@ Heinz 548 | gestern - 18:30
Chapeau, mal wieder.
Zitat: von Heinz 548
Allerdings kann ich mich noch gut an das Beifallklatschen ALLER politischen Parteien erinnern als H4 seinerzeit eingeführt wurde. Übrigens kam der Beifall auch aus Reihen der Sozialverbände...
Zitat: von Heinz 548
Selbstverständlich sollte auch die Verschwendung von Steuergeldern auf den Prüfstand und nicht nur Sozialausgaben; Das Eine braucht das Andere ja nicht auszuschließen.
Zitat: von Heinz 548
Der ganz böse Produzent oder das kapitalistenschweinische Unternehmen ist es doch wohl nicht. Wem gehen denn wissenschaftlich fundierte Appelle, dass die gegenwärtige Art des Konsumierens den Planeten zerstört, völlig am Hintern vorbei?
Zitat: von Heinz 548
Es geht schon lange nicht mehr um den reinen Bedarf an Gütern, es geht um Status, um Ethik, um Luxus – und nicht zuletzt um das eigene Ego, welches bei sich jeder bietenden Gelegenheit als auf Hochglanz aufpoliert, darzustellen ist. (Ein schönes Beispiel dürften die überwiegend von Frauen getragenen stylisch- personifizierte Jeans sein, welche seltsamer Weise nur oberhalb der Knie „zufällig verschlissen“ sind.
Zitat: von Heinz 548
Nicht Nützlichkeit, sondern Emotionen stehen im Vordergrund des Verbrauchers. Waren früher die Unternehmen an langfristiger Kundenbindung interessiert, so möchten inzwischen die Kunden ihrerseits eine besondere Bindung zur Marke haben und wünschen sich Wertschätzung durch den Produzenten. Und selbstverständlich bedienen Produzenten diesen Wunsch, - wenn nicht, wären sie schlecht beraten. Insofern: Produktion FOLGT der Nachfrage.
Zitat: von Heinz 548
Kann es sein, dass Konsum eine dermaßen hohe soziokulturelle Bedeutung erlangen konnte mit dem gleichzeitigen Bedeutungsverlust von Ehe, Familie und Religion, aber auch mit Missachtung von Tier und Mensch?
Nur der eigene Konsum natürlich. Alle Anderen sollen natürlich verzichten. Siehe Caput I Strophe 8.
Guten Tag Nutzer 4610271
Ich glaube, dass diese Petitionsplattform nicht der geeignete Ort ist um sozialstaatliche und/oder fiskalische Dinge zu erörtern und schon gar nicht dazu beiträgt, (beitragen kann) irgendeine Änderung herbeizuführen.
Allerdings kann ich mich noch gut an das Beifallklatschen ALLER politischen Parteien erinnern als H4 seinerzeit eingeführt wurde. Übrigens kam der Beifall auch aus Reihen der Sozialverbände...
Selbstverständlich sollte auch die Verschwendung von Steuergeldern auf den Prüfstand und nicht nur Sozialausgaben; Das Eine braucht das Andere ja nicht auszuschließen.
Warum fliegen denn ursächlich(!) „Bäume, Hausdächer, Sintflut und was auch immer um die Ohren? Könnte es schlicht daran liegen, dass es der maßlose Konsum ist, welcher sich in den letzten 50 Jahren als mittlerweile „Standard“ darstellt? Wenn niemand eine Ware nachfragt, würde nicht produziert. Kein Investor investiert in Anlagen mit „negativem Ergebnis“. Nur eine Erhöhung der Nachfrage bewirkt eine Erhöhung der Produktion, was allerdings wiederum zu einer Erhöhung des Einkommens führt. Das hat nichts mit der von Ihnen erkannte „CDU-Bibelrealisierungspolitik“ zu tun, sondern sind einfache Marktmechanismen.
Wer „verschleißt“ denn bis zum 20. Lebensjahr ein Babyzimmer, ein Kinderzimmer, ein Jugendzimmer und ein Studierzimmer? Wer meint denn, alle vier Jahre ein neues Auto besitzen zu müssen, weil der Leasingvertrag es hergibt? Wer kauft denn neue „Klamotten“ nur deshalb, weil irgendwelche Modefuzzies es für „megatrendy“ ansehen und nicht deshalb weil die alten Klamotten verschlissen sind? Wer meint denn, in eine 120qm - Wohnung mit zwei Personen wohnen zu müssen, weil die 95 qm- Wohnung „doch etwas klein“ geworden ist? Wer meint denn, dass der 4- Wochen Urlaub auf den Malediven „viel erholsamer“ ist, als der Urlaub in Niederbayern? Wer kauft sich denn ein Ticket für ein Rockkonzert für 230 Euro und fährt dafür gerne die 240 km einfache Wegestrecke ins Konzert? Wer zahlt denn gerne für einen Schulranzen 250 Euro, obwohl es ein funktionsfähiges Modell auch für 75 Euro gibt, - allerdings ohne „megageiles Label“? Wer kauft sich denn ein argentinisches Steak, obwohl es auch Steaks aus Niedersachsen gibt? Wer meint denn, mit einem „exklusiven Wein aus dem Périgord“ angeben zu müssen, weil Weine aus Baden oder von der „spießigen Mosel“ „doch nicht so die richtigen“ sind? Wer meint denn, den 2 qm- Fernseher nur deshalb austauschen zu müssen, weil der neue 2,1 qm hat und 671 Pixel mehr macht und FB- Weltmeisterschaft ist? Unvergessen ist die Abwrackprämie, die dazu führte, dass in Deutschland vom Verbraucher kritiklos tausende funktionierender Autos in der Schrottpresse landeten. Wer schmeißt denn zuvor gekaufte 11 Millionen Tonnen Lebensmittel per anno als Frischmasse weg?
Der ganz böse Produzent oder das kapitalistenschweinische Unternehmen ist es doch wohl nicht. Wem gehen denn wissenschaftlich fundierte Appelle, dass die gegenwärtige Art des Konsumierens den Planeten zerstört, völlig am Hintern vorbei?
Es geht schon lange nicht mehr um den reinen Bedarf an Gütern, es geht um Status, um Ethik, um Luxus – und nicht zuletzt um das eigene Ego, welches bei sich jeder bietenden Gelegenheit als auf Hochglanz aufpoliert, darzustellen ist. (Ein schönes Beispiel dürften die überwiegend von Frauen getragenen stylisch- personifizierte Jeans sein, welche seltsamer Weise nur oberhalb der Knie „zufällig verschlissen“ sind.
Nicht Nützlichkeit, sondern Emotionen stehen im Vordergrund des Verbrauchers. Waren früher die Unternehmen an langfristiger Kundenbindung interessiert, so möchten inzwischen die Kunden ihrerseits eine besondere Bindung zur Marke haben und wünschen sich Wertschätzung durch den Produzenten. Und selