Nutzer486998 | Sun Apr 05 13:41:05 CEST 2020 - Sun Apr 05 13:41:05 CEST 2020

Zitat: von Nutzer3294430
Zu: "Ralf Houven" (15.03., 18:57 Uhr)
Zitat: von Nutzer486998
Die Bischofsgehälter werden nicht vom Bund sondern von den Bundesländern bezahlt. Das ist in den jeweiligen Kirchenstaatsverträgen geregelt. Und die Pfarrer werden aus Kirchensteuermitteln bezahlt. Immer schön bei der Wahrheit bleiben!

Richtig. Gut, dass Sie auf den sachlichen Fehler im Beitrag von "chaplain", 10.03.2020, 13:32 Uhr, hinweisen. Eine Anmerkung sei aber noch erlaubt: wenn für Sie die Wahrheit wichtig ist, dann zitieren Sie bitte auch korrekt, z.B. durch Verweis auf die korrekte Quelle dessen, was Sie korrigieren.


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Nutzer2748119 | Fri Apr 03 09:53:32 CEST 2020 - Fri Apr 03 09:53:32 CEST 2020

Es ist unbestritten, dass ein Teil der Eltern nicht mehr die finanziellen Mittel haben um ihren Kinder die Möglichkeit an Sportvereinen etc. teilhaben zu lassen. Eine Kultursteuer wäre Nächstenliebe.

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Nutzer3294430 | Mon Mar 16 15:17:18 CET 2020 - Mon Mar 16 15:17:18 CET 2020

Zu: "Ursula1955" (16.03., 01:02 Uhr)

Zitat: von Ursula1955
Sie können gerne die Position vertreten, dass Kitas in kirchlicher Trägerschaft mit freien Plätzen alle Kinder aufnehmen müssen.

Tatsächlich nehmen Kitas und Schulen in kirchlicher bzw. privater Trägerschaft sogar mehr Kinder auf, als der Norm entspricht, da diese dies 1. wollen und können sowie 2. auch die Nachfrage entsprechend ist.

Zitat: von Ursula1955
Das führt aber dann umgekehrt auch dazu, dass Leute diese Tatsache als Grund für ihren Kirchenaustritt nennen und sagen: "Ich möchte nicht, dass meine Kirchen(!)Steuer dafür hergenommen wird, Kinder von Atheisten zu erziehen, die dann meine Kinder/Enkel auslachen, weil die an Gott glauben!" Aber das muss die Institution Kirche selbst entscheiden.

Die Institution Kirche (wovon es in Deutschland übrigens eine Vielzahl gibt) muss hier gar nichts entscheiden, da Ihr Beispiel keinerlei auffällige Relevanz hat, sondern nur Ausdruck vorurteilbeladenden Wunschdenkens ist.

Zitat: von Ursula1955
Aber so richtig wütend werden Eltern, die Kirchensteuerzahler christlicher Kirchen sind, wenn die Kita erst die Plätze mit Nicht-Christen aufgefüllt hat und dann für die Kinder der Kirchensteuerzahler keine Plätze frei sind. Z.B. für neu Zugezogene.

Ja, ja, was wären Ihre Beiträge ohne unsachliche Schelte auf Migrierende, gewürzt mit Sozialneid. Wir haken Ihren Satz ab unter dem großen Fundus Ihrer Stammtischparolen.

Zitat: von Ursula1955
Dass die Klassen- und Gruppengrößen an kirchlichen Einrichtungen meist größer sind (aber nicht nennenswert!), ist mir bewusst.

Bewusst ja, wenn auch reichlich spät und erst auf Hinweis.

Zitat: von Ursula1955
Das ergibt sich (zumindest bei den Schulen) daraus, dass diese Einrichtungen meist Leute ablehnen müssen. Das führt dann dazu, dass die Klassen bis zur erlaubten Höchstklassenstärke voll aufgefüllt werden.

Was jetzt? „Ablehnen müssen“ führt zur „vollen Auffüllung bis zur Höchstklassenstärke“? Sie lesen aber schon noch einmal Ihre Beiträge, bevor Sie diese auf die Welt loslassen, oder?

Zitat: von Ursula1955
Dass kirchliche Einrichtungen weniger Geld zur Verfügung haben (auch hier sind die Unterschiede eher minimal) ist zwar richtig. Trotzdem ist deren Finanzlage meist besser, weil ihnen die Immobilien selbst gehören oder preisgünstiger überlassen werden.

