Peter P aus B | Thu Apr 14 09:04:02 CEST 2022 - Thu Apr 14 09:04:02 CEST 2022

Zitat: von --

Zitat: von Petent
4 Es wäre kein Problem wenn das öffentliche führen verboten bleiben würde

und wozu benötigt man die Zulassung eines in unseren Breitengraden und bei Nicht-Fischern als Waffe zu geltendes und leicht zu missbrauchendes Gerät?



Zum Gemüseschneiden auf dem Campingplatz zum Beispiel?
Muß man nicht mit einem Balisong machen. Man kann ein anderes Messer nehmen. Aber sobald irgendwelche Jugentlichen auf die Idee kommen, mit diesem Messertyp gefährliche Spiele zu veranstalten, wird bestimmt auch dieser Messertyp verboten. Und kurze Zeit später der Nächste. In Frankreich sind sogar schon die Opinels verboten. Wo soll das denn noch hinführen? Wenn das so immer weiter und weiter geht, kann man sich bald nicht mehr außerhalb der eigenen Wohnung ein Brötchen aufschneiden und schmieren, weil alle Gegenstände, die man dafür nutzen könnte, verboten sind...

Ich kann mich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, dass da Gegenstände verboten werden, weil die Politiker den Eindruck erwecken möchten, sie tun was gegen Probleme, sie aber in Wirklichkeit nicht bereit sind, die Dinge zu tun, die tatsächlich nötig wären, um diese Probleme zu lösen. Ich glaube nicht, dass ein Messerverbot auch nur einen einzigen auf die schiefe Bahn geratenen Jugentlichen wieder zu einem anständigen Bürger machen wird. Dazu müsste man Dinge tun, die viel mehr Geld kosten würden als ein Messerverbot.

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Nutzer13410 | Mon Apr 04 13:48:12 CEST 2022 - Mon Apr 04 13:48:12 CEST 2022

Wurfsterne wurden nur auf Grund von Befürchtungen verboten, es gab keinen Grund außer "Da könnte ja ein Kind dem anderen ein Auge beschädigen". die nun in Deutschland für Internationale Wettbewerbe übenwollen, benutzen eben Kreissägenblätter.
Wurfmesser sind nur in Filmen wirklich gefährlich.
Blankwaffen müssen aus dem Waffengesetz wieder heraus, das macht keinen Sinn solche Selbstverteidigungswaffen zu beschränken, was sie ja Militärisch immer waren. In England ist die Verbrechensrate nach dem Verbot von Messern ja stark gestiegen, weil eben kaum Gegenwehr zu erwarten ist. ...

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CYBERYOGI =CO=Windler | Wed Mar 30 07:22:49 CEST 2022 - Wed Mar 30 07:22:49 CEST 2022

SuchMa: "Zu hohe Geldstrafe für das Mitführen eines Butterflymessers"

Ich halte das Ding im Vergleich zu Pistolen für einen mindergefährlichen Gegenstand. Erst wenn Verwendungsabsicht als Waffe (Angriff, Drohen, damit prahlen in gewissen Subkulturen, Vorstrafen in solchen Delikten) erwartbar ist, sollte es hart bestraft werden dürfen. Was ist mit Schwertern oder Pfeilbogen? Die sind IMO bei Missbrauch deutlich gefährlicher - letztere sogar als Distanzwaffe, darum sollte Besitz des falschen Messers nicht absurd hoch bestraft werden. Trotzdem bin ich dagegen alle Klingenwaffen freizugeben, die von der Mehrheit als Waffe empfunden werden. Bei Wurfstern oder Wurfmesser besteht z.B. eine besondere Zusatzgefahr bei ungeschicktem Gebrauch (was in ähnlicher Weise aber auch für Pistolen gilt). Trotzdem ist der Gefährdungsunterschied zu legalen Klingen nur graduell und nicht grundsätzlich (außer einer umgebauten Nagelpistole fällt mir im Unterschied dazu kein ziviles Äquivalent zur Pistole ein), daher sollte bei Strafen für Klingenwaffen mehr die Gebrauchsabsicht als die jeweilige Klingensorte entscheiden.

