Nutzer2226169 | Wed Jul 10 23:37:50 CEST 2019 - Wed Jul 10 23:37:50 CEST 2019

Burkard Heim hat sich intensiv mit mehreren Dimensionen beschäftigt und mathematisch 12 Dimensionen nachgewiesen.
"Im Bewusstsein gibt es verschiedene Dimensionen mit verschiedenen Verdichtungsstufen. Und in jeder Dichte gibt es eigene Naturgesetze." Christina von Dreien, Band 1, Seite 150
Wir sollten anfangen, die höheren Dimensionen zum Wohle von allen intensiv zu erforschen.

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CYBERYOGI =CO=Windler | Wed Jul 10 09:34:35 CEST 2019 - Wed Jul 10 09:34:35 CEST 2019

Ich bin überzeugt dass irgendwann jemand eine Form von PM 2.Art (ähnl. Feynman-Ratsche) im Nanomaßstab zum Laufen kriegen wird. Aber das ist eher wie die Suche nach unbekannten Elementarteilchen. (Erkennen würde man es z.B. daran, dass die Maschine sich im Betrieb ohne zusätzliche Energie an einem Ende spontan abkühlt, was normale Wärmekraftmaschinen nicht tun.) Zu behaupten, man könnte damit mal eben kurz das Welt-Energieproblem lösen ist so, als würde man sofortiges Ersetzen aller Rechenzentren des Internets durch einen kleinen Quantencomputer fordern um Strom zu sparen. Die Dinger haben zwar theoretisch extreme Rechenleistung, sind aber in der Praxis auf so niedrigem Entwicklungsstand und funktionieren so anders, dass sie dafür nicht taugen.

Damit das klar ist; es wird nichts schon praktisch ausgereift verwendbares von großen Energiekonzernen totgeschwiegen. Eine dümmliche DMAX-Doku behauptete z.B. dass Nikola Tesla mit seiner Blitzmaschine die Erdatmosphäre drahtlose unter Strom setzen wollte, die jeder drahtlos per Antenne gratis nutzen kann, was die bösen geldgierigen Kraftwerksbetreiber natürlich mit aller Macht verhinderten und das Prinzip darum geheim hielten. Reale Teslaspulen (die sind gut erforscht) erzeugen keine zusätzliche Energie sondern wandeln Strom nur um. Das ganze Conspiracy-Blahblah bring uns nicht weiter. Wäre es Tesla wirklich gelungen, die Erdatmosphäre irgendwie komplett unter genug Wechselstrom zu setzen dass man damit per Induktion alles antreiben kann (Prinzip drahtlose Handyladeschale), hätte der resultierende Elektrosmog wohl in kurzer Zeit alles Leben an Land ausgelöscht und zu mutierenden Zellklumpen zersetzt.

In Büchern über "freie Energie" (ich hab auch eins rumliegen) wird nämlich vor allem oft "freie" (PM 2.Art, Quantenrauschen, exotische Teilchen) mit einfach nur "gratis" Energie durcheinander geworfen (wobei der Bau der Gerätes natürlich trotzdem was kostet, egal ob Tesla oder sonst wer etwas baut). Vieles was mal als "freie Energie" galt, fällt heute nur unter "Energy Harvesting", d.h. Nutzung von gewöhnlicher Umgebungsenergie zum Antrieb von irgendwas (wie z.B. die mechanische ATMOS-Uhr durch Luftdruck- und Temperaturschwankungen läuft). Nach solchen Maßstäben hätte in den 1950ern wohl jede heutige Solarzelle als "freie Energie" gegolten (die Sonne schickt uns keine Rechnung!), aber natürlich kostet deren Herstellung Geld und die Menschheit nutzt sie trotzdem. Das war die einst geheim gehaltene "freie" Energie früherer Generationen (geheim weil kriegswichtig für Spionagesatelliten). Auch erste Windräder (SuchMa: GROWIAN) wurden von Großkonzernen lächerlich gemacht und unterdrückt (aber vom Prinzip nicht geheim), und ihre Nachfolger schmücken nach viel zusätzlicher Ingenieurarbeit nun unser Landschaftsbild.