Was jetzt? Kirchliche Einrichtungen „haben weniger Geld zur Verfügung“ aber deren „Finanzlage ist meist besser“? Sie lesen aber schon noch einmal Ihre Beiträge, bevor Sie diese auf die Welt loslassen, oder? Dass Ihre Auffassung Unsinn ist, sollten Sie daran merken, dass die Liegenschaften staatlicher Bildungseinrichtungen in staatlichen Besitzt sind. „Preisgünstig überlassen“ wird in Zeiten von Doppik und Kosten-Leistungsrechnung gar nichts, weder im kirchlichen, noch im sonstwie privaten noch im staatlichen Bereich. Warum machen Sie sich nicht kundig, um wildem Vermuten ohne Halbwissen vorzubeugen?

Zitat: von Ursula1955
Kirchliche Schulen müssen sich übrigens selbstverständlich an den Lehrplan halten, wenn sie staatlich anerkannt sind.

Und? Wo ist das Problem? Allerdings können Lehrpläne „freier Schulen“ weiterhin sehr vielfältig sein, genauso wie die pädagogischen Konzepte.

Zitat: von Ursula1955
Ich sage nicht, dass Muslime eine Weiterbildung benötigen. Es ist nur anhand der kulturellen und bildungsorientierten Aktivitäten, die rund um Moscheen laufen, erkennbar, dass sie selbst das gerne wollen.

Genauso wie Christen Bibelkurse anbieten. Nur, dass Sie sich bei Ihren abwertend intendierten Beispielen grundsätzlich einseitig auf Muslime fokussieren, wie auch hier in Ihrem aktuellen Beitrag mustergültig zu sehen.

Zitat: von Ursula1955
Ich denke, dass es richtig ist, dass Muslims ungern "Kultur" finanzieren, die sie als unislamisch ansehen. Aber wer als gläubiger Muslim lieber "Kultursteuer" statt einer "Moschee-Steuer" zahlen möchte, dem sollte das natürlich freistehen.

Sie sind Muslima und können hier bestimmen, was für Muslime „richtig“ ist?

Zitat: von Ursula1955
Muslims habe ich als Beispiel gewählt, weil die nach den Christen die nächstgroße religiöse Gruppe sind.

Tatsächlich? Nun, wir kommen ja noch zu den Beispielen, dass Sie hier gewaltig flunkern. Immerhin gehen Sie gleich fünf Mal in Ihrem Bericht auf Muslime ein, während Sie alle anderen möglichen Religionen bzw. Konfessionen bewusst ausblenden.

Zitat: von Ursula1955
Und natürlich sollte das Privileg keinen Kirchensteuer-Ersatz zahlen zu müssen, sondern die eigenen Anliegen fördern zu dürfen, nur Gruppen zustehen, deren Aktivitäten man auch nachvollziehen kann. Und das ist eben umso schwieriger (bis nicht mehr machbar), je kleiner die Gruppe ist.

Tatsächlich? Ist das so? Zunächst: Kirchensteuer fördert „eigene Anliegen“, weshalb auch nicht? Und weshalb sollten die Aktivitäten von Gruppen nicht nachvollziehbar sein? Und warum sollte das Kriterium bei Moschee-Gemeinden nicht erfüllt sein?

Zitat: von Ursula1955
Mit Vorlieben und Abneigungen gegen gewisse Gruppen hat mein Vorschlag nichts zu tun, nur mit der Größe der religiösen Gruppen (in D versteht sich!).

Natürlich nicht. Nur dass Ihre sämtlichen Beiträge hier eine andere Botschaft vermitteln.

Zitat: von Ursula1955
Der Vorschlag des Petenten gefällt mir deswegen nicht, weil sein Tenor so ist, also solle das Geld wieder einmal in einen großen Staatseimer wandern, damit der Staat noch mehr Mittel verschwenden kann, als er das ohnehin schon tut.

Der „Staat“ verschwendet Mittel? Ist das so?

Zitat: von Ursula1955
Ich finde, dass mit dem Geld dann wirklich 1. Zusätzliches gemacht werden soll und 2. etwas, was dem einzelnen Steuerzahler am Herzen liegt. Dann - und nur dann - wäre eine solche Zusatzsteuer sinnvoll.

