schachsommer12 | Sun Dec 26 17:29:10 CET 2021 - Sun Dec 26 17:29:10 CET 2021

Für eine Entbürokratisierung oder einen Bürokratieabbau statt eine Bürokratieverlagerung bin ich immer zu haben, völlig egal bei was, aber bei der Installation und vor allem dem Betrieb einer privaten Photovoltaikanlage geht's vorwiegend um die Rohstoffunabhängigkeit; der Umweltschutzgedanke ist ein netter Nebeneffekt.

Für die Registrierung und Anmeldung bei der Bundesnetzagentur und beim Finanzamt sollte dringend die Behördenkommunikation verbessert werden, so dass der Anlagenbetreiber nur mit dem Netzbetreiber kommunizieren muss. Der Netzbetreiber soll den Einspeisevertrag und Abrechnungen an die entsprechenden Behörden (elektronisch) übermitteln. Warum sind die Verträge und (Ab-)Rechnungen generell noch immer nicht maschinenlesbar?

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

ulrics | Tue Dec 14 15:38:34 CET 2021 - Tue Dec 14 15:38:34 CET 2021

Der Aufwand hält sich für mich zwar in Grenzen, aber ich kenne zumindest einen Fall, wo jemand wegen der Steuern keine PVA aufs Dach packt, obwohl es ginge.

Aber auch der Denkmalschutz verhindert teilweise Photovoltaik.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

CYBERYOGI =CO=Windler | Wed Dec 08 04:04:56 CET 2021 - Wed Dec 08 04:04:56 CET 2021

Eine reine Privatperson mit Solardach mag noch nicht als "Gewerbe" zählen. Doch sobald z.B. auf einem Mietshaus mit mehreren Wohnungen eine gemeinschaftlich genutzte Solaranlage montiert werden soll, um den Strombedarf der Mieter ganz oder teilweise zu decken, wird es sofort so bürokratisch und durch EEG-Besteuerung teuer, dass es sich im Schland praktisch nicht lohnt. Um ernsthaft Klimaschutz zu ermöglichen, muss solcher Bürokratieirrsinn endlich weg.

=> eindeutig MITZEICHNUNG !!!

5 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

rupert1159 | Sun Dec 05 08:29:58 CET 2021 - Sun Dec 05 08:29:58 CET 2021

Zitat: von Nutzer1106666
Ohne so eine Mist auf Ihrem Dach…
…wünschte ich Ihne eine Vorrichtung die Ihnen nur noch so viel Prozent Strom im Monat zugesteht wie Nicht-Ernuerbare ins Netz einspeisen. Also sparen oder selbst erzeugen. Viel Glück.



Nun:
-ich baue in meinem Vorgarten auch keine Lebensmittel an und mäste keine Tiere.Essen tu ich aber trotzdem.
-ich webe meine Kleidung nicht selber.Dennoch laufe ich nicht nackt durch die Gegend.
-das ganze Haus haben andere gebaut.
Meinen Beitrag zum Gemeinwesen leiste ich dort,wo andere, z.B. Sie ,das nicht können.
Man nennt das: arbeitsteilige Gesellschaft.

2 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer1106666 | Sat Dec 04 15:49:24 CET 2021 - Sat Dec 04 15:49:24 CET 2021

Ohne so eine Mist auf Ihrem Dach…
…wünschte ich Ihne eine Vorrichtung die Ihnen nur noch so viel Prozent Strom im Monat zugesteht wie Nicht-Ernuerbare ins Netz einspeisen. Also sparen oder selbst erzeugen. Viel Glück.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

geflechtmeister | Sat Dec 04 15:33:40 CET 2021 - Sat Dec 04 15:33:40 CET 2021

Ich habe meine kleine Balkon PV auch gar nicht erst ans Netz gehängt.
Der in der Petition erwähnte Aufwand wäre mir auch zu viel. Dann speichere ich lieber was ich produziere und verbrauche es wo es nur geht.

Mein Tipp an den Petenten:
Nicht komplett abbauen sondern Insel Solaranlage machen. Die Panels sind schließlich schon da und produzieren Strom! Jetzt einfach in den Stromspeicher investieren, je nach dem wieviel die PV liefert!

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer4902401 | Sat Dec 04 07:59:44 CET 2021 - Sat Dec 04 07:59:44 CET 2021

@ Nutzer3294430 | gestern - 17:34
Edit: Sie haben es da geschafft, die Zitierfunktion so zu zerwürfeln, dass da gar nichts mehr passt. OK, dann pflege ich das eben händisch nach ...

Zitat:
Petent: Mit der Petition wird gefordert, den Betrieb von privaten Photovoltaik-Anlagen zu entbürokratisieren.
Nutzer 4902401: Der Betrieb von privaten PV-Anlagen gelingt schon jetzt völlig unbürokratisch.
Nutzer 3294430: Das ist in dieser Absolutheit falsch.

Wieso? Wer außer dem Denkmalschutz, der Baustatik, dem Brandschutz und evtl. den lieben Nachbarn hindert einen daran, sich ganz privat PV aufs Dach zu schrauben?

Zitat:
Petent. Als Privatperson muss ich:
- mich bei der Bundesnetzagentur registrieren und meine Photovoltaik-Anlage anmelden.
- mich beim Finanzamt als Gewerbe anmelden, Umsatzsteuermeldungen, Gewinnverlustrechungen machen
- und ....
Nutzer 4902401: Falsch! Als Privatperson müssen Sie rein gar nichts davon tun.
Nutzer 3294430: Aber nur so lange, wie die PV-Anlage nicht mit dem allgemeinen Stromnetz verbunden ist.

Tja, mal wieder den Inhalt nicht durchdrungen, gelle? In dem Moment, wo der liebe Petent seine "private" PV-Anlage ans öffentliche Stromnetz anschließt, ist die eben nicht mehr so wirklich privat. Da gibt’s dann schon ein paar technische Randbedingungen, die eingehalten werden müssen. So rein technisch. Sie wissen schon, MINT, und so, und nicht das politisch und ökologisch korrekte Bewusstsein bestimmt das Sein. Und das muss eben auch technisch überprüft werden.

Auf Ihrem eigenen Grundstück dürfen Sie ja auch so ziemlich alles an motorisierten Fahrzeugen betreiben was und wie Sie wollen. Aber sobald dieses private Fahrzeug den öffentlichen Verkehrsraum betritt, muss es nachweisbar verkehrssicher sein, haftpflichtversichert und zugelassen.

Zitat:
Nutzer 4902401: Aber wenn Sie Geld damit verdienen wollen, dass ist das eben ein Gewerbe. Mit allem Drum und Dran.
Nutzer 3294430: Das wiederum auch nicht, da gibt's Abstufungen. Und warum nicht den überschüssigen Strom vermarkten?

Schon klar, das mit den Abstufungen. Aber die gewerbefreien Kleinstanlagen werden das Netz jetzt nicht stabilisieren. 5 KWp sind da die Grenze für Gewerbefreiheit laut schnell gegoogeltem PV-Fandom. Und darüber bis zu dem Zeitpunkt, ab dem Gewinn gemacht wird. Aber wo ist der Witz daran, erst ein Gewerbe anzumelden, wenn Gewinn entsteht? Dann kann man ja die anfänglichen Investitionen nicht abschreiben (Sie hatten doch die Antikapitalismuskeule bemüht?). Ach ja, auch für diese Art von Gewerbe gilt grundsätzlich, dass dann auch tatsächlich Gewinn gemacht wird nach angemessener Zeit. Ansonsten ist das entweder Liebhaberei oder Steuergestaltung. Und das ist eben wiederum nicht gewerbefähig. Womit wir dann wieder bei größeren gewerbeanmeldefreien PV-Anlagen wären. Das ist dann in sich rund.

Ja, warum nicht, das mit dem vermarkten? Aber dazu braucht es eben ein paar Randbedingungen, s.o. Und die will der liebe Petent ja gerade nicht einhalten. Der will nur installieren, einstöpseln und kassieren - und Ende. Ach ja, seit wann stehen Sie irgendeinem Markt denn positiv gegenüber?

Aber noch als Nachtrag, Das Problem ist ja dann, wenn der Petent und Seinesgleichen Strom brauchen, dann verbrauchen sie den eigenen Strom selber. Das wird in aller Regel dann der Fall sein, wenn alle Anderen auch Strom brauchen. Wenn sie den gerade zufällig nicht brauchen - und auch das wird in aller Regel dann der Fall sein, wenn auch sonst niemand Strom braucht - wollen die dann einspeisen und teuer vergütet bekommen. Also, vorsicht Kapitalimus, wie war das mit Angebot und Nachfrage? Bei Hochwasser in den Rhein pinkeln wollen und bei Niedrigwasser abpumpen ...

Am allerschönsten sind/waren ja die Konstrukte mit den zwei Zählern. Den eigenen PV-Strom von der Großanlage zu 100 % teuer einspeisen, aber gleichzeitig grundsätzlich nur den billigen Atomstrom aus dem Netz verbrauchen. So Eggsberdten kenne ich auch. Natürlich waren das mit die ersten, die sich E-Autos gekauft haben. Und natürlich auch die fuhren mit Atomstrom.

Zitat:
Nutzer 4902401: Und wenn Sie Strom einspeisen wollen, dann muss das Netz das auch können und Ihre Anlage kennen.
Nutzer 3294430: Eben. Und die Statistiken wollen auch befüttert werden.

Schon klar, das macht man natürlich nur wegen der Statistik. Ist ja egal, wenn da dann das Stromnetz schwächelt und bei den Stadtwerken die Sicherungen rausfliegen weil Herr Oberschlau seine 50kWp unkontrolliert, ungesteuert und nicht synchronisiert ins Netz reinpumpt, wenn gerade die Sonne scheint und niemand seinen Strom braucht.

Zitat:
Nutzer 4902401: Aber solange Sie Ihre Anlage als Privatperson betreiben, also keine Gewinnerzielungsabsicht, keine Einspeisung, kein Problem.
Nutzer 3294430: Ne, weiterhin nicht ganz korrekt.

Na, da können Sie doch sicher erklären, wo konkret das Problem ist mit einer privaten Anlage, die nicht am Netz hängt. Wenn z.B. der Petent seine Gartenlaube damit speist.

Zitat:
Petent. dies sind mindestens 80 Stunden im Jahr. meine Zeit ist mir zu kostbar!
Nutzer 4902401: Aber die Kohle, die ist Ihnen nicht zu kostbar, nicht wahr?
Nutzer 3294430: Nun, angesichts des in der Petition genannten Aufwands muss das eine beachtenswerte PV-Anlage sein.

Eben. Aber vielleicht kann der Petent das ja erläutern, wie er da auf diese 80 Stunden kommt. Das wären immerhin 6,66 Stunden im Monat. Oder 1,5h in der Woche. Obwohl, so viel klingt das auf einmal dann auch nicht mehr. Vielleicht ist da auch die technische Instandhaltung mit dabei? Von wegen ab und zu mal saubermachen, und so? Aber schon klar, gewerblich und beim Stromversorger angemeldet verschmutzt die Anlage natürlich deutlich schneller ...

Wie beachtenswert die PV-Anlage des Petenten wäre, das wäre auch mal interessant zu wissen. Wenn ich jetzt mal raten würde, eine 2kWp Wanna-Be-Anlage?

Zitat:
Nutzer 4902401: Auf diversen pro-PV-Seiten wird da ein jährlicher Gewinn von 9000 EUR pro Anlage kolportiert. Also, 9000 / 80 = 112,50 - das ist doch ein ganz schöner Stundenlohn ...
Nutzer 3294430: Aber dann Brutto. Steuern sind ja dann auch zu zahlen. Und über die Wirtschaftlichkeit des Betriebs sagt die Zahl auch nichts aus.

Und, weiter? Da stand was von "Gewinn". Und selbst vor Steuern sind 112,50 ein toller Stundenlohn. Hätte ich auch gern. Wobei 9000 EUR den persönlichen Steuersatz jetzt nicht in den Bereich des Reichensteuer treiben werden.

Die Wirtschaftlichkeit ist Sache des Petenten. Wie haben Sie so schön an anderer Stelle geschrieben? Das mit dem Kapitalismus?

Zitat:
Petent. dies ist ein unzumutbarer Aufwand für Privatpersonen. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, hätte ich keine Photovoltaik-Anlage installiert und werde diese auch bei nächster Möglichkeit wieder abbauen.
Nutzer 4902401: Nur zu. Aber schon seltsam, dass Sie sich da nicht vorher informiert haben, bevor Sie da "investiert" haben ...
Nutzer 3294430: Tja, wenn Sie man hier die Intention der Petition richtig deuten.

Die Petition haben Sie gelesen? Oder doch nicht? Auch wenn Sie anderen immer empfehlen, dies zu tun? Der letzte Satz der Begründung? "... werde diese auch bei nächster Möglichkeit wieder abbauen ..." Schon klar, die Intention des Petenten ist, dass er alle Vorteile geniesen will, ohne mit irgendwelche lästigen Pflichten oder Notwendigkeiten behelligt zu werden oder beachten und erfüllen zu müssen. Weder steuerliche noch technische. Und schon klar dass das ist eine rein rhetorische Drohung ist. "Macht alles was ich will, sonst bin ich ganz doll unartig". Worauf ich antworte: "Na, dann mach' doch! Your call!"

Zitat:
Nutzer 4902401: Auch der Abbau der Anlage steht Ihnen natürlich frei.
Nutzer 3294430: Ist aber wohl nicht Ziel der Petition. Spannend: eigentlich sind persönliche Beschwerden nicht tauglich für eine Petition.


Eben. Und trotzdem stimmen Sie dem Petenten hier offensichtlich vollumfänglich zu. Oder wieso antagonieren Sie sonst gegen Leute, die dem Petenten widersprechen?

3 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer3294430 | Fri Dec 03 17:34:47 CET 2021 - Fri Dec 03 17:34:47 CET 2021

Zu: Nutzer4902401 (03.12., 18:18 Uhr, Version 18:23 Uhr)

Zitat: von Petent
Wenn es aus Umweltschutz Gedanken sinnvoll sein soll, eine private Photovoltaik-Anlage zu installieren, sollte der bürokratische Aufwand dafür bei Null liegen.
Zitat: von Nutzer4902401
Ihnen geht es nicht um Natur und Unweltschutz, sondern nur ums eigene Geld.
Was doch in einer kapitalistisch orientierten Gesellschaftsform doch nur legitim ist, nicht wahr? Andere erwirtschaften Gewinne aus der Zerstörung von Natur und Umwelt.

Zitat: von Petent
Mit der Petition wird gefordert, den Betrieb von privaten Photovoltaik-Anlagen zu entbürokratisieren.
Zitat: von Nutzer4902401
Der Betrieb von privaten PV-Anlagen gelingt schon jetzt völlig unbürokratisch.
Das ist in dieser Absolutheit falsch.

Zitat: von Petent
Als Privatperson muss ich:
- mich bei der Bundesnetzagentur registrieren und meine Photovoltaik-Anlage anmelden.
- mich beim Finanzamt als Gewerbe anmelden, Umsatzsteuermeldungen, Gewinnverlustrechungen machen
- und ....
Zitat: von Nutzer4902401
Falsch! Als Privatperson müssen Sie rein gar nichts davon tun.
Aber nur so lange, wie die PV-Anlage nicht mit dem allgemeinen Stromnetz verbunden ist.

Zitat: von Petent
Aber wenn Sie Geld damit verdienen wollen, dass ist das eben ein Gewerbe. Mit allem Drum und Dran.
Das wiederum auch nicht, da gibt's Abstufungen. Und warum nicht den überschüssigen Strom vermarkten?

Zitat: von Petent
Und wenn Sie Strom einspeisen wollen, dann muss das Netz das auch können und Ihre Anlage kennen.
Eben. Und die Statistiken wollen auch befüttert werden.

Zitat: von Petent
Aber solange Sie Ihre Anlage als Privatperson betreiben, also keine Gewinnerzielungsabsicht, keine Einspeisung, kein Problem.
Ne, weiterhin nicht ganz korrekt.

Zitat: von Petent
dies sind mindestens 80 Stunden im Jahr. meine Zeit ist mir zu kostbar!
Zitat: von Petent
Aber die Kohle, die ist Ihnen nicht zu kostbar, nicht wahr?
Nun, angesichts des in der Petition genannten Aufwands muss das eine beachtenswerte PV-Anlage sein.

Zitat: von Petent
Auf diversen pro-PV-Seiten wird da ein jährlicher Gewinn von 9000 EUR pro Anlage kolportiert. Also, 9000 / 80 = 112,50 - das ist doch ein ganz schönder Stundenlohn ...
Aber dann Brutto. Steuern sind ja dann auch zu zahlen. Und über die Wirtschaftlichkeit des Betriebs sagt die Zahl auch nichts aus.

Zitat: von Petent
dies ist ein unzumutbarer Aufwand für Privatpersonen. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, hätte ich keine Photovoltaik-Anlage installiert und werde diese auch bei nächster Möglichkeit wieder abbauen.
Zitat: von Petent
Nur zu. Aber schon seltsam, dass Sie sich da nicht vorher informiert haben, bevor Sie da "investiert" haben ...
Tja, wenn Sie man hier die Intention der Petition richtig deuten.

Zitat: von Petent
Auch der Abbau der Anlage steht Ihnen natürlich frei.

Ist aber wohl nicht Ziel der Petition. Spannend: eigentlich sind persönliche Beschwerden nicht tauglich für eine Petition.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Fischbrötchen1 | Fri Dec 03 09:48:25 CET 2021 - Fri Dec 03 09:48:25 CET 2021

nun wollte auch mal Solar aufs Dach. Das mit der Steuer finde ich gar nicht so schlimm. Was schlimmer ist, dass sie den Strom faktisch verschenken. Die Vergütung ist unter den Herstellungskosten. Gewinn macht der Netzbetreiber mit dem Strom. Dafür sollte man dann 20.000 investieren? → Nein Danke.

Hinzu kommt noch, dass man bei kleineren Analgen unter 10kw das bei der Steuer nicht mehr angeben muss.

4 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer4902401 | Thu Dec 02 18:18:16 CET 2021 - Thu Dec 02 18:18:16 CET 2021

Lieber Petent,

Zitat: von Petent
Wenn es aus Umweltschutz Gedanken sinnvoll sein soll, eine private Photovoltaik-Anlage zu installieren, sollte der bürokratische Aufwand dafür bei Null liegen.


Ihnen geht es nicht um Natur und Unweltschutz, sondern nur ums eigene Geld.

Zitat: von Petent
Mit der Petition wird gefordert, den Betrieb von privaten Photovoltaik-Anlagen zu entbürokratisieren.

Der Betrieb von privaten PV-Anlagen gelingt schon jetzt völlig unbürokratisch.

Zitat: von Petent
Als Privatperson muss ich:
- mich bei der Bundesnetzagentur registrieren und meine Photovoltaik-Anlage anmelden.
- mich beim Finanzamt als Gewerbe anmelden, Umsatzsteuermeldungen, Gewinnverlustrechungen machen
- und ....

Falsch! Als Privatperson müssen Sie rein gar nichts davon tun.

Aber wenn Sie Geld damit verdienen wollen, dass ist das eben ein Gewerbe. Mit allem Drum und Dran.

Und wenn Sie Strom einspeisen wollen, dann muss das Netz das auch können und Ihre Anlage kennen.

Aber solange Sie Ihre Anlage als Privatperson betreiben, also keine Gewinnerzielungsabsicht, keine Einspeisung, kein Problem.

Zitat: von Petent
dies sind mindestens 80 Stunden im Jahr. meine Zeit ist mir zu kostbar!

Aber die Kohle, die ist Ihnen nicht zu kostbar, nicht wahr?

Auf diversen pro-PV-Seiten wird da ein jährlicher Gewinn von 9000 EUR pro Anlage kolportiert. Also, 9000 / 80 = 112,50 - das ist doch ein ganz schönder Stundenlohn ...

Zitat: von Petent
dies ist ein unzumutbarer Aufwand für Privatpersonen. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, hätte ich keine Photovoltaik-Anlage installiert und werde diese auch bei nächster Möglichkeit wieder abbauen.


Nur zu. Aber schon seltsam, dass Sie sich da nicht vorher informiert haben, bevor Sie da "investiert" haben ...

Auch der Abbau der Anlage steht Ihnen natürlich frei.

10 Personen finden diesen Beitrag hilfreich