Na das ist doch bekloppt! Nicht jeder kann mit PC umgehen!
Anschaffungskosten für einen gebrauchten PC sind zwar vernachlässigbar (ca. 20€) und i.a. irrelevant. Doch völliger Neueinstieg ins Internet (ohne vorige Computererfahrung) ist absolut nicht mit Kauf einer Waschmaschine oder Fernseher (die dank digitaler Menüs leider auch immer komplizierter zu bedienen werden) zu vergleichen, sondern eher mit Autofahren lernen sammt Verkehrsregeln, Beachtung von Ampeln und Gangschaltung. Mit einem simplen Haushaltsgerät ist das überhaupt nicht zu vergleichen (egal wie sehr fern-totalüberwachte Mobilfunkgeräte und Chromebooks dies zu suggerieren versuchen). Für Aninformaten ist das Internet ein regelrechtes Minenfeld.
=> KEINE Mitzeichnung.
Zu: kati543 (13.04., 17:18 Uhr)
Zitat: von kati543Tatsächlich? Ernsthaft? "Ganze Städte" ohne Verbindung an das Telefonnetz? Können Sie Beispiele nennen?
Solange es in diesem Staat ganze Städte gibt, die einfach keinen Internetempfang haben, ist diese Petition schon technisch NICHT umsetzbar. Deutschland ist absolutes Entwicklungsland in dieser Hinsicht.
Zitat: von kati543Aber Überweisungen sind eben auch nicht jeden Tag zu tätigen, nicht wahr? Irgendwann wird wohl zwischendurch das "Tal der Ahnungslosen" einmal verlassen werden müssen, nicht wahr?
Und falls jetzt der geniale Vorschlag kommt, man könne ja per Handy ins Internet...nein, das funktioniert auch bloß nicht. Es gibt keine 100%ige Netzabdeckung in Deutschland - nicht mal über bewohnten Gebiet.
Zitat: von kati543Nö. Diese Petition nicht. Aber der Trend, der ohnehin schon seit Jahren zu beobachten ist.
Im übrigen führt diese Petition nur zu Massenentlassungen und weiteren Schließungen von Filialen. Beraten kann man schließlich auch telefonisch vom Callcenter aus.
Zitat: von kati543Jau. Aber sehr viele Menschen der "älteren Generation" sind trotzdem ausgestattet und sehr geübt.
Im übrigen „musste“ sich früher niemand neue Geräte anschaffen. Sehr viele Menschen der „älteren Generation“ haben das auch nie getan. Eine Pflicht, wie hier verlangt, zum Anschaffen der Geräte gab es nie.
Zitat: von kati543
Sie verlangen nichts anderes in der Petition, dass Jeder, der die Hürden de Online-Banking nicht überwinden kann, schlichtweg einen Betreuer braucht.
Tja, das ist ohnehin in den meisten Fällen bereits so, sei es ein Familienmitglied oder sei es eben die Kundenberaterin in einer der letzten noch offenen Filialen. Denn Bargeld wird ja auch noch hin und wieder benötigt. Genauso wie Kontoauszüge.
Solange es in diesem Staat ganze Städte gibt, die einfach keinen Internetempfang haben, ist diese Petition schon technisch NICHT umsetzbar. Deutschland ist absolutes Entwicklungsland in dieser Hinsicht.
Und falls jetzt der geniale Vorschlag kommt, man könne ja per Handy ins Internet...nein, das funktioniert auch bloß nicht. Es gibt keine 100%ige Netzabdeckung in Deutschland - nicht mal über bewohnten Gebiet.
Im übrigen führt diese Petition nur zu Massenentlassungen und weiteren Schließungen von Filialen. Beraten kann man schließlich auch telefonisch vom Callcenter aus.
Im übrigen „musste“ sich früher niemand neue Geräte anschaffen. Sehr viele Menschen der „älteren Generation“ haben das auch nie getan. Eine Pflicht, wie hier verlangt, zum Anschaffen der Geräte gab es nie.
Sie verlangen nichts anderes in der Petition, dass Jeder, der die Hürden de Online-Banking nicht überwinden kann, schlichtweg einen Betreuer braucht.
@ Petent | heute - 08:57
Sorry, totaler Quatsch.