Wenn Sie als nichtzahlende Steuerzahlerin extra um Ihre Meinung und Zustimmung gefragt werden wollen, dann bemühen Sie sich um ein Bundestagsmandat. Denn nur die aktuell 708 Abgeordneten können bestimmen, wie die Einnahmen des Staates verwendet werden. Alternativ geht das natürlich auch in Landtagen oder Kommunalräten.

Zitat: von Ursula1955
Und da können gerne (überprüfte) Kulturprojekte Empfänger einer solchen Steuer sein.

Das will aber a) die Petition nicht und b) entscheiden zum Glück für diese Gesellschaft nicht Sie allein über die Mittelverwendung.

Zitat: von Ursula1955
Ich habe das Beispiel mit den Muslims, die meiner Meinung nach nicht gerne für Transen-Festivals zahlen, bewusst gewählt, um zu zeigen:

Sehen Sie? Da ist sie wieder, Ihre ekelerregend pauschalisierende Abwertung von Muslimen sowie Marginalisierten. Natürlich ohne jeglichen Beleg oder Nachweis. Stammtischniveau in seiner übelsten Ausprägung.

Zitat: von Ursula1955
Den Menschen fällt das Steuer-Zahlen immer dann besonders schwer, wenn der Staat ihre Steuern verwendet für Dinge, die ihnen völlig gegen den Strich gehen.

Jau, das Zahlen von Steuern und Abgaben gehört aber zu den Staatsbürgerpflichten. Und die schließen Rosinenpickerei nach eigenem Gutdünken aus. Dafür gibt es aber auch eine ganze Reihe von Leistungen und Sicherheiten.

Zitat: von Ursula1955
Klar wird sich das für die große Menge des Steueraufkommens nicht vermeiden lassen. Aber bei Einführen einer neuen Steuer sollte man m:E. darauf achten, dass wenigstens diese Summe für das ausgegeben wird, was der konkrete Steuerzahler fördern möchte - soweit das im Rahmen der Gemeinnützigkeit liegt.

Hier gibt es eine konkrete Forderung im Petitionsanliegen. Diese Forderung ist hier zu diskutieren. Wenn Sie eine andere Forderung haben, dann reichen Sie eine eigene Petition ein.

Zitat: von Ursula1955
Und diese Voraussetzung war ja bei der Kirchensteuer lange gegeben.
Aber in letzter Zeit kippte diese Vorstellung aus verschiedenen Gründen.
Viele Christen ärgerten sich über die Geldverschwendung bei den Kirchen (Stichwort Bischofssitz in Limburg).

Und? Noch immer gibt es 45 Mio. Christinnen und Christen in der Bundesrepublik. Nicht umsonst beten Christinnen und Christen jeden Tag: „Und führe uns nicht in Versuchung.“

Zitat: von Ursula1955
Einige Christen ärgerten sich aber ebenso darüber, dass die Kirche Sozialarbeit "für Hinz und Kunz und für Ali" macht und sich dabei nicht auf Kirchenmitglieder beschränkt.

Weiteres Herabwürdigen von Muslimen. Nun, wie bekannt, wie befürchtet. Tatsächlich ist: sehr viele wahre Christen und wahre Demokraten ärgern sich über Aussagen und pauschale Herabwürdigungen wie in Ihren Beiträgen Standard ist.

Zitat: von Ursula1955
Dem kann man natürlich entgegensetzen, dass Christus gefordert hat, keine Unterschiede zu machen und jeden als den "Nächsten" zu betrachten. Und dem kann man wieder entgegensetzen, dass es zwar im Sinne von Christus gewesen wäre, dass das arme Flüchtlingskind seine Kita besucht, aber eher nicht, dass der stinkreiche muslimische Besitzer einer Döner-Kette sich die Kita-Plätze seiner Kinder aus Kirchensteuern subventionieren lässt.

Und die nächsten pauschalen Verunglimpfungen, diesmal dann Ihr klassischer Viererpack: gegen Muslime, mit Sozialneid, gegen Geflüchtete, gegen Migrierende.

Zitat: von Ursula1955
Und deswegen würde es schon Sinn machen, wenn die Kirchen Ihre Arbeit im allgemeinen Sozialbereich (Kitas, Altersheime) etwas zurückfahren würden - und sich mehr auf die Hilfe für die wirklich Armen beschränken würden. Aber das ist in der Tat nicht Thema der Petition.


