Nutzer3294430 | Wed Jul 28 11:43:25 CEST 2021 - Wed Jul 28 11:43:25 CEST 2021

Zu: "Torxuser" (23.07., 12:44 Uhr, Version 12:47 Uhr)

Zitat: von Torxuser
Auch haben Sie noch nicht Ihre Nähe zum Optimalfall erklärt. Über 50% ist sehr weit von Prozentbruchteilen (heißt doch wohl unter 1%) entfernt. Natürlich werden in der Realität keine 59% (Optimalfall) erreicht, aber man ist mit modernen Windkraftanlagen schon bei den von mir erwähnten 50%.
Zitat: von Nutzer3294430
Jau. Die 50 % kamen von Ihnen. Exakt. Und ich warte immer noch auf die Berechnung, welche Bedeutung nun Windkraftanlagenparks auf das Abbremsen von ganzen Luftmassen, wie von mir beschrieben, haben. Also: Wie viele Prozentanteile der kinetischen Energie eines wie von mir beschriebenen Luftstroms nimmt sich ein Park von Windkraftanlagen?
Zitat: von Torxuser
Diese Fragestellung ist nicht präzise. Deshalb kann man nur jeweils die Wirkung eines einzelnes Windrad zum davon erfassten Querschnitt betrachten. Dann können Sie das gerne passend skalieren.
Zitat: von Nutzer3294430
Bitte erinnern Sie sich, Ausgangspunkt war Ihre Behauptung, dass Windkraftanlagenparks negativ das Wettergeschehen beeinflussen oder sogar klimarelevant seien.
Zitat: von Torxuser
Das Windanlagen grundsätzlich Einfluss auf das Wetter haben, ist allgemein bekannt. Wie stark und ob damit auch eine Klimabeeinflussung bewirkt wird, ist lediglich eine Frage der Skalierung.
Ok. Skalieren wir. Zum Thema passend gab es just Montag einen Beitrag im ARD Tagesschau-Faktenfinder: "Keine Katastrophe ohne Desinformation" Stand: 26.07.2021 14:36 Uhr. Der relevante Auszug:
Zitat:
AfD spricht von Windrädern

Der AfD-Politiker Stephan Brandner brachte hingegen eine ganz eigene Erklärung ins Spiel. In einem Interview sagte er, allein in Deutschland gebe es 25.000 bis 30.000 Windräder - und weltweit wahrscheinlich Hunderttausende. Und die würden "natürlich auch die Energie aus dem Wind rausnehmen", so Brandner. Das habe wohl auch Auswirkungen auf das Wetter. "Ich will jetzt nicht sagen, dass Windräder schuld an dem Hochwasser sind", so Brandner, aber das Klima sei ein komplexes System und wenn man an einer Stelle etwas ändere, könne sich woanders etwas ändern.

Toralf Staud, Redakteur beim Wissenschaftsportal klimafakten.de, meint es sei "vollkommen abstrus, wenn hier suggeriert wird, die [Erg.: aktuell nachweisbare] Abschwächung des Jetstreams könnte vielleicht etwas mit dem Aufstellen von Windrädern zu tun haben". Das "wahre Mikrogramm" in den Behauptungen sei, dass Windkraftanlagen etwas an Energie aus der Atmosphäre entnehmen, so Staud: "Lokal und sehr begrenzt kann das tatsächlich kleine Veränderungen beim Wind zur Folge haben - dazu gibt es schon etliche Forschungsarbeiten. Aber der Jetstream ist ein Starkwindband, das in etwa 15 Kilometern Höhe und bis zu 500 km/h schnell um den Nordpol rast - es ist kompletter Humbug, dass bodennahe Windräder einen Einfluss darauf haben könnten."

Quelle: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/desinformation-flut-rwe-windraeder-101.html

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Nutzer1829788 | Wed Jul 28 00:59:13 CEST 2021 - Wed Jul 28 00:59:13 CEST 2021

IR Licht ist kein Abfallprodukt, sondern Teil der Sonnenstrahlung. Das einzige was sich aufheizt ist das Solarfluid, und das auch nur wenn kein Verbraucher den Strom abnimmt. Was bei den Solarparks alleine durch die Akkus immer der Fall ist... Praktisches Beispiel: Bei uns unter dem Dach ist es Kühler seid dem wir Solarzellen auf dem Dach haben. Nix mit 200 Grad.

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Torxuser | Fri Jul 23 12:44:59 CEST 2021 - Fri Jul 23 12:44:59 CEST 2021

Zitat: von Nutzer3294430
Und warum jetzt nur noch ein unvollständiges Zitat?

Bzgl. Drehbewegung, Energie und Drehmoment? Welches Zitat? Das ist Allgemeinwissen, gespeichert in meinem Hirn.
Den Widerstandläufer habe ich nicht in die Diskussion eingebracht. Das waren Sie.
Zitat: von Nutzer3294430

Zitat: von Torxuser
Auch haben Sie noch nicht Ihre Nähe zum Optimalfall erklärt. Über 50% ist sehr weit von Prozentbruchteilen (heißt doch wohl unter 1%) entfernt. Natürlich werden in der Realität keine 59% (Optimalfall) erreicht, aber man ist mit modernen Windkraftanlagen schon bei den von mir erwähnten 50%.
Jau. Die 50 % kamen von Ihnen. Exakt. Und ich warte immer noch auf die Berechnung, welche Bedeutung nun Windkraftanlagenparks auf das Abbremsen von ganzen Luftmassen, wie von mir beschrieben, haben. Also: Wie viele Prozentanteile der kinetischen Energie eines wie von mir beschriebenen Luftstroms nimmt sich ein Park von Windkraftanlagen?

Diese Fragestellung ist nicht präzise. Deshalb kann man nur jeweils die Wirkung eines einzelnes Windrad zum davon erfassten Querschnitt betrachten. Dann können Sie das gerne passend skalieren.
Zitat: von Nutzer3294430
Bitte erinnern Sie sich, Ausgangspunkt war Ihre Behauptung, dass Windkraftanlagenparks negativ das Wettergeschehen beeinflussen oder sogar klimarelevant seien.
Das Windanlagen grundsätzlich Einfluss auf das Wetter haben, ist allgemein bekannt. Wie stark und ob damit auch eine Klimabeeinflussung bewirkt wird, ist lediglich eine Frage der Skalierung.

Zitat: von Nutzer3294430
Übrigens: Sie erkennen nun am Diskussionsverlauf, wie wertvoll ein enges Fokussieren auf das Pro und Contra einer Petition tatsächlich ist?

Dann stellen Sie doch nicht vom Thema ablenkende Fragen. Es scheint doch, als wollten Sie Hintergrundwissen gewinnen oder die Diskussion durch neue Fragen und Zweifel ausweiten und dann wünschen Sie andererseits eine Fokussierung? Das paßt nicht zusammen.

Wenn Sie immer noch keinen Standpunkt zur Petitionsfrage beziehen können, tut es mir leid für Sie. Auch der Bundestag muss irgendwann zu einem Beschluss kommen.

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Nutzer3294430 | Thu Jul 22 19:25:39 CEST 2021 - Thu Jul 22 19:25:39 CEST 2021

Zu: "Torxuser" (22.07., 18:51 Uhr)

Zitat: von Torxuser
Etwas zu zitieren heißt noch lange nicht, es zu verstehen. Ich begrüße aber, dass Sie sich bemühen und langsam in die Spur kommen.
Ach Gottchen, jetzt wird's paternalistisch. Nun ja.
Zitat: von Torxuser
Nur spielen die Widerstandsläufer schon lange keine Rolle mehr. Deshalb ist mir nicht klar, weshalb Sie diese überhaupt noch erwähnen. Wohl nur um Ihren Fauxpas aufzuhübschen?
Nö. Der Vollständigkeit wegen. Sie hatten doch auf der Unterscheidung bestanden, um meinen Beitrag zu verstehen.
Zitat: von Torxuser
Wie die Energie gewonnen wird und vor allem woher, ist immer noch nicht von Ihnen erklärt.
Tatsächlich? Und inwieweit ist das relevant? Möchten Sie eine Darstellung des Funktionsprinzips eines Generators?
Zitat: von Nutzer3294430
Die Energie wird gewonnen, indem die Rotoren sich mit dem Luftstrom drehen (Auftriebsläufer), ....
Zitat: von Torxuser

