Corona hat gezeigt, dass es nur mit Empfehlungen selbst in Krisensituationen nicht geht. Zumindest nicht bei uns in Deutschland. Es blieben nach der Einführung von Maskenpflicht etc. immernoch genug übrig, die sich diesen Regelungen nicht fügen wollten, aber der Großteil der Bevölkerung ist mitgezogen. In den Anfängen hat das sehr gut funktioniert.
Ich fahre auch gern schnell, aber es ist etwas auf das ich auch gut verzichten kann, wenn ich muss.
Kein Tempolimit führt schnell zu provokativem Fahrverhalten. Man fühlte sich gedrängelt oder ausgebremst. Egal auf welcher Spur man unterwegs ist. In anderen Ländern ist das viel entspannter.
@ rike1324 | 31.03.2022 - 20:44
Was sagt uns das über das Demokratieverständnis mancher Leute?
Zitat: von rike1324
... tun das ohnehin schon weitgehend, ... Deshalb brauchen wir zusätzlich zum privaten Engagement der wenigen die Regierung.
Zitat: von rike1324
Dafür unterschreibe ich die Petition - selbst wenn ich dabei den Laptop laufen lassen muss.
Aha, alles für "die Sache". Selbst eigene kleine Ökoübertretungen?
Schon seit vier Jahren ohne Auto? Dann sagen Sie doch mal die Details ... Wohnort Großstadt? Beschäftigt im ÖD? Günstige öffentlich geförderte Mietwohnung?
Da ist gar nicht mehr so viel zu holen? Wenn Sie sich da mal nicht böse täuschen. Das ist eher ein Voruteil. Die leben nämlich alle sicher nicht wie ein Kleinbauer aus Uttar Pradesh. Weil sie in allem auf die Gesellschaft um sie herum zurückgreifen. Jeden Tag. Das ist wie mit Thoreaus Axt. Hat wortreich seine Gesellschaft um ihn herum verachtet. Ein Mann alleine in einer Hütte im Wald und eine Axt reichen völlig für ein ordentliches Leben. Wem gehörte der Wald? Und woher hatte er seine Axt? Zudem sogar die geschnorrt war. Und im Alter hat er sich dann wieder in den Schoß der Gesellschaft zurückgezogen, von deren literarischen Verachtung er ganz gut gelebt hatte ...
Zitat: von Ylander
Heizung aus, Pullover an, kalt duschen, abhärten, Auto stehen lassen, Rad benützen, Uwemlt schützen, Stromverbrauch auf 300 kWH p.a. reduzieren. Wenn wir das alle machen, ist das Probelm gelöst. Voilá.
Das selbst zu machen, daran arbeiten wir und das sogar mit Spaß daran (schon seit vier Jahren ohne Auto...). Aber die ganz überzeugten Umweltschützer tun das ohnehin schon weitgehend, da ist gar nicht mehr so viel zu holen. Und zu erwarten, dass das alle anderen plötzlich auch freiwillig machen, ist einfach unrealistisch. Deshalb brauchen wir zusätzlich zum privaten Engagement der wenigen die Regierung. Dafür unterschreibe ich die Petition - selbst wenn ich dabei den Laptop laufen lassen muss.
Man kann auch beides tun, also Energie sparen und die Petition unterstützen.
Putin schickt uns jetzt noch einmal die nächsten Tage den Winter. Das sind jetzt die entscheidenden Tage. Halten Sie durch. Die Heizung bleibt bitte aus. Ich kann Ihnen versichern, gegen die Entbehrungen in und nach dem 2. Weltkrieg ist das gar nichts. Wir dürfen jetzt nicht einknicken, danke. Nach jedem Winter folgt auch ein Sommer.
Zitat: von ulrics
Eine Marktwirtschaft haben wir leider nicht. Eher eine klimaschädliche Subventionsplanwirtschaft. So zahlt der Flugverkehr keine Kerosinsteuer, so wird der Bodenschatz Braunkohle an die Unternehmen verschenkt und auch der Straßenverkehr zahlt nicht die Kosten, die er verursacht. Die Parkplätze zahlen alle an der Supermarktkasse mit. Die Industrie bekommt mitunter den Strom für unter 5 Ct/kWh, davon können andere nur träumen. Würde man sämtliche klimaschädlichen Subventionen streichen wären wir ganz schnell bei einem faireren Markt.
Auch nichts Neues ...
Also, streichen wir KfZ-, Energie- und MWSt darauf. Wäre ja nur fair. Stellen wir den Straßenbau ein. Die Öffis müssen natürlich auch kostendeckend arbeiten. Nur, wo fahren dann die Busse? Die Industrie geht ein bei 30 Cent und mehr pro kWh.
OK, und woher kommt dann das Geld? Und all die anderen Dinge, die man selbst beim klimafreundlichsten Lebenswandel braucht?
Nochmal, wer den ökologischen Fußabdruck einer Kleinbauern in Uttar Pradesh haben will, der muss auch dessen Lebensstandard akzeptieren. Mit allem Drum und Dran.
Mal sehen, wie groß der Dank gen Osten noch ist, wenn dieses Experiment mal so richtig abhebt. Wenn die FFF-Kids ihre Abifahrt in die JuHe in der Nachbarstadt machen, statt nach Paris, London, ...
Eine Marktwirtschaft haben wir leider nicht. Eher eine klimaschädliche Subventionsplanwirtschaft. So zahlt der Flugverkehr keine Kerosinsteuer, so wird der Bodenschatz Braunkohle an die Unternehmen verschenkt und auch der Straßenverkehr zahlt nicht die Kosten, die er verursacht. Die Parkplätze zahlen alle an der Supermarktkasse mit. Die Industrie bekommt mitunter den Strom für unter 5 Ct/kWh, davon können andere nur träumen. Würde man sämtliche klimaschädlichen Subventionen streichen wären wir ganz schnell bei einem faireren Markt.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von Ylander
Heizung aus, Pullover an, kalt duschen, abhärten, Auto stehen lassen, Rad benützen, Uwemlt schützen, Stromverbrauch auf 300 kWH p.a. reduzieren. Wenn wir das alle machen, ist das Probelm gelöst. Voilá.
Und die unsolidarischen Hamsterer im Supermarkt, welche den Preisantrieb beschleunigen, bekommen von mir eins auf die Flossen, wenn ich sie erwische.
Mit anderen Worten, hart wie Leder, zäh wie Windhunde, flink wie Kruppstahl? Oder so ähnlich? Und die Volksschä... äh, Hamsterer stellen Sie an die Wand?
Geschmacklos!
Zitat: von Ylander
Heizung aus, Pullover an, kalt duschen, abhärten, Auto stehen lassen, Rad benützen, Uwemlt schützen, Stromverbrauch auf 300 kWH p.a. reduzieren. Wenn wir das alle machen, ist das Probelm gelöst. Voilá.
Und die unsolidarischen Hamsterer im Supermarkt, welche den Preisantrieb beschleunigen, bekommen von mir eins auf die Flossen, wenn ich sie erwische.
Mit anderen Worten, hart wie Leder, zäh wie Windhunde, flink wie Kruppstahl? Oder so ähnlich? Und die Volksschä... äh, Hamsterer stellen Sie an die Wand?
In einer alternden Gesellschaft sind derlei steinzeitliche Empfehlungen für viele Menschen nicht realisierbar. Aber es gäbe viele umwelt- und klimafreundliche Alternativen, für die aber wiederum das Bürgergeld zur Selbsthilfe fehlt. Doch davon sind bei SPD und Grünen offenbar nur Wählertäuschung und Stimmenfang übrig geblieben.