Also bei der Studie hätte man sicherlich auch erwähne müssen, das 154 Obduktionen nicht repräsentativ für über 9000 mit Corona Verstorbene stehen. Zum anderen hatten die untersuchten Vorerkrankungem am Herzen und an der Lunge. Natürlich findet man da Schädigungen, die z.B. auch von einer Beatmung (eine massive invasive Behandlung) herrühren können. Wie lange diese noch gelebt hätten auf 10 Jahre zu beziffern ist unseriös. Niemand weiß wie lange ein mensch noch leben würde. Desweiteren das bei einem 90 jährigen zu behaupten, der schon über 10 Jahre über seiner durchschnittlichen Lebenserwatartung liegt.
Zitat: von Nutzer3294430
Zu: "Ylander" (11.09., 19:01 Uhr)Zitat: von Ylander
Dem verständigen Beobachter ist längst klar, dass kein Mensch allein an CoViD 19 stiribt.
Tatsächlich? "Dem verständigen Beobachter"? Und was berichtet die seriöse Wissenschaft?Zitat: von Ylander
Das Virus ist immer nur der allerletzte Tropfen. Prof. Püschel hat sich in dieser Sache verdient gemacht.
Verdient gemacht mit was? Sie dürfen ruhige zitieren und Quellen nennen.Zitat: von Ylander
Natürlich gibt es Menschen, die ein Interesse daran, dies zu bestreiten.
Und die wären, diese Menschen, welche Sie der Verschwörung anzeigen?
Nun, immerhin ist gut, dass die seriöse Wissenschaft sich der Behauptungen des Herrn Püschel angenommen hat und dessen Thesen eindrucksvoll wiederlegt hat:Zitat:
Pathologenverband widerlegt Hamburger Forscher - 86 Prozent sterben direkt an Corona und verlieren zehn Jahre Lebenszeit
Die Diskussion begann in der Hochphase der Corona-Krise im Frühjahr dieses Jahres. Starben die Erkrankten tatsächlich an Covid-19? Oder waren sie ohnehin sterbenskrank und das Virus hatte den Prozess nurmehr beschleunigt? Vermeintlicher Kronzeuge dieser These war der Hamburger Pathologe Klaus Püschel. Er stellte infrage, dass das Virus, das er als „harmlose Grippe“ einstufte, den Tod ursächlich auslöse. Püschel sagte Ende April nach Obduktionen, die er durchgeführt hatte, die von ihm untersuchten Todesopfer hätten so schwere Vorerkrankungen gehabt, dass sie, „auch wenn das hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären.“
Seine Aussagen hatten ein breites politisches Echo. Nicht zuletzt, weil sich das Robert-Koch-Institut vorher aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen immer gegen Obduktionen ausgesprochen hatte. Und weil Püschels Befunde nahelegten, dass nur Alte und Kranke am Virus stürben, denen auch sonst nur noch wenige Monate vergönnt gewesen wären. Sogar die Berichterstattung in den Nachrichten veränderte sich nach Püschels Wortmeldung: Fortan war bei den täglichen Todeszahlen immer die Rede davon, dass diese Menschen „an oder mit“ dem Virus gestorben seien. Befürwortern einer lockereren Corona-Politik waren die Befunde des Hamburger Pathologen Beleg für ihren Standpunkt.
Pathologenverband widerspricht Hamburger Forscher
Dessen Aussagen widerspricht nun jedoch eine breit angelegte Studie mehrerer deutscher Pathologenverbände. „In mehr als drei Viertel der Obduktionen konnte die Covid-19-Erkrankung als wesentliche oder alleinige zum Tode führende Erkrankung dokumentiert werden“, berichtete Johannes Friemann bei einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie, über die als erstes und am ausführlichsten das „Ärzteblatt" berichtet hatte.
Friemann ist Leiter der AG Obduktion der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Unter ihren Mitgliedern wurden in 68 pathologischen Instituten 154 Obduktionen durchgeführt. Der Befund: Bei 86 Prozent war eindeutig Covid-19 die Todesursache. Nur bei einem Siebtel der Verstorbenen fanden die Pathologen keine charakteristischen Organschäden. Mit einem Anteil von 68 Prozent waren die obduzierten Verstorbenen mehr als doppelt so häufig Männer als Frauen. Die meisten von ihnen befanden sich bei ihrem Tod in der siebten bis neunten Lebensdekade.