Zu glauben dass irgendeine super geheime leistungsstarke exotische Energiequelle fix und fertig entwickelt von Kraftwerkskonzernen seit Jahrzehnten totgeschwiegen wird ist einfach nur dumm. Dass man (frei nach Tesla) aus Gewitterwolken per hohem Mast Strom ernten könnte ist z.B. plausibel und nur technisch zu schwierig. Möglicherweise wird so aber beim Bau eines Weltraumaufzugs mit leitfähigem Carbonseil als nützlicher Nebeneffekt Strom erzeugt. 10% Inspiration, 90% Transpiration - so funktioniert Ingenieurwissenschaft. Trotzdem darf es keine dogmatischen Denkverbote geben (Verteufelung von PM 2.Art & Co.) andersartige Systeme zu erforschen.


"Freie" Energie nutzt die Welt schon ständig - die Sonne schickt keine Rechnung. ;-)

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Emsland | Wed Jul 03 11:33:47 CEST 2019 - Wed Jul 03 11:33:47 CEST 2019

Ein Einschränkung gibt es jedoch. Die physikalischen Formeln, die wir haben, beruhen auf drei Raumdimensionen.

Da es jedoch neun bis zehn Raumdimensionen gibt, mag es durchaus andere Gesetzmäßigkeiten geben, die besondere Effekte zeigen würden. Die Forschung ist aber noch lange hin und so und derzeit nicht Aufgabe des Bundestages.

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-- | Wed Jul 03 08:46:06 CEST 2019 - Wed Jul 03 08:46:06 CEST 2019

Die Idee der Feynman Ratsche stammt meines Wissens ursprünglich aus 1912 und war in der Tat zwar ein rein theoretisches Gedankenexperiment (weit von der Realisierung entfernt) aber ernst gemeint.
Soweit, so korrekt.

Allerdings wurde mittlerweile erkannt, dass diese Maschine selbst bei korrekter Implementierung kein Perpetuum Mobile 2ter Art wäre (man müsste Energie von außen zuführen).

Also bleibt's dabei (siehe auch 2ter Hauptsatz der Thermodynamik):
Es gibt kein Perpetuum Mobile.
Nicht, weil wir es noch nicht hinbekommen, sondern weil es nicht geht.

Ist schade, ist traurig, ist aber so.

Deswegen selbstverständlich Ablehnung der Petition - obwohl die sich ja gar nicht mit der Feynman-Ratsche befasst, nebenbei gesagt - weil es wirklich sinnvolleres (= realistischeres) zu erforschen gibt.

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CYBERYOGI =CO=Windler | Wed Jul 03 04:45:39 CEST 2019 - Wed Jul 03 04:45:39 CEST 2019

Ich bin überzeugt dass kommende Generationen per Nanotechnologie etwas wie ein Perpetuum-Mobile 2. Art konstruieren werden (SuchMa: Feynman-Ratsche). Dass dies unmöglich sein soll wurde schlichtweg als Dogma festgesetzt (ähnlich wie einst die theoretisch mögliche absolute Maximalauflösung des Lichtmikroskops, bis STED-Mikroskopie sie 1999 widerlegte) und ist fürs Funktionieren der bekannten Physik keinesfalls so fundamental wie die Lichtgeschwindigkeit. Real würde es vermutlich keine Ratsche sondern eher eine Art Peltier-Element werden, das aus Quantenrauschen Elektrizität statt mechanischer Energie erzeugt.

Allerdings könnte es sein, dass ein System vergleichbar der Feynman-Ratsche nur zum Antrieb molekularer Nanomaschinen taugen wird und die Moleküle so starker Abnutzung unterliegen, dass es als große Energiequelle unbrauchbar ist und höchstens Dinge wie Knopfzellen ersetzen kann. Auf DIE große Lösung des globalen Energieproblems würde ich hier eher nicht setzen, obwohl dies ähnlich dem Konzept kalter Kernfusion grade nicht völlig unsinnig ist.


=> trotzdem Mitzeichnung!

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Emsland | Tue Jul 02 21:27:32 CEST 2019 - Tue Jul 02 21:27:32 CEST 2019

Zitat: von mickimau
Bitte schlagen Sie ein gutes Buch über die Thermodynamik nach.



Sie haben meinen Beitrag nicht druchdrungen.

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mickimau | Tue Jul 02 21:00:22 CEST 2019 - Tue Jul 02 21:00:22 CEST 2019

Bitte schlagen Sie ein gutes Buch über die Thermodynamik nach.

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Emsland | Tue Jul 02 10:38:02 CEST 2019 - Tue Jul 02 10:38:02 CEST 2019

Die Entropie ist teils ein philosophischer Ansatz und wurde auch dazu führen, daß Forschungsgelder noch weiter diversifiziert werden:-)

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