Bellevue Hammerschmidt | Mon Jun 29 21:03:44 CEST 2020 - Mon Jun 29 21:03:44 CEST 2020

[quote beitrag=700261]

Zitat: von Randberliner

Wenn Sie Spekulation/Sekundenhandel unterbinden wollen,müssen Sie das über Haltefristen tun,und das auf internationaler Basis.
Sonst zahlt Omma 1%,wenn sie aufs Sparbuch einzahlt,und Banken machen weiter Sekundenhandel auf den Bahamas Steuerfrei.


Dem stimme ich zu. Eine pauschaue Besteuerung bewirkt eher das Gegenteil des Gewünschten. Für Anleger und Sparer sollte wieder die Haltefrist entscheidend sein und bei entsprechend langer Haltefrist sollte die Kapitalertragssteuer reduziert werden.

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Nutzer1106666 | Wed Jun 17 17:50:49 CEST 2020 - Wed Jun 17 17:50:49 CEST 2020

Wenn man die abkassiert die offenbar zu viel Geld auf Halde haben zum Spielen - und es denen gibt deren Schulen einkrachen und Straßen zerbröseln, dann glaube ich an alles denn Überschüsse.(wo sind die denn, was passiert damit?)

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rupert1159 | Wed Jun 17 08:50:11 CEST 2020 - Wed Jun 17 08:50:11 CEST 2020

Zitat: von Randberliner
... - diese Steuer verhindert keine wirklich sinnvollen Transaktionen.


Stimmt nicht.
Wenn ich heute zur Alterssicherung Geld anlege,auch mit langfristigem Horizont,muss ich immer wieder mal umschichten.Aktiengesellschaften können in Schieflage geraten,Anleihen werden endfällig.
Von der ohnehin kümmerlichen Rendite(im Anleihebereich sind derzeit seriös um 3% zu erreichen) gehen Bankgebühren und Kapitalertragssteuer sowie Soli ab.Wenn dann noch 1% Kapitaltransfersteuer(ungeklärt:fällt die bei Kauf UND Verkauf an?) anfällt kann man sich jede Geldanlage sparen.
Zudem wäre das eine NEUE Steuer,und von denen haben wir bereits mehr als genug.
Wenn Sie Spekulation/Sekundenhandel unterbinden wollen,müssen Sie das über Haltefristen tun,und das auf internationaler Basis.
Sonst zahlt Omma 1%,wenn sie aufs Sparbuch einzahlt,und Banken machen weiter Sekundenhandel auf den Bahamas Steuerfrei.

Zitat: von Randberliner
Selbst die für ein halbes Jahr abgesenkten Mehrwertsteuersätze liegen immer noch erheblich über dem einen Prozent dieser Petition.



Auch so ein Rohrkrepierer.Jetzt kauft den ganzen Juni keiner was,um im Juli festzustellen,dass nichts billiger wird(denn diese Absenkung um 2/3% wird grossteils nicht weitergegeben werden.).Die Preise im Handel werden für das halbe Jahr nicht neu kalkuliert und nicht neu ausgepreist.Wohl aber wird man zum 1.1.2021 wegen der dann wieder höheren Mwst. nicht umhin können.....
Jetzt mal unter uns:werde ich,weil mein Joghurt 1 cent weniger kostet,dafür 2 essen?Massenweise Kleidung/Möbel horten,wegen 3%Rabatt?Oder durch die Welt reisen/täglich essen gehen?Von den paar Kröten,die nach Corona noch auf dem Konto sind?

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Randberliner | Wed Jun 17 01:09:10 CEST 2020 - Wed Jun 17 01:09:10 CEST 2020

Selbst die für ein halbes Jahr abgesenkten Mehrwertsteuersätze liegen immer noch erheblich über dem einen Prozent dieser Petition. Auch darüber mag man sich streiten. Wie auch immer - diese Steuer verhindert keine wirklich sinnvollen Transaktionen. Es geht nicht nur darum Geld für notwendige und sinnvolle politische Maßnahmen abzuschöpfen, sondern auch darum, etwas Ruhe ins System zu bringen. Der gängige computergesteuerte Hochfrequenzhandel bringt letztlich niemandem einen realen Nutzen - außer den Spekulanten.

Mitzeichnung!

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Nutzer3294430 | Tue Jun 16 14:59:19 CEST 2020 - Tue Jun 16 14:59:19 CEST 2020

Zu: "rupert1159" (16.06., 13:05 Uhr)

Zitat: von rupert1159
Vor allen Dingen aber:Hierzulande getätigte Umsätze sind hierzulande zu versteuern.

Nichts anderes fordert doch diese Petition. Nur dass es sich hier eben um Kapitalumsätze handelt, welche eben auch eine Wertschöpfung erreichen.

Zitat: von rupert1159
Und dann reicht es dicke,auch ohne immer neue und höhere Steuern!


Eben.

Nebenbei, Stichwort "Blick ins Schwarzbuch": gelingt Ihnen jede Investition, sind Sie mit jedem Kauf vollends zufrieden? Sowie Stichwort "EU-Ausgaben": Sie kennen doch den Grundsatz "pacta sunt servanda". Im Übrigen gibt es ja auch Geld in Milliardenhöhe aus Brüssel zurück. Fragen Sie allein bei den Landwirten nach.

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