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-- | Sun Mar 27 12:45:15 CEST 2022 - Sun Mar 27 12:45:15 CEST 2022

Zitat: von Petent
1In Österreich ist dieser Gegenstand auch Legal.

ja - und ? In Österreich, Frankreich, Italien kann auch ein allgemeines Gesetz erlassen werden, das für alle Bundesstaaten gilt. Wäre für Deutschland auch einfacher an mancher Stelle. Dann gilt in Bayern nichts anderes als in Berlin oder umgekehrt.

Zitat: von Petent
2 Dieses Messer ist keine Waffe die gefährlicher ist als andere Messer sondern eigentlich ein Werkzeug.

für was? wie man selbst schreibt "dass das Balisong als Fischermesser auf den Philippinen entwickelt wurde. Die dortigen Fischer benötigten ein Arbeitsmesser, dessen ruhende Klinge bei einem Sturz auf dem schwankenden Boot ungefährlich war."

Wer in unseren Breitengraden befindet sich regelmäßig auf einem schwankenden Boot und muss ein Messer für die Arbeit auf diesem haben?

Zitat: von Petent
3 Das Messergesetz braucht eine Ergänzung bzw Erneuerung.

ist aus dem bisher gesagten nicht ersichtlich und nur eine Behauptung, der man auch ein genauso fundiertes "nö, brauchts nicht" entgegnen kann.

Zitat: von Petent
4 Es wäre kein Problem wenn das öffentliche führen verboten bleiben würde


und wozu benötigt man die Zulassung eines in unseren Breitengraden und bei Nicht-Fischern als Waffe zu geltendes und leicht zu missbrauchendes Gerät?

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Meliodass | Sun Mar 27 11:33:33 CEST 2022 - Sun Mar 27 11:33:33 CEST 2022

In den USA sind Raketenwerfer legal.
:Ich nehme das Beispiels Land Österreich weil Österreich bekannt ist für ihre Gesätze ,im Positiven sine und nicht im negativen wie USA

Ein tragbarer Raketenwerfer ist nicht gefährlicher als ein Abwasserrohr. Er ist nicht gefährlicher als andere Rohre. Naja, zumindest solange keine Munition und ein böse gesinnter Mensch in der Nähe sind.
: Mann kann mit so ziemlich jedem Messer Schaden anrichten jedoch ist es nicht die Schuld des Messers wenn das öffentliche tragen verboten bleibt und Ein Messer mit dieser Geschichte
Die Geschichte des Balisong-Messers ist nicht genau bekannt. Es kursieren zwei verschiedene Versionen, die beide jedoch nicht eindeutig belegt werden können.

Eine Theorie besagt, dass das Balisong als Fischermesser auf den Philippinen entwickelt wurde. Die dortigen Fischer benötigten ein Arbeitsmesser, dessen ruhende Klinge bei einem Sturz auf dem schwankenden Boot ungefährlich war. Die Klinge des Balisongs ist im Ruhezustand vollkommen in den beiden Griffteilen eingeschlossen und kann daher niemanden verletzen. Der simple und schmutzunempfindliche Öffnungsmechanismus gestattet es zudem, das Messer beim Arbeitseinsatz mit einem Schwung aus dem Handgelenk schnell einsatzbereit zu machen, was den Nachteil der instabilen Konstruktion für ein Arbeitsmesser ausgleicht. Für diese These spricht weiterhin, dass das Balisong auch Teil der Filipino Martial Arts ist.

