Für eine Entbürokratisierung oder einen Bürokratieabbau statt eine Bürokratieverlagerung bin ich immer zu haben, völlig egal bei was, aber bei der Installation und vor allem dem Betrieb einer privaten Photovoltaikanlage geht's vorwiegend um die Rohstoffunabhängigkeit; der Umweltschutzgedanke ist ein netter Nebeneffekt.
Für die Registrierung und Anmeldung bei der Bundesnetzagentur und beim Finanzamt sollte dringend die Behördenkommunikation verbessert werden, so dass der Anlagenbetreiber nur mit dem Netzbetreiber kommunizieren muss. Der Netzbetreiber soll den Einspeisevertrag und Abrechnungen an die entsprechenden Behörden (elektronisch) übermitteln. Warum sind die Verträge und (Ab-)Rechnungen generell noch immer nicht maschinenlesbar?
Der Aufwand hält sich für mich zwar in Grenzen, aber ich kenne zumindest einen Fall, wo jemand wegen der Steuern keine PVA aufs Dach packt, obwohl es ginge.
Aber auch der Denkmalschutz verhindert teilweise Photovoltaik.
Eine reine Privatperson mit Solardach mag noch nicht als "Gewerbe" zählen. Doch sobald z.B. auf einem Mietshaus mit mehreren Wohnungen eine gemeinschaftlich genutzte Solaranlage montiert werden soll, um den Strombedarf der Mieter ganz oder teilweise zu decken, wird es sofort so bürokratisch und durch EEG-Besteuerung teuer, dass es sich im Schland praktisch nicht lohnt. Um ernsthaft Klimaschutz zu ermöglichen, muss solcher Bürokratieirrsinn endlich weg.
=> eindeutig MITZEICHNUNG !!!
Zitat: von Nutzer1106666
Ohne so eine Mist auf Ihrem Dach…
…wünschte ich Ihne eine Vorrichtung die Ihnen nur noch so viel Prozent Strom im Monat zugesteht wie Nicht-Ernuerbare ins Netz einspeisen. Also sparen oder selbst erzeugen. Viel Glück.
Nun:
-ich baue in meinem Vorgarten auch keine Lebensmittel an und mäste keine Tiere.Essen tu ich aber trotzdem.
-ich webe meine Kleidung nicht selber.Dennoch laufe ich nicht nackt durch die Gegend.
-das ganze Haus haben andere gebaut.
Meinen Beitrag zum Gemeinwesen leiste ich dort,wo andere, z.B. Sie ,das nicht können.
Man nennt das: arbeitsteilige Gesellschaft.
Ohne so eine Mist auf Ihrem Dach…
…wünschte ich Ihne eine Vorrichtung die Ihnen nur noch so viel Prozent Strom im Monat zugesteht wie Nicht-Ernuerbare ins Netz einspeisen. Also sparen oder selbst erzeugen. Viel Glück.
Ich habe meine kleine Balkon PV auch gar nicht erst ans Netz gehängt.
Der in der Petition erwähnte Aufwand wäre mir auch zu viel. Dann speichere ich lieber was ich produziere und verbrauche es wo es nur geht.
Mein Tipp an den Petenten:
Nicht komplett abbauen sondern Insel Solaranlage machen. Die Panels sind schließlich schon da und produzieren Strom! Jetzt einfach in den Stromspeicher investieren, je nach dem wieviel die PV liefert!
@ Nutzer3294430 | gestern - 17:34
Edit: Sie haben es da geschafft, die Zitierfunktion so zu zerwürfeln, dass da gar nichts mehr passt. OK, dann pflege ich das eben händisch nach ...
Zitat:
Petent: Mit der Petition wird gefordert, den Betrieb von privaten Photovoltaik-Anlagen zu entbürokratisieren.
Nutzer 4902401: Der Betrieb von privaten PV-Anlagen gelingt schon jetzt völlig unbürokratisch.
Nutzer 3294430: Das ist in dieser Absolutheit falsch.
Zitat:
Petent. Als Privatperson muss ich:
- mich bei der Bundesnetzagentur registrieren und meine Photovoltaik-Anlage anmelden.
- mich beim Finanzamt als Gewerbe anmelden, Umsatzsteuermeldungen, Gewinnverlustrechungen machen
- und ....
Nutzer 4902401: Falsch! Als Privatperson müssen Sie rein gar nichts davon tun.
Nutzer 3294430: Aber nur so lange, wie die PV-Anlage nicht mit dem allgemeinen Stromnetz verbunden ist.
Zitat:
Nutzer 4902401: Aber wenn Sie Geld damit verdienen wollen, dass ist das eben ein Gewerbe. Mit allem Drum und Dran.
Nutzer 3294430: Das wiederum auch nicht, da gibt's Abstufungen. Und warum nicht den überschüssigen Strom vermarkten?
Zitat:
Nutzer 4902401: Und wenn Sie Strom einspeisen wollen, dann muss das Netz das auch können und Ihre Anlage kennen.
Nutzer 3294430: Eben. Und die Statistiken wollen auch befüttert werden.
Zitat:
Nutzer 4902401: Aber solange Sie Ihre Anlage als Privatperson betreiben, also keine Gewinnerzielungsabsicht, keine Einspeisung, kein Problem.
Nutzer 3294430: Ne, weiterhin nicht ganz korrekt.
Zitat:
Petent. dies sind mindestens 80 Stunden im Jahr. meine Zeit ist mir zu kostbar!
Nutzer 4902401: Aber die Kohle, die ist Ihnen nicht zu kostbar, nicht wahr?
Nutzer 3294430: Nun, angesichts des in der Petition genannten Aufwands muss das eine beachtenswerte PV-Anlage sein.
Zitat:
Nutzer 4902401: Auf diversen pro-PV-Seiten wird da ein jährlicher Gewinn von 9000 EUR pro Anlage kolportiert. Also, 9000 / 80 = 112,50 - das ist doch ein ganz schöner Stundenlohn ...
Nutzer 3294430: Aber dann Brutto. Steuern sind ja dann auch zu zahlen. Und über die Wirtschaftlichkeit des Betriebs sagt die Zahl auch nichts aus.
Zitat:
Petent. dies ist ein unzumutbarer Aufwand für Privatpersonen. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, hätte ich keine Photovoltaik-Anlage installiert und werde diese auch bei nächster Möglichkeit wieder abbauen.
Nutzer 4902401: Nur zu. Aber schon seltsam, dass Sie sich da nicht vorher informiert haben, bevor Sie da "investiert" haben ...
Nutzer 3294430: Tja, wenn Sie man hier die Intention der Petition richtig deuten.
Zitat:
Nutzer 4902401: Auch der Abbau der Anlage steht Ihnen natürlich frei.
Nutzer 3294430: Ist aber wohl nicht Ziel der Petition. Spannend: eigentlich sind persönliche Beschwerden nicht tauglich für eine Petition.
Eben. Und trotzdem stimmen Sie dem Petenten hier offensichtlich vollumfänglich zu. Oder wieso antagonieren Sie sonst gegen Leute, die dem Petenten widersprechen?
Zu: Nutzer4902401 (03.12., 18:18 Uhr, Version 18:23 Uhr)
Zitat: von Petent
Wenn es aus Umweltschutz Gedanken sinnvoll sein soll, eine private Photovoltaik-Anlage zu installieren, sollte der bürokratische Aufwand dafür bei Null liegen.
Zitat: von Nutzer4902401Was doch in einer kapitalistisch orientierten Gesellschaftsform doch nur legitim ist, nicht wahr? Andere erwirtschaften Gewinne aus der Zerstörung von Natur und Umwelt.
Ihnen geht es nicht um Natur und Unweltschutz, sondern nur ums eigene Geld.
Zitat: von Petent
Mit der Petition wird gefordert, den Betrieb von privaten Photovoltaik-Anlagen zu entbürokratisieren.
Zitat: von Nutzer4902401Das ist in dieser Absolutheit falsch.
Der Betrieb von privaten PV-Anlagen gelingt schon jetzt völlig unbürokratisch.
Zitat: von Petent
Als Privatperson muss ich:
- mich bei der Bundesnetzagentur registrieren und meine Photovoltaik-Anlage anmelden.
- mich beim Finanzamt als Gewerbe anmelden, Umsatzsteuermeldungen, Gewinnverlustrechungen machen
- und ....
Zitat: von Nutzer4902401Aber nur so lange, wie die PV-Anlage nicht mit dem allgemeinen Stromnetz verbunden ist.
Falsch! Als Privatperson müssen Sie rein gar nichts davon tun.
Zitat: von PetentDas wiederum auch nicht, da gibt's Abstufungen. Und warum nicht den überschüssigen Strom vermarkten?
Aber wenn Sie Geld damit verdienen wollen, dass ist das eben ein Gewerbe. Mit allem Drum und Dran.
Zitat: von PetentEben. Und die Statistiken wollen auch befüttert werden.
Und wenn Sie Strom einspeisen wollen, dann muss das Netz das auch können und Ihre Anlage kennen.
Zitat: von PetentNe, weiterhin nicht ganz korrekt.
Aber solange Sie Ihre Anlage als Privatperson betreiben, also keine Gewinnerzielungsabsicht, keine Einspeisung, kein Problem.
Zitat: von Petent
dies sind mindestens 80 Stunden im Jahr. meine Zeit ist mir zu kostbar!
Zitat: von PetentNun, angesichts des in der Petition genannten Aufwands muss das eine beachtenswerte PV-Anlage sein.
Aber die Kohle, die ist Ihnen nicht zu kostbar, nicht wahr?
Zitat: von PetentAber dann Brutto. Steuern sind ja dann auch zu zahlen. Und über die Wirtschaftlichkeit des Betriebs sagt die Zahl auch nichts aus.
Auf diversen pro-PV-Seiten wird da ein jährlicher Gewinn von 9000 EUR pro Anlage kolportiert. Also, 9000 / 80 = 112,50 - das ist doch ein ganz schönder Stundenlohn ...
Zitat: von Petent
dies ist ein unzumutbarer Aufwand für Privatpersonen. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, hätte ich keine Photovoltaik-Anlage installiert und werde diese auch bei nächster Möglichkeit wieder abbauen.
Zitat: von PetentTja, wenn Sie man hier die Intention der Petition richtig deuten.
Nur zu. Aber schon seltsam, dass Sie sich da nicht vorher informiert haben, bevor Sie da "investiert" haben ...
Zitat: von Petent
Auch der Abbau der Anlage steht Ihnen natürlich frei.
Ist aber wohl nicht Ziel der Petition. Spannend: eigentlich sind persönliche Beschwerden nicht tauglich für eine Petition.
nun wollte auch mal Solar aufs Dach. Das mit der Steuer finde ich gar nicht so schlimm. Was schlimmer ist, dass sie den Strom faktisch verschenken. Die Vergütung ist unter den Herstellungskosten. Gewinn macht der Netzbetreiber mit dem Strom. Dafür sollte man dann 20.000 investieren? → Nein Danke.
Hinzu kommt noch, dass man bei kleineren Analgen unter 10kw das bei der Steuer nicht mehr angeben muss.
Lieber Petent,
Zitat: von Petent
Wenn es aus Umweltschutz Gedanken sinnvoll sein soll, eine private Photovoltaik-Anlage zu installieren, sollte der bürokratische Aufwand dafür bei Null liegen.
Zitat: von Petent
Mit der Petition wird gefordert, den Betrieb von privaten Photovoltaik-Anlagen zu entbürokratisieren.
Zitat: von Petent
Als Privatperson muss ich:
- mich bei der Bundesnetzagentur registrieren und meine Photovoltaik-Anlage anmelden.
- mich beim Finanzamt als Gewerbe anmelden, Umsatzsteuermeldungen, Gewinnverlustrechungen machen
- und ....
Zitat: von Petent
dies sind mindestens 80 Stunden im Jahr. meine Zeit ist mir zu kostbar!
Zitat: von Petent
dies ist ein unzumutbarer Aufwand für Privatpersonen. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, hätte ich keine Photovoltaik-Anlage installiert und werde diese auch bei nächster Möglichkeit wieder abbauen.
Nur zu. Aber schon seltsam, dass Sie sich da nicht vorher informiert haben, bevor Sie da "investiert" haben ...
Auch der Abbau der Anlage steht Ihnen natürlich frei.