Mal wieder eine Neidpetition! Soll der Petent doch mit dem Bus fahren, dann braucht er auch kein Benzin und kein Auto. Und der Petitionsausschuss müsste sich nicht mit so einem Blödsinn befassen.
Etwas zu kurz gedacht.
Werden Parkflächen versteuert, werden ALLE Parkflächen des Unternehmens versteuert, also auch die Schotterpiste. Oder ist die firmeneigene Schotterpiste etwa kein geldwerter Vorteil? Das beweisen Sie mal in Städten, wo man für einen Tag sonst locker 20€ für das Ticket zahlen darf. Und wir reden hier ja vor Gegenden mit offensichtlichen Parkplatzmangel...
Das der Parkplatz dann in Zonen eingeteilt wird, mag sein. Nur der (steuerliche) Aufpreis zwischen den Schotterplätzen und den Luxusplätzen wird wohl bei weitem nicht so hoch sein, wie die zusätzliche Steuer für „plötzlich kostenlos vorhandene“ Parkfläche.
Normal zahlt die Firma ja dafür. Dafür zahlen sie weniger Steuern. Die Honorare sind auch utopisch. Alles ist an ausländische Aktionäre gegen selbst generiertes "Falschgeld" (ohne Goldbindung) verschachert. Das ganze System stinkt. Aber ich habe aus Spass mal mitgezeichnet, auch wenn es juristisch keinen Sinn macht.
Was ist der echte Zweck solcher Parkplätze?
Dienen sie wirklich als Privilegien, oder erhöhen sie die Pünktlichkeit betriebswichtiger Personen durch Vermeidung von Unwägbarkeiten der Parkplatzsuche, sodas bei deren Wegfall evt. der gesammte Betrieb lahmgelegt wäre solang jene Personen noch nicht anwesend sind. Trotzdem sollte man in letzterem Fall ggf. die Ablauforganisation ändern, da die Selbstverständlichkeit von PKW als angeblich unverzichtbare Ausstattung von Vorgesetzten aus Umweltgründen sehr zu hinterfragen ist.
Wieder eine reine Neidpetition :-(
Parkplätze sind teilweise tatsächlich Teil der "Benefits" in Vertragsverhandlungen. Für diese allerdings einen (regelmäßigen) Wert zu ermitteln, halte ich für unmöglich. Darüber hinaus entsteht der geldwerte Vorteil für die private Nutzung von Ressourcen des Arbeitgebers.
Dem Baggerfahrer wird auch nicht 1% geldwerter Vorteil für seinen "Dienstwagen" verrechnet, weil der Bagger nicht als Privatfahrzeug genutzt werden kann. Ebenso verhält es sich mit einem reservierten Parkplatz: Um bei diesem einen geldwerten Vorteil darstellen zu können, müsste er zu einem nicht unerheblichen Teil privat genutzt werden (können).
Ist sehr kleinkariert und schlicht albern.
Außerdem, wieso sind diese Parkplätze geldwerter Vorteil? Was bezahlt der Hilfsarbeiter für seinen Parkplatz, das dem Chef erlassen wird?