Nutzer3294430 | Mon Dec 02 16:48:03 CET 2019 - Mon Dec 02 16:48:03 CET 2019

Zu: "FightAgainstTheStupidityOfRacism" (02.12., 14:28 Uhr)

Zitat: von FightAginstTheStupidityOfRacism
Ich verweise nochmal auf das Buch:Peter Jonalik
Fight against the stupidity of racism


Schön, dass Sie hier kräftig Werbung machen für Ihr sagenhaftes Buch. Nachfrage: können Sie auch darüber hinausgehende Fachkenntnisse im Thema vorweisen?

Zitat: von FightAginstTheStupidityOfRacism
Die AFD ist ein Rassistenverein, genau wie die CSU, auch Horst Seehofer ist ein Rassist, Nutzer3294430 und Nutzer2696285 vermutlich auch.


Aber: haben Sie auch einen substantiellen Beitrag zur Diskussion des Petitionsanliegens auf Lager?

(Nebenbei: wenn das Opus Magnum des Herrn Jonalik, welches Sie bewerben, ein vergleichbares "Qualitätsniveau" wie Ihre Beiträge von heute hat, dann werde ich von einer Lektüre absehen, wegen zu erwartender Zeitverschwendung.)

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

FightAginstTheStupidityOfRacism | Mon Dec 02 14:28:38 CET 2019 - Mon Dec 02 14:28:38 CET 2019

Zitat: von Nutzer3294430
Zu: "Ursula1955" (12.11., 01:04 Uhr)
Zitat: von Ursula1955
Sie unterstellen mir schon wieder ständig Äußerungen, die ich nicht gemacht habe.

Tatsächlich? Belege bitte.

Zitat: von Ursula1955
Ich habe nicht gesagt, dass alle(!) Flüchtlinge ALG2-Bezieher sind. Ich habe nur gesagt, dass die (nach Ihren Zahlen momentan 60 %) der Flüchtlinge, die keine Arbeit haben, momentan rechtlich gesehen nach ihrer Anerkennung ALG2-Bezieher sind. Was ist an dieser Äußerung falsch?

Zitat aus Ihrem Beitrag vom 08.11., 20:55 Uhr: "Von den von Ihnen oben genannten Gruppen können sinnvollerweise nur die ALG2-Empfängern mit den Flüchtlingen verglichen werden - wobei Flüchtlinge ja nach einiger Zeit auch Alg2-Empfänger sind."

Nebenbei: Materiell bedürftige Geflüchtete beziehen Leistungen gemäß Asylbewerberleistungsgesetz. Ist was anderes als ALG 2.

Zitat: von Ursula1955
Was ist an dieser Äußerung falsch?

Die Pauschalität Ihrer Feststellung bei üblichem völligen Fehlen von Belegen.

Zitat: von Ursula1955
Niemand hat hier gefordert, dass ein Mensch, nur weil er als Flüchtlinge nach D kam, kein Geld ins Ausland überweisen darf. Wer von seinem eigenen Geld (und nicht von Steuergeldern) lebt, kann selbstverständlich soviel überweisen, wie er möchte.

Zitat aus dem Beitrag von "jahrgang1952", 07.11., 14:02 Uhr: "Ich würde sogar noch weitergehen: Keine Überweisungen ins Ausland, wer von unserem Staat also von uns Steuerzahler Geld erhält hat es ajuch hier auszugeben."
Und Sie selbst fordern ja auch, dass Geflüchteten Überweisungen in das Ausland so lange verboten sind, so lange Leistungen gem. SGB bezogen werden.

Zitat: von Ursula1955
Aber wenn jemand von der knappen Sozialleistung Arbeitslosengeld 2 lebt, liegt eben nahe, das etwas nicht stimmt, wenn solche(!) Personen höhere(!) Summen zum Transfer ins Ausland erübrigen können. Und da ist es schon angebracht zu fragen, woher dieses Geld denn kommt.

Weitere pauschale Unterstellungen ("höhere(!) Summen"), versuchte Kriminalisierung ("woher dieses Geld denn kommt"), alles wie üblich nur auf Verdacht und Gefühl hin, ohne jegliche Belege und Nachweise.

Nebenbei: erst in der vergangenen Woche hat das Bundesverfassungsgericht zu Sanktionen von ALG 2 Leistungen entschieden.

Zitat: von Ursula1955
In nicht wenigen Fällen haben Menschen gesammelt (sie werden es nicht glauben, aber ich habe für solche Dinge auch schon mal gespendet), damit Alis Mama, die in Libyen im Lager lebt, ihre Prothese zahlen kann. Aber dann kann doch der sammelnde Pfarrer oder Imam die gesammelte Summe überweisen, damit erst gar nicht der Verdacht aufkommt, dass Ali Geld aus kriminellen Aktivitäten überweist.

"Alis Mama", ein gutes Beispiel für die pauschale, ausländerbezogene Abwertung von Menschengruppen. (Da ist nur verständlich, dass eine ausländerfeindliche AfD sich für die Abschaffung von "political correctness" stark macht.) Und dann noch Libyen als Beispiel. Gibt es überhaupt derzeit die Möglichkeit für Privatkunden für Überweisungen in das Bürgerkriegsland? Der Abschluss der Argumentation mithilfe eines frei erfundenen Szenarios dann mit der Forderung der Notwendigkeit einer Entmündigung (der christliche Pfarrer soll das machen) und natürlich die Fortsetzung der versuchten Kriminalisierung. Na klar. Kann ja nur so sein.

Zitat: von Ursula1955
Ich habe auch an keiner Stelle behauptet, dass Asylbewerber mehr Sozialleistungen bekommen als Deutsche. Oder welcher Stelle meines Texts entnehmen Sie das?
Ich habe nicht einmal behauptet, dass ALG2-Bezieher, die Flüchtlinge sind, mehr Geld und mehr Hilfe bekommen als ALG2-Bezieher, die keine Flüchtlinge sind.

Zitat aus Ihrem Beitrag vom 10.11., 03:28 Uhr, Diskussionszweig "Re: Asylrecht - Maßnahmen im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik": "Für die meisten meiner jüngeren Bekannten sieht das allerdings anders aus: Die sehen in der Tatsache, dass Flüchtlinge (nicht alle Flüchtlinge!) Lohnzuschüsse kriegen, eine unfaire Verzerrung des Marktes und denken, dass sie ohne diese Verzerrung Arbeit hätten. Klar können sie das nicht beweisen (wie auch?)."
Zitat aus Ihrem heutigen Beitrag, 12.11., 01:04 Uhr: "Die sehen sich seit den Flüchtlingen mit wesentlich größeren Massen an von Steuergeldern gepamperten Mitbewerbern konfrontiert und sehen ihre Chancen endgültig schwinden."

Nebenbei: Sie bleiben weiterhin jegliche Belege und Nachweise für Ihre Behauptungen und Unterstellungen schuldig.
Denn: Klar können Sie das nicht beweisen (wie auch?).

Zitat: von Ursula1955
Ich habe nur behauptet, dass die Chancen der "einheimischen" Arbeitsuchenden durch die Flüchtlinge gesunken sind. Und das ist durch die Zahlen gedeckt: Wir haben nicht mehr freie Jobs als 1//2015, aber durch die Flüchtlinge viel mehr Bewerber. Und ganz besonders stark gesunken sind die Chancen der Arbeitslosen aus der Mittelschicht (die kein ALG2 bekommen). Die sehen sich seit den Flüchtlingen mit wesentlich größeren Massen an von Steuergeldern gepamperten Mitbewerbern konfrontiert und sehen ihre Chancen endgültig schwinden.

Sehen Sie, auch frei erfunden, auch falsch:
Zahl der gemeldeten offenen Stellen im Jahresdurchschnitt, Deutschland:
2015: 569.000
2016: 655.000
2017: 731.000
2018: 796.000
2019 (Prognose): 787.000, wobei z.B. der Rheinische Merkur für diesen Sommer einen Höchststand von 1,4 Mio. offenen Stellen meldete, während gleichzeitig (!) die Zahl der Erwerbstätigen ebenfalls ein Rekordniveau erreichte: 45,12 Mio. Menschen. Die (leicht gerundeten) Zahlen sind von Statista.

