Peter P aus B | Thu Mar 10 14:47:17 CET 2022 - Thu Mar 10 14:47:17 CET 2022

Zitat: von Nutzer4902401
Zitat: von Peter P aus B
Zitat: von Nutzer4902401
Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?

Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?


Die "Mär" kommt daher, dass es noch ziemlich viele Leute gibt, die sich noch an diese Zeiten erinnern.
Mich zum Beispiel.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn anno dunnemals zwar nicht wirklich gut war, aber deutlich weniger schlecht als die gegenwärtige Bahn.

Survivorship Bias. Guade oide Zait, Königlich Bayrisches Amtsgericht, ...

Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn eben nicht besser war. Nur teurer. Sowohl für den Steuerzahler als auch für den Fahrgast. Alleine schon die alten Silberlinge haben heute nichts vergleichbares mehr ... Klar, der Fahrplan wurde gefühlt besser eingehalten, weil eh weniger Züge fuhren - und die langsamer - und daher die Anschlüsse mehr Luft hatten.



Es gibt nachprüfbare Fakten, und es gibt persönliche Erfahrung.

Wenn man sich die Preise der Bahn anschaut, dann kostet der Kilometer zweiter Klasse inflationsbereinigt und unter Berücksichtigung des Wechsels von DM auf EUR annähernd das Gleiche wie 1950. Das ist in den Statistiken nachprüfbar.

Und persönliche Erfahrung ist nun mal persönliche Erfahrung. Ich war zu Zeiten der Behördenbahn eine Weile als Wochenndpendler unterwegs, und einige Jahre vor Corona auch eine Zeitlang. Das waren jeweils viele Fahrten unter beiden Rahmenbedingungen, deshalb halte meine Erfahrungen und deren Vergleich für halbwegs aussagekräftig. Aber wenn das bei Ihnen ganz anders war, dann erscheint mir das zwar seltsam, aber dann ist es halt so. Nur sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie es nicht schaffen werden, ist, mich von Dingen zu überzeugen, die im Widerspruch zu dem stehen, was ich selbst erlebt habe. Wenn ich zu Zeiten der Behördenbahn als Fahrgast manche Dinge deutlich öfter erlebt habe als viele Jahre später (z.B. kleinere Verspätungen), und jahre Später andere Dinge (z.B. große Verspätungen), und mich Letzteres als Fahrgast viel mehr stört als Ersteres, dann können Sie mir nicht einreden, dass das nicht so ist.

Aber eine Sache noch: ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, was survivorship bias damit zu tun hat, wie sich die Bahn aus Sicht des Fahrgastes in den letzten Jahrzehnten entwickellt hat. Könnten Sie das bitte erklären? Oder haben Sie einfach mal ein Buzzwort in den Raum geworfen, dessen Bedeutung Sie eigentlich gar nicht richtig kennen?

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer4902401 | Wed Mar 09 18:36:25 CET 2022 - Wed Mar 09 18:36:25 CET 2022

Zitat: von Peter P aus B
Zitat: von Nutzer4902401
Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?

Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?


Die "Mär" kommt daher, dass es noch ziemlich viele Leute gibt, die sich noch an diese Zeiten erinnern.
Mich zum Beispiel.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn anno dunnemals zwar nicht wirklich gut war, aber deutlich weniger schlecht als die gegenwärtige Bahn.


Survivorship Bias. Guade oide Zait, Königlich Bayrisches Amtsgericht, ...

Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn eben nicht besser war. Nur teurer. Sowohl für den Steuerzahler als auch für den Fahrgast. Alleine schon die alten Silberlinge haben heute nichts vergleichbares mehr ... Klar, der Fahrplan wurde gefühlt besser eingehalten, weil eh weniger Züge fuhren - und die langsamer - und daher die Anschlüsse mehr Luft hatten.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Peter P aus B | Wed Mar 09 13:48:28 CET 2022 - Wed Mar 09 13:48:28 CET 2022

Zitat: von Nutzer4902401
Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?

Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?



Die "Mär" kommt daher, dass es noch ziemlich viele Leute gibt, die sich noch an diese Zeiten erinnern.
Mich zum Beispiel.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn anno dunnemals zwar nicht wirklich gut war, aber deutlich weniger schlecht als die gegenwärtige Bahn.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

schachsommer12 | Sun Feb 20 22:41:09 CET 2022 - Sun Feb 20 22:41:09 CET 2022

"Dann müsste der Verkehrsminister ja Verkehrspolitik betreiben." Das geht doch gar nicht. XD

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer621931 | Tue Feb 15 15:21:07 CET 2022 - Tue Feb 15 15:21:07 CET 2022

Wenn ich mich nicht sehr irre, gehört die Deutsche Bahn AG vollständig dem deutschen Staat. Die Unterscheidung zwischen "betriebswirtschaftlich" und "volkswirtschaftlich" existiert nicht, so wie sich der Petent diese vorstellt. Die Bahn bekomme eine Vielzahl zweckgebundener Förderungen und Subventionen - unter anderem auch Ausgleichszahlungen für unattraktive Strecken oder zum gezielten Ausbau einzelner Strecken.

Damit verbleibt von der Petition noch die Umwandlung der einzelnen Konzernunternehmen von faktischen zu tatsächlichen Abteilungen im Unternehmen. Die Petition schweigt sich aber dazu aus, welche Gründe oder Vorteile dafür sprechen sollten.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer4902401 | Mon Feb 14 18:14:36 CET 2022 - Mon Feb 14 18:14:36 CET 2022

Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?

Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?

5 Personen finden diesen Beitrag hilfreich