesehen war, dass ein Arbeitsloser nach dem Ein-Euro-Job beim selben Arbeitgeber eine sozialversicherungspflichte Stelle bekommen sollte.
Dies ist mir vollkommen bewusst und sollte dahingehend auch nicht so in der petition rüberkommen. 1-€-Jobber haben meist "gönner"(Gemeinden/Komunen/Vereine) die die Arbeitslosen für ihre Zwecke ausnutzten, der 1-€-jobber hingegen hatte meist keinen vorteil, schon gar keine aussicht auf eine anstellung.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben, dass hat uns die Regierung eingebrockt - dies habe ich in diesen und ähnlicheren Petitionen hingewiesen -.
im gegenteil, würde ich sogar behaupten, dass viele 1-€-jobber sogar schwerer zu vermitteln sind, wenn diese einen 1-€-job machen mussten. denn zeitgleich beim 1€-job wurde man nicht mehr dazu aufgefordert seine bewerbungsbemühungen nachzuweisen oder sich andersweitig in dieser zeit nach regulärer arbeit umzusehen. Ebenso vermittelten viele dieser 1-€-jobber-stellen eine art extrem-primitive arbeitsweise, bei der man eher das arbeiten verlernte, als sich wissen und fähigkeiten anzueignen.
Meine Reaktion:
- Ich weiß NICHT ob ihre Behauptungen " denn zeitgleich beim 1€-job wurde man NICHT mehr dazu aufgefordert seine bewerbungsbemühungen nachzuweisen oder sich andersweitig in dieser zeit nach regulärer arbeit umzusehen. " richtig ist - denn ich habe bis heute in dieser Richtung KEINE gesetzliche Regelungen gefunden.
Mein Rat an betroffenen Personen:
Man sollte sich von Sachbearbeiter/in Jobcenter beraten lassen und Vereinbarungen schriftlich geben lassen falls " weiterhin Bewerbungen versenden muss um regulären Arbeit annehmen zu dürfen in der Zeit von - 1 Euro Job - gesetzlich geregelt ist. Vielleicht gibt bei Jobcenter Broschüre über diesen Problemfall " weiterhin bewerben JA / NEIN, wenn man 1 Euro Job angetreten hat ".
- Nachteil ist, wenn man von 1 Euro Job von Arbeitgeber KEINEN befristeten / unbefristeten Arbeitsvertrag erhält, wird schwieriger anderweitig danach " regulären Job durch Bewerbungen " zu bekommen.
Zitat: von Samuhatschi
- 1 Euro Job war von Politikern und Bundesagentur für Arbeit gedacht, dass Arbeitgeber danach diese Arbeitnehmer befristet / unbefristet von Arbeitgeber eingestellt wurde. Was ist passiert, Arbeitgeber hat 1 Euro Job Arbeitnehmer bestimmte Zeit behalten - weil dies gesetzlich geregelt war - und dann wieder waren Arbeitnehmer arbeitslos - weil Arbeitgeber neue 1 Euro Job Arbeitnehmer dafür eingestellt wurden - dass heißt für Arbeitgeber waren diese Arbeitnehmer billige Arbeitskräfte -. Da würden Sie mir Recht geben.
Das ist nicht richtig. Im Prinzip sind/waren 1€-Jobs nur dazu dienlich, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme "außerhalb und fern ab" vom Arbeitsmarkt zu schaffen. Denn man wollte keine regulären Arbeitsplätze damit gefährden.
Meine Reaktion:
Da kommen wir schon näher, dann hätte man ja " Bürgerarbeit " belassen können, wo ja gescheitert ist - Sie wissen was ich damit meine - und " Ein-Euro-Job " aus dem Verkehr ziehen können. Egal ob " Ein-Euro-Job " oder " gescheiterte Bürgerarbeit " müssen die Arbeitslosen annehmen sonst gibt Sanktionen ( gab eine Petition über beide Möglichkeiten - bei Ablehnung Sanktionen - )
Das Problem dabei war, dass die Komunen/Gmeinden dann wahrlich Geschichten erfunden haben, um an diese "Billig-Arbeitskräfte" zu kommen.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben - Gleiche Meinung wie Sie -
reguläre Arbeit: Die Grünflächen der Stadt 2x im Monat zu mähen, ebenso Heckenschnitt, Baumschnitt. Als beispiel benötig man dafür 5 Vollzeitbeschäftigte.