Woher, meinen Sie denn, stammen die üppigen Mehreinnahmen in den Sozialversicherungen, die satten Überschüsse im Staatshaushalt?
Meinen Sie, dass die Rufe nach Fachkräften, die aktuellen Werbereisen von Frau Bundeskanzlerin Merkel oder Herrn Gesundheitsminister Spahn alles Propaganda sind?

Zitat: von Ursula1955
Und diese Erkenntnis/Behauptung hat mit Ausländerfeindlichkeit oder gar Rassismus 0,00 zu tun!

Völlig klar. Natürlich. Logisch. Eindeutig. Das Prinzip Hoffnung. Nur mit ein wenig Sozialneid, Fremdenbashing, Islamophobie, Angst vor Menschen mit nichtarischweißer Hautfärbung.

Zitat aus Ihrem Beitrag vom 07.11., 03:46 Uhr, Diskussionszweig "Asylrecht - Maßnahmen im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik": "Angesichts dessen kann man vor den zukünftigen Belastungen für den Steuerzahler auch Angst haben, wenn man kein Problem damit hätte, in Zukunft von Dunkelhäutigen und Moslems umgeben zu sein."

Erneut am Schluss meine Frage an Sie: Haben Sie auch irgendeinen substantiellen Beitrag parat, welcher konkret auf die Inhalte des Petitionsanliegens eingeht?


Ich verweise nochmal auf das Buch:Peter Jonalik
Fight against the stupidity of racism

Dieser Beitrag wurde vom Moderator gekürzt. Bitte beachten Sie die Richtlinie Ziffer 3f.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

FightAginstTheStupidityOfRacism | Mon Dec 02 14:20:54 CET 2019 - Mon Dec 02 14:20:54 CET 2019

Zitat: von Ursula1955
Natürlich bekommen auch arbeitslose Flüchtlinge ALG2, wenn sie eine Arbeitserlaubnis haben und nicht mehr in Heimen leben.
Wie @JaHRGANG1952 die Feststellung "Ich würde sogar noch weitergehen: Keine Überweisungen ins Ausland, wer von unserem Staat also von uns Steuerzahler Geld erhält hat es ajuch hier auszugeben." gemeint hat, müsste er selbst nochmals klarstellen.

Für mich ist der Aspekt die Höhe des Einkommens der Person. Wenn jemand Kindergeld oder auch Wohngeld bezieht , arbeiten geht und ein Einkommen hat, welches das Existenzminimum überschreitet, kann er natürlich sein Geld ins Ausland überweisen. Wenn allerdings nur das Existenzminimum vorhanden ist, steht eben die Frage im Raum, woher das zusätzliche "überschüssige" Geld kommt. Wenn Ihnen dazu eine legale Variante des Gelderwerbs einfällt, dann nennen Sie sie doch.

Mir selbst ist übrigens tatsächlich eine solche Variante eingefallen. Es darf ja jeder ALG2-Bezieher anrechnungsfrei Geld dazuverdienen (Ich glaube 150.-Euro/Monat.) Wenn jemand diese Summe überweist (z.B. in einem Ein-Euro-Job verdient ), dann soll ihm das natürlich erlaubt sein. Möglicherweise bin ich da in meinen Forderungen weniger "streng" als Nutzer @Jahrgang 1952.

Dass Spenden für Verwandte und Freunde des Flüchtlings nicht durch dessen Hände gehen dürfen, ist allerdings keine Beleidigung seiner Person, sondern nach den HArtz4-Regeln (die Sie offensichtlich nicht kennen!) unerlässlich. Denn sobald der Arbeitslose dieses Geld in seiner(!) Hand hat, ist es Einkommen, das ihm auf das ALG2 angerechnet wird. Und damit ist das Geld weg. Das ist bei deutschen Arbeitslosen auch so.

Ihre Zahlen zum Arbeitsmarkt sind sicherlich in Ordnung. Aussagekräftig sind sie dennoch nicht, weil die Arbeitslosen der Mittelschicht und (so vorhanden) der Oberschicht meistens bei der Behörde nicht mehr gemeldet sind. Deswegen habe ich auch das Wort "Arbeitssuchende" und nicht "Arbeitslose" verwendet.