86 Prozent sterben direkt an Covid-19
Mehr als die Hälfte der charakteristischen Organbefunde hätten lungenseitig diffuse Alveolarschäden und diffuse Alveolarschäden mit Bronchopneumonien ausgemacht, so Friemann. Darüber hinaus fanden sich bei den Obduktionen Thrombosen und Thromboembolien, Mikrothromben und Endothelialitis. Bei den Obduktionen der Covid-19-Verstorbenen seien zudem Schäden an anderen Organen jenseits der Lunge festgestellt worden, berichtete Friemann weiter: an Immunorganen wie der Milz oder den Lymphknoten, von Leberschäden, über Herzmuskelentzündungen, Lungenentzündungen bei Embolien sowie Hirninfarkte bis hin zu Hirnblutungen. Bei diesen Organveränderungen sei aber eine Assoziation mit Covid-19 nur möglich, nicht erwiesen. Es gebe aber „Hinweise auf möglicherweise virusassoziierte Schäden des Immunsystems, der Leber, des Herzens und des Zentralnervensystems“ - sie bedürften der weiteren Aufklärung und Spezifizierung.
Zehn Jahre verlorene Lebenszeit vs. wenige Monate
Darüber hinaus hat die BDP-Studie erwiesen, das vorerkrankte Patienten im Schnitt zehn Jahre ihrer Lebenszeit durch Corona verloren haben. Zu einem ähnlichen Ergebnisse kam eine Studie in Glasgow.
Durchschnittlich zehn Jahre versus maximal acht Monate, wie von Püschel behauptet? Zu diesem Widerspruch hat die Bild-Zeitung den Hamburger Pathologen befragt. Püschel antwortete dazu wörtlich in BILD: Im Zusammenhang mit der Gefahr vor allem für ältere Menschen habe er gesagt „dass die Lebenserwartung dieser Risikogruppe begrenzt ist“. Die Pathologen hätten das nun mit ihrer Untersuchung „konkretisiert, in dem sie von zirka zehn Jahren verkürzter Lebenszeit sprechen“.
Quelle: https://www.cicero.de/innenpolitik/pathologenverband-Klaus-Pueschel-Todesursache-Corona; 24.08.2020
Und dieser Studie glauben Sie blind? Dabei müssten Sie allein deshalb stutzig werden, dass 10 Jahre Leben verloren gehen sollen. Woher wollen dies die Autoren wissen? Und haben Sie sich einmal überlegt, woher die von Ihen beschreibenen Krankheitszeichen tatsächlich rühren? Ein bisschen mehr kritische Haltung würde ich mir von Ihnen gewiss wünschen.
Umso wichtiger ist es ja dementsprechend auch, Obduktionen durchzuführen. Die Transparenz der Erkenntnisse sowie die generelle Untersuchung des Virus ist in diesem Fall doch - gelinde gesagt- mangelhaft. Es gibt weder gesicherte Erkenntnisse über die Übertragungswege noch über die Wirkungsweise des Virus.
War das nicht die "Studie"in der nur dir Totenscheine durchgelesen wurden? Püschel hat sich immerhin die Mühe gemacht, in die Toten reinzukucken. Soweit ich weiss, war er der einzige in diesem Land. Angeblich haben wir gerade zu wenig Pathologen. Irgendwie seltsam, wo das doch eine ganz neue und extra fiese Krankheit ist, an der wir alle sterben werden. Der Normalsterbliche erwartet da, daß man da alle Hebel in Bewegung setzt.
Es gibt ja mittlerweile unglaublich viele Hobby-Naturwissenschaftler, die sich aufgrund intensiver Presselektüre für ausreichend qualifiziert halten - und das auch noch ihrer Umwelt mitteilen wollen. Glückwunsch Ylander!
Zu: "Ylander" (11.09., 19:01 Uhr)
Zitat: von Ylander
Dem verständigen Beobachter ist längst klar, dass kein Mensch allein an CoViD 19 stiribt.
Zitat: von Ylander
Das Virus ist immer nur der allerletzte Tropfen. Prof. Püschel hat sich in dieser Sache verdient gemacht.
Zitat: von Ylander
Natürlich gibt es Menschen, die ein Interesse daran, dies zu bestreiten.