Meine Reaktion:
Kann ich NICHT bestätigen, denn in andere Gemeinde waren für gleiche Tätigkeit nur 2 Arbeitslosen für " Ein-Euro " eingestellt und eine städtische Mitarbeiterin musste aufpassen mit Einweisung - dies bekam ich mit -
1€Job: Man definierte nun so, dass regulär 5 Vollzeitbeschäftigte 2x im monat den rasen mähen, und die "zusätzlichen" 20 1€-Jobber dies dann zusätzlich nochmals 5x im Monat machen.
Meine Reaktion:
Ich habe KEINE Ahnung, ob ihre Berechnung stimmt.
Damit wurde die "zusätzlichkeit" begründet und genehmigt.
Beispiel: Unsere Gemeinde hat ~3500 Einwohner und es waren 135 1-€-Jobber angestellt.
Arbeiten waren Baumschnitt, Grünanlagenpflege, Mauerer und Pflasterarbeiten, Alle arbeiten in Kita-Betreuung (mit den Kindern spielen) Aufrechterhaltung des Städischen Museums, Vorbereitungen aller Öffentlichen Veranstaltungen, Winterdienste, Straßenreiigung, Spielplatzaufsicht, uvm.
Es wurden nachweislich viele reguläre Jobs vernichtet.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben " Es wurden nachweislich viele reguläre Jobs vernichtet. " - Ich habe sehr oft in dieser bzw ähnlichere Petitionen beschrieben.
Zitat: von Samuhatschi
- Würde ihren Vorschlag in dieser Absatz von der Regierung zustimmen, dann frage ich Sie " Was ist mit übrigen 17-18 Arbeitslosen die KEINE echte Arbeitsstellen auf diese Weise erhalten ".
Die 17-18 (frei erfundene Zahl) stehen dem Arbeitsmarkt wieterhin zur Verfügung, ebenso könnten diese in sinnvolle Weiterbildungen gebracht werden.
Meine Reaktion:
" Zitat: von Samuhatschi
Es gibt bei weitem NICHT genügend freie Arbeitsstellen, um alle Arbeitslosen in arbeit zu vermitteln.
haben Sie in andere Diskussionszweig geschrieben, wo ich Ihnen Recht gab - 17 bis 18 stehen weiterhin zur Verfügung, wo " KEINE freie Arbeitsstellen NICHT vermittelbar ist ". Denken Sie mal darüber nach, denn in Zitat waren ihre eigene Worte.
Mir geht es bei der Petition um die Verhinderung, weiterhin Gelder mit sinnlosen Maßnahmen zu vergeuden. Man muss sinnvolle Weiterbildungen anbieten und zwar sinnvoll dahingehend, dass der Betroffene individuell gefördert wird.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben.
- wie sieht der Arbeitsmarkt in der Region aus?
- wie stehen die Chancen in der Region, in den nächsten Jahren mit Weiterbildung xy wirklich einen Job zu finden? Suchen Arbeitgeber überhaupt nach dieser Art der Weiterbildung/Umschulung?)
- ist es sinnvoller sich Weiterzubilden oder Umzuschulen?
- Ist es in der Region überhaupt möglich, einen Arbeitsplatz in den nächsten 1-3-5-10Jahren entsprechend der Leistung-Befähigung-Eignung zu finden oder wäre ein Umzug in eine besserre Region denkbar?(persönliche,gesundheitliche, familiäre Voraussetzung dafür gegeben?)