Ausschließlich auf die Petition zu reagieren, ist ab einer bestimmten Menge von Beiträgen nicht mehr möglich, da man natürlich auf die Äußerungen des jeweils vorangehenden Beitrags reagiert. Das tun Sie ja auch. Ihre Schönrederei der Lage ist auch keine direkte Reaktion auf den Petitionsinhalt.

Dass sich eine Diskussion ein wenig (zu sehr?) selbständig macht und den direkten Bezug zur Petition verliert, passiert m.E. immer dann, wenn die Petition kein richtig stringentes Ziel vorgibt.


Das wichtigste habt ihr alle anscheinend vergessen, nach dem 2. Weltkrieg gab es 12 Millionen Flüchlinge aus den ehemaligen Ostgebieten Deutschlands, die Situation der heutigen Flüchtlinge ist mit der dieser armen Menschen durchaus zu vergleichen. Wer darauf besteht Flüchtlinge abzuschieben oder gar nicht aufzunehmen, hat nichts aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt. Ich schäme mich dafür Deutscher und Europäer zu sein.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

FightAginstTheStupidityOfRacism | Mon Dec 02 14:15:15 CET 2019 - Mon Dec 02 14:15:15 CET 2019

Zitat: von Nutzer3294430
Zu: "Ursula1955" (13.11., 03:41 Uhr)
Zitat: von Ursula1955
Ausschließlich auf die Petition zu reagieren, ist ab einer bestimmten Menge von Beiträgen nicht mehr möglich, [...]

Dann lassen Sie's doch.

Zitat: von Ursula1955
da man natürlich auf die Äußerungen des jeweils vorangehenden Beitrags reagiert.

Niemand zwingt Sie. Das sollte jede/jeder vor allem dann beachten, wenn eigene valide Argumente oder ein Mindestmaß an Sachkenntnis fehlen.

Zitat: von Ursula1955
Das tun Sie ja auch. Ihre Schönrederei der Lage ist auch keine direkte Reaktion auf den Petitionsinhalt.

Zusätzlich zu themenbezogenen Sachbeiträgen behalte ich mir vor, auf sachliche Fehler, Rassismus, Hetze, Vorurteile, Schüren von Sozialneid, Pauschalisierungen oder bewusste Unwahrheiten zu reagieren, die von den Forenregeln nicht sanktioniert werden, da ich nicht will, dass mein Land und seine Errungenschaften regelrecht kaputt geschrieben werden. Spannend ist aber, dass die Erwartung, dass Rechte mittels Argumenten mit Worten gestellt werden können, nicht eintritt, da Rechte nicht auf der Sachebene sondern nur auf der Gefühls- und Behauptungsebene agieren. Auch eine eventuell erhoffte Selbsttherapie ist über den Diskurs in diesem Forum sicherlich nicht möglich.

Zitat: von Ursula1955
Dass sich eine Diskussion ein wenig (zu sehr?) selbständig macht und den direkten Bezug zur Petition verliert, passiert m.E. immer dann, wenn die Petition kein richtig stringentes Ziel vorgibt.

Auch dann zwingt Sie niemand, auf eine Petition ohne stringentes Ziel oder bestimmte Triggerbegriffe, wie z.B. "Geflüchtete", hin mit Beiträgen mit erwartbarem Inhalt zu reagieren. Eine Empfehlung ist aber, sich trotzdem hin und wieder mit dem Petitionsanliegen sowie den sachlich-fachlichen Hintergründen, eben Zahlen, Daten, Fakten, vertraut zu machen, bevor das Schreiben angegangen wird. Dann gelingt auch ein angenehmer konstruktiver Diskurs.

So ist die Zielsetzung dieses Petitionsanliegens tatsächlich überraschend klar und einfach: "mehr Humanität". Durch:
1) Möglichst alle Bootsflüchtlinge im Mittelmeer sind aus Seenot zu retten.
2) Die Unterbringung soll aber nicht in Europa sondern in speziellen, von der EU betriebenen Sammelunterkünften in Afrika geschehen.
3) Die Geflüchteten sollen Rückkehrhilfen in einer bestimmten Höhe erhalten.
4) Allerdings ist zunächst Konsens zum Thema unter den EU-Mitgliedsstaaten zu erreichen.

