Nutzer14273 | Sat Oct 30 19:26:15 CEST 2021 - Sat Oct 30 19:26:15 CEST 2021

Zitat: von Nutzer486998
Es ist zumutbar, dass der Betreuer eine Kladde mit der Betreuungsurkunde mitführt, wenn er für den Betreuten Rechtsgeschäfte abwickelt und nur dafür wird die Betreuungsurkunde benötigt.



Bei der gesetzlichen Betreuung geht es nicht nur um Rechtsgeschäfte. Insbesondere bei ehrenamtlichen Betreuern wird der Betreuerausweis für den Aufgabenbereich der Gesundheitssorge am häufigsten und meistens außerhalb der Planbarkeit benötigt.
Bei uns im Laufe der letzten Monate:


Viele Einsätze als Betreuer sind nicht planbar, somit ist es nicht zumutbar, ständig eine DIN-A4-Kladde mit dem Betreuerausweis mitzuführen.

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Nutzer486998 | Sat Oct 30 16:19:11 CEST 2021 - Sat Oct 30 16:19:11 CEST 2021

Es ist zumutbar, dass der Betreuer eine Kladde mit der Betreuungsurkunde mitführt, wenn er für den Betreuten Rechtsgeschäfte abwickelt und nur dafür wird die Betreuungsurkunde benötigt.

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Das Anthropische Prinzip | Thu Oct 21 05:28:12 CEST 2021 - Thu Oct 21 05:28:12 CEST 2021

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Nutzer4919818 | Wed Oct 20 08:17:06 CEST 2021 - Wed Oct 20 08:17:06 CEST 2021

Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Die Betreuungs-Rechtfertigung als Ganzes, ist überdies ihr eigenstes Wesen, und symptomatisch in dieser Petition veranlagt.
Des Betreuers einzige Aufgabe ist es, gegen den geäußerten Willen einer anderen Person Entscheidungen zu fällen, nicht mal für diese, sondern für wieder Andere!
Im Beispiel von Nutzer13401 mit der OP und dem Arzt deutlich zu sehen.
Um ein systematisches Untergraben des Freien Willens nicht nur Theologisch oder Philosophisch zu betrachten, sondern in der Tat ohne Reue Anzeichen umzusetzen, muss mit grenzenloser Wohltätigkeit erklärt werden. Diese ist es, was dem Betreuer versprochen und gerecht-fertigt wird.
Die Grenzenlose Wohltätigkeit zum Betreuten, muss der Liebe eines Propheten zu seinem Volke gleich kommen - klingt etwas komisch, muss aber so sein. Ein Vergleich mit einem liebenden Elternteil wäre unpassend. Auch die Wohltat eines jeden Anderen, lässt sich nicht mit der Systematik vergleichen.
Niemand kann das auf Dauer ohne Geistigen Schaden, sofern er nicht schon einen hat, überstehen. Außer er ist der Prophet. Auch hier her wird die von den Betreuern so oft beklagte Überforderung kommen, ohne die Selbstverschuldung einzugestehen.
Nun muss allerdings auch betont sein, das es ihnen das Betreuungsrecht auch sehr leicht macht.
Wie es dazu kommen konnte, das der Gesetzgeber, Geistesbeeinträchtigten Personen eine solche Macht zuspricht und fördert?
Wir haben eine Regierung, die einen Rationalen Konsens darstellt, alles was mit Geist zu tun hat, ist ihr fremd und wird es auch bleiben.
Es gibt die Ethikkommission, aber die scheint mehr Alibi zu sein, als wirkungsvoll.
Sachlichkeit ist der Regierung oberstes Gebot, nicht Geistlichkeit - auch zu Recht.
Das weiß auch der Betreuer, stellt solche Petitionen wie diese, und versachlicht sogar "Betreute Menschen".
Die Versachlichung der Betreuten, in der Ganzen Betreuung stark vertreten, ist die Kehrseite und Schlussfolgerung der Grenzenlosen Wohltätigkeit - um eben nicht als Prophet zu gelten - macht die Sache aber kein Stück besser, als mehr noch schlimmer.
An dieser Stelle ist es kaum Vorzustellen, wie beschämt sich ein Betreuter fühlen muss, das er weder hier noch anderswo zu Wort kommt.




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Wie Sie über gerichtlich bestellte Betreuer denken haben Sie nun schon in mehreren Beiträgen ausführlich beschrieben.
Was hat ihre negative Einstellung zu Betreuern/zu dem Betreuungsrecht mit dem Pro und Contra der zugrundeliegenden
Petition "Betreuerausweis im Scheckkarten-Format" zu tun ?