Die wirklich Armen sind auch in Kitas, Krankenhäusern und Seniorenheimen zu finden. Ich denke nicht, dass angesichts Ihrer einseitig belasteten und vorurteilsgeprägten Weltsicht Ihnen die Entscheidung zusteht, wofür Kirchen und Gemeinden ihre Mittel einsetzen.

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Ursula1955 | Mon Mar 16 01:02:55 CET 2020 - Mon Mar 16 01:02:55 CET 2020

Antwort auf Nutzer3294430 | gestern - 08:11

Sie können gerne die Position vertreten, dass Kitas in kirchlicher Trägerschaft mit freien Plätzen alle Kinder aufnehmen müssen. Das führt aber dann umgekehrt auch dazu, dass Leute diese Tatsache als Grund für ihren Kirchenaustritt nennen und sagen: "Ich möchte nicht, dass meine Kirchen(!)Steuer dafür hergenommen wird, Kinder von Atheisten zu erziehen, die dann meine Kinder/Enkel auslachen, weil die an Gott glauben!" Aber das muss die Institution Kirche selbst entscheiden. Aber so richtig wütend werden Eltern, die Kirchensteuerzahler christlicher Kirchen sind, wenn die Kita erst die Plätze mit Nicht-Christen aufgefüllt hat und dann für die Kinder der Kirchensteuerzahler keine Plätze frei sind. Z.B. für neu Zugezogene.

Dass die Klassen- und Gruppengrößen an kirchlichen Einrichtungen meist größer sind (aber nicht nennenswert!), ist mir bewusst. Das ergibt sich (zumindest bei den Schulen) daraus, dass diese Einrichtungen meist Leute ablehnen müssen. Das führt dann dazu, dass die Klassen bis zur erlaubten Höchstklassenstärke voll aufgefüllt werden.

Dass kirchliche Einrichtungen weniger Geld zur Verfügung haben (auch hier sind die Unterschiede eher minimal) ist zwar richtig. Trotzdem ist deren Finanzlage meist besser, weil ihnen die Immobilien selbst gehören oder preisgünstiger überlassen werden.
Kirchliche Schulen müssen sich übrigens selbstverständlich an den Lehrplan halten, wenn sie staatlich anerkannt sind.

Ich sage nicht, dass Muslime eine Weiterbildung benötigen. Es ist nur anhand der kulturellen und bildungsorientierten Aktivitäten, die rund um Moscheen laufen, erkennbar, dass sie selbst das gerne wollen.

Ich denke, dass es richtig ist, dass Muslims ungern "Kultur" finanzieren, die sie als unislamisch ansehen. Aber wer als gläubiger Muslim lieber "Kultursteuer" statt einer "Moschee-Steuer" zahlen möchte, dem sollte das natürlich freistehen.

Muslims habe ich als Beispiel gewählt, weil die nach den Christen die nächstgroße religiöse Gruppe sind. Und natürlich sollte das Privileg keinen Kirchensteuer-Ersatz zahlen zu müssen, sondern die eigenen Anliegen fördern zu dürfen, nur Gruppen zustehen, deren Aktivitäten man auch nachvollziehen kann. Und das ist eben umso schwieriger (bis nicht mehr machbar), je kleiner die Gruppe ist.
Mit Vorlieben und Abneigungen gegen gewisse Gruppen hat mein Vorschlag nichts zu tun, nur mit der Größe der religiösen Gruppen (in D versteht sich!).

Der Vorschlag des Petenten gefällt mir deswegen nicht, weil sein Tenor so ist, also solle das Geld wieder einmal in einen großen Staatseimer wandern, damit der Staat noch mehr Mittel verschwenden kann, als er das ohnehin schon tut.

Gerade der letzte Satz der Petition (Förderung von Bauvorhaben!) klingt mir so, als solle der Staat aus seiner Verantwortung genommen werden.

Ich finde, dass mit dem Geld dann wirklich 1. Zusätzliches gemacht werden soll und 2. etwas, was dem einzelnen Steuerzahler am Herzen liegt.
Dann - und nur dann - wäre eine solche Zusatzsteuer sinnvoll.

Und da können gerne (überprüfte) Kulturprojekte Empfänger einer solchen Steuer sein.