Die zweite Hypothese besagt, dass das Balisong zuerst 1710 im französischen Buch Le Perret auftauchte. In diesem Buch wird das Balisong beschrieben und seine Herkunft auf Frankreich sowie seine Entstehungszeit auf Ende des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts festgelegt. Es wäre in diesem Fall anzunehmen, dass es dann aus Frankreich ins Nachbarland Spanien und von dort in die ehemalige spanische Kolonie der Philippinen gelangte. Die spanischen Kanoniere verwendeten das Balisong vermutlich, da seine Messinggriffe die Klinge vollständig umschließen und versehentliches Funkensprühen in der Nähe von Schießpulver so vermieden werden konnte.[1]

Genau wie das Raketenwerfer Gesetz. Beide müssten aber zunächst überhaupt existieren, damit sie ergänzt bzw. erneuert werden können.
: Butterflymesser oder auch Balisong. Im Waffengesetz sind sie als „Messer mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen“ gekennzeichnet. Erwerb und Besitz sind seit 2003 verboten und werden mit hohen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet :ich bin lediglich für die Legalisierung dieses Messers natürlich sollten die Klingengesätze bei diesem Messer noch gälten wie das verbot des öffentlichen mitführen.

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CYBERYOGI =CO=Windler | Wed Mar 23 05:18:51 CET 2022 - Wed Mar 23 05:18:51 CET 2022

An Klingenwaffen gibt es so beliebig viele tödliche Gegenstände in der Küchen- und Werkzeugabteilung jedes Kaufhauses, dass die Unterscheidung legal/illegal wirklich etwas nach Gesetzeswillkür stinkt. (Klingenlänge=naja - beidseitig geschliffen=vielleicht gefährlicher, Öffnungsgeschwindigkeit hat kaum Bedeutung, wenn man es sowieso absichtlich geöffnet mitsich führt oder das Küchenmesser gut griffbereit lose in irgendeiner Hülse versteckt.) Die Dualität Machete vs. Schwert und deren weltweit verschiedener Gebrauch (Werkzeug/Waffe) zeigt die Absurdität des Problems.

Allerdings gelten bestimmte Messersorten in gewissen gewaltbereiten Kreisen wohl als prestigeträchtiger/"cooler" als andere, daher ist ein Steakmesser oder Tauchermesser dort dann nicht so angesehen wie der echte einst zum Töten erfundene Dolch. Butterfly gehört wohl auch eher zu letzteren. Ich will mit nichts davon erstochen werden.


=> besser KEINE Mitzeichnung

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Nutzer486998 | Fri Mar 18 21:53:31 CET 2022 - Fri Mar 18 21:53:31 CET 2022

Und was ist an der Totschlägerreligion der AfD- und Pegida-Anhängerschaft besser als an der angeblichen Messerreligion?

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Nutzer4902401 | Fri Mar 18 07:20:55 CET 2022 - Fri Mar 18 07:20:55 CET 2022

Gestern in der Zeitung auf der Seite über unsere Landeshauptstadt ein Artikel zu Messerstechereien. Messerstechereien werden inbesondere bei "bestimmten sozialen und ethnischen Gruppen" beobachtet ... ist also ein Messerverbot ein Gebot der öffentlichen Sicherheit und Ordnung? Oder eher eine rassistische Einschränkung der Freiheit von diskriminierten Minderheiten durch einen übergriffigen faschistischen Staat? (wer da Ironie findet, darf sie gerne behalten)

Nicht dass sich die fraglichen Personen einen Deut um die Verbote scheren würden. Sonst gäbe es ja keine Messerstechereien ... Und selbst wenn, Ausweichmöglichkeiten gibt es immer für die Minderausgestatteten, sich einen Ersatz einzustecken. Und wenn es das Küchenmesser ist, das man gerade zu Tante Erna bringen wollte. Mit solcher Art absurden Klein-Klein-Gängelgesetzen trifft man ausschließlich gesetzeskonforme Bürger.

Man erinnere sich daran, wie dann plötzlich Feuerwehrleute und Bundeswehrsoldaten "kriminell" wurden, weil deren Fallmesser plötzlich verbotene Gegenstände waren. Und dann musste man nachdefinieren, wann ein Fallmesser doch wieder ein "Rettungsmesser" und damit "erlaubt" ist. Oder Fausmesser sind böse, außer jemand ist Kürschner.

Und die "Grenzwerte" werden nach dem Motto Gängelei definiert. Z.B. 12 cm Klingenlänge sind OK. Aber praktisch alle Fahrtenmesser hatten das Maß 12,5 cm. Transport nur in einem verschlossenen Behältnis. Also mal schnell ein neues Kuchenmesser gekauft und nur im Rucksack nach Hause transportiert statt in einem Koffer mit Schloss, und schon ist man mindestens ordnungswidrig.

