PixiPixi | Sun Jan 30 22:09:28 CET 2022 - Sun Jan 30 22:09:28 CET 2022

Ich wage die Frage, ob die Regierung fähig bzw. dazu bereit ist, dem Willen des Volkes zu folgen. Wozu sie dem Gesetz nach verpflichtet wäre.

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Nutzer486998 | Sat Jan 29 21:16:56 CET 2022 - Sat Jan 29 21:16:56 CET 2022

Wiegut es mit der Erziehung des Volkes in Amerika geklappt hat, hat man ja an den Wahlergebnissen von Donald Trump gesehen.
Übrigens hat Sklavenhalter Jefferson mit Volk keineswegs die Afroamerikaner gemeint. Wollen wir auch zu Rassismus zurück?

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Groetzi | Sat Jan 29 10:13:55 CET 2022 - Sat Jan 29 10:13:55 CET 2022

Das wäre ja dann Demokratie. Das Volk entscheidet über sein Wohl. Großartig.
Aber natürlich kenn ich auch das Argument, dass unmündige Volk könnte auf die Idee kommen, andere Entscheidungen zu fällen, als es den Eliten gefällt.
Sogar aus Unwissenheit gefährliche Entscheidungen. Fragt sich nur für wen.
In diesem Sinne bin ich natürlich für Selbstverantwortung jedes Einzelnen, und des gesamten Volkes.

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Gottlieb R. | Sat Jan 29 00:47:58 CET 2022 - Sat Jan 29 00:47:58 CET 2022

Wir haben es bei unseren Politikern mit völlig Fachfremden Menschen zu tun, die von "Beratern" eingelullt werden. Ich kann in 30 min Internetrecherche und meinem gesunden Menschenverstand vernünftigere Entscheidungen treffen, als die meisten dieser Genies. Das ist ja das absolut Dramatische! Sei es in der EU oder Deutschland. Seit Jahren fragt sich der Deutsche, wie die auf all den Schwachsinn kommen, den die sich ausdenken! Ich hielt GB immer für wahnsinnig die EU zu verlassen, aber jetzt bewundere ich sie fast schon.

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Gottlieb R. | Sat Jan 29 00:26:03 CET 2022 - Sat Jan 29 00:26:03 CET 2022

Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn eine Regierung permanent falsch liegt, in der Einschätzung der Meinung der Bevölkerung, muss etwas passieren!
Die Überschrift - Ja das Volk kann nicht falscher/schlimmer entscheiden, als die letzten 2 Regierungen. Die Überschrift scheint mir etwas unglücklich gewählt, wie auch unsere "Volksvertreter".
Ich schäme mich für dieses Land! Von Demokratie ist nichts mehr übrig! Unser Grundgesetz wird mit Füßen getreten! Lobbyisten regieren unsere angeblich "gewählte Regierung". Wir scheinen fest in der Hand unserer amerikanischen Reparationskassierer/Kreditgeber. Meinungsfreiheit war einmal. Jede anders lautende Meinung wird denunziert, erstickt und abgestraft. In diesem unfassbaren Ausmaß gab es das nicht einmal in der DDR! Oder es wurde sehr viel geschickter operiert! Der Bildungsstand unserer Politiker lässt mehr als zu wünschen übrig. Kein Wunder, denn hochgebildete Menschen verdienen lieber in der freien Wirtschaft.
Völlig realitätsfremd leben Politiker in einer Parralelwelt, weit ab von der Masse, deren Willen ihnen angeblich bekannt ist, was absoluter Unsinn ist.
Es ist mir ein Rätsel, wer den Politikern das Gegenteil von dem einredet, was die Masse denkt und will. Vielleicht wurden deßhalb dem Fernsehen, dem Hahn und Gerichten Scheuklappen verpasst, die den Blick nur noch in eine schmale Richtung zulassen.
Es muss etwas geschehen! So kann es nicht weitergehen!
Politiker müssen für falsche Wahlversprechen, finanzielle Fehlentscheidungen, Amtsmissbrauch, Fetternwirtschaft, Bestechungen/Lobbyismus zur Rechenschaft gezogen werden.
Eine Volksabstimmung ist ein Schritt in die richtige Richtung.

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Peter P aus B | Fri Jan 28 12:56:37 CET 2022 - Fri Jan 28 12:56:37 CET 2022

Zitat: von Nutzer2432780
Gegenfrage:
Inwieweit sind denn unsere Volksvertreter befähigt uns Entscheidungen abzunehmen?
So weit ich nämlich feststellen konnte hat das Bildungsniveau in letzten 5 Jahrzehnten stark abgenommen; So weit ich bei Recherchen feststellen konnte haben die meisten unserer "Vertreter" auch nur eine durchschnittliche Bildung genossen, nur die allerwenigsten haben die "Elitären" Bildungseinrichtungen besucht.
Letztere Wären also von der Bildung her also fähig, nur fehlt diesen eine gewisse "Menschlichkeit" - so das sie emotional nicht in der Lage sind den Gedankengängen des
"Ottonormalverbrauchers" zu folgen. Für diese sind ihre ihre Mitmenschen nur Zahlen auf Papier wie etwa die Zahlen auf dem Papier eines Lagerverwalters einer Maschinenfabrik.



Die Volksvertreter sind meines Erachtens besser als ich dafür geeignet, die zahllosen kleinen Entscheidungen zu treffen, die tagtäglich anfallen. Einfach deshalb, weil sie sich hauptberuflich damit beschäftigen, die Hintergründe der entsprechenden Anliegen zu recherchieren und sich eine Meinung darüber zu bilden. Die Zeit habe ich schlicht nicht, ich mache hauptberuflich was anderes.
Allerdings will ich als Bürger meinen Vertretern den Rahmen vorgeben, innerhalb dessen sie ihre Entscheidungen treffen dürfen. Angeblich bin ich doch als Bürger der Souverän einer Demokratie, also der Vorgesetzte der Volksvertreter?
Von mir deshalb eine Mitzeichnung, auch wenn ich mir die Sache im Detail geringfügig ändern/präzisieren würde:
- Änderungen des Grundgesetzes nur noch per Volksentscheid, nicht mehr durch eine parlamentarische 2/3 Mehrheit
- Die zur Entscheidung stehenden Fragen sollten immer so formuliert sein, dass man sich für oder gegen eine Veränderung des Status Quo entscheiden kann, dürften aber niemals so formuliert sein, dass man nur die Entscheidung zwischen zwei verschiedenen Alternativen hat, die möglicherweise beide den Status Quo verändern.
- Ich würde es mir so vorstellen, dass im Normalfall pro Jahr eine Volksentscheid-Session stattfindet, bei der die Bürger über die 10 Fragen entscheiden, die sie für die Wichtigsten halten. Welche Fragen das sein sollten, könnte durch Unterschriftenlisten festgelegt werden - die 10, die bis jetzt die meisten Unterschriften gesammelt haben, werden zur Entscheidung per Volksentscheid vorgelegt.
- Die Ergebnisse dieser Volksentscheidungen wären dann automatisch Gesetz, und den durch die Volksvertreter erlassenen Gesetzen übergeordnet. Alte Gesetze, die gegen einen aktuellen Volksentscheid verstoßen, sind baldmöglichst anzupassen. Neue Gesetze der Volksvertreter, die im Widerspruch zu einem bereits länger bestehenden Volksentscheid stehen, sind automatisch ungültig.
- Analog zur Briefwahl sollte es auch bei den Volksentscheid-Sessions möglich sein, seine Stimme abzugeben, ohne sich zu irgend einem bestimmten Zeitpunkt in einem Wahllokal einfinden zu müssen. Ob man sich dabei auf die Papier-Post verlassen sollte oder ob bzw. wie weit das Internet und sonstige Mittel der modernen Datenverarbeitung zum Einsatz kommen können (übrigens auch bei den Unterschriftenlisten), müsste noch geklärt werden.

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rotelocke8 | Tue Jan 25 21:57:05 CET 2022 - Tue Jan 25 21:57:05 CET 2022

Zitat: von Mjölnare
"Ich kenne keinen sichereren Ort zur Hütung der fundamentalen Machtbefugnisse der Gesellschaft als das Volk selbst; und wenn wir es nicht für aufgeklärt genug halten, um seine Kontrolle mit gesundem Urteilsvermögen auszuüben, besteht das Hilfsmittel nicht darin, sie ihm zu entziehen, sondern darin, sein Urteilsvermögen durch Erziehung zu fördern."
Thomas Jefferson, 3. Präsident der Vereinigten Staaten

Das sehe ich ebenso wie Jefferson, würde noch ergänzen, dass dafür unsere gesamte Medienlandschaft reformiert, demokratisiert werden muss. Das was man uns heute als Pressefreiheit verkauft ist nichts anderes als die Alleinherrschaft von Multimilliardären über die vierte Gewalt im Staate. Das ist so als würde man z. B. auch die dritte Gewalt, die Judikative, privatisieren. Sehr bald könnten dann ebenfalls Multimilliardäre jedes Gerichtsurteil in ihrem Sinne beeinflussen.
Demokratisierung der Medien ist eine ganz wichtige Aufgabe kommender Generationen. So wie es heute läuft funktioniert es überhaupt nicht.




die medien gehen ihrer ursprünglichen aufgabe schon seit jahrzehnten nicht nach. sie sollten recherchieren und informieren, so vielseitig wie möglich, damit der bürger sich seine meinung bilden kann. aber journalisten dürfen das schon lange nicht mehr.
die regierung legt fest, was ein reporter aussagen darf und was er nicht sagen darf.

die lügenpresse wird schon lange wahrgenommen, von einem "unfähigen volk", das genug von politischer manipulation hat.

es wird allerhöchste zeit, dass die stimmabgabe nicht nur an der wahlurne stattfindet.


<Ist das Volk überhaupt fähig solche Fragen zu entscheiden?>

zeigen sich die regierungen der letzten 20-30 jahre in der lage unsere fragen zu beantworten?

wieso sind wir einer klimadesaster?
warum werden pandemien aus dem lehmboden gestampft und menschen verpflichtet sich gegen ihren eigenen körper, wissen und gewissen zu richten?
warum sind wir in solchen desolaten finanzverstrickungen, die eine kleine bevölkerungsschicht, der reichen bereichert durch subventionen, die von steuergelder der arbeiterklasse geleistet werden müssen?
warum zeigen sich handelsabkommen als undemokratisch und lebensvernichtend? wer braucht die?
warum wird eine landwirtschaft gefördert, die die gesundheit gefährdet, während natürliche lebensabläufe ignoriert werden?
warum kann das sozialwesen nicht menschen wohlwollend gefördert werden, dafür hat das aufrüsten kein limit?


wir sind viele, wir haben eine stimme, jeden tag, bei jedem thema und jeder frage. die volksabstimmung ist schon lange eine dringende notwendigkeit.

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Nutzer2432780 | Mon Jan 24 11:24:05 CET 2022 - Mon Jan 24 11:24:05 CET 2022

Gegenfrage:
Inwieweit sind denn unsere Volksvertreter befähigt uns Entscheidungen abzunehmen?
So weit ich nämlich feststellen konnte hat das Bildungsniveau in letzten 5 Jahrzehnten stark abgenommen; So weit ich bei Recherchen feststellen konnte haben die meisten unserer "Vertreter" auch nur eine durchschnittliche Bildung genossen, nur die allerwenigsten haben die "Elitären" Bildungseinrichtungen besucht.
Letztere Wären also von der Bildung her also fähig, nur fehlt diesen eine gewisse "Menschlichkeit" - so das sie emotional nicht in der Lage sind den Gedankengängen des
"Ottonormalverbrauchers" zu folgen. Für diese sind ihre ihre Mitmenschen nur Zahlen auf Papier wie etwa die Zahlen auf dem Papier eines Lagerverwalters einer Maschinenfabrik.

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