Wo ist da ein fehlendes "stringentes" Ziel? Zu den vier Themen ließe sich herrlich sachlich diskutieren, ohne völlig unnötig auf die eigenen Chancen am deutschen Arbeitsmarkt abzuschweifen. Sieht man die Essenz Ihrer Beiträge, dann sollten Sie sich für das Petitionsanliegen aussprechen. Bitte, Sie haben die Chance zu einem Neustart.


Was versteht dieser Benutzer über Sachkenntnis in diesem Bereich. Ehrlich gesagt überhaupt nichts.. Auf diesem Planeten gibt es nur eine Menschenrasse, die 99% aller Gene gemeinsam hat, der Homo Sapiens Terristis bekannt auch als Homo sapiens sapiens, diese menschen haben zwar verschieden hautfarben, aber das hängt von der Pigmentierung durch verschieden starke Sonneneinstrahlung ab. Das legte ich schon in meinem Buch:Peter Jonalik
Fight against the stupidity of racism dar. Das ist Sachkenntnis, alles andere ist Rassismus.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

FightAginstTheStupidityOfRacism | Mon Dec 02 14:08:12 CET 2019 - Mon Dec 02 14:08:12 CET 2019

Tut mir Leid aber das ist genauso unakzeptabel wie diese Petition. Das ist Rassismus pur, welchen ich schon in meinem Buch:Peter Jonalik
Fight against the stupidity of racism ablehne.

Zitat: von rupert1159
Das ist der einzige Weg.
Solange hier Bargeld lacht ,die Behörden hilflos irgendwelche Papiere von links nach rechts schieben,und es den Bewerbern hier viel besser als zu Hause geht,wird der Zustrom nicht enden.
-Kasernieren in Sammelunterkünften/Mehrbetteinheiten.Bei Obdachlosen gehts ja auch.
-mit Anwesenheitspflicht(bei ALG1 Empfängern gehts ja auch),keine Reisefreiheit
-Bestehen auf Passdokumente,bei behauptetem Verlust vollständige erkennungsdienstliche Behandlung
-konsequenter Datenabgleich ,um Mehfachanträge auf Leistungen auszuschliessen
-kein Bargeld,nur Sachleistung auf Grundsicherungs-Niveau
-Konsequente Abschiebung bei negativem Ausgang des Asylverfahrens,egal,wielange sie hier waren.
-Konsequente Ahndung von Straftaten mit umgehender Abschiebung,wenn solche begangen werden.
Ganz Europa "schafft das".
Was wir "schaffen" geht langsam ins Lächerliche.


Mit Deinem Beitrag beweist Du das Du nicht besser als die EU Politiker bist. Ich schäme mich dafür EU-Bürger zu sein.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer3294430 | Sun Nov 24 20:34:07 CET 2019 - Sun Nov 24 20:34:07 CET 2019

Zu: "Malika2000" (24.11., 16:28 Uhr)

Zitat: von Malika2000
Solange die Ursachen der Flüchtlingsbewegungen nicht bekämpft werden, so lange werden diese weiterhin in den Westen Europas kommen.

Tja, und wie lauten Ihre Vorschläge? Und wie passt Ihre Anmerkung zum konkreten Petitionsanliegen?

Zitat: von Malika2000
In Spanien beklagen sich die Leute, dass die Asylsuchenden dort arbeiten könnten und Asyl bekämen, die Flüchtlinge das aber ablehnen, weil sie nach Deutschland wollen.
Die Ursachen kann man nur vermuten (Sozialhilfe, Kindergeld o.ä.?) denn arbeiten dürfen sie ja erst mal nicht hier. Aber warum sind Flüchtlinge nicht ebenso sicher in Spanien oder anderen EU Ländern? Warum wollen alle nur nach Deutschland?
Vielleicht sollte man mal hier nachforschen.


So, tatsächlich, in Spanien gibt es Beschwerden? Und alle Geflüchteten wollen aus ominösen Gründen ausgerechnet nach Deutschland?