Das ist keine Erklärung. Eine Drehung allein verursacht noch keine Energiegewinnung. Was ist mit dem Drehmoment?
Ja? Was ist damit? Und warum jetzt nur noch ein unvollständiges Zitat?
Zitat: von Torxuser
Auch haben Sie noch nicht Ihre Nähe zum Optimalfall erklärt. Über 50% ist sehr weit von Prozentbruchteilen (heißt doch wohl unter 1%) entfernt. Natürlich werden in der Realität keine 59% (Optimalfall) erreicht, aber man ist mit modernen Windkraftanlagen schon bei den von mir erwähnten 50%.

Jau. Die 50 % kamen von Ihnen. Exakt. Und ich warte immer noch auf die Berechnung, welche Bedeutung nun Windkraftanlagenparks auf das Abbremsen von ganzen Luftmassen, wie von mir beschrieben, haben. Also: Wie viele Prozentanteile der kinetischen Energie eines wie von mir beschriebenen Luftstroms nimmt sich ein Park von Windkraftanlagen? Bitte erinnern Sie sich, Ausgangspunkt war Ihre Behauptung, dass Windkraftanlagenparks negativ das Wettergeschehen beeinflussen oder sogar klimarelevant seien.

Übrigens: Sie erkennen nun am Diskussionsverlauf, wie wertvoll ein enges Fokussieren auf das Pro und Contra einer Petition tatsächlich ist?

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Torxuser | Thu Jul 22 18:51:02 CEST 2021 - Thu Jul 22 18:51:02 CEST 2021

Etwas zu zitieren heißt noch lange nicht, es zu verstehen. Ich begrüße aber, dass Sie sich bemühen und langsam in die Spur kommen. Nur spielen die Widerstandsläufer schon lange keine Rolle mehr. Deshalb ist mir nicht klar, weshalb Sie diese überhaupt noch erwähnen. Wohl nur um Ihren Fauxpas aufzuhübschen?
Wie die Energie gewonnen wird und vor allem woher, ist immer noch nicht von Ihnen erklärt.

Zitat: von Nutzer3294430
Die Energie wird gewonnen, indem die Rotoren sich mit dem Luftstrom drehen (Auftriebsläufer), ....



Das ist keine Erklärung. Eine Drehung allein verursacht noch keine Energiegewinnung. Was ist mit dem Drehmoment?

Auch haben Sie noch nicht Ihre Nähe zum Optimalfall erklärt. Über 50% ist sehr weit von Prozentbruchteilen (heißt doch wohl unter 1%) entfernt. Natürlich werden in der Realität keine 59% (Optimalfall) erreicht, aber man ist mit modernen Windkraftanlagen schon bei den von mir erwähnten 50%.

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Nutzer3294430 | Thu Jul 22 15:59:52 CEST 2021 - Thu Jul 22 15:59:52 CEST 2021

Zu: "Torxuser" (22.07., 15:33 Uhr, Version 15:51 Uhr)