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Das Anthropische Prinzip | Tue Oct 19 17:36:23 CEST 2021 - Tue Oct 19 17:36:23 CEST 2021

"Lesen Sie das Gesetz und lesen Sie den Beitrag von Nutzer14273 | heute - 14:14
Zitat: Der gesetzliche Betreuer ist dem Betreuten verpflichtet und wird vom Betreuungsgericht überwacht. Der Betreuer hat die Verpflichtung seine Aufgaben so zu erfüllen, wie es dem Wohl und den Wünschen des Betreuten entspricht (§ 1901 BGB)."

- Die Grenzenlose Wohltat. Schon drüber geschrieben, noch vor dem Beitrag von Nutzer14273.
Außerdem kann und wird dieser Gesetzestext, ich weiß nicht wie man ihn anders schreiben sollte, vielleicht mit dem Zusatz:
- aber niemals gegen den geäußerten Willen des Betreuten - , ebenso gut und öfters gegen das Wohl und den Willen des Betreuten benutzt.
"Alles nur zu seinem Besten" wie man sagt. Dieser, und andere, Gesetzestexte, bekräftigen die einzige Aufgabe des Betreuers, gegen den freien Willen des Betreuten zu handeln. Wünsche? Was soll das? Wünsche werden vom Weihnachtsmann erfüllt.


"Wer hat wo die Zahl von 1 Million genannt?"

- Das war ich, und noch Jemand hier. Außerdem ist das ein Fakt, den man leicht im Internet recherchieren kann. Keine Ahnung warum Sie das überhaupt aufgreifen?
Sind ziemlich viele, nicht wahr!


"Auch wenn Sie das ständig wiederholen, wird es nicht zur Wahrheit."

- Ich hasse es mich zu wiederholen, das war eine Verdeutlichung. Außerdem bleibt es die Wahrheit, auch wenn es ständig unbegründet verneint wird.


"und wer sollte dieser "Andere" sein? Und wer sollte bestimmen, wer dieser "Andere" ist?"

- Was auch immer Sie damit sagen wollen. Zum Beispiel ein Arzt. So weit sollte der Kontext aber nicht her sein. Ich weiß nicht, an wen Sie noch gedacht haben?


Was war denn das überhaupt für eine billige Rhetorik im Ganzen? Komme mir fast veralbert vor. Hauptsache die Sachlichen Beiträge verschwinden immer weiter nach unten.


"Mir geht es um das Scheckkartenformat, wie den meisten anderen auch. Ihnen geht es um etwas anderes."

- Gääähn. Mir geht es um nichts anderes, als das Scheckkartenformat. Für Betreuer. Schreibe ich etwa über den Weihnachtsmann?

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anmarose | Tue Oct 19 16:50:09 CEST 2021 - Tue Oct 19 16:50:09 CEST 2021

Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Können wir dieses dämliche Spielchen mit: Es geht um die Scheckkarte endlich lassen? Selbst dem naivsten Kind dürfte aufgefallen sein, das es um mehr geht.
(In den aktuellen Zweigen)
Mir geht es um das Scheckkartenformat, wie den meisten anderen auch. Ihnen geht es um etwas anderes.

Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Zitat: Des Betreuers einzige Aufgabe ist es, gegen den geäußerten Willen einer anderen Person Entscheidungen zu fällen, nicht mal für diese, sondern für wieder Andere!

Lesen Sie das Gesetz und lesen Sie den Beitrag von Nutzer14273 | heute - 14:14
Zitat: Der gesetzliche Betreuer ist dem Betreuten verpflichtet und wird vom Betreuungsgericht überwacht. Der Betreuer hat die Verpflichtung seine Aufgaben so zu erfüllen, wie es dem Wohl und den Wünschen des Betreuten entspricht (§ 1901 BGB).


Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Zum Wohl des Betreuten, usw... 1 Million Betreute sind also auf dem Niveau eines Kindes?

Wer hat wo die Zahl von 1 Million genannt?


Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Nur die Behauptung, das ein Betreuer einen engen Kontakt zum Betreuten hätte und obendrein die Persönlichkeit kennt, ist aber sowas von falsch.
Weder hat ein Betreuer einen engen, manchmal sogar gar keinen Kontakt zum Betreuten, weil er nur den Papierkram erledigt, und noch die Persönlichkeit kennen... wie?
Es ist die einzige Aufgabe des Betreuers, gegen den geäußerten Willen einer anderen Person über seine Entscheidungen hinweg zu fällen, für wieder Andere.

Auch wenn Sie das ständig wiederholen, wird es nicht zur Wahrheit.


Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Ansonsten hätte der Betreuer keine Aufgabe, die nicht schon von Anderen, besser, erledigt wäre.


und wer sollte dieser "Andere" sein? Und wer sollte bestimmen, wer dieser "Andere" ist?

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Das Anthropische Prinzip | Tue Oct 19 15:54:52 CEST 2021 - Tue Oct 19 15:54:52 CEST 2021

Können wir dieses dämliche Spielchen mit: Es geht um die Scheckkarte endlich lassen? Selbst dem naivsten Kind dürfte aufgefallen sein, das es um mehr geht.
(In den aktuellen Zweigen)

Zitat: Des Betreuers einzige Aufgabe ist es, gegen den geäußerten Willen einer anderen Person Entscheidungen zu fällen, nicht mal für diese, sondern für wieder Andere!

Zum Wohl des Betreuten, usw... 1 Million Betreute sind also auf dem Niveau eines Kindes?
Wie dem auch sei, wird alles bestätigt, was im Vorbeitrag zum Nutzer14273 geschrieben wurde.
Nur die Behauptung, das ein Betreuer einen engen Kontakt zum Betreuten hätte und obendrein die Persönlichkeit kennt, ist aber sowas von falsch.
Weder hat ein Betreuer einen engen, manchmal sogar gar keinen Kontakt zum Betreuten, weil er nur den Papierkram erledigt, und noch die Persönlichkeit kennen... wie?
Mit dem geschultem Betreuerblick? Der es besser als jeder Arzt weiß?

Es ist die einzige Aufgabe des Betreuers, gegen den geäußerten Willen einer anderen Person über seine Entscheidungen hinweg zu fällen, für wieder Andere.

Ansonsten hätte der Betreuer keine Aufgabe, die nicht schon von Anderen, besser, erledigt wäre.

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Nutzer14273 | Tue Oct 19 15:35:50 CEST 2021 - Tue Oct 19 15:35:50 CEST 2021

Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Jaja, Sie sind ein Heiliger. Schon klar.


Warum werden Sie unsachlich?
Es geht um die Petition: Betreuerausweis im Scheckkarten-Format

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Das Anthropische Prinzip | Tue Oct 19 15:26:45 CEST 2021 - Tue Oct 19 15:26:45 CEST 2021

Der Beitrag wurde gelöscht. Vermeiden Sie Äußerungen zu anderen Nutzern und diskutieren Sie sachlich und themenbezogen weiter. Bitte beachten Sie die Richtlinie.

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Nutzer14273 | Tue Oct 19 14:14:51 CEST 2021 - Tue Oct 19 14:14:51 CEST 2021

Zitat: von Das Anthropische Prinzip

Des Betreuers einzige Aufgabe ist es, gegen den geäußerten Willen einer anderen Person Entscheidungen zu fällen, nicht mal für diese, sondern für wieder Andere!


Auch wenn diese Aussage nichts mit dem Inhalt der Petition Betreuerausweis im Scheckkarten-Format zu tun hat: Nein! Das ist falsch.
Der gesetzliche Betreuer ist dem Betreuten verpflichtet und wird vom Betreuungsgericht überwacht. Der Betreuer hat die Verpflichtung seine Aufgaben so zu erfüllen, wie es dem Wohl und den Wünschen des Betreuten entspricht (§ 1901 BGB).
Zudem gibt es noch betreute Menschen, die auf der geistigen Reife von Säuglingen oder Kindern stehen. Wie sollten diese Menschen eine Entscheidung über eine eventuell nötige Operation treffen, wenn sie weder das Ausmaß der Verletzung noch die Risiken der unterschiedlichen Behandlungen ermessen können?
Wer sollte für einen Menschen, der leider nicht über diese Entscheidungskompetenz nicht verfügt, ansonsten entscheiden? Ein Arzt, der diesen Menschen und dessen Behinderungen gar nicht kennt? Ein Arzt, der nicht weiß, welche Behandlungsmethoden für genau diesen Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen am besten geeignet sind?
Am besten sind hier Menschen geeignet, die sehr engen Kontakt mit den Betreuten haben und deren Persönlichkeit kennt, bei jungen behinderten Menschen wären das demzufolge die Eltern; ansonsten nahestehende Angehörige.

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