Also, abgesehen von Ihren "Vermutungen": für Ihre Behauptungen, dass alle (in Spanien) um Asyl ersuchenden Menschen nach Deutschland wollen und dass sich die Bevölkerung (oder Regierung?) Spaniens darüber beschwert, dafür haben schon Belege? Falls nicht: warum schreiben Sie solcherartiges in Ihrem Beitrag?

Ach ja, Sie befinden sich hier im Petitionsforum des Deutschen Bundestags. Ihre Forderung, dem Mythos nachzuforschen, dass alle Geflüchteten ausschließlich nach Deutschland streben, diese Forderung hatte die AfD-Fraktion auch bereits einige Male in kleinen und großen Anfragen an die Bundesregierung gestellt. Ihre Antworten können Sie also im Dokumentangebot des Deutschen Bundestags finden. Suchen und informieren hilft.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Malika2000 | Sun Nov 24 16:28:38 CET 2019 - Sun Nov 24 16:28:38 CET 2019

Solange die Ursachen der Flüchtlingsbewegungen nicht bekämpft werden, so lange werden diese weiterhin in den Westen Europas kommen.
In Spanien beklagen sich die Leute, dass die Asylsuchenden dort arbeiten könnten und Asyl bekämen, die Flüchtlinge das aber ablehnen, weil sie nach Deutschland wollen.
Die Ursachen kann man nur vermuten (Sozialhilfe, Kindergeld o.ä.?) denn arbeiten dürfen sie ja erst mal nicht hier. Aber warum sind Flüchtlinge nicht ebenso sicher in Spanien oder anderen EU Ländern? Warum wollen alle nur nach Deutschland?
Vielleicht sollte man mal hier nachforschen.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer2696285 | Sat Nov 23 21:26:57 CET 2019 - Sat Nov 23 21:26:57 CET 2019

Danke für diese klaren Formulierungen. Ich kann alle mitzeichnen außer dem letzten Satz: Wir sind bereits tief im Lächerlichen.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Ursula1955 | Wed Nov 13 20:11:47 CET 2019 - Wed Nov 13 20:11:47 CET 2019

Na ja, dann haben wir ja wenigstens eine(!) Gemeinsamkeit: Wir reagieren mit einem Beitrag, wenn/weil wir den Eindruck haben, dass der jeweils andere eine unsinnige Position vertritt.
Aber was Entwicklungen in der Zukunft betrifft, gibt es in manchen Fragen eben kein "richtig" oder "falsch". Das sehen Sie auch, wenn Parteien diskutieren, die auch Sie sicher nicht als radikal betrachten.

Nehmen Sie z.B. die "Respektrente" (Ich nehme jetzt bewusst ein Thema, das nicht zum Thema Flüchtlinge gehört! Werfen Sie mir also bitte ausnahmsweise nicht vor, dass ich vom Thema abweiche.). Da kommt auch Partei A zum Ergebnis, dass eine solche Rente x Euro kostet, Partei B meint, sie koste x mal 2 Euro. Und beide haben ihre Gründe für diese Meinungen. Die einen meinen, der Bürger werde sich nach Einführen des neuen Gesetzes nach Methode A verhalten (=weiterhin, wenn es geht, Vollzeit arbeiten), die anderen meinen, der Bürger werden die Besserstellung von Teilzeitkräften zum Anlass nehmen, dann auch nur noch Teilzeit zu arbeiten.
In solchen Situationen wäre es ein totaler Killer für jede Diskussion, einem von beiden zu unterstellen, er verbreite falsche Fakten oder Lügen.

Und gerade rund um das Thema Flüchtlinge gehören eben sehr viele Fragen zu dieser Kategorie von Fragen.
Wie will man z.B. wissen (Wie wollen Sie es wissen!) , wie Flüchtlinge reagieren, wenn ihnen nur ein prekärer Job angeboten werden kann, der (Und das auch nur durch Aufstockung) nicht gerade üppige 100 Euro mehr bringt als das Hartzen?

Ja, wenn ich nun behaupten würde, die Flüchtlinge würden in höherer Zahl den miesen Job ablehnen als andere Arbeitslose, dann hätte ich Vorurteile, würde pauschalieren etc. und meine Äußerungen wären ausländerfeindlich. Aber ich äußere mich nicht so, und ich denke auch nicht so. Und wenn Sie meinen, die AfD denke so, dann kramen sie halt mal in deren Äußerungen.

