Ein Tier gilt laut Gesetz als Gegenstand und Sachversicherungen können nicht von der Steuer abgesetzt werden. Nicht alle Tierversicherungen gelten als Sachversicherungen, die Tierhalterhaftpflichtversicherung, zum Beispiel, kann von der Steuer abgesetzt werden. Mit so einer Versicherung sichert man sich gegen Gefahren und Risiken des Alltags ab und der Gesetzgeber erkennt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung als Vorsorgeaufwand an. Eine Tierhaftpflichtversicherung kann also, im Gegensatz zur Tierkrankenversicherung, von der Steuer abgesetzt werden.
Außerdem kann man in manchen Fällen die Tierarztkosten des eigenen Hundes von der Steuer absetzen. Wird der Hund aus therapeutischen Zwecken angeschafft und dient der Gesundheit des Besitzers, dann ist es möglich Tierarztkosten von der Steuer abzusetzen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Tierbesitzer ein ärztliches Attest hat, das die medizinische Notwendigkeit des Tieres beweist. Ohne Attest eines Arztes kann man die Kosten nicht von der Steuer absetzen.
Allerdings greift eine steuerliche Absetzung bei den Rentnern ohnehin nicht, weil viele die Tiere haben überhaupt nicht steuerlich veranlagt werden- aufgrund der oft sehr niedrigen Renten.
sie habe vollkommen recht, ich finde das echt unsinnig, es sollte nicht alles staatlich geregelt werden ( in welchem Land leben wir eigentlich?) Die einzigen die davon profitieren sind die Versicherungen. Auch ich bin der Meinung wenn man einen Hund hat muss man für ihn sorgen können.
Ziemlich naive Vorstellung, die der Petent da hat.
Vorsicht, das wäre eine echte Versicherung. Sprich, die Versicherung bemisst die Prämie nach dem Risiko und den Kosten. Das wäre keine solidarische Krankenverischerung a la GKV. Hm. Geht es mal wieder um eine Vermenschlichung von Tieren?
Wer sich sein Haustier nicht leisten kann, der kann es sich halt nicht leisten. Haustierhaltung ist Privatvergnügen. Alle Folgen davon sind privat veranlaßt. Da hat der Staat nicht dreinzureden. Greschweige denn draufzuzahlen.
Zitat:
Viele Menschen schaffen sich Haustiere an und haben aus Mangel an persönlicher Erfahrung keine reelle Einschätzung der durchaus hohen Kosten für Tierarztbesuche und Behandlungen.
Zitat:
So werden viele Tiere leiden und sterben gelassen, weil der Gang zu Tierarzt gescheut wird, was dem Tierschutzgesetz massiv widerspricht.
Zitat:
Tierarztkosten werden oft zu Problemen wenn:
1. von Vornherein nicht mit hohen Kosten gerechnet wurde, aus Naivität und mangelnder Erfahrung.
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2. sich Lebenssituationen ändern und vorher leicht zu stemmende Kosten jetzt unerschwinglich sind (Jobverlust, Krankheit, etc. können Gründe dafür sein).
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3. sich aufgrund von schwereren Erkrankungen des Tieres lange Folgebehandlungen ergeben, die dauerhaft zu finanziellen Einbußen führen, die auf lange Sicht nicht zu tragen sind. - Um den Tierschutzgesetz effektiv nachzukommen, dem Tierbesitzer in Anbetracht der Kosten durch einen Tierarztbesuch die Scheu und den Druck zu nehmen, dem nicht unwesentlichen Wirtschaftszweig der Veterinäre deutlich entgegen zu kommen und auch hier für z. B. Tiermedizinisch Fachangestellte und Ärzte bessere Einkommen/Gehälter zu erreichen (oft äußerst niedrig und nicht ausreichend, um das Leben zu bestreiten) erbitte ich diese Verpflichtung! Es gibt mittlerweile diverse Anbieter von Tierkrankenversicherungen, welche frei wählbar sind, jeder also die für ihn passende Versicherung finden sollte.
Und immer noch Privatvergnügen der Halter. Früher redete man ja auch davon, Tiere ggf. von ihrem Leid zu erlösen.
Aber wir sehen, bei der petition geht es vor allem um Förderung eines speziellen Wirtschaftszweigs. Jetzt fehlt nur noch, dass "Tiermedizinisch Fachangestellte und Ärzte" auch noch systemrelevant werden ...
Ach ja, Versicherung gibts schon. Z.B. PETPROTECT. Kein Staat vonnöten.
Und steuerlich absetzbar? Echt jetzt?
Zitat: von Petent
Diese Kosten sollten steuerlich absetzbar sein!
Ein Tier zu halten ist ein Hobby. Das kann man schwer steuerlich absetzbar machen. Und was die TKV angeht: Wie will man das kontrollieren? dann müsste jedes Tier registriert werden. Jedes.
Und zur Begründung: Hat man Zahlen? auch zum Thema Einkommen der Tierärzte v.a. in Kleintierpraxen?
Das Grundanliegen der Petition finde ich gut, was die steuerliche Absetzbarkeit angeht lehne ich den Punkt ab. Auch andere verpflichtende Versicherungen, welche auf einer eigenen freien Entscheidung berufen, z.B. Haftpflicht für das Auto, sind nicht absetzbar und sollten es auch bleiben. Insbesondere bei Tierversicherungen kann ich dann ein Luxuspaket mir auswählen und das wäre dann absetzbar. Dies halte ich für falsch.