Ich habe das Beispiel mit den Muslims, die meiner Meinung nach nicht gerne für Transen-Festivals zahlen, bewusst gewählt, um zu zeigen:
Den Menschen fällt das Steuer-Zahlen immer dann besonders schwer, wenn der Staat ihre Steuern verwendet für Dinge, die ihnen völlig gegen den Strich gehen.

Klar wird sich das für die große Menge des Steueraufkommens nicht vermeiden lassen. Aber bei Einführen einer neuen Steuer sollte man m:E. darauf achten, dass wenigstens diese Summe für das ausgegeben wird, was der konkrete Steuerzahler fördern möchte - soweit das im Rahmen der Gemeinnützigkeit liegt.

Und diese Voraussetzung war ja bei der Kirchensteuer lange gegeben.
Aber in letzter Zeit kippte diese Vorstellung aus verschiedenen Gründen.
Viele Christen ärgerten sich über die Geldverschwendung bei den Kirchen (Stichwort Bischofssitz in Limburg).

Einige Christen ärgerten sich aber ebenso darüber, dass die Kirche Sozialarbeit "für Hinz und Kunz und für Ali" macht und sich dabei nicht auf Kirchenmitglieder beschränkt.

Dem kann man natürlich entgegensetzen, dass Christus gefordert hat, keine Unterschiede zu machen und jeden als den "Nächsten" zu betrachten.

Und dem kann man wieder entgegensetzen, dass es zwar im Sinne von Christus gewesen wäre, dass das arme Flüchtlingskind seine Kita besucht, aber eher nicht, dass der stinkreiche muslimische Besitzer einer Döner-Kette sich die Kita-Plätze seiner Kinder aus Kirchensteuern subventionieren lässt.

Und deswegen würde es schon Sinn machen, wenn die Kirchen Ihre Arbeit im allgemeinen Sozialbereich (Kitas, Altersheime) etwas zurückfahren würden - und sich mehr auf die Hilfe für die wirklich Armen beschränken würden. Aber das ist in der Tat nicht Thema der Petition.

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Nutzer3294430 | Sun Mar 15 20:23:10 CET 2020 - Sun Mar 15 20:23:10 CET 2020

Zu: "Ralf Houven" (15.03., 18:57 Uhr)

Zitat: von Nutzer486998
Die Bischofsgehälter werden nicht vom Bund sondern von den Bundesländern bezahlt. Das ist in den jeweiligen Kirchenstaatsverträgen geregelt. Und die Pfarrer werden aus Kirchensteuermitteln bezahlt. Immer schön bei der Wahrheit bleiben!


Richtig. Gut, dass Sie auf den sachlichen Fehler im Beitrag von "chaplain", 10.03.2020, 13:32 Uhr, hinweisen. Eine Anmerkung sei aber noch erlaubt: wenn für Sie die Wahrheit wichtig ist, dann zitieren Sie bitte auch korrekt, z.B. durch Verweis auf die korrekte Quelle dessen, was Sie korrigieren.

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Nutzer486998 | Sun Mar 15 18:57:54 CET 2020 - Sun Mar 15 18:57:54 CET 2020

[quote beitrag=643592]

Zitat: von Nutzer3294430
Zu: "chaplain" (09.03., 08:28 Uhr)
Zudem wird immer noch die Besoldung der Bischöfe und Pfarrer nicht aus diesem Mitteln sondern aus dem Bundeshaushalt bezahlt.


Die Bischofsgehälter werden nicht vom Bund sondern von den Bundesländern bezahlt. Das ist in den jeweiligen Kirchenstaatsverträgen geregelt. Und die Pfarrer werden aus Kirchensteuermitteln bezahlt.
Immer schön bei der Wahrheit bleiben!

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Nutzer3294430 | Sat Mar 14 08:11:58 CET 2020 - Sat Mar 14 08:11:58 CET 2020

Zu: "Ursula1955" (14.03., 05:48 Uhr)

Zitat: von Ursula1955
Ich stelle fest, das Sie meinen Beiträgen nichts Ernsthaftes entgegnen können.

Ein Ausdruck von Wunschdenken, geboren aus Hilflosigkeit.

Zitat: von Ursula1955
Klar können kirchliche Einrichtungen selbst entscheiden, wen sie aufnehmen. Aber da ja der Staat das Gehalt der Erzieher bezahlt, müssen sie spätestens dann auch die Kinder von nicht Nicht-Christen aufnehmen, wenn noch Plätze frei sind.

