westzahn | Wed Oct 10 21:08:07 CEST 2018 - Wed Oct 10 21:08:07 CEST 2018

Klingt noch günstig :).
Mein PVS Anbieter will 2400 Euro für ein "zwingend notwendiges Update" um die TI anschliessen zu können, bietet sogar 30 monatige Teilzahlungen an. Zusätzlich sollen 78 Euro monatliche TI-Lotsengebühr bezahlt werden, da man "mit einer hohen Frequenz von Rückrufen" rechnet.
Meine Anfrage diesbezüglich an Vertreter der KZV und verschiedener Zahnärzteverbände: Kleine Anbieter machen das halt so, um die Softwareentwicklung zu refinanzieren... tut uns leid.
Soll halt versuchen, die Kosten bei meiner KZV in Anrechnung zu bringen.

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Nutzer2605598 | Wed Sep 26 17:10:40 CEST 2018 - Wed Sep 26 17:10:40 CEST 2018

Auch ich habe von meinem VPN/KV-Safenet-Anbieter (Venetus/DGN) ein unmoralisches Angebot erhalten, wenn auch nur 60€/Mo (es ist nicht klar, ob die KV-Safenet-Architektur "obendrauf" kommt). In der Tat hat die Politik mit der Knebelung der Ärzte den Hardware-/Software-Anbietern freie Hand zum Abzocken gegeben - das zeigt auch, dass der per Gesetz beschlossene (!) Verfall der Kosten zur Einrichtung der TI ein Wunschtraum der Politiker ist. Natürlich, warum auch nicht. Weil es eben KEIN freier Markt ist. Die TI ist wünschenswert, aber die Abladung eines riesigen Problembündels auf die Schultern der Ärzte ist inakzeptabel.

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Dr. Zahnmann | Tue Sep 25 21:58:21 CEST 2018 - Tue Sep 25 21:58:21 CEST 2018

Auch bei meiner zahnärztlichen Softwarefirma ist es so: die Erstattungspauschale reicht nicht für die Ersteinrictung, dazu sollen zusätzlich 900.- + MWSt und monatl. 20 Euro+ MWSt kommen. Bei Nachfrage: wofür ? Kein Kommentar.
Habe den Fall der Justizabteilung der Kassenzahnärztlichen Abteilung Niedersachsen mit Bitte um schriftliche Stellungnahe zugespielt. Keine Reaktion seit 3 Wochen

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