Heinz 55 | Sun Sep 03 15:05:44 CEST 2017 - Sun Sep 03 15:05:44 CEST 2017

Zitat: von Malika2000
Ich halte von einer reinen Steuer- Gelddruckmaschine überhaupt nichts. Da leider mein Beitrag gelöscht wurde, möchte ich nur noch kurz bemerken, dass Alkohol mehr Todesfälle und Kosten verursacht als Tabak es tut. Aufgrund der Löschung müssen die Leute eben selbst danach suchen....

Manchmal besteht die größte Herausforderung einer Diskussion darin, nicht an ihr teil zu nehmen.



- Welchen Beitrag wurde überhaupt gelöscht, da ich in dieser Diskussionszeit ihr Beitrag 10.08.2017 um 14:04 und 14:14 gelesen habe.
- Richtig beschrieben durch Alkohol gibt auch Todesfälle - Ich kenne NICHT die Statistik zwischen Raucher und Alkohol Todesfälle -. Kennen Sie die Statistik??
- Es geht NICHT um Alkohol sondern " Schrittweise Erhöhung der Tabaksteuer ", wo ich diese Petition NICHT mitzeichnen werde, denn dies ist bereits geschehen von 2011 jedes Jahr zu erhöhen - da sollte man in andere Diskussionszweig " Steuererhöhungen 2002 bis 2015 - Quelle: Wikipedia - Diese Seite wurde zuletzt am 9. August 2017 um 13:13 Uhr bearbeitet. - " mal durchlesen, dass die zusätzliche Steuereinnahmen der Regierung NICHT für sozialen Bereich eingesetzt wurde - die Regierung weiß was ich damit meine denn es wurde diese Steuer in falsche Richtung eingesetzt.
- Ach ja ich bin NICHTRAUCHER .

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Telly One | Fri Sep 01 18:03:12 CEST 2017 - Fri Sep 01 18:03:12 CEST 2017

Nicht das Rauchen fördert Lungenkrebs sondern die häufigste Ursache für Lungenkrebs ist "Radon"!
Die Bundesregierung warnt im neuen Bericht über " Umweltradioaktivität" In Deutschland sterben pro Jahr 1900 Menschen an den Folgen der erhöhten Radonkonzentrationen in Wohnungen .

Keine Mitunterzeichnung

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lutzi21 | Fri Sep 01 00:02:22 CEST 2017 - Fri Sep 01 00:02:22 CEST 2017

Wir zahlen schon genug Steuern und es wird Zeit, den ewigen Steuererhöhungen den Rücken zu kehren.

Selbst bin ich Raucher, rauche gern und mit Genuss und fühle mich von dem Gesetzgeber diskriminiert, da ich meinen Rauchgenuss nur begrenzt genießen kann.

Der Petent sollte sich mal überlegen, wenn alle Raucher sofort mit dem rauchen aufhörten, wo dann die zig Milliarden Euro Steuereinnahmen ausgeglichen würden? Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Alkoholsteuer usw.

Für alle Nichtraucher und Raucher kann ich diese Petition nur ablehnen.

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StefanJ-- | Sun Aug 13 08:08:15 CEST 2017 - Sun Aug 13 08:08:15 CEST 2017

Zitat: von Randberliner
Und so ziemlich jeder ist mit ausreichend Verstand begabt, um zu raffen, dass das Rauchen nicht gerade der Gesundheit förderlich ist.

Das ist halt der alte Spagat. Jeder will selbstbestimmt sein. Bis es irgendwie mühsam wird, und Fremdbestimmung irgendwie komfortabler oder vorteilhafter ist. Und wenn es mal schief geht, ist alles und jeder andere schuld ...

Zitat: von Randberliner
Hatte neulich mal gelesen, dass bei der Jugend der Trend zu Tabak und Alkohol rückläufig sein soll. Wäre immerhin mal eine gute Nachricht.

Stimmt, das wäre eine sehr gute Nachricht.

Zitat: von Randberliner
Ältere Arbeitskollegen hatten mir m#erzählt, dass Zigaretten früher einzeln verkauft wurden.

Nicht nur Zigaretten. Alle Tabakwaren. Meine Oma hatte in den 40ern und 50ern einen winzigen Nebenverdienst mit Verkauf von Zigaretten und Zigarren en detail. Sozusagen als Heimverlag. Der Umsatz war so gigantisch, dass ein Stehpult als Warenlager ausgereicht hat. Ich meine, da wurden nicht nur einzelne Zigaretten, sondern sogar halbe Zigarren verkauft. Mehr konnten sich halt viele für nach dem Sonntagsbraten nicht leisten.