Warum sollten freie Plätze nicht genutzt werden? Ist doch eine völlig normale Sache. Gebietet schon der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit. Spannend ist daher, dass Gruppen- bzw. Klassengrößen von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft im Regelfall größer sind, als bei staatlichen Einrichtungen. Was Sie aber wissen sollten, wenn Ihre Mär, Sie seien Lehrkraft für die Sekundarstufe II, einen Funken Wahrheit enthalten sollte.

Zitat: von Ursula1955
Nicht christliche Einrichtungen benötigen kein höheres Niveau, sie benötigen nur das Niveau der christlichen Einrichtungen. Da die christlichen Einrichtungen aber nicht nur die Staatsgelder zur Verfügung haben, sondern auch noch Mittel aus Kirchensteuern, können sie meist ein höheres Niveau bieten.

Nö. Hier zeigen sich wieder Ihre Ahnungslosigkeit und Ihre Vorurteile. Tatsächlich haben Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft (nicht: "christliche" Einrichtungen) im Regelfall sogar weniger Geldmittel zur Verfügung, können weniger investieren oder müssen zum Ausgleich auf Beitragszahlungen und sogar Spenden zurück greifen. Dafür kann aber das Recht genutzt werden, Lehrpläne abweichend zu gestalten, Pädagogen und die aufzunehmenden Kinder auszuwählen - wobei die Religionszugehörigkeit kein entscheidender Aspekt ist. Zudem scheinen offenbar die religiös geprägten Angebote der Einrichtungen mit für ein positives Gemeinschaftsgefühl zu sorgen, was sich positiv auf den Lernerfolg auswirkt. Diese Beobachtungen gelten gleich für alle "freien Schulen", wie z.B. die Schulen, die gemäß der Waldorfpädagogik lehren. Was Sie aber wissen sollten, wenn Ihre Mär, Sie seien Lehrkraft für die Sekundarstufe II, einen Funken Wahrheit enthalten sollte.

Zitat: von Ursula1955
Die Mittelbeschaffung muslimischer Gemeinden haben insofern mit der Petition zu tun, als eine Pflicht für eine Abgabe für alle sie motivieren könnte, ihrerseits eine Kirchensteuer einzuführen. Denn vermutlich würden sie auch lieber Steuern zahlen, die für ein großes Fest beim Fastenbrechen verwendet werden oder für Weiterbildung in Sachen Koran, als eine "Kultursteuer" zu zahlen, mit der dann ggf. ein Kultur-Festival für Homosexuelle und Transsexuelle etc. finanziert wird.


Weshalb benötigen Muslime eine Weiterbildung in "Sachen Koran"? Und weshalb vermuten Sie, dass Muslime die Verwendung der hier vorgeschlagenen Kultursteuer für bestimmte Aktivitäten ablehnen? Und warum Ihr Fokus allein auf Muslime, nicht ebenso auch auf Buddhisten, Hinduisten, die Anhänger des Fliegenden Spaghettimonsters? Und wie wird wohl die Meinung der freien christlichen Gemeinden zum Vorschlag dieser Petition sein? Brauchen die dann auch die Kirchensteuer, derer sich diese Gemeinden bislang bewusst entziehen?
Ekelerregend allerdings, dass Sie jetzt auch versuchen Muslime gegen LBGTQ auszuspielen. Weshalb haben Sie so wenig Respekt vor der Würde von Marginalisierten, Migrierenden und insbesondere Muslimen? Aus welchen Quellen formen Sie Ihr krudes Weltbild, Ihre Ängste und Ihre Vorurteile? Tatsächlich gibt es muslimische wie christliche wie buddhistische wie hinduistische wie religionslose LBGTQ, was gut ist, weil eben völlig normal. Bitte konzentrieren Sie sich einzig auf das Szenario des Petitionsanliegens, welches für die Verwendung der vorgeschlagenen "Kultursteuer" einen Zweck klar vorgibt.

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Ursula1955 | Sat Mar 14 05:48:36 CET 2020 - Sat Mar 14 05:48:36 CET 2020

Antwort auf Nutzer3294430 | 12.03.2020 - 23:06

Ich stelle fest, das Sie meinen Beiträgen nichts Ernsthaftes entgegnen können.

Ich antworte daher nur auf zwei Ihrer Feststellungen.
Klar können kirchliche Einrichtungen selbst entscheiden, wen sie aufnehmen. Aber da ja der Staat das Gehalt der Erzieher bezahlt, müssen sie spätestens dann auch die Kinder von nicht Nicht-Christen aufnehmen, wenn noch Plätze frei sind.