Meine Reaktion:
Ihre 4 nachdenklichen Fragen sind berechtigt, wo unsere Ausschuss / Politikern sicherlich besser beantworten kann als ich - Ich habe meine Zweifel, dass Ausschuss / Politikern ihre 4 Fragen beantworten werden -
Zitat: von Ursula1955
Ich weiß nicht, ob Sie nicht vielleicht doch den Ein-Euro-Job mit dem Instrument "Eingliederungszuschuss" vermischen.
Aber egal. Ich versuche es mal aus meiner Sicht auseinanderzuklamüsern.
Meine Reaktion:
Ich habe NICHT verwechselt, sondern ich bin nach Leistung Bescheid gegangen, wo " 1 Euro Job " verankert ist in schriftlicher Berechnungsform. Sorry dies ist schriftliche Berechnung.
Beim Ein-Euro-Job war es von Anfang an gar nicht vorgesehen, dass der Ein-Euro-Jobber seinen richtigen Job beim "Arbeitslosen-Förder-Verein" bekommt. Vielmehr redete man (=die Politiker) sich ja ein, dass man den Arbeitslosen fit mache für einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Meine Reaktion:
Politikern können nur schönreden, deshalb habe ich KEINEN Vertrauen zu unsere Regierung.
Aber dann (siehe mein Beitrag vom 16.02.), stellte sich in wenigen Jahren heraus , dass der erste Arbeitsmarkt an Leuten mit Ein-Euro-Job auch nicht mehr Interesse hatten als an Arbeitslosen ohne einen solchen Job. Bei Akademikern gibt es sogar Untersuchungen, die besagen, dass die Teilnahme an Ein-Euro-Jobs die Vermittlungschancen verringert.
Meine Reaktion:
Arbeitslosen haben Hoffnung gehabt auf diese Weise in späteren Zukunft einen befristeten / unbefristeten Arbeitsvertrag von Arbeitgeber zu bekommen - dies wurde von der Regierung NICHT erfüllt, weil Arbeitgeber nach 6 Monaten andere Arbeitslosen auf diese Weise als billige Arbeitskraft bekommen haben bzw noch bekommen werden - so ist die Realität -
Da aber die Arbeitslosen-Herumschieb-Industrie ihr lukratives Geschäft weiterbetreiben wollte, ergänzte man die eigene (durch den Steuerzahler finanzierte!) Arbeitslosen-Förder-"Firma" durch ein paar sozialversicherungspflichtige Jobs (ebenfalls vom Steuerzahler finanziert!). So konnte man dann die Tatsache, dass Ein-Euro-Jobs überhaupt keinen Vermittlungserfolg brachten, jahrelang verschleiern!
Meine Reaktion:
Was Sie in dieser Absatz beschrieben haben - entspricht die volle Wahrheit, wo uns die Regierung eingebrockt hat -
Ihre Bekannte lebte vermutlich im einem "Sumpf" von geförderten Arbeitsverträgen. Die einen hatten Eingliederungszuschüsse, Ihre Bekannte vielleicht wirklich einen Ein-Euro-Job. Und allen wurde die Lügenstory erzählt, sie hätten Chancen auf dauerhafte(!) Weiterbeschäftigung, wenn sie schön brav schuften. Aber das wäre bei beiden Vertragsformen nicht möglich gewesen.
