Zitat: von Der_Max
Rundfunkgebühr: Da fragt auch niemand danach, ob jemand überhaupt öffentlich-rechtliche Sender verwendet. Trotzdem muss jeder bezahlen - einfach, weil man sie benutzen könnte. Und dann schauen wir uns den Betrag an: Jährlich über 200 € - und Ausländer, die hier kreuz und quer durchs Land fahren, zahlen .... nix.
Zitat: von Der_Max
Und jetzt die Autobahnmaut. Wir regen uns über 50 € jährlich auf ...
Zitat: von Der_Max
Klar ist das Konzept vom Dobrindt blanker Unfug - wenn die Maut kommt, ist sie viel zu billig. Unter einer MEHREINNAHME nach Abzug aller Systemkosten von 2 Mrd. € jährlich braucht man gar nicht anzufangen, sonst wäre das nur eine Bagatellsteuer und schon von daher abzulehnen.
Zitat: von Der_Max
Aber dem gegenüber steht ja das Versprechen des Dobrindt, wonach es für den deutschen Autofahrer keine Mehrbelastung geben soll.
Zitat: von Der_Max
"Nutzerfinanzierung des Straßenbaus"? Was soll der Sch***? Das ist nicht weniger als die Rückkehr des Raubrittertums. Wenn ich mir eine Pizza bestelle, die mir ausgeliefert wird, "nutze" ich den Straßenverkehr, auch ohne ein Auto zu besitzen. Straßen sind Gemeinkosten - basta!
Zitat:
47 Milliarden Euro zahlen die Autofahrer 2013 in die Staatskassen. Fünf Milliarden fließen in die Straßen, die sie benutzen. Mit den übrigen 42 Milliarden Euro finanziert der Bund alles Mögliche.
Zitat:
Allein die Lkw-Maut bringt in diesem Jahr geschätzte 4,5 Milliarden Euro ein. 2012 waren es 4,36 Milliarden Euro. Zieht man die Kosten des Systems und Rückzahlungen an die Speditionen ab, bleiben 3,3 Milliarden Euro für den Straßenbau übrig.
Zitat: von Der_Max
Die Idiotie mit der "Privatisierung" des Netzes der Bundesbahn wird doch nicht davon besser, dass man sie jetzt mit Straßen wiederholt.
Es gibt ja noch mehr Netze, die auf die Art verkorkst wurden.
Dabei sind Straßen ein extrem wichtiger Faktor für die Wirtschaft.
Rundfunkgebühr: Da fragt auch niemand danach, ob jemand überhaupt öffentlich-rechtliche Sender verwendet. Trotzdem muss jeder bezahlen - einfach, weil man sie benutzen könnte. Und dann schauen wir uns den Betrag an: Jährlich über 200 € - und Ausländer, die hier kreuz und quer durchs Land fahren, zahlen .... nix.
Und jetzt die Autobahnmaut. Wir regen uns über 50 € jährlich auf ...
Klar ist das Konzept vom Dobrindt blanker Unfug - wenn die Maut kommt, ist sie viel zu billig. Unter einer MEHREINNAHME nach Abzug aller Systemkosten von 2 Mrd. € jährlich braucht man gar nicht anzufangen, sonst wäre das nur eine Bagatellsteuer und schon von daher abzulehnen.
Aber dem gegenüber steht ja das Versprechen des Dobrindt, wonach es für den deutschen Autofahrer keine Mehrbelastung geben soll.
"Nutzerfinanzierung des Straßenbaus"? Was soll der Sch***? Das ist nicht weniger als die Rückkehr des Raubrittertums. Wenn ich mir eine Pizza bestelle, die mir ausgeliefert wird, "nutze" ich den Straßenverkehr, auch ohne ein Auto zu besitzen. Straßen sind Gemeinkosten - basta! Die Idiotie mit der "Privatisierung" des Netzes der Bundesbahn wird doch nicht davon besser, dass man sie jetzt mit Straßen wiederholt.
Dank KfZ- und Energiesteuer ist das Verkehrswesen bereits Nutzerfinanziert. Und das sogar mehrfach überfinanziert. Zudem diese Steuern eine ziemlich gute "Erntequote" haben. Und noch relativ proportional zur Größe des Fahrzeugs und zur Fahrleistung sind. Wer viel mit einem dicken Karren fährt, zahlt deutlich mehr wie jemand, der nur selten einen kleinen Rutscher bewegt.
Pauschalmaut? Also dasselbe Pickerl für alle? Nein!
Eine kilometerpauschale Maut? Auch nein. Weil da das erheben und Eintreiben einen sehr großen Anteil der Einnahmen auffressen würde.
Und dann noch allerhand soziale und ökologische Komponenten mit eintakten? Dann haben wir die S-D-Maut. Ein Zuschussgeschäft.