"Umweltschutzgründe"? Echt jetzt? Sind wir mal wieder beim "Rettet-die-Welt-durch-das-1025%ige-Durchregeln-aller-Mikro-Petitessen"?
Zitat: von Petent
Online-Banking ist die Zukunft.
Zitat: von Petent
Papierüberweisungen müssen abgeschafft werden.
Zitat: von Petent
Banken werden immer mehr geschlossen, weil man Online-Banking machen sollte.
Zitat: von Petent
Dann müssen sich halt auch ältere Menschen damit beschäftigen.
Zitat: von Petent
Früher, wo neue Geräte auf den Markt kamen, musste man sich auch mit Waschmaschinen oder TV beschäftigen.
Zitat: von Petent
Warum heute nicht mit dem Internet?
Tja, beschäftigen Sie sich mit Überweisungsträgern.
Zitat: von Nutzer3294430
Na, da ist ja nur gut, dass § 286 BGB bis zu 30 Tage Zeit für das Begleichen einer Entgeltforderung einräumt, bis dass der Verzugsfall eintritt.
Stimmt nicht!
Die Frist kann zulässig verkürzt werden. Was auch oft geschieht.
Im Gesetz steht lediglich, das man spätestens nach 30 Tagen in Verzug gerät.
Zu: Nutzer1652287 (13.04., 11:39 Uhr)
Zitat: von Nutzer3294430
Dürften ja eh nicht viele Überweisungsfälle außerhalb von Daueraufträgen bzw. Lastschriftmandaten sein.
Zitat: von J-2-the-PEben.
Rechnungen, weil man was aus dem guten alten Offline-Katalog bestellt hat? Oder weil man einen Handwerker im Haus hatte? Gibt da noch einige Überweisungen. Und wenn der eh die Daten für den Vor-Ort-Service brauch, kann der auch eine vorausgefüllte Überweisung bekommen, da sind Fehler auch geringer.
Zitat: von Nutzer3294430
Weil auch Menschen jüngeren Baujahrs hin und wieder Probleme haben mit diesem ominösen "Internet" oder wieder einmal das Passwort zu einfach gewählt war?
Zitat: von J-2-the-PNa, da ist ja nur gut, dass § 286 BGB bis zu 30 Tage Zeit für das Begleichen einer Entgeltforderung einräumt, bis dass der Verzugsfall eintritt. Und wenn das Kabel reißt (denn "das Internet" fällt ja nicht aus, sondern höchstens der persönliche Zugang zu demselben, gell?), gibt es immer noch die Funkverbindung als Lösung. Oder eben diese praktischen Selbstbedienungsterminals in den Filialen eines noch traditionell kundenorientierten Geldinstituts. Etc. etc.
Weil auch das Internet mal ausfallen kann. Hatte den Fall, das Baggerfahrer Klaus bei Bauarbeiten das Kabel rausgerissen hat, weil es falsch eingetragen war, hat dann 3 Tage gedauert bis es wieder funktioniert hat. Gibt da viele Gründe.
Zitat: von Nutzer3294430
Was sich aber sehr elegant mittels eines entsprechenden Aufklebers am Briefkasten vermeiden lässt, nicht wahr?
Zitat: von J-2-the-P
Steht bei uns an jedem Briefkasten und da gibt es oft genug trotzdem solche "Post" (gerade von Parteien und Religiösen Gruppen) bzw. entsorgt der eine Zusteller, das was übrig ist dann im Müll, weil er entsprechend der Häuserzahl das zugewiesen bekommen hat.
Parteienwerbung in Wahlkampfzeiten ist bewusst ausgenommen. Religion und Ehrenamt sowie öffentliche Mitteilungen auch. Allerdings gibt es mit dem Ziel Ressourceneffizienz noch zu viele Baustellen. Was meinen Sie, wie groß allein der ökologische Fußabdruck eines Beitrags hier im Petitionsforum ist? Die Sache mit der "Werbeflut" gab's bereits häufiger zu diskutieren hier im Forum, siehe Petitionen 21720, 100969, 115394. Ist also eigentlich schon gut behandelt.
