Geroldus | Mon Nov 12 06:33:23 CET 2018 - Mon Nov 12 06:33:23 CET 2018

Könnte man auch wie bei den Beamten machen. Nach 5 jähriger Beschäftigung gibt es eine Mindestpension. Und um dieses dann für alle rentenversicherungspflichtigen Personen zu garantieren sollten diese statt Steuern zu zahlen, diese vollständig in die Rente einzahlen dürfen. In den ersten 10 Berüfsjahren werden dann nur Rentenbeiträge fällig und keine Steuern.

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Der_Max | Sat Nov 10 21:31:20 CET 2018 - Sat Nov 10 21:31:20 CET 2018

Zitat: von Gluteus Maximus
(...)In dieser Petition geht es nur um die Gesetzliche Rentenversicherung, die auch weiterhin zum größten Teil umlagefinanziert werden soll, wobei alle, die auch ein Arbeitseinkommen haben, Beitraege prozentual auf ihr Einkommen bezahlen. (...)



Lesen Sie mal die einschlägigen Definitionen des Versicherungsprinzips.

Laut Bundesverwaltungsgerichts bedeutet Versicherungsgeschäft, wenn gegen Entgelt für den Fall eines ungewissen Ereignisses bestimmte Leistungen versprochen werden, wobei das übernommene Risiko auf eine Vielzahl durch die gleiche Gefahr bedrohter Personen verteilt wird und der Risikoübernahme eine auf dem Gesetz der großen Zahl beruhende Kalkulation zugrunde liegt.

Diese Kalkulation fehlt bei der Einheitsrente, folglich wäre sie keine Versicherung - mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. Eine voll staatliche Rente, nicht abgetrennt und abgesichert durch die Rentenversicherungsanstalt mit ihrem eigenen Haushaltsrecht wäre voll und ganz dem ausgeliefert, was die jeweilige Bundestagsmehrheit so will. Das wäre "Rente nach Kassenlage und Mehrheitsentscheidung".

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Gluteus Maximus | Sat Nov 10 19:58:25 CET 2018 - Sat Nov 10 19:58:25 CET 2018

....

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Emsland | Sat Nov 10 19:49:12 CET 2018 - Sat Nov 10 19:49:12 CET 2018

Nein, es ist wie oben von mir beschrieben. Rechtlich nicht haltbar.

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Gluteus Maximus | Sat Nov 10 19:27:14 CET 2018 - Sat Nov 10 19:27:14 CET 2018

Das hatte ich in der Petition auch ursprünglich so vorgesehen, hab dies aber aus Platzgründen (man darf nur eine gewisse Anzahl Zeichen benutzen) sein lassen.

In dieser Petition geht es nur um die Gesetzliche Rentenversicherung, die auch weiterhin zum größten Teil umlagefinanziert werden soll, wobei alle, die auch ein Arbeitseinkommen haben, Beitraege prozentual auf ihr Einkommen bezahlen.

In einer weiteren Petion (ich weiß aber noch nicht, ob ich die einreichen werde, zum Beispiel, weil da noch mehr jetzt priviligierte Menschen dagegen sein werden) bitte ich eine Einheitsrente tatsächlich für alle, die auch umlagefinanziert werden soll. Allerdings bezahlen dann Beamte und Selbstständige nur den halben Anteil, da es keinen Sinn macht, wenn der Staat Beitraege zahlt und da sonst Selbstsaendige 2 Beitraege zahlten.

Aber auch eine Einheitsrente nur in der Gesetzlichen Rentenversicherung waeren m.E. ein Erfolg, da zur Zeit die Hälfte der Rentner in der Gesetzlichen Rentenversicherung unter 1000 Euro bekommen.

Übrigens, wer gut verdient und meint, er käme mit 1500 Euro nicht aus, kann auch noch privat vorsorgen.

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Gluteus Maximus | Sat Nov 10 19:13:20 CET 2018 - Sat Nov 10 19:13:20 CET 2018

Wer früher stirbt ist länger tot. ;-)

Ich hab es mal ausgerechnet, wenn man 15 Jahre die Renten in der Höhe bekommt, die zur Zeit gewährt wird, hat man das wieder raus, was einbezahlt (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) wurde.

Stirbt man vorher, hat man Pech gehabt.

Lebt man länger, bekommt man im Grunde genommen mehr, als einem zusteht, wenn man es denn so unter den Gerechtigkeitsaspekten sieht, die Sie wohl haben.

Was soll ich sagen, meist kommt der Tod, so wie er lustig ist.

Hinzu kommt auch das Thema Hinterbliebenenrente. Hat man keinen Partner, bekommt dies keiner, obwohl der ohne Partner evtl. genau so lang und so hoch eingezahlt hat, wie der mit.

Ja, das Leben ist ungerecht. So oder so.

Sie beschreiben im Grunde genommen nicht die Gesetzliche Rentenversicherung, die eine Sozialversicherung ist und nach dem Umlageverfahren finanziert wird. Sie beschreiben ein kapitalgedecktes System, wie es z.B. bei den Versorgungswerken der Rechtsanwaelte der Fall ist.

Das ist aber keine Sozialversicherung. Da zahlt nämlich tatsächlich jeder auf sein eigenes Konto.

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Emsland | Sat Nov 10 15:50:24 CET 2018 - Sat Nov 10 15:50:24 CET 2018

Unsinn. Es ist ein Umlagesystem. Höhere Beiträge begründen auch höhere Ansprüche. Alles andere ist rechtlich nicht haltbar.

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