Kontrolliert eigentlich jemand auch mal die richtige Einstellung der Fahrradscheinwerfer? Die werden ja immer heller. Ich bin vorhin erst von einem Fahrradfahrer geblendet worden.
Es stimmt: Autos können todbringende Wirkung haben, auch nach einer Verkehrsgefährdung durch Radfahrer wie zu hoch eingestellte Scheinwerfer.
Zitat: von Nutzer1585Zitat: von Torxuser
Den meisten ist nicht mehr bekannt, dass man auf und 5m vor einem Fußgängerüberweg nicht halten darf. Wenn es sich hinter dem Fußgängerüberweg staut, muss man also 5m davor stehen bleiben.
Das ist so nicht ganz richtig. Auf und 5 Meter vor Fußgängerüberwegen gilt ein Halteverbot, das ist richtig. Wenn ich aber mein Fahrzeug zum Stillstand bringen muss, weil es sich staut oder ich jemandem Vorfahrt gewähren muss (oder um einen Fußgänger die Straße überqueren zu lassen), dann zählt das nicht als Halten, sondern als Warten. In dem von Ihnen beschriebenen Fall gilt $26 StVO, nach dem ich nicht auf den Fußgängerüberweg fahren und dort stehenbleiben darf. Einen 5-Meter-Abstand muss ich in diesem Fall aber nicht einhalten.
Das ist für mich ja auch kein Problem, solange nicht auf dem Überweg selbst "gewartet" wird. Am betroffenen Überweg befindet sich ca. 3m vor dem Überweg jedoch ein Schild auf dem steht "Hier halten bei Rückstau". Das wird jedoch ständig ignoriert.
Zitat: von Torxuser
Den meisten ist nicht mehr bekannt, dass man auf und 5m vor einem Fußgängerüberweg nicht halten darf. Wenn es sich hinter dem Fußgängerüberweg staut, muss man also 5m davor stehen bleiben.
Das ist so nicht ganz richtig. Auf und 5 Meter vor Fußgängerüberwegen gilt ein Halteverbot, das ist richtig. Wenn ich aber mein Fahrzeug zum Stillstand bringen muss, weil es sich staut oder ich jemandem Vorfahrt gewähren muss (oder um einen Fußgänger die Straße überqueren zu lassen), dann zählt das nicht als Halten, sondern als Warten. In dem von Ihnen beschriebenen Fall gilt $26 StVO, nach dem ich nicht auf den Fußgängerüberweg fahren und dort stehenbleiben darf. Einen 5-Meter-Abstand muss ich in diesem Fall aber nicht einhalten.
Gefahren? Wie viel Theorie (Abstraktheit) steckt in Gefahren und wie viele Schäden passieren täglich?
Jedem Querparker um den Hunderte herumzirkeln müssen richtet mehr reale Schäden an als der Raser mit 70 auf der linken Spur einer Ausfallstraße.
Nervtötendes Verhalten Anderen gegenüber, ständiges Mit-Rechnen-Müssen dass der Radler mal wieder eine Glanzleistung präsentiert - das geht reihenweise Autofahrern auf den Nerv. Aber das zählt ja nicht, das ist ja kein messbarer Schaden, nicht wahr?
@ NDS-Jens | gestern - 19:38
Zitat: von NDS-Jens
Habe ich nie gesagt, jeder sollte sich an die Verkehrregeln halten.
Ich finde es auch richtig, wenn Kraftfahrer zu schnell sind ein höheres Bußgeld erhalten.
Zitat: von NDS-Jens
Ich bin beruflich viel unterwegs und leider muss ich immer wieder feststellen, es gibt anscheinend für Radfahrer eine eigene StVO.
Auf Radfahrer nehmen ich immer Rücksicht, da ich auch nicht mit dem Gedanken leben möchte -"Ich habe einen Menschen angefahren!"
Nur es ist leider auch so, viele Radfahrer verhalten sich im Straßenverkehr entgegen der StVO.
Viele Menschen/ Verkehrsteilnehmer erreicht man nur wenn es an den Geldbeutel geht.
So siehts aus. Also überdenken Sie bitte Ihren ersten Satz nochmal.
Und ganz nebenbei, beim Verhalten von so manchem Fahrradjockey hat der Kraftfahrer null Chance. Da ist es nur Zufall, wenn der Unfall nicht passiert, egal wie umsichtig der Kraftfahrer ist. Der Zufall, dafür dann trotzdem nicht zwischen 25 und 100% der Haftung zugewiesen zu bekommen, der ist dann noch größer.
Trotzdem hilft da die Petition auch nicht weiter. Der Verfolgungsdruck ist da viel zu niedrig und die Verfolgungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Radfahrer sind halt anonym, und zu viele verhalten sich auch so.
Habe ich nie gesagt, jeder sollte sich an die Verkehrregeln halten.
Ich finde es auch richtig, wenn Kraftfahrer zu schnell sind ein höheres Bußgeld erhalten.
Ich bin beruflich viel unterwegs und leider muss ich immer wieder feststellen, es gibt anscheinend für Radfahrer eine eigene StVO.
Auf Radfahrer nehmen ich immer Rücksicht, da ich auch nicht mit dem Gedanken leben möchte -"Ich habe einen Menschen angefahren!"
Nur es ist leider auch so, viele Radfahrer verhalten sich im Straßenverkehr entgegen der StVO.
Viele Menschen/ Verkehrsteilnehmer erreicht man nur wenn es an den Geldbeutel geht.
Zitat: von Nutzer4902401
@ Ylander | heute - 09:44Zitat: von Ylander
Ihre Verbalinjurien einmal außer acht gelassen, ist festzuhalten, dass Sie aus Sicht innerhalb des Systems argumentieren, und ich auf das System von außen bzw. oben schaue. Denn nur mit dem nötigen Abstand gelingt es, das Ganze zu erfassen.
Ihren Argumentemangel mal beiseite gelassen, Sie sind also gegen "es müssen sich alle Verlehrsteilnehmer an die Regeln halten"? Oder wie soll ich das interpretieren?
Die Regeln gehören auf den Prüfstand.
@ Ylander | heute - 09:44
Zitat: von Ylander
Ihre Verbalinjurien einmal außer acht gelassen, ist festzuhalten, dass Sie aus Sicht innerhalb des Systems argumentieren, und ich auf das System von außen bzw. oben schaue. Denn nur mit dem nötigen Abstand gelingt es, das Ganze zu erfassen.
Ihren Argumentemangel mal beiseite gelassen, Sie sind also gegen "es müssen sich alle Verlehrsteilnehmer an die Regeln halten"? Oder wie soll ich das interpretieren?
@Torxuser
Zitat: von TorxuserZitat: von --
Ich bin der Meinung, dass härtere Strafen nicht automatisch auch zu weniger Vergehen führen.
Der Meinung bin ich auch. Es fehlt eher an den ausreichenden Kontrollen. Das die Strafen für Kraftfahrer höher sein sollen als für Radfahrer finde ich jedoch berechtigt.
- Fußgänger und Radfahrer gefährden sich durch verkehrswidriges Verhalten hauptsächlich selbst.
- von einem Fehlverhalten der Kraftfahrer geht eine wesentlich größere Gefahr aus.
- Kraftfahrer sind durch den Befähigungsnachweis (Fahrerlaubnis) besonders qualifiziert, besondere Rücksicht zu nehmen und die Verkehrsregeln zu kennen.
Ich bin Kraftfahrer, Radfahrer, Pedelecfahrer und Fußgänger. Daher habe ich einen relativ ungefärbten Blick.
Es fällt mir jedoch immer wieder auf, daß viele ausgebildete Kraftfahrer die erworbenen Kenntnisse missachten oder vergessen haben.
Allein heute ist mir mehrfach an unterschiedlichen Stellen der Fußgängerüberweg blockiert worden. Den meisten ist nicht mehr bekannt, dass man auf und 5m vor einem Fußgängerüberweg nicht halten darf. Wenn es sich hinter dem Fußgängerüberweg staut, muss man also 5m davor stehen bleiben.
Auch heute passiert: Als ich mich schon in der Mitte des Fußgängerüberwegs befand, ist ein PKW-Fahrer schnell noch durchgefahren.
Außerdem sehe ich oft (nicht nur als Fußgänger), dass viele PKW und LKW in Engstellen oder Kreuzungen hineinfahren, obwohl dahinter alles blockiert ist. Damit blockieren sie zuverlässig auch den Gegenverkehr. Sowas wird aber so gut wie nie von Ordnungskräften (selbst wenn diese vor Ort sind) geahndet.
Hallo Torxuser,
zum ersten Punkt ihrer Strichaufzählung möchte ich ihnen erwidern, Personen, welche zu Fuß oder mit anderen Verkehrsmitteln ( E Skooter, Fahrrad, Pedelec, Tretroller etc.) durch ihr Verhalten zum Beispiel öffentliche Verkehrsmittel zu Notbremsungen veranlassen gefährden damit nicht nur sich selbst..... es handelt sich hier leider um einen weit verbreiteten Irrtum. Ob ein höheres Bußgeld hier Abhilfe schaffen wird möchte ich allerdings ebenfalls bezweifeln, da der Fußgänger oder Nutzer der o.a. anderen Verkehrsmittel nachdem Er / Sie z.B. durch regelwidriges Überqueren einer Straße oder auch Gleisanlagen, ein vollbesetztes (inkl. Stehplätze) öffentliches Verkehrsmittel zu einer Vollbremsung genötigt hat meist völlig unbehelligt den Ort des Geschehens verlassen kann. Ob sich die herum purzelnden Fahrgäste in besagtem Verkehrsmittel dabei verletzen oder nicht, bekommen solche "Verkehrsteilnehmer" oft gar nicht mit.
Von einer hauptsächlichen Selbstgefährdung kann allerdings wirklich nicht die Rede sein.
Das eigentliche Übel ist die ausufernde Rücksichtslosigkeit unter einigen Verkehrsteilnehmern. Vielleicht wäre es ein Ansatz mal über die Verwendung der Bußgelder nachzudenken..... Anstatt diese Mittel in den öffentlichen Haushalten versickern zu lassen könnte man Versuchen durch gezielte Kampagnen für mehr Miteinander und Rücksicht der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer zu werben bzw. diese Mittel zweckgebunden für entsprechende Verkehrssicherungsmaßnahmen zu verwenden. Anstatt Blitzer und Überwachungskameras vielleicht lieber eine Fußgänger / Radfahrer - Brücke / Unterführung und Anstatt Bußgeldanhebung vielleicht lieber eine Prämie für Vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr z.B.
Ach ja und bevor es übersehen wird..... ein "Gurtmuffel" oder Motorradfahrer ohne Schutzhelm, gefährdet durch den Verzicht auf diese Gegenstände tatsächlich nur die eigene Gesundheit - dies hat den Gesetzgeber jedoch nicht davon abgehalten ein solches Verhalten trotzdem mit einem Bußgeld zu belegen. ;-)
Zitat: von Nutzer4902401
@ Ylander | gestern - 20:06Zitat: von Ylander
Völlig unverhältnismäßig, die Umsetzung dessen, was Sie sich vorstellen, vgl. hierzu auch meinem Kommentar von heute 11:24.
Welche Vorschläge? Habe ich etwa versäumt, für Sie Ironie-Tags zu setzen?Zitat: von Ylander
Bedenken Sie, dass ein Kfz ein potentiell todbringendes Vehikel ist.
Das sind Fahrräder auch. Kommt nur auf die jeweilige Situation an. Und gerade diese ganzen e-Bikes und Pedelecs, gerne die billigen aus China mit den besch**eidenen Bremsen, heben das auf einen ganz neuen Level.Zitat: von Ylander
Man sollte in diesem Zusammenhang vielmehr im Einzelfall viel öfter prüfen, ob Fahrer eines Kfz im Falle eines Unfalls wegen fahrlässiger oder gar bedingt vorsätzlicher Tötung bzw. Körperverletzung zu bestrafen sidd.
Nanu, auf einmal sind Sie nicht mehr Pseudo-Libertarier, sondern extremlinker Mobilitätsverbieter? Verkehrslynchmobber? Oder einfach nur einer dieser pathologischen Verkehrsregelignorierer im jeweils genutzten Verkehrsmittel, wenn es denn anonym ist?
Sorry, es müssen sich alle Verlehrsteilnehmer an die Regeln halten. So einfach ist das. Und da sind gerade auch Radfahrer extrem herausgefordert. Hatte ich die letzten 6 Wochen:
- 2 Mal schwarzes Rad, schwarz gekleideter Radfahrer, keinerlei Licht oder Reflektoren, Dunkelheit, mit Volldampf (da gehts leicht bergab davor) und ungebremst über den Zebrastreifen am Kreisverkehr.
- 1 mal das gleiche an der roten Ampel - rot für die Fußgänger, deren Überweg der Radler nutzte.
- 1 mal Verkehrserziehung, Papa bringt Tretrad zum Kindergarten, Fußgängerampel ist schon lange wieder rot, Papa tritt frech auf die Straße, überlegt es sich nach zwei Schritten wieder (Vorbild!) und will zurück, aber Sohnemann (hing Papa etwas hinterher) hat seine "Lektion" bereits gelernt und prügelt sein Tretrad ohne Zögern drüber. Papa dann gemütlich hinterher (Vorbild?).
Ihre Verbalinjurien einmal außer acht gelassen, ist festzuhalten, dass Sie aus Sicht innerhalb des Systems argumentieren, und ich auf das System von außen bzw. oben schaue. Denn nur mit dem nötigen Abstand gelingt es, das Ganze zu erfassen.