Meine Reaktion:
- Wussten Sie dass gGmbh = g ( klein geschrieben ) bedeutet " gemeinnützig ", wo laut Gesetz " öffentlichen oder karitativen Bereich " gehört = Endergebnis so können diese Arbeitgeber " 1 Euro Job " Arbeitslosen einstellen, das wurde mir von meine Bekannte erklärt und Firmenlogo auf Verträgen gezeigt. Bei eine Kantine Betreiber ist bei Rummelberger angeschlossen, wo dies berechtigt ist " öffentlichen oder karitativen Bereich " anerkannt zu werden. Bei andere Betreiber Kantine konnte meine Bekannte mir NICHT erklären - nur dass nach 2 Monaten seltsamerweise von " 1 Euro Job " auf " 400 Euro Job " vertraglich geändert wurde mit 25 Arbeitsstunden pro Woche ( vertragliche Arbeitsstunden wurde NICHT eingehalten, da meisten 30 bis 35 Arbeitsstunden pro Woche kam ) -
- Was ich NICHT verstehe, dass Kantine Krankenkasse ähnlichere Firmen - Unternehmen bei eine Kantine Betreiber mit gGmbH eigene Mitarbeiter/innen einsetzen konnte - das sollte mir jemand erklären, vielleicht Sie -.
- Ich dachte diese Betreiber Kantine dürfen nur für " öffentlichen oder karitativen Bereich " eingesetzt werden und NICHT in der Kantine Krankenkasse / Grundig Akademie oder ähnlichere Unternehmen / Firmen.
Zitat Ursula 1955:
Denn solche Systeme leben ja davon, dass man die nächste Runde der Azubeus (= Auszubeutenden) wieder mit vorgegaukelten "Chancen" auf einen richtigen Arbeitsplatz locken und motivieren muss.
Meine Reaktion:
Richtig beschrieben - entspricht die Wahrheit, wo unsere Regierung eingebrockt hat.
P.S: Dem Max müssen wir seine absurde Vorstellung von Arbeitslosen halt lassen. Wobei ich gar nicht glaube, dass er das , was er über Arbeitslose schreibt, wirklich glaubt. Dazu ist er vermutlich doch zu intelligent.
Das Problem von Max ist m.E., dass er die Marktwirtschaft als heilige Kuh anbetet. Und wenn dann die soziale Kluft immer größer wird, wenn die Menschen, die in Armut leben immer mehr werden, dann kann natürlich nicht das System schuld sein. Da muss man die Schuld natürlich auf die Opfer schieben.
Meine Reaktion:
- Wegen Max Vorstellungen kann ich nur den Kopf schütteln. Ich weiß NICHT ob er wirklich seine Beiträgen selbst daran glaubt, das kann er ja selbst beantworten - Ich denke er ist eben so mit seiner Denkweise, wo er gerne provozieren möchte, dies ist seine Art, denn anders kenne ich ihn ja NICHT -
- System ist ja schuld - wo daran sehr viele Opfer gibt bzw weiter geben wird - aber das will ja der liebe Max NICHT verstehen, egal wie oft du oder ich ihn erklären mit Informationen von meiner Seite, wo ich bemerke dass er vielleicht nachdenken wird, weil plötzlich auf meine Beiträgen KEINE Rückantwort erhalte.
- Liebe Ursula 1955, wie Sie bemerken - haben Sie ja Gesetz von Vater Staat veröffentlicht, dass auch die Regierung für betroffenen Personen zuständig ist mit zu helfen, damit jeder Arbeitslosen einen Arbeitsplatz erhalten - da ging er NICHT mehr darauf ein, denn ich lese alle Beiträgen, wo ich mich bei gewissen Petitionen interessiere -. Er versteht ihre Erfahrungen als arbeitslose Lehrerin NICHT, da er behauptet sie seien selbst Schuld an Arbeitslosigkeit - Wegen Opel Entlassungen hat er geschrieben Arbeitnehmern haben Zeit sich zu bewerben und sie haben darauf hingewiesen " wo ja Arbeitnehmern Opel gültigen Arbeitsverträgen haben, wo eingehalten werden muss ", - Sie sehen ich lese Max und ihre Beiträgen.-
Zitat: von Ursula1955Zitat: von Der_Max
Tragischer Irrtum mit hoher Praxisrelevanz. Beim Job-Center darf man durchaus auch noch eine Viertelstunde später kommen - am Arbeitsplatz nicht.).
Wer erzählt Ihnen denn die Story?! Selbstverständlich darf man nicht eine Viertelstunde zu spät kommen. (...)