Zitat: von Nutzer3294430
Das Gesetz gilt aber nur für die eigentliche Rotorfläche, nicht wahr?
Zitat: von Torxuser
Ja natürlich, was denn sonst? Aber der Luftstrom durch diese Fläche wird insgesamt gebremst. Also Bremswirkung auch vor und hinter dem Rotor.
Danke. Was aber dann nicht für die Teile des Luftstroms gilt, welche seitlich oder oberhalb des Rotors so als Wind weiter strömen, oder?
Zitat: von Nutzer3294430
Nun, wenn es eine sich bewegende Luftmasse gibt, sagen wir 10 km breit und tief, 8 km hoch, etwa 30 km/h schnell, feststellbar als Wind,...
Zitat: von Torxuser
Wieso rechnen Sie jetzt mit Rauminhalten? Es geht um den Luftstrom, der durch einen Querschnitt betrachtet wird.
Nicht, wenn es sich um "Wind" handelt, also einen sich räumlich verortbaren und sich räumlich bewegenden Luftstrom, vom Hochdruck- zum Tiefdruckgebiet, abgelenkt durch die Corioliskraft.
Zitat: von Torxuser
Übrigens haben Bergrücken und Höhenzüge einen gewaltigen Einfluß auf das Wetter. Z.B. leicht bemerkbar bei Föhn.
Wetter ist aber nicht gleich Klima. Im Beispiel geht es um den Vergleich der Wirkung einzelner Hindernisse gegenüber einem einzelnen durchgehenden Hindernis.
Zitat: von Torxuser
Wenn jedoch vor und hinter der Küste viele gestaffelte Windrotoren aufgebaut werden, (es sollen ja noch viel mehr und größere aufgebaut werden) dann hat das natürlich keinen Einfluss? Ich denke, an der Schnittstelle zwischen Land und Wasser (sie erinnern sich) darf man das nicht vernachlässigen. Nicht umsonst gibt es ein spezielles Küstenwetter.
Klar. Schon verstanden. Nur: wie groß ist dieser Einfluss? Dazu hätte ich gerne eine schlüssige Antwort.

Zitat: von Torxuser
Übrigens winden Sie sich schon wieder, einen Irrtum bezüglich der Abbremsung des Windes durch einen Windrotor zur Stromerzeugung zuzugeben. Wie war das doch gleich? Prozentbruchteile? Es sind über 50% !
Nahe zum Optimalfall und weiterhin ausschließlich für die Fläche des Rotors.

Zitat: von Nutzer3294430
Natürlich bieten Windkraftanlagen einen Widerstand durch Masse von Rotoren und Generatoren. Dieser wird jedoch ausgeglichen durch die aerodynamische Form der Rotorblätter, welche geformt sind ähnlich Flugzeugtragflächen, um so Strömungs- und Vakuumeffekte nutzen zu können - schließlich sollen ja geringste Luftströme ausgenutzt werden, während Starkwinde die Anlage nicht gefährden sollen. Die Energie wird gewonnen, indem die Rotoren sich mit dem Luftstrom drehen, nicht mit Widerstand gegen den Luftstrom.
Zitat: von Torxuser
Wollen Sie das nicht korregieren?
Machen Sie doch einen Korrekturvorschlag.

Gerne verweise ich dabei auf folgende Unterscheidung:
Zitat:
Widerstandsläufer

Ein Widerstandsläufer entnimmt dem Wind Leistung nach dem Widerstandsprinzip und wandelt diese in mechanische Leistung um. Dem Wind wird eine Fläche A entgegengestellt. Diese vermindert die Windströmung, somit entsteht eine Kraft, die die Fläche in Windrichtung schiebt.

Die Widerstandskraft FW ist proportional zu dem Quadrat der Windgeschwindigkeit v, der Fläche A, dem Strömungswiderstandskoeffizient cW des Körpers, sowie der Luftdichte ρ in kg/m³.

[...]

Widerstandsläufer haben eine Schnelllaufzahl von maximal 1. Das heißt, das Blatt kann sich höchstens so schnell bewegen wie der Wind. Dadurch hat ein Widerstandsläufer auch einen geringen Leistungsbeiwert (cP.W,max = 19%) und wird daher nicht zur kommerziellen Stromgewinnung verwendet.

Typische Vertreter von Widerstandsläufern sind alte persische Windmühlen, sowie ein Schalenkreuzanemometer, das zur Messung von Windgeschwindigkeiten eingesetzt wird.

Auftriebsläufer

Bei modernen Windenergieanlagen werden die Rotorblätter durch das Prinzip des aerodynamischen Auftriebs bewegt. Wenn der Wind auf ein Rotorblatt trifft, so wird Luft oberhalb und unterhalb des Blattes entlanggeführt. Die Strömung wird nach unten umgelenkt. Dabei entsteht oberhalb des Blattes ein Unterdruck (Saugseite) und unterhalb des Blattes ein Überdruck (Druckseite). Durch diese Druckdifferenz wird eine Auftriebskraft FA erzeugt, die definitionsgemäß immer senkrecht zur Anströmung steht und die das Rotorblatt antreibt und somit den Rotor in Drehung versetzt.