Werter Petent, wie kommen sie eigentlich darauf, das die Verlegung aller Überweisungsvorgänge ins Internet der Umwelt oder dem Klima nutzen könnte? Woher kommt den ihrer Meinung nach die Energie, welche zum Betrieb des Internets bzw. zur Herstellung der erforderlichen Endgeräte benötigt wird? Mal ganz davon abgesehen, das es durchaus Menschen gibt die aus guten Gründen auf die Nutzung des Internet verzichten wollen oder müssen (z.B. wirtschaftliche Gründe). Der Anschluss allein eröffnet zu dem schließlich noch nicht den Zugang, sondern es werden entsprechende Endgeräte benötigt. Ich habe davon gehört, dass es Menschen geben soll, die sich diese Geräte einfach nicht leisten können. Wollen sie diese Menschen vom bargeldlosen Zahlungsverkehr ausschließen? Auch dem Argument, dass mit EC Karte in den Servicepunkten entsprechende Endgeräte zur Verfügung ständen, möchte ich entgegen halten, dass es in jedem Dorf einen Briefkasten gibt bzw. die Möglichkeit dem Postboten eine Sendung zu übergeben, aber bei weitem keinen Servicepunkt einer Sparkasse geschweige denn irgendeiner anderen Bank.
Das Einsparpotential bei Überweisungsträgern, wird vor allem dann fraglich, wenn dadurch zusätzliche Fahrten zum nächstgelegenen Servicepunkt des Jeweiligen Geldinstitutes generiert werden.
Zitat: von Nutzer3294430
Dürften ja eh nicht viele Überweisungsfälle außerhalb von Daueraufträgen bzw. Lastschriftmandaten sein.
Zitat: von Nutzer3294430
Weil auch Menschen jüngeren Baujahrs hin und wieder Probleme haben mit diesem ominösen "Internet" oder wieder einmal das Passwort zu einfach gewählt war?
Zitat: von Nutzer3294430
Was sich aber sehr elegant mittels eines entsprechenden Aufklebers am Briefkasten vermeiden lässt, nicht wahr?
Steht bei uns an jedem Briefkasten und da gibt es oft genug trotzdem solche "Post" (gerade von Parteien und Religiösen Gruppen) bzw. entsorgt der eine Zusteller, das was übrig ist dann im Müll, weil er entsprechend der Häuserzahl das zugewiesen bekommen hat.
Zu: Nutzer853174 (13.04., 11:01 Uhr)
Zitat: von Nutzer853174Tja, da diese Menschen dann gemäß Ihres Szenarios ohnehin trotz Einschränkungen aufgrund Alters persönlich die nächste Bankfiliale aufsuchen müssen, kann dann auch immer noch der persönliche Service vor Ort genutzt werden. Dürften ja eh nicht viele Überweisungsfälle außerhalb von Daueraufträgen bzw. Lastschriftmandaten sein. Oder eine nahe stehende (und IT-affine) Person erhält vertrauensvoll eine Kontovollmacht, was sich im Fall von gravierender Pflegebedürftigkeit ohnehin empfiehlt.
Es gibt genug alte Menschen, für die auch heute noch ein PC, gar das Internet "Neuland" ist. Ich finde, jenen ist es nicht zuzumuten, sich in betagtem Alter noch gezwungenermaßen mit derlei beschäftigen zu MÜSSEN.
Zitat: von Nutzer853174Weil auch Menschen jüngeren Baujahrs hin und wieder Probleme haben mit diesem ominösen "Internet" oder wieder einmal das Passwort zu einfach gewählt war?
Zudem die gute alte "Papierüberweisung" immer eine gute Alternative ist, wenn die Technik mal wieder versagt.
Zitat: von Nutzer853174Was sich aber sehr elegant mittels eines entsprechenden Aufklebers am Briefkasten vermeiden lässt, nicht wahr?
Papier sparen und Bäume retten könnte man an anderer Stelle weit effektiver, wenn ich da nur an die Werbeflut denke, die wöchentlich die Haushalte überschwemmt.
Zitat: von Nutzer853174
Keine Mitzeichnung.
Wenn Sie meinen? Ist eh Sache der Banken, welche Art Servicequalität angeboten wird. Vor allem, da für die ohnehin wenigen noch benötigten Überweisungsvordrucke ohnehin Recyclingpapier verwendet wird.