Zitat:
Pathologenverband widerlegt Hamburger Forscher - 86 Prozent sterben direkt an Corona und verlieren zehn Jahre Lebenszeit
Die Diskussion begann in der Hochphase der Corona-Krise im Frühjahr dieses Jahres. Starben die Erkrankten tatsächlich an Covid-19? Oder waren sie ohnehin sterbenskrank und das Virus hatte den Prozess nurmehr beschleunigt? Vermeintlicher Kronzeuge dieser These war der Hamburger Pathologe Klaus Püschel. Er stellte infrage, dass das Virus, das er als „harmlose Grippe“ einstufte, den Tod ursächlich auslöse. Püschel sagte Ende April nach Obduktionen, die er durchgeführt hatte, die von ihm untersuchten Todesopfer hätten so schwere Vorerkrankungen gehabt, dass sie, „auch wenn das hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären.“
Seine Aussagen hatten ein breites politisches Echo. Nicht zuletzt, weil sich das Robert-Koch-Institut vorher aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen immer gegen Obduktionen ausgesprochen hatte. Und weil Püschels Befunde nahelegten, dass nur Alte und Kranke am Virus stürben, denen auch sonst nur noch wenige Monate vergönnt gewesen wären. Sogar die Berichterstattung in den Nachrichten veränderte sich nach Püschels Wortmeldung: Fortan war bei den täglichen Todeszahlen immer die Rede davon, dass diese Menschen „an oder mit“ dem Virus gestorben seien. Befürwortern einer lockereren Corona-Politik waren die Befunde des Hamburger Pathologen Beleg für ihren Standpunkt.
Pathologenverband widerspricht Hamburger Forscher
Dessen Aussagen widerspricht nun jedoch eine breit angelegte Studie mehrerer deutscher Pathologenverbände. „In mehr als drei Viertel der Obduktionen konnte die Covid-19-Erkrankung als wesentliche oder alleinige zum Tode führende Erkrankung dokumentiert werden“, berichtete Johannes Friemann bei einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie, über die als erstes und am ausführlichsten das „Ärzteblatt" berichtet hatte.
Friemann ist Leiter der AG Obduktion der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Unter ihren Mitgliedern wurden in 68 pathologischen Instituten 154 Obduktionen durchgeführt. Der Befund: Bei 86 Prozent war eindeutig Covid-19 die Todesursache. Nur bei einem Siebtel der Verstorbenen fanden die Pathologen keine charakteristischen Organschäden. Mit einem Anteil von 68 Prozent waren die obduzierten Verstorbenen mehr als doppelt so häufig Männer als Frauen. Die meisten von ihnen befanden sich bei ihrem Tod in der siebten bis neunten Lebensdekade.
86 Prozent sterben direkt an Covid-19
Mehr als die Hälfte der charakteristischen Organbefunde hätten lungenseitig diffuse Alveolarschäden und diffuse Alveolarschäden mit Bronchopneumonien ausgemacht, so Friemann. Darüber hinaus fanden sich bei den Obduktionen Thrombosen und Thromboembolien, Mikrothromben und Endothelialitis. Bei den Obduktionen der Covid-19-Verstorbenen seien zudem Schäden an anderen Organen jenseits der Lunge festgestellt worden, berichtete Friemann weiter: an Immunorganen wie der Milz oder den Lymphknoten, von Leberschäden, über Herzmuskelentzündungen, Lungenentzündungen bei Embolien sowie Hirninfarkte bis hin zu Hirnblutungen. Bei diesen Organveränderungen sei aber eine Assoziation mit Covid-19 nur möglich, nicht erwiesen. Es gebe aber „Hinweise auf möglicherweise virusassoziierte Schäden des Immunsystems, der Leber, des Herzens und des Zentralnervensystems“ - sie bedürften der weiteren Aufklärung und Spezifizierung.
Zehn Jahre verlorene Lebenszeit vs. wenige Monate
Darüber hinaus hat die BDP-Studie erwiesen, das vorerkrankte Patienten im Schnitt zehn Jahre ihrer Lebenszeit durch Corona verloren haben. Zu einem ähnlichen Ergebnisse kam eine Studie in Glasgow.
Durchschnittlich zehn Jahre versus maximal acht Monate, wie von Püschel behauptet? Zu diesem Widerspruch hat die Bild-Zeitung den Hamburger Pathologen befragt. Püschel antwortete dazu wörtlich in BILD: Im Zusammenhang mit der Gefahr vor allem für ältere Menschen habe er gesagt „dass die Lebenserwartung dieser Risikogruppe begrenzt ist“. Die Pathologen hätten das nun mit ihrer Untersuchung „konkretisiert, in dem sie von zirka zehn Jahren verkürzter Lebenszeit sprechen“.
Quelle: https://www.cicero.de/innenpolitik/pathologenverband-Klaus-Pueschel-Todesursache-Corona; 24.08.2020