Auftriebsläufer können horizontale oder vertikale Achsen besitzen. Der maximale Leistungsbeiwert cp für Auftriebsläufer beträgt theoretisch 59 % (siehe Betz Theorie) und liegt somit wesentlich höher als bei Widerstandsläufern. Reale Windenergieanlagen erreichen einen cp,max-Wert von 45 bis 52 %.

[...]

Die Fläche A ist die Größe der Tragfläche, und ist gleich der Breite bzw. Profillänge mal der Profiltiefe des Blattes (Abstand zwischen Vorderkannte und Hinterkante). Der Auftriebsbeiwert cA ist abhängig vom Anstellwinkel αA. Mit der Anpassung des Anstellwinkels kann die Auftriebskraft gesteuert und die Rotorleistung reguliert werden (siehe Leistungsregelung).

Die durch Reibung an der Oberfläche verursachte Widerstandskraft FW tritt auch bei Auftriebsläufern auf, aber bleibt bei einem geringen Anstellwinkel sehr klein (20 bis 100 Mal niedriger als die Auftriebskraft). Sie ist immer in Anströmrichtung orientiert. Ab einem Anstellwinkel von circa 20 Grad beginnt die Widerstandskraft deutlich größer zu werden.

Quelle: https://www.wind-energie.de/themen/anlagentechnik/funktionsweise/widerstandlaeufer-auftriebslaeufer/
Korrekturvorschlag. Wie wär's mit dieser Variante:
Zitat: von Nutzer3294430
Natürlich bieten Windkraftanlagen einen Widerstand durch Masse von Rotoren und Generatoren sowie der Rotorfläche. Dieser wird jedoch weitgehend ausgeglichen durch die aerodynamische Form der Rotorblätter, welche geformt sind ähnlich Flugzeugtragflächen, um so Aufriebseffekte bzw. Druckunterschiede nutzen zu können - schließlich sollen ja geringste Luftströme ausgenutzt werden, während Starkwinde die Anlage nicht gefährden sollen. Die Energie wird gewonnen, indem die Rotoren sich mit dem Luftstrom drehen (Auftriebsläufer), nicht mit Widerstand gegen den Luftstrom (Widerstandsläufer).

Nun?

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Torxuser | Thu Jul 22 15:33:18 CEST 2021 - Thu Jul 22 15:33:18 CEST 2021

Zitat: von Nutzer3294430
Das Gesetz gilt aber nur für die eigentliche Rotorfläche, nicht wahr?

Ja natürlich, was denn sonst? Aber der Luftstrom durch diese Fläche wird insgesamt gebremst. Also Bremswirkung auch vor und hinter dem Rotor.
Zitat: von Nutzer3294430
Nun, wenn es eine sich bewegende Luftmasse gibt, sagen wir 10 km breit und tief, 8 km hoch, etwa 30 km/h schnell, feststellbar als Wind,...
Wieso rechnen Sie jetzt mit Rauminhalten? Es geht um den Luftstrom, der durch einen Querschnitt betrachtet wird. Übrigens haben Bergrücken und Höhenzüge einen gewaltigen Einfluß auf das Wetter. Z.B. leicht bemerkbar bei Föhn. Wenn jedoch vor und hinter der Küste viele gestaffelte Windrotoren aufgebaut werden, (es sollen ja noch viel mehr und größere aufgebaut werden) dann hat das natürlich keinen Einfluss? Ich denke, an der Schnittstelle zwischen Land und Wasser (sie erinnern sich) darf man das nicht vernachlässigen. Nicht umsonst gibt es ein spezielles Küstenwetter.

Übrigens winden Sie sich schon wieder, einen Irrtum bezüglich der Abbremsung des Windes durch einen Windrotor zur Stromerzeugung zuzugeben. Wie war das doch gleich? Prozentbruchteile? Es sind über 50% !

Zitat: von Nutzer3294430
Natürlich bieten Windkraftanlagen einen Widerstand durch Masse von Rotoren und Generatoren. Dieser wird jedoch ausgeglichen durch die aerodynamische Form der Rotorblätter, welche geformt sind ähnlich Flugzeugtragflächen, um so Strömungs- und Vakuumeffekte nutzen zu können - schließlich sollen ja geringste Luftströme ausgenutzt werden, während Starkwinde die Anlage nicht gefährden sollen. Die Energie wird gewonnen, indem die Rotoren sich mit dem Luftstrom drehen, nicht mit Widerstand gegen den Luftstrom.



Wollen Sie das nicht korregieren?

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Nutzer3294430 | Thu Jul 22 14:52:35 CEST 2021 - Thu Jul 22 14:52:35 CEST 2021

Zu: "Torxuser" (22.07., 14:07 Uhr)

Zitat: von Nutzer3294430
Um wiele viele Prozentbruchteile Bewegungsenergie handelt es sich hier? Sollten Sie ja als "Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit zuvor Bestnoten in Abiturfächern Leistungskurs Physik und Erdkunde sowie Grundkurs Technik" dann leicht und nachvollziehbar ausrechnen können. Ich bin gespannt.
Zitat: von Torxuser
Optimale Windräder können der Luft max. 59% Bewegungsenergie entziehen. Sie bremsen den Luftstrom entsprechend. [...] Sie fragen eventuell wie und woher man das berechnen kann? Dann googeln Sie doch mal nach dem Betzschen Gesetz.

Gut. Ein ausgezeichneter Hinweis. Danke. Das Gesetz gilt aber nur für die eigentliche Rotorfläche, nicht wahr? Denn Herr Betz hat den Wirkungsgrad von Rotoren erforscht, oder? Nun, wenn es eine sich bewegende Luftmasse gibt, sagen wir 10 km breit und tief, 8 km hoch, etwa 30 km/h schnell, feststellbar als Wind, wie viele Windkraftenergieparks mit jeweils 50 Rotoren mit 150 m Durchmesser sind notwendig, um die Geschwindigkeit dieser Luftmasse um 1 km/h abzubremsen? Vielleicht im Vergleich zu einem 250 m hohen und 10 km breiten durchgehenden Bergrücken?

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Torxuser | Thu Jul 22 14:07:55 CEST 2021 - Thu Jul 22 14:07:55 CEST 2021

Zitat: von Nutzer3294430
Um wiele viele Prozentbruchteile Bewegungsenergie handelt es sich hier? Sollten Sie ja als "Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit zuvor Bestnoten in Abiturfächern Leistungskurs Physik und Erdkunde sowie Grundkurs Technik" dann leicht und nachvollziehbar ausrechnen können. Ich bin gespannt.


Torxuser sollten sich mit Drehbewegungen auskennen ;-)
Optimale Windräder können der Luft max. 59% Bewegungsenergie entziehen. Sie bremsen den Luftstrom entsprechend. Umgekehrt muss ja auch bei Flugzeugen entsprechend Energie aufgewendet werden, um die Strömungsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Sie fragen eventuell wie und woher man das berechnen kann? Dann googeln Sie doch mal nach dem Betzschen Gesetz.

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Nutzer3294430 | Thu Jul 22 11:19:22 CEST 2021 - Thu Jul 22 11:19:22 CEST 2021

Zu: "Torxuser" (22.07., 10:26 Uhr, Version 10:27 Uhr)