Zitat:
30 Minuten kam eine 40-jährige Saarburgerin zu spät zu ihrem Termin bei der Arbeitsagentur. Direkt am nächsten Tag fand die Frau einen Brief der Behörde in ihrem Postkasten: Weil sie ohne Grund nicht pünktlich erschienen sei, würden ihr zehn Prozent der Leistungen gekürzt, immerhin 35 Euro in Monat. Für den Fall einer „wiederholten gleichartigen Pflichtverletzung“ sei mit verschärften Maßnahmen für drei Monate zu rechnen. Der Widerspruch des Anwalts blieb ohne Erfolg. Die Arge bestand auf ihrer Position. Erst das Sozialgericht Trier konnte das Amt zur Raison bringen und erklärte die Kürzung für nicht gerechtfertigt (Aktenzeichen: S 2 AS 417/08).
aus: http://www.hartziv.org/news/20091124-hartz-iv-kuerzung-wegen-30-minuetiger-verspaetung-ist-nicht-rechtens.html
Wenn das in der Probezeit am Arbeitsplatz passiert und keine wirklich gute Begründung gegeben wird, ist der Job weg.
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Dabei reden wir davon, dass derzeit weniger als 100.000 Langzeitarbeitslose in einem Ein-Euro-Job beschäftigt sind. Also bei weitem nicht derart flächendeckend, dass jeder da durch müsste. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass das Mittel recht gezielt dosiert wird.
Was natürlich die persönliche Lage der Betroffenen nicht einfacher macht: Warum ich, aber der Andere nicht? Und da ist er wieder - der Unterschied zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung.
Der Vergleich mit der Marmelade war schon ganz gut. Das Grundprinzip der Erwerbstätigkeit funktioniert nun einmal nach dem Schema: Arbeit gegen Geld - zwischen zwei zumindest formell gleich gestellten Partnern. Das Schaffen regulärer Arbeitsplätze im öffentlichen Bereich wäre nicht unbedingt aufwendiger als diese unseligen Ein-Euro-Jobs. Die Beschäftigten gehen aber mit dem guten Gefühl nach Hause, für den Inhalt ihrer (virtuellen) Lohntüte gearbeitet zu haben. Mit einer einigermaßen sicheren Perspektive. Ohne zig Seiten umfassende Formulare ausfüllen zu müssen.
Hatte gestern Vormittag mal bei Deutschlandradio Kultur reingelauscht. Es ging um die Frage "Abschiebekultur statt Willkommenskultur?" Und wieder einmal wurde das Argument angeblich dringend benötigter Arbeitskräfte angeführt. Und unsere eigenen Langzeitarbeitslosen brauchen wir nicht mehr? Schätze mal, da leben einige Zeitgenossen in einem ziemlich obskuren Mikrokosmos ...
Zitat: von Der_Max
Tragischer Irrtum mit hoher Praxisrelevanz. Beim Job-Center darf man durchaus auch noch eine Viertelstunde später kommen - am Arbeitsplatz nicht.).
Zitat: von Der_Max
Schon wieder die völlig unsinnige Frage nach "Schuld" - gesucht wird eine Lösung, nicht das Feststellen einer Schuld.).
Zitat: von Der_Max
Also sind Sie dafür, diese Leute einfach aufzugeben? ).
Zitat: von Der_Max
.......... es gibt eben kein Patentrezept, um eine tatsächliche Verhaltensänderung bei diesen Menschen zu erreichen, insofern kann (!) auch ein Ein-Euro-Job ein Lösungsansatz sein. Deshalb sollte man diese Variante nicht abschaffen (JETZT bitte noch mal den Petitionstext lesen).
Es ist aber bei den meisten Langzeitarbeitslosen gar keine Verhaltensänderung nötig, weil ihr Verhalten (insofern es änderbar ist!) nicht die Ursache ihrer Langzeitarbeitslosigkeit ist.
Und wenn das bei (sagen wir großzügig) 5 % der Langzeitarbeitslosen anders ist, dann sollte man vielleicht tatsächlich die 95 % leichter integrierbaren Leute zuerst ins Visier nehmen.
Ich sage nicht, dass man resignieren soll. Ich meine nur, dass man eine vernünftige Reihenfolge des Handelns einhalten muss.
Unsere Regierung verhält sich mit dem Anbieten der Ein-Euro-Jobs wie ein Bauer, der Unsummen aufwendet, um Tonnen von Apfelmarmelade zu produzieren. Und dann schmeißt man 98 % der Marmelade weg, weil keine geeigneten Gläser da sind.
Vernünftige Menschen würden sagen: Zuerst brauchen wir Gläser (und zwar geeignete!) Und dann kann man die Marmelade kochen.
Und genauso brauchen wir zuerst Jobs. Und erst dann macht es Sinn, die Langzeitarbeitslosen für die Jobs fit zu machen.
Und es ist auch unsinnig zu sagen: "Wir haben doch eine Million Jobs!" Denn die eigenen sich eben nicht für die Langzeitarbeitslosen. Und sie eignen sich auch nach dem absolvierten Ein-Euro-Job nicht. Denn die Dinge, die die Person für die freien Jobs bräuchte, lernt sie nicht im Ein-Euro-Job.
Tragischer Irrtum mit hoher Praxisrelevanz. Beim Job-Center darf man durchaus auch noch eine Viertelstunde später kommen - am Arbeitsplatz nicht.
Bereits im Jahr 2010 hat die damalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) angekündigt, das wesentlich härter und konsequenter gegen jede Art von Pflichtverletzungen sanktioniert werden muss. Die Folge: Im Zeitraum zwischen November 2011 und Dezember 2012 erreichten die Hartz IV Sanktionen einen noch nie dagewesenen Höchstwert (über eine Million), wie der Chart zeigt. Die im April 2016 herausgegebenen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass auch in den Folgejahren nur ein leichter Rückgang zu verzeichnen war und immer noch fast eine Million Sanktionen verhängt wurden. Zudem ist sehr auffällig, dass die Leistungskürzungen aufgrund von Meldeversäumnissen rasch zugenommen haben, während andere Sanktionsgründe eher rückläufig sind.
Viele Jobcenter sehen es wohl als eine Art Hobby ihre Kunden zu sanktionieren. Diese Willkür dahingehend sollte sowieso abgeschafft werden, denn diese Sanktionspolitik kostet ebenso den Steuerzahler Millionen! Allein, wenn man vor dem SG streitet, geht es in Summen, die oftmals in keinem Verhältnis zur eigentlichen Sanktionsleistung steht.
Von daher, eher weniger drastische Sanktionen, um so die sowieso überfüllten Gerichte und Kassen zu entlasten.
Auch hier im forum, sollte es nicht nur schwarz-weiss-denken geben, denn es gibt so viele unterschiedliche graustufen dazwischen!
Natürlich gibt es auch den negativen Arbeitslosen (der eine extreme Minderheit darstellt), es gibt aber den gleichen negativen Sachbearbeiter im Jobcenter, der sicherlich auch nur eine Minderheit darstellt.
Aber wegen den zwei Minderheiten, alle betroffenen menschen des Themas anzuprangern ist echt ecklig und gehört nicht in eine sachliche Diskussion.
Mit der Petition wird etwas sachliches gefordert:
- mehr qualität bei weiterbildungen und Maßnahmen aller art
- Kosteneinsparungen durch Streichung sinnloser Maßnahmen
- Abschaffung kostenverursachender Sanktionen, die in keinem Verhältnis zum Ereignis stehen.
Darin steht nichts, dass man Arbeitslosen nun sich selbst überlassen sollte oder alle Arbeitslosen nun faul werden dürfen. Wer dies hineininterprtieren will, hat das Thema verfehlt.