Nicht christliche Einrichtungen benötigen kein höheres Niveau, sie benötigen nur das Niveau der christlichen Einrichtungen. Da die christlichen Einrichtungen aber nicht nur die Staatsgelder zur Verfügung haben, sondern auch noch Mittel aus Kirchensteuern, können sie meist ein höheres Niveau bieten.

Die Mittelbeschaffung muslimischer Gemeinden haben insofern mit der Petition zu tun, als eine Pflicht für eine Abgabe für alle sie motivieren könnte, ihrerseits eine Kirchensteuer einzuführen. Denn vermutlich würden sie auch lieber Steuern zahlen, die für ein großes Fest beim Fastenbrechen verwendet werden oder für Weiterbildung in Sachen Koran, als eine "Kultursteuer" zu zahlen, mit der dann ggf. ein Kultur-Festival für Homosexuelle und Transsexuelle etc. finanziert wird.

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Nutzer3294430 | Thu Mar 12 23:06:25 CET 2020 - Thu Mar 12 23:06:25 CET 2020

Zu: "Ursula1955" (12.03., 20:52 Uhr)

Zitat: von Ursula1955
Wenn man etwas fordert, dann ist das eine Meinungsäußerung. Die benötigt keine Belege. Es steht ja jedem frei, anderer Meinung zu sein.

Damit ist nun offenbar, weshalb Ihre Beiträge stets das Stammtischniveau, das Phrasenhafte und das Reich der Phatasie nie verlassen. Was immer wieder erstaunlich ist, wo Sie doch stets felsenfest auf Ihre einstige akademische Ausbildung verweisen, also wissenschaftliches Arbeit verinnerlicht haben müssten.

Zitat: von Ursula1955
Dass kirchliche Einrichtungen eine bessere Qualität haben, höre auch ich von vielen Eltern. Ich selbst habe mein Abi übrigens an einem kirchlichen Gymnasium gemacht und habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Qualität besser war. Aber gerade deswegen ist es unverschämt, wenn Atheisten diese bessere Qualität nutzen, das Bezahlen (zumindest des Mehrwerts) aber den Kirchensteuerzahlern überlassen.

Ähm, Sie wissen aber schon, dass die kirchlichen Bildungseinrichtungen selbst entscheiden können, welche Kinder und Jugendliche aufgenommen werden. Ihr Versuch des Weckens von Neid und Zwietracht geht also einmal mehr in's Leere.

Zitat: von Ursula1955
Keine Ahnung übrigens, wie Sie auf die Idee kommen, ich sei kirchenfern. Ich bin Mitglied der Kirche und habe kürzlich sogar einige Euro Kirchensteuer für 2018 bezahlt.

Mitglied einer Kirche sein definieren Sie über das Zahlen der Kirchensteuer? Eine aktive Gläubige können Sie angesichts der einschlägigen Inhalte Ihrer Beiträge nicht sein.

Zitat: von Ursula1955
Dass unterdessen auch an nicht christlichen Einrichtungen ausreichend Jobs für Erzieher vorhanden sind , das ist zwar richtig. Das trifft allerdings nur für die Großstädte zu. Auf dem Land haben wir leider die von mir geschilderte Situation, dass eben meist nur die kirchliche Kita im Angebot ist .Da ist es dann auch verständlich, wenn Atheisten ihr Kind dort hinschicken. Aber das Kita- Personal hat dann eben die von mir geschilderten Probleme. Es mag schon freie Jobs an nicht kirchlichen Einrichtungen geben - aber eben in der 80 km und mehr entfernten nächsten größeren Stadt.

Ihre "Meinung" ist klar faktenfern. Eine Ihrer üblichen im luftleeren Raum schwebenden Übertreibungen. Passen die Fakten nicht zu Ihren Argumentationswünschen, dann ersetzen Sie eben die Realität durch Prosa und nennen das Surrogat "Meinung".

Zitat: von Ursula1955
Ich wüsste übrigens nicht, wofür man die Kirchen entschädigen sollte, wenn die Trägerschaft von Einrichtungen in die Hände des Staats oder der Gemeinde geht. Die Immobilie bleibt im Besitz der Kirche. Die kann sie dann entweder anders nutzen (z.B. für eine Alten-Begegnungsstätte) oder an den neuen Träger verpachten.