Zitat: von Torxuser
Die Abbremsung des Windes durch Windräder ist Fakt. Woher kommt sonst die gewonnene Energie?
Zitat: von Nutzer3294430
Natürlich bieten Windkraftanlagen einen Widerstand durch Masse von Rotoren und Generatoren. Dieser wird jedoch ausgeglichen durch die aerodynamische Form der Rotorblätter, welche geformt sind ähnlich Flugzeugtragflächen, um so Strömungs- und Vakuumeffekte nutzen zu können - schließlich sollen ja geringste Luftströme ausgenutzt werden, während Starkwinde die Anlage nicht gefährden sollen. Die Energie wird gewonnen, indem die Rotoren sich mit dem Luftstrom drehen, nicht mit Widerstand gegen den Luftstrom.
Zitat: von Torxuser
Unglaubwürdige Erklärung,
Niemand zwingt Sie, Tatsachen anzuerkennen.
Zitat: von Torxuser
entspricht der Erfindung eines Perpetuum mobile.
Nein. Wieso?
Zitat: von Torxuser
Natürlich wird dem Wind Bewegungsenergie entzogen.
Natürlich? Gut. Um wiele viele Prozentbruchteile Bewegungsenergie handelt es sich hier? Sollten Sie ja als "Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit zuvor Bestnoten in Abiturfächern Leistungskurs Physik und Erdkunde sowie Grundkurs Technik" dann leicht und nachvollziehbar ausrechnen können. Ich bin gespannt.
Zitat: von Torxuser
Auch Ihre meteorologischen Erläuterungen bestehen aus Halbwahrheiten. Wesentliche Teile der Wirkung lassen Sie einfach weg.
Ok. Natürlich musste ich vereinfachen, ist schließlich weiterhin eine Diskussion abseits des Themas. Aber bitte: nennen Sie die wesentlichsten drei der von mir nicht genannten meteorologischen Wirkungsteile.
Zitat: von Torxuser
Sie erklären viel, wollen aber die Konsequenzen nicht zu Ende denken.
Welche wären das? Und wo sind Ihre Nachweise und Belege? Und welche Fachwissenschaftler unterstützen Ihre Ansichten?