Aber ich(!) meine nur, dass die finanzielle Katastrophe auch dann ziemlich groß wird, wenn Flüchtlinge "nur" zu einem gleichen Anteil wie Deutsche keinen Bock auf prekäre Jobs haben.

Und zur Petition:
Ich halte die Petition deswegen nicht für stringent, weil sie von einer EU-Einigung ausgeht, die nicht erreichbar ist. Den "Beweis" dafür bekommen Sie jeden Tag, wenn Sie die die Äußerungen anderer EU-Mitglieder (Ungarn, Polen etc.) hören.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer3294430 | Wed Nov 13 08:40:27 CET 2019 - Wed Nov 13 08:40:27 CET 2019

Zu: "Ursula1955" (13.11., 03:41 Uhr)

Zitat: von Ursula1955
Ausschließlich auf die Petition zu reagieren, ist ab einer bestimmten Menge von Beiträgen nicht mehr möglich, [...]

Dann lassen Sie's doch.

Zitat: von Ursula1955
da man natürlich auf die Äußerungen des jeweils vorangehenden Beitrags reagiert.

Niemand zwingt Sie. Das sollte jede/jeder vor allem dann beachten, wenn eigene valide Argumente oder ein Mindestmaß an Sachkenntnis fehlen.

Zitat: von Ursula1955
Das tun Sie ja auch. Ihre Schönrederei der Lage ist auch keine direkte Reaktion auf den Petitionsinhalt.

Zusätzlich zu themenbezogenen Sachbeiträgen behalte ich mir vor, auf sachliche Fehler, Rassismus, Hetze, Vorurteile, Schüren von Sozialneid, Pauschalisierungen oder bewusste Unwahrheiten zu reagieren, die von den Forenregeln nicht sanktioniert werden, da ich nicht will, dass mein Land und seine Errungenschaften regelrecht kaputt geschrieben werden. Spannend ist aber, dass die Erwartung, dass Rechte mittels Argumenten mit Worten gestellt werden können, nicht eintritt, da Rechte nicht auf der Sachebene sondern nur auf der Gefühls- und Behauptungsebene agieren. Auch eine eventuell erhoffte Selbsttherapie ist über den Diskurs in diesem Forum sicherlich nicht möglich.

Zitat: von Ursula1955
Dass sich eine Diskussion ein wenig (zu sehr?) selbständig macht und den direkten Bezug zur Petition verliert, passiert m.E. immer dann, wenn die Petition kein richtig stringentes Ziel vorgibt.


Auch dann zwingt Sie niemand, auf eine Petition ohne stringentes Ziel oder bestimmte Triggerbegriffe, wie z.B. "Geflüchtete", hin mit Beiträgen mit erwartbarem Inhalt zu reagieren. Eine Empfehlung ist aber, sich trotzdem hin und wieder mit dem Petitionsanliegen sowie den sachlich-fachlichen Hintergründen, eben Zahlen, Daten, Fakten, vertraut zu machen, bevor das Schreiben angegangen wird. Dann gelingt auch ein angenehmer konstruktiver Diskurs.

So ist die Zielsetzung dieses Petitionsanliegens tatsächlich überraschend klar und einfach: "mehr Humanität". Durch:
1) Möglichst alle Bootsflüchtlinge im Mittelmeer sind aus Seenot zu retten.
2) Die Unterbringung soll aber nicht in Europa sondern in speziellen, von der EU betriebenen Sammelunterkünften in Afrika geschehen.
3) Die Geflüchteten sollen Rückkehrhilfen in einer bestimmten Höhe erhalten.
4) Allerdings ist zunächst Konsens zum Thema unter den EU-Mitgliedsstaaten zu erreichen.

Wo ist da ein fehlendes "stringentes" Ziel? Zu den vier Themen ließe sich herrlich sachlich diskutieren, ohne völlig unnötig auf die eigenen Chancen am deutschen Arbeitsmarkt abzuschweifen. Sieht man die Essenz Ihrer Beiträge, dann sollten Sie sich für das Petitionsanliegen aussprechen. Bitte, Sie haben die Chance zu einem Neustart.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich