Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von Peter P aus BZitat: von Nutzer4902401
Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?
Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?
Die "Mär" kommt daher, dass es noch ziemlich viele Leute gibt, die sich noch an diese Zeiten erinnern.
Mich zum Beispiel.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn anno dunnemals zwar nicht wirklich gut war, aber deutlich weniger schlecht als die gegenwärtige Bahn.
Survivorship Bias. Guade oide Zait, Königlich Bayrisches Amtsgericht, ...
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn eben nicht besser war. Nur teurer. Sowohl für den Steuerzahler als auch für den Fahrgast. Alleine schon die alten Silberlinge haben heute nichts vergleichbares mehr ... Klar, der Fahrplan wurde gefühlt besser eingehalten, weil eh weniger Züge fuhren - und die langsamer - und daher die Anschlüsse mehr Luft hatten.
Es gibt nachprüfbare Fakten, und es gibt persönliche Erfahrung.
Wenn man sich die Preise der Bahn anschaut, dann kostet der Kilometer zweiter Klasse inflationsbereinigt und unter Berücksichtigung des Wechsels von DM auf EUR annähernd das Gleiche wie 1950. Das ist in den Statistiken nachprüfbar.
Und persönliche Erfahrung ist nun mal persönliche Erfahrung. Ich war zu Zeiten der Behördenbahn eine Weile als Wochenndpendler unterwegs, und einige Jahre vor Corona auch eine Zeitlang. Das waren jeweils viele Fahrten unter beiden Rahmenbedingungen, deshalb halte meine Erfahrungen und deren Vergleich für halbwegs aussagekräftig. Aber wenn das bei Ihnen ganz anders war, dann erscheint mir das zwar seltsam, aber dann ist es halt so. Nur sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie es nicht schaffen werden, ist, mich von Dingen zu überzeugen, die im Widerspruch zu dem stehen, was ich selbst erlebt habe. Wenn ich zu Zeiten der Behördenbahn als Fahrgast manche Dinge deutlich öfter erlebt habe als viele Jahre später (z.B. kleinere Verspätungen), und jahre Später andere Dinge (z.B. große Verspätungen), und mich Letzteres als Fahrgast viel mehr stört als Ersteres, dann können Sie mir nicht einreden, dass das nicht so ist.
Aber eine Sache noch: ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, was survivorship bias damit zu tun hat, wie sich die Bahn aus Sicht des Fahrgastes in den letzten Jahrzehnten entwickellt hat. Könnten Sie das bitte erklären? Oder haben Sie einfach mal ein Buzzwort in den Raum geworfen, dessen Bedeutung Sie eigentlich gar nicht richtig kennen?
Zitat: von Peter P aus BZitat: von Nutzer4902401
Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?
Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?
Die "Mär" kommt daher, dass es noch ziemlich viele Leute gibt, die sich noch an diese Zeiten erinnern.
Mich zum Beispiel.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn anno dunnemals zwar nicht wirklich gut war, aber deutlich weniger schlecht als die gegenwärtige Bahn.
Survivorship Bias. Guade oide Zait, Königlich Bayrisches Amtsgericht, ...
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn eben nicht besser war. Nur teurer. Sowohl für den Steuerzahler als auch für den Fahrgast. Alleine schon die alten Silberlinge haben heute nichts vergleichbares mehr ... Klar, der Fahrplan wurde gefühlt besser eingehalten, weil eh weniger Züge fuhren - und die langsamer - und daher die Anschlüsse mehr Luft hatten.
Zitat: von Nutzer4902401
Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?
Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?
Die "Mär" kommt daher, dass es noch ziemlich viele Leute gibt, die sich noch an diese Zeiten erinnern.
Mich zum Beispiel.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung als Fahrgast bestätigen, dass die Behördenbahn anno dunnemals zwar nicht wirklich gut war, aber deutlich weniger schlecht als die gegenwärtige Bahn.
"Dann müsste der Verkehrsminister ja Verkehrspolitik betreiben." Das geht doch gar nicht. XD
Wenn ich mich nicht sehr irre, gehört die Deutsche Bahn AG vollständig dem deutschen Staat. Die Unterscheidung zwischen "betriebswirtschaftlich" und "volkswirtschaftlich" existiert nicht, so wie sich der Petent diese vorstellt. Die Bahn bekomme eine Vielzahl zweckgebundener Förderungen und Subventionen - unter anderem auch Ausgleichszahlungen für unattraktive Strecken oder zum gezielten Ausbau einzelner Strecken.
Damit verbleibt von der Petition noch die Umwandlung der einzelnen Konzernunternehmen von faktischen zu tatsächlichen Abteilungen im Unternehmen. Die Petition schweigt sich aber dazu aus, welche Gründe oder Vorteile dafür sprechen sollten.
Was sind denn "volkswirtschafftliche Bedingungen"?
Und woher kommt eigentlich diese Mär, dass die Behördenbahn anno dunnemals irgendwie "besser" war?