Zitat: von Nutzer3294430
Jau, ist klar, was Sie meinen. Wärmeenergie aus Stromnutzung trägt zum Klimawandel bei, so lautet Ihre These. Nun, auch dieser Effekt ist minimal und somit vernachlässigbar - gegenüber der schieren Menge an Wärmeenergie, welche tagtäglich global die eintreffende Sonnenstrahlung bewirkt.
Zitat: von Torxuser
Das ist wohl einer der gröbsten Schnitzer ihrerseits.
Ok. Klären Sie mich auf.
Zitat: von Torxuser
Das Sonnenlicht ist ein Bestandteil des natürlichen Gleichgewichts und liefert tatsächlich den überwiegenden Anteil an Wärmeenergie.
Sonnenergie ist die Hauptenergiequelle, welche die Ökosphäre der Erde nutzen kann. Der Anteil von Geothermie oder Gravitationskräften von Mond oder Sonne ist deutlich geringer.
Zitat: von Torxuser
Beim CO2 gibt es auch ein Gleichgewicht mit einem enormen natürlichen Anteil an CO2.
Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre schwankt, der natürliche Anteil, der für die Menschenheit aktuell relevant ist, kann mit etwa 280 ppm angesetzt werden, durch menschliches Handeln beträgt der CO2-Anteil in der Atmosphäre derzeit etwa 420 ppm, mit steigender Tendenz.
Zitat: von Torxuser
Der unnatürliche Beitrag des Menschen ist dazu auch minimal.
Ah, ein Klimawandelleugnerargument. 420 ppm minus 280 ppm = 140 ppm = "unnatürlicher Beitrag des Menschen", Verbrennen von Primärwäldern, Verbrennen fossiler Energieträger (die überwiegende Masse, übrigens chemisch nachweisbar), Verbrennen von Mooren bzw. Torfböden.
Zitat: von Torxuser
Hat aber große Effekte.
Richtig.
Zitat: von Torxuser
Beim CO2 verschieben wir ein Gleichgewicht, dass auch mit höherem CO2-Anteil möglich wäre, wenn wir nicht gleichzeitig die Vegetation zurückdrängen würden.
Ein höherer CO2-Anteil in der Atmosphäre bedeutet eine höhere Wärmerückhaltung und zudem eine Versauerung der Meere, egal wie viel Vegetation auf der Erde wächst. Warum sterben wohl weltweit die Korallenriffe ab? Nicht nur, weil der Meeresspiegel steigt, gell?
Zitat: von Torxuser
Genau das zeigen die Erdzeitalter. Deshalb auch meine langfristige Betrachtung.
Welche aber weiterhin irrelevant sind, da die Gegebenheiten der Jetztzeit die "Leitplanken" bilden.
Zitat: von Torxuser
Statt mit hohem Energieaufwand technische Mittel zur CO2-Reduktion einzusetzen (Wirkungsgrad niedrig), sollten wir den Verbrauch von Energien insgesamt senken und das Pflanzenwachstum (hoher Wirkungsgrad zur CO2-Bindung) fördern, statt Wälder weiterhin abzuholzen. Die Natur schafft es mit höherem Wirkungsgrad wieder CO2 zu binden als alle unsere krampfhaften technischen Maßnahmen die wiederum unangenehme Folgen bewirken können.
Wenn der Klimawandel, der auf Treibhauswirkungen klimawirksamer Gase beruht, begrenzt werden soll, dann ist zuerst das Freisetzen bislang gebundener klimawirksamer Gase zu beenden. Natürlich kann Pflanzenwachstum, insbesondere Wälder, zu einer langfristigen Bindung von CO2 führen. Allerdings brauchen natürliche Prozesse viel Zeit, bitte beachten Sie, welche Mengen an gebundenen klimawirksamen Gasen während der letzten 150 Jahre freigesetzt wurden. Bitte beachten Sie, dass es nicht nur um CO2 geht, sondern auch um Methan, Wasserdampf, Amoniak, Lachgas etc. Übrigens: wo und wie wollen Sie die Flächen für Ihr Pflanzenwachstum herbekommen?
Zitat: von Torxuser
Technische Maßnahmen die zumindest Zweifel an der positiven Gesamtbilanz erlauben. Besonders im Hinblick auf die Elektrofahrzeuge, die indirekt Thema der Petition sind. Die Ökobilanz ist unter dem Gesichtspunkt der Akkuherstellung und der nötigen Energiegewinnung weiterhin strittig.
Nö. Eigentlich nicht. Die Studien dazu haben eindeutige Ergebnisse und befürworten damit reine E-Antriebe. Und auch Elektrofahrzeuge können weiter optimiert werden, wenn endlich die Parameter für die Fahrzeuge verändert weden.
Zitat: von Torxuser
Ganz klar führt jedoch die Förderung der natürlichen CO2-Bindungzu einer positiven Ökobilanz.
Jau. Aber erst sehr, sehr langfristig.
Zitat: von Torxuser
Ein anderer Forenteilnehmer hat es bereits erläutert und vorgerechnet: Sein selbst angebauter Baumbestand bindet mehr CO2 als sein Fahrzeug emittiert.
Die Rechnung war falsch. Und wie viele der Dutzenden von Millionen Fahrzeughalter in Deutschland können sich einen eigenen Baumbestand leisten?
Zitat: von Nutzer3294430
Konzentrieren Sie sich bei dieser Problematik auf die großen, durchaus globalen Prozesse, nicht auf das Klein-Klein des häuslichen Energieverbrauchs oder aber der vermeintlich schädlichen Effekte eines Windkraftanlagenparks.
Zitat: von Torxuser
Nun, das habe ich ja. Ich betrachte beides. Das "Klein-Klein" des häuslichen Energieverbrauchs muss auch betrachtet werden um das Bewußtsein der Bevölkerung hierfür zu schärfen. Auf der anderen Seite ist der Beitrag der Bundesrepublik im globalen Maßstab auch "Klein-Klein", auch wenn Sie das hier nicht wahrnehmen wollen, wenn es um unseren Einfluß auf das Klima geht. Da ist Ihre Argumentation nicht schlüssig.

Und wieder die Klimawandelleugner. Die Bundesrepublik Deutschland zählt absolut und per capita zu den größten CO2-Emittenten weltweit. Und auch die Bundesrepublik Deutschland hat sich zur Erreichung von Klimazielen verpflichtet. Die Maßnahmenpakete dazu sind seit Jahrzehnten bekannt. Auf Quellen dazu habe ich Sie verwiesen.

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