In England ist es inzwischen sogar soweit, dass dort Sportdegen verbotene Waffen sind. Außer, jemand fechtet aktiv. Wer also vor 20 Jahren mal den Fechtsport betrieben hat, und von damals noch den Sportsäbel im Keller liegen hat, ist dort ein Krimineller. Merke, das sind die Dinger, welche bei der Olympiade verwendet werden. Jede Gartenhacke ist gefährlicher.

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Das Anthropische Prinzip | Fri Mar 18 03:56:40 CET 2022 - Fri Mar 18 03:56:40 CET 2022

Es zeigt sich, das sich unser Politik/Rechtssystem gar nicht so leicht verarschen lässt, wenn dieses "Werkzeug" verboten ist.
Es wäre zu wünschen, wenn sich dieses System jedoch nicht auch von Anderen Institutionen verarschen lassen würde, nur weil diese sich ähnlich sehen zum Staat.
Beide scheinen ein Interesse am Gemeinwohl zu haben und nehmen dafür immer mehr vom Persönlichkeitsrecht weg.
So geht man durch die Tür eines Supermarktes, und ist erst mal wie in einer Falle gefangen. Wie ein beklopptes Tier.
Man hat die Wahl Cookies zu akzeptieren auf einer Internet Seite, um damit auch noch ganz bewusst all seine Persönlichkeitsrechte abzugeben, oder das Internet gar nicht zu benutzen.

Die Messer sollen verboten bleiben, dafür möchte ich aber auch wesentlich mehr Verbraucherschutz an anderen Stellen.
Da fällt mir sogar ganz konkret auf, das die Kleinkriminalität doch eigentlich in 30 Jahren gesunken sein sollte durch alle möglichen Maßnahmen, aber die Konzerne die ihr Geld mit unschuldigen Bürgern machen, haben ihre "Schutz"- und Täuschungsmethoden sogar weiter ausgebaut. Einfach weil sie's können, und sich damit genau so geil fühlen wie ein Butterfly Flippernder Möchtegern.

Ich verstehe ja die Maxime des Gemeinwohls, doch wenn das bei Niemanden mehr ankommt, ist das doch absurd.
Am Meisten hat sich das bei der Impfsache offenbart.

Alles wird rasend teurer, Persönlichkeitsrechte werden eingeschnitten, irgendwie funktioniert das mit dem Gemeinwohl nicht zu richtig.
Ich nehme stark an das diese Ansicht genau hinter der Petition steckt, darum dieser Beitrag.
Oder, es möchte einfach nur Jemand sein persönliches Spielzeug aus der Verdammung holen dürfen.
Auch dann trifft dieser Beitrag um so mehr zu.

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Heinz 548 | Fri Mar 18 02:38:36 CET 2022 - Fri Mar 18 02:38:36 CET 2022

...und warum?

....wobei ich mir die Frage stelle: Wozu braucht wer in der Öffentlichkeit ein Messer egal ob "zugelassen" also "legal" ist oder nicht?

>>In Österreich ist dieser Gegenstand auch Legal.
AW: In manchen US- Staaten sind Schuss,- Lang- und Automatikwaffen im Supermarkt erhältlich,- was soll also diese Aussage? Es hält Sie ja niemand davon ab in Österreich ein solches Messer zu verwenden.

>> Dieses Messer ist keine Waffe die gefährlicher ist als andere Messer sondern eigentlich ein Werkzeug.
AW: Was könnte man denn mit einem Balisong- Messer anders machen als stechen oder schneiden?

>> Das Messergesetz braucht eine Ergänzung bzw. Erneuerung.
AW: Ach ja, ist das so? Und nur deshalb weil der Petent ein Balisong- Messer öffentlich tragen will, Eindruck schneiden und in der Bahn oder Schulhof damit herumfuchteln will?

(Oder ist das wieder eine Petition aus der fünften Klasse nach dem Motto: "Jetzt üben wir mal Petition"?)

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