Zitat: von Randberliner
Wer ganze Schachteln kaufte, galt schon als Kettenraucher.

Das wird eher eine Frage des Geldes gewesen sein. Es gab ja auch kleinere Schachteln mit 5 oder 6 Zigaretten.

Zitat: von Randberliner
Liegt das nur am Suchtpotential des Tabaks oder werden - wie man gelegentlich gehört hat - dem Kraut irgendwelche speziellen Substanzen zu eben diesem Zweck beigemischt?

Natürlich. Angefangen beim Ammoniak, der die Suchtwirkung des Nikotins erhöht, bis hin zu den ganzen Parfüms von Menthol bis Vanille, die den fiesen, kratzigen Tabakrauch an sich "bekömmlicher" (tolerierbarer) machen sollen, bis der neue Raucher angefixt ist. Ohne das würden viele nach der ersten Zigarette dermaßen husten und kotzen, dass sie es gleich wieder bleiben lassen würden.

Zitat: von Randberliner
Was ist der Unterschied zwischen einer Zigarette und einem Heuwagen? Am Heuwagen ziehen zwei Ochsen.


Und der Heuwagen brennt länger, wenn man ihn ansteckt. ;-)

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Randberliner | Sat Aug 12 22:39:34 CEST 2017 - Sat Aug 12 22:39:34 CEST 2017

Und so ziemlich jeder ist mit ausreichend Verstand begabt, um zu raffen, dass das Rauchen nicht gerade der Gesundheit förderlich ist.

Hatte neulich mal gelesen, dass bei der Jugend der Trend zu Tabak und Alkohol rückläufig sein soll. Wäre immerhin mal eine gute Nachricht.

Ältere Arbeitskollegen hatten mir m#erzählt, dass Zigaretten früher einzeln verkauft wurden. Wer ganze Schachteln kaufte, galt schon als Kettenraucher. Liegt das nur am Suchtpotential des Tabaks oder werden - wie man gelegentlich gehört hat - dem Kraut irgendwelche speziellen Substanzen zu eben diesem Zweck beigemischt?

Was ist der Unterschied zwischen einer Zigarette und einem Heuwagen? Am Heuwagen ziehen zwei Ochsen.

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Der_Max | Sat Aug 12 01:31:11 CEST 2017 - Sat Aug 12 01:31:11 CEST 2017

Ihre Meinung und Ihren Glauben in allen Ehren, aber da erscheinen mir wissenschaftliche Studien doch vertrauenswürdiger.

Rauchen beinhaltet eine abstrakte Gefahr, die sich in Wahrscheinlichkeiten ausdrückt - Risikofaktoren sind keine Risiken. Unsere Modellraucher Helmut und Loki Schmidt erreichten beide eine deutlich überdurchschnittliche Lebenserwartung, Jopi Heesters hat mit 103 das Rauchen aufgegeben, usw...

Sicherlich hat der Staat auch die Aufgabe zur Aufklärung und Schulung über Gesunheitsrisiken, auch beim Rauchen. Aber ansonsten ist Staatsziel den Menschen ein Höchstmaß an Freiheit zu gewähren und diese nur einzuschränken, wenn KONKRETE oder UNABWENDBARE Gefahren drohen. Das ergibt sich aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Art. 2 GG.

Aber hier geht es ja (?scheinheilig) nicht um die Durchsetzung eines weiteren Rauchverbots, sondern "nur" um eine Steuererhöhung. Da fände ich es toll, wenn die Steuer erhöht würde, so dass der Staat mehr Geld einnimmt. Aber nach allem, was wir wissen, wäre das ja nicht der Fall, sondern es besteht die massive Gefahr von Mindereinnahmen. Und das ohne gesamtgesellschaftlichen Nutzen, denn worin der liegen sollte, falls wir eine rauchfreie Gesellschaft hätten, konnte mir bis heute noch niemand erklären. Im Grundgesetz steht jedenfalls nichts davon, dass der Staat verpflichtet sein soll, die Lebenserwartung jedes einzelnen Bürgers zu maximieren.

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Ursula1955 | Sat Aug 12 00:32:51 CEST 2017 - Sat Aug 12 00:32:51 CEST 2017

Da habe ich schon meine Zweifel, ob "die Forscher" wirklich alle Folgekosten erfassen konnten.

Ich war ja kürzlich im Krankenhaus in der HNO-Abteilung. Da waren mehrere Leute da wegen Entzündungen bzw. Abszessen im Rachen. Vier von fünf von denen waren starke Raucher; nur ich rauche nicht. (Bei mir war der Abszess offenbar Spätfolge einer Infektion durch einen gezogenen Zahn.)

Da frage ich mich schon, ob man wirklich alle Krankheiten, die durch das Rauchen verursacht werden, auf diese Ursache zurückführen kann.

Außerdem haben viele Raucher ja auch Einschränkungen in ihrer Leistungsfähigkeit, bevor es zu Krankheit oder Frühverrentung kommt.

Gleiches gilt allerdings auch für Leute mit überdurchschnittlichem Alkoholkonsum oder für Übergewichtige.

So gesehen glaube ich zwar der von Ihnen zitierten Statistik nur bedingt.

Trotzdem denke ich, dass die momentanen Steuern hoch genug sind. Weitere starke Steuererhöhungen würden nur dazu führen, dass vor allem finanzielle Schwache auf illegale Rauchwaren ausweichen.

Und die verursachen dann Krankheiten, die man dann gar nicht mehr als Folgen des Rauchens betrachtet - z.B. Anreicherung von Schwermetallen im Körper. Die sind nämlich oft reichlich in Schwarzmarkt-Produkten (vom Polenmarkt und so ...) enthalten!

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Malika2000 | Fri Aug 11 00:25:23 CEST 2017 - Fri Aug 11 00:25:23 CEST 2017

Ich halte von einer reinen Steuer- Gelddruckmaschine überhaupt nichts. Da leider mein Beitrag gelöscht wurde, möchte ich nur noch kurz bemerken, dass Alkohol mehr Todesfälle und Kosten verursacht als Tabak es tut. Aufgrund der Löschung müssen die Leute eben selbst danach suchen....

Manchmal besteht die größte Herausforderung einer Diskussion darin, nicht an ihr teil zu nehmen.

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Der_Max | Thu Aug 10 15:39:57 CEST 2017 - Thu Aug 10 15:39:57 CEST 2017

Zitat:
(...)
■ Die Forscher beziffern die sogenannten externen Nettokosten der medizinischen Behandlungen von Raucherkrankheiten auf 65 Milliarden Euro.
■ Dazu kommen 18,5 Milliarden an Erwerbsminderungsrenten und 6,8 Milliarden, die aufgrund des Rauchens dienstunfähige Beamte erhalten.
■ Die Renten und Gelder für verwitwete Partner verursachen Mehrkosten von 67,1 Milliarden.
# Dem gegenüber stehen Einsparungen von 158,4 Milliarden Euro der Rentenkasse sowie 35,5 Milliarden Euro, die nicht an pensionierte Beamte ausgezahlt werden müssen.
Unterm Strich ist die reale Gesellschaft damit um 36,4 Milliarden günstiger als eine nur aus Nichtrauchern bestehende.
# Dazu kommen noch Tabaksteuereinnahmen von 375,7 Milliarden, die die Raucher laut dem Modell Zeit ihres Lebens zahlen. (...)
aus: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/tabakrauchen-raucher-entlasten-die-sozialkassen-studie-a-1050858.html



Stellen wir uns also einfach mal vor, was wir uns für Probleme ERZEUGT hätten, indem wir die Absichten der Petition verwirklichen.

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Malika2000 | Thu Aug 10 14:14:35 CEST 2017 - Thu Aug 10 14:14:35 CEST 2017

Zitat: von BuFiPo

In England z.B. gibt es keine Zigarettenautomaten - warum nicht in Deutschland auch?


In Deutschland können nur mit einer EC Karte und Altersprüfung überhaupt Zigaretten gezogen werden. Im Handel prüft man anhand des Personalausweises. Aber selbst in England könnten ältere "Freunde" dem Kind Zigaretten kaufen und übergeben.

Zitat: von BuFiPo

Die Steuerausfälle würden durch sinkende Kosten im Gesundheitswesen auf lange Sicht kompensiert werden...


Glauben Sie das wirklich, dass das Gesundheitssystem sinkende Kosten weitergeben würde? Das tatsächliche Problem liegt nämlich darin, dass Menschen immer älter werden- und somit die Pharmakonzerne und Arzneimittelhersteller ordentlich daran verdienen wollen. Auch die Hilfsmittelkonzerne (Gehstützen, Rollatoren, Rollstühle, Seniorenbetten, Inkontinenzartikelhersteller usw. profitieren davon. Das schafft jedoch im Gegenzug auch Millionen Arbeitsplätze.

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