Natürlich "wüssten Sie übrigens nicht, wofür man die Kirchen entschädigen sollte", da Sie von der Materie, die Sie hier vorschlagen, offensichtlich keinerlei Ahnung haben sondern alles auf dem Niveau "Meinung" bleibt.

Zitat: von Ursula1955
Und wenn jeder eine Abgabe in Höhe der Kirchensteuer zu zahlen hätte, wäre auch mehr Geld da, damit dann auch die nicht christlichen Einrichtungen ein höheres Niveau bieten können.

Das Petitionsanliegen fordert die Förderung von Universitäten mittels einer neuen "Kultursteuer". Und weshalb benötigen nicht christliche Einrichtungen ein höheres Niveau? Und wie kann mehr Geld dabei helfen?

Zitat: von Ursula1955
Ich fände es übrigens gut, wenn muslimische Gemeinden, die im sozialen Bereich auch viel tun (Hausaufgabenbetreuung etc.), ihre Mittelbeschaffung dann auch etwas organisierter betreiben würden (also auch Kirchensteuer verlangen). Damit könnten sie loskommen von der - zumindest für fortschrittliche Muslims! - leidigen Abhängigkeit vom türkischen Staat (ditib!).


Natürlich dürfen Sie denken, was Sie wollen. Hauptsache ist, Sie meinen zu wissen, was gut und wichtig für muslimische Gemeinden ist. Wie kommen Sie auf die Idee, die Mittelbeschaffung muslimische Gemeinden wäre nicht genügend organisiert? Und was hat das mit dem Petitionsanliegen zu schaffen?

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Ursula1955 | Thu Mar 12 20:52:15 CET 2020 - Thu Mar 12 20:52:15 CET 2020

Antwort auf Nutzer3294430 | heute - 09:15

Wenn man etwas fordert, dann ist das eine Meinungsäußerung. Die benötigt keine Belege. Es steht ja jedem frei, anderer Meinung zu sein.

Dass kirchliche Einrichtungen eine bessere Qualität haben, höre auch ich von vielen Eltern. Ich selbst habe mein Abi übrigens an einem kirchlichen Gymnasium gemacht und habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Qualität besser war.
Aber gerade deswegen ist es unverschämt, wenn Atheisten diese bessere Qualität nutzen, das Bezahlen (zumindest des Mehrwerts) aber den Kirchensteuerzahlern überlassen.

Keine Ahnung übrigens, wie Sie auf die Idee kommen, ich sei kirchenfern. Ich bin Mitglied der Kirche und habe kürzlich sogar einige Euro Kirchensteuer für 2018 bezahlt.

Dass unterdessen auch an nicht christlichen Einrichtungen ausreichend Jobs für Erzieher vorhanden sind , das ist zwar richtig. Das trifft allerdings nur für die Großstädte zu. Auf dem Land haben wir leider die von mir geschilderte Situation, dass eben meist nur die kirchliche Kita im Angebot ist .Da ist es dann auch verständlich, wenn Atheisten ihr Kind dort hinschicken. Aber das Kita- Personal hat dann eben die von mir geschilderten Probleme. Es mag schon freie Jobs an nicht kirchlichen Einrichtungen geben - aber eben in der 80 km und mehr entfernten nächsten größeren Stadt.

Ich wüsste übrigens nicht, wofür man die Kirchen entschädigen sollte, wenn die Trägerschaft von Einrichtungen in die Hände des Staats oder der Gemeinde geht. Die Immobilie bleibt im Besitz der Kirche. Die kann sie dann entweder anders nutzen (z.B. für eine Alten-Begegnungsstätte) oder an den neuen Träger verpachten.

Und wenn jeder eine Abgabe in Höhe der Kirchensteuer zu zahlen hätte, wäre auch mehr Geld da, damit dann auch die nicht christlichen Einrichtungen ein höheres Niveau bieten können.

Ich fände es übrigens gut, wenn muslimische Gemeinden, die im sozialen Bereich auch viel tun (Hausaufgabenbetreuung etc.), ihre Mittelbeschaffung dann auch etwas organisierter betreiben würden (also auch Kirchensteuer verlangen). Damit könnten sie loskommen von der - zumindest für fortschrittliche Muslims! - leidigen Abhängigkeit vom türkischen Staat (ditib!).

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