Dafür spart der Händler erheblich an Kosten, die er ansonsten für das Zählen des Geldes, den Tresor und den Transport zur Bank (ggf. durch eine Sicherheitsfirma mit Spezialfahrzeug) aufbringen müßte. Es ist also keineswegs so, als würde sich die Kartenzahlung nicht auch für den Händler lohnen.
Es gibt nach wie vor Banken, bei denen man auch als Normalverdiener weder eine Kontoführungsgebühr noch Gebühren für die Abhebung am Automaten zahlen muss, auch dann nicht, wenn der Automat von einer anderen Bank ist. Das ist bei meiner Bank der Fall. Geben Sie doch mal "keine Auszahlungsgebühren" in eine Suchmaschine ein. Gleich der erste Treffer führt zu einem Zeitungsartikel, in dem sechs deutsche Banken genannt sind, die entsprechende Auszahlungsgebühren nicht an ihre Kunden weiterleiten.
Wenn ich an einem Geldautomaten irgendwo in Deutschland 50 Euro von meinem Konto abhebe, dann wird das Konto mit exakt diesen 50 Euro belastet, egal von welcher Bank der Automat ist.
"Was glauben Sie denn, was die ganzen Geldtransporte aus den Läden in die Banken kosten, von Problemen wie Wechselgeldfehlern, Falschgeld und Überfällen mal ganz abgesehen."
"Weil die Händler für jeden Bezahlvorgang bezahlen müssen. Ob an der Tankstelle, im Supermarkt oder im Restaurant, jedes mal wenn ein Kunde mit der EC-Karte bezahlt, so muss der Händler hier eine Gebühr von 0,3% (mindestens jedoch 8 Cent) an den Betreiber für die Bezahlterminals und für die Bereitstellung des elektronischen Zahlungsverkehr bezahlen, hinzu kommt oftmals monatlich noch einmal ein Grundgebühr für jedes einzelne Gerät."
Ich vermute mal, dass die Kosten für Überfälle oder Wechselgeldfehler niedriger sind als die Gebühren der Läden. Die Läden werden ja nicht jeden Tag und regelmäßig überfallen
"Weil die Händler für jeden Bezahlvorgang bezahlen müssen."
Die Banken scheinen da doppelt zu kassieren:
Der Händler zahlt für Transfers und der Bankkunde für den Besitz der EC-Karte.
"und wenn der Trend weiter in Richtung kontaktlosem Zahlen per Karte oder Smartphone geht"
In den USA z.B. scheint der Trend in die andere Richtung zu gehen. Viele Tankstellen bieten einen Rabatt an, wenn man bar bezahlt. Bei den hohen Gebühren, die die Tankstellen für Kreditkarten entrichten müssen, wird das vielleicht auch bald bei uns so sein.
... wenn Sie meinen.
Nur blöd, dass die einzigen 1,95 EUR, die ich in diesem Zusammenhang im Netz finde das hier ist, aus 2015:
Zitat:
Kunden von Sparkassen und Genossenschaftsbanken müssen sich auf höhere Gebühren gefasst machen, wenn sie an Geldautomaten der Privatbanken Geld abheben. Die Deutsche Bank, die Postbank, die Commerzbank und die Essener National-Bank haben eine Vereinbarung gekündigt, nach der die privaten Geldhäuser die Geldautomatengebühren für Kunden anderer Institute auf 1,95 Euro gedeckelt hatten. Bei Sparkassen, Raiffeisen- und Volksbanken, die ein weit größeres Automatennetz unterhalten, liegen die Gebühren für Fremdabhebungen im Schnitt deutlich höher.
Zitat:
Die Privatbanken hatten sich zwar auf eine Obergrenze von 1,95 Euro geeinigt. Doch inzwischen haben einige der Banken diese Einigung wieder aufgegeben. Die Deutsche Bank und die Postbank verlangen zum Beispiel inzwischen 3,95 Euro von fremden Kunden, bei der Commerzbank sind es 3,90 Euro. Kunden sollten also auch bei den Automaten der Privatbanken genau auf den Preis schauen. Exklusive Geldautomaten-Betreiber wie Euronet legen ihre Preise ähnlich wie Sparkassen und Volksbanken fest. Bei ihnen sind die Kosten abhängig vom Automaten-Standort. Im September 2016 ermittelte die unabhängige Finanzberatung FMH einen Durchschnittswert von 4,22 Euro beim Abheben an fremden Geldautomaten.
Aha. Das bestätigt Ihre Behauptung also auch nicht.
Dazu kommt auch noch, dass die "teuren" Banken auch das dichtestete Netz an Filialen und Automaten unterhalten. Und das kostet natürlich. Also haben Sie die Wahl,
@Stefan- ich würde mir wünschen, sich ihre in sämtlichen (!) Petitionen enthaltenen Beiträge mal selbst durchzulesen und nicht in fast allen (!) ihren Beiträgen, die nicht ihrer ganz eigenen Vorstellung entsprechen, Petenten und Petentinnen oder deren Mitstreiter und Mitstreiterinnen zu nerven, indem Sie allen möglichen "Driss" (ihre Worte) hier abgeben. Alles was Sie nicht wahr haben wollen- ist nach Ihren Angaben "populistsch".
Oh je, oh je, shon wieder so viel ahnungslose und faktenfreie Polemik ...
Aufklärung gefällig?
Zitat: von Malika2000
Warum das Bezahlen mit EC-Karte nicht kostenlos ist ...
Zitat: von Malika2000
Die mit den Karten häufig auch Bargeld abgehoben wird, ist ein Blick auf die sogenannten Automatengebühren ratsam. Sofern es sich um einen Geldautomaten der Hausbank oder einer Bank handelt, die dem gleichen Bankenverbund angehört, sind Auszahlungen kostenlos.
Zitat: von Malika2000
Wird hingegen der Automat einer fremden Bank genutzt, legen die Unternehmen die Gebühren selbst fest.
Zitat: von Malika2000
Die Privatbanken haben sich auf eine Pauschale von 1,95 Euro geeinigt. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Sparkassen müssen nach wie vor bis zu 5,00 Euro und mehr bezahlt werden.
Zitat: von Malika2000
Und siehe da- Privatbanken nehmen Otto Normalbürger erst garnicht auf.....
Zitat: von Malika2000
Für Neukunden öffnen sich die Türen in der Regel ab einer Mindesteinlagesumme von ca. 500.000 Euro. Das variiert allerdings stark. So sorgte die älteste Privatbank Deutschlands - Berenberg für Schlagzeilen, indem sie nur noch Kunden mit einem Vermögen von mindestens einer Million Euro duldet. Die Bestandskunden haben einen freundlichen Brief erhalten, entweder das Geld aufzustocken oder eine Kontoverbindung anzugeben, damit die Bank ihr Konto auflösen kann.
Damit die Reichen nicht auch noch die hohen Kosten eines Otto Normalverbrauchers bezahlen müssen- und damit ihr Reichtum geschmälert wird, bezahlen Reiche eben nur 1,95 Euro, während
ein Rentner mit seiner 800 Euro Rente bis zu 5 Euro (vielleicht mehr) bezahlt.
Und der Rest ist wieder populistischer zusammenhangloser Driss.
Sie wissen ja schließlich nicht, was "die Reichen" sonst so zahlen für das "Privileg" einer Privatbank. Außerdem heißt das ja nicht umsonst "Privatbank". Das Gegenmodell sind die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Es gibt beides. Und das ist gut so.
"Die Wirtschaft" würde mehrheitlich lieber heute als morgen das Bargeld abschaffen, weil dessen Bewirtschaftungskosten weitaus höher sind als die Transaktionskosten des elektronischen Geldes. Aber zu viele Kunden hängen immer noch am Bargeld ...
Was glauben Sie denn, was die ganzen Geldtransporte aus den Läden in die Banken kosten, von Problemen wie Wechselgeldfehlern, Falschgeld und Überfällen mal ganz abgesehen. Zwar besteht auch ein Cybercrime-Risiko, das ist aber geringer als beim Bargeld.
Oder auch: Ich möchte gar nicht wissen, um wie viel die Waren im Laden teurer (!) werden müssten, wenn alle bar bezahlen wollten. Insofern ist es für die Supermärkte und Discounter ein Super-geschäft, wenn sie zum Einkauf noch etwas mehr von ihrem überzähligen Bargeld rausgeben können.
Aber für Banken ist die Bargeldausgabe kein Mehrwert, sondern Kosten, seit die Banken für die Einlagen selbst keine Zinsen mehr erhalten (und dementsprechend natürlich auch keine Guthaben mehr verzinsen können).
Und da unser Bankwesen erwerbwirtschaftlich organisiert ist und darauf angewiesen ist, Gewinne zu machen, wird man eben versuchen müssen die eigenen Kosten zu minimieren, oder sie an den Kunden weiter zu reichen.
Dabei sollte auch dem Dümmsten klar sein, dass der Service, den die eigene Bank dem eigenen Kunden bieten möchte, eben nicht für Fremdkunden zu den gleichen Konditionen angeboten werden sollte. Aus welcher Veranlassung sollte sie?
Die Bankgebühren dürfen deshalb nicht überraschend sein und müssen sich im Rahmen des abgeschlossenen Kontovertrags bewegen. Ich sehe keine Veranlassung des Gesetzgebers, hierin einzugreifen. Denn auch wenn man über die armen Leute jammert, muss man doch zugeben, dass anderes Handeln unsozial wäre - nämlich gegen die Interessen der Gemeinschaft gerichtet.
Wäre ich Bankvorstand, würde ich meine Geldautomaten für Fremdkunden schlie0en, bevor ich daraus ein Zuschussgeschäft mache. Das wäre ich meinen Genossen-Mitgliedern bzw. Aktionären genauso schuldig wie meinen Kunden!
Zitat: von --
... so siehts aus. Ich vermute sogar, dass dem Petenten die Unterscheide zwischen SparDa, Deutscher Bank, Haspa, Kreissparkasse Kleinkleckersdorf und der Raiffeisenbank Gammesfeld nicht so ganz klar ist.
Wem die bisherige Bank nicht passt, der kann ja mit den Füßen abstimmen. Und statt teuer Geld abheben kann man ja auch z.B. mit Karte bezahlen.
Aufklärung gefällig?
Warum das Bezahlen mit EC-Karte nicht kostenlos ist
Automatengebühren
Weil die Händler für jeden Bezahlvorgang bezahlen müssen. Ob an der Tankstelle, im Supermarkt oder im Restaurant, jedes mal wenn ein Kunde mit der EC-Karte bezahlt, so muss der Händler hier eine Gebühr von 0,3% (mindestens jedoch 8 Cent) an den Betreiber für die Bezahlterminals und für die Bereitstellung des elektronischen Zahlungsverkehr bezahlen, hinzu kommt oftmals monatlich noch einmal ein Grundgebühr für jedes einzelne Gerät.
Wenn also 100.000 Kunden jeden Tag bei einer großen Supermarktkette einkaufen und diese alle mit EC-Karte bezahlen, so verursacht dies für das Unternehmen Kosten von mindestens 8000 Euro, was in einem Monat wiederum Kosten von ca. 190.000 Euro verursacht.
Nun möchten jedoch die Händler auch hier keine Verluste machen und schlagen diese zusätzlichen Kosten auf den Verkaufspreis ihrer Waren drauf, somit zahlt der Kunde für das Benutzen der EC- und Kreditkarten, auch alle Barzahler.
Die mit den Karten häufig auch Bargeld abgehoben wird, ist ein Blick auf die sogenannten Automatengebühren ratsam. Sofern es sich um einen Geldautomaten der Hausbank oder einer Bank handelt, die dem gleichen Bankenverbund angehört, sind Auszahlungen kostenlos. Wird hingegen der Automat einer fremden Bank genutzt, legen die Unternehmen die Gebühren selbst fest. Die Privatbanken haben sich auf eine Pauschale von 1,95 Euro geeinigt. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Sparkassen müssen nach wie vor bis zu 5,00 Euro und mehr bezahlt werden.
Und siehe da- Privatbanken nehmen Otto Normalbürger erst garnicht auf..... :
Für Neukunden öffnen sich die Türen in der Regel ab einer Mindesteinlagesumme von ca. 500.000 Euro. Das variiert allerdings stark. So sorgte die älteste Privatbank Deutschlands - Berenberg für Schlagzeilen, indem sie nur noch Kunden mit einem Vermögen von mindestens einer Million Euro duldet. Die Bestandskunden haben einen freundlichen Brief erhalten, entweder das Geld aufzustocken oder eine Kontoverbindung anzugeben, damit die Bank ihr Konto auflösen kann.
Damit die Reichen nicht auch noch die hohen Kosten eines Otto Normalverbrauchers bezahlen müssen- und damit ihr Reichtum geschmälert wird, bezahlen Reiche eben nur 1,95 Euro, während
ein Rentner mit seiner 800 Euro Rente bis zu 5 Euro (vielleicht mehr) bezahlt.