Frei empfangbares TV ohne Bürgerüberwachung ist überlebenswichtig für demokratische Meinungsbildung. Diese Petition stammt offenbar von der 5G-Mobilfunklobby, die durch Aufkauf des Frequenzbands (Stichwort: "digitale Dividende") Fantastilliarden scheffeln will.
Ohne DVB-T/T2 müsste fortan jedes transportable Fernseh-Gerät zwangsweise Mobilfunk oder WLAN aussenden und so seine Umgebung mit gepulsten Mikrowellen verstrahlen, die aufgrund der Nähe zum Gerät weit intensiver wären als die DVB-T-Wellen von weit entfernten Mast. Das dafür notwendige Streaming ist durch hohen Strom- und Ressourcenverbrauch sehr umweltschädlich, da Datenpakete des TV-Signals in unzähligen Rechenzentren immer wieder zwischengespeichert und über viele kurze Strecken weiter geschickt werden. Zudem würde das Nutzerverhalten lückenlos ausspähbar, weil jedes TV-Endgerät dann ständig senden muss um weitere Datenpakete anzufordern.
Es ist unzumutbar, kabellosen TV-Empfang künftig nur noch über WLAN oder Mobilfunk zu ermöglichen, da bei dieser Übertragungsart der Fernseher (bzw. Settopbox) immer auch selbst sendet und daher
1. digital gepulste Mikrowellen abstrahlt (gehirnzerstörend und Krebs verursachend!).
2. durch 2-wege-Kommunikation zur Quotenerfassung ständig das Nutzerverhalten ausspäht.
Es muss ein Menschenrecht sein, TV ohne Hirnschädigung durch gepulste Mikrowellen und ohne Ausspähung durch Quotenkonzerne schauen zu dürfen. Quotendaten dürfen nur freiwillig erhoben werden und insb. wenn eine Sendung ethisch absolut nicht gefällt (z.B. Foltershows), muss es das Recht des mündigen Zuschauers sein, die Episode zuende sehen zu dürfen ohne dass dies automatisch positiv als Auftrag zur Produktion weiterer Folgen des Machwerks registriert wird. Nicht jeder der eine Sendung zuende sieht, wünscht die Fortsetzung der Serie. Bei Internet-TV muss mindestens Checkbox zum nachträglichen Melden existieren, dass dem Zuschauer die zuvor gesehene Sendung garnicht gefallen hat und sein entstandener Quoteneintrag zu annullieren ist. Trotzdem muss es weiter die Möglichkeit von TV-Empfang ohne Rückkanal zur Quotenerfassung geben, daher ist Ersetzung von DVB-T durch Internet-basierte Funkdienste auf keinen Fall akzeptabel.
Elektrosmog dürfte sich bei DVB-T nicht so stark von analogem TV unterscheiden.
Anders als analoge Radiosender war das Fernsehsignal schon immer stark und konstant gepulst. (PAL-Bilder sind moduliert mit Sync-Impulsen auf 15625Hz und 50Hz und ergeben je nach Helligkeitsverteilung recht zackige Wellenformen.) Ob noch niedrigere Frequenzen (Gehirnwellen) bei DVB-T hinzugekommen sind weiß ich nicht. Auf analogen TVs sieht man auf Digitalfrequenzen hauptsächlich Schnee mit etwas diagonalen Streifen, was eher auf gleichmäßig hochfrequente Oberwellen hindeutet.
Wesentlich gefährlicher ist das TV über WLAN oder Mobilfunk, weil hier auch der Fernseher (bzw. Internet-Settopbox) digital gepulste Mikrowellen sendet, die aufgrund der geringen Entfernung von Gerät wesentlich stärker als ein weit entfernter Sendemast sind.
Frei empfangbares TV ohne Bürgerüberwachung ist überlebenswichtig für demokratische Meinungsbildung. Doch DVB-T wurde von Staat systematisch unbenutzbar gemacht, indem sie von Sendern teure Durchleitungsgebühren kassierten und zuließen, dass seit DVB-T2 alle Kommerz-Sender (als vermeintlicher HD-Mehrwert) kostenpflichtig verschlüsselt sind. Wegen geringer Kanalanzahl gibt dafür kaum jemand extra Geld aus, da man auf Kabel & Sat viel mehr bekommt.
Der mündige Verbraucher darf sich nicht länger von Scheinargumenten wie besserer Bildqualität (gilt real nur fürs Standbild!) über den Löffel barbieren lassen sondern muss endlich dafür kämpfen, dass DRM-Aufnahmesperren und Machenschaften wie Freenet.tv (sperrt kostenlose SD-Wiedergabe von Kommerz-TV trotz technischer Downscaling-Möglichkeit) verboten werden. Neben Kopierschutz von Unterhaltungsfilmen taugen diesen nämlich auch zur demokratischen Meinungsunterdrückung. So könnte es dann z.B. leicht passieren, dass künftig in TV-Nachrichten ein Skandal aufgedeckt wird. Leute nehmen die Sendung auf - doch sobald sie es abspielen wollen bleibt das Bild schwarz oder es löscht sich die Aufnahme selbsttätig von der Festplatte, weil jemand den Sender gezwungen hat die Aufnahmerechte der unbequemen Sendung per DRM nachträglich zu widerrufen. Mit heutiger HD+/CI+-Technologie sind solche Schweinereien bereits möglich. Beim real existierenden Teleschirm namens Smart-TV wird ggf. dann auch noch die ID der von nun an "illegalen" Aufnahme und all ihrer Nutzers per "Quotenerfassungs"-Funktion an den Sender gemeldet um alle verblieben ungelöschten Exemplare ausfindig machen zu können und die Besitzer (per Polizei, Geheimdienst, Schlägertrupp...) zu bestrafen oder zumindest deren Fernseher per Sperrcode komplett unbrauchbar zu machen um vor weiteren Abspielversuchen der Aufnahme abzuschrecken. Mit unabschaltbar biometrischer Nutzererkennung würde sogar personalisierte Zensur ermöglicht. Solchen Technologien hebeln die Demokratie aus und gehören gesetzlich verboten!
Statt Abschaffung gehört DVB-T verpflichtet, alle Inhalte wieder frei empfangbar zu übertragen (ggf. in SD-Qualität bzw. mit Downscaling-Modus). Die Infrastruktur ist als Basis unrückverfolgbarer Meinungsbildung komplett durch Steuern oder TV-Gebühr zu finanzieren statt durch teure Durchleitgebühren Anbieter zu verschrecken. Die Kanäle sind 1.) mit Öffentlich-Rechtlichen zu belegen und 2.) der Rest mit werbefinanziertem Kommerz-TV nach Beliebtheit aufzufüllen, damit DVB-T wieder sinnvoll verwendbar wird.
=> aber sowas von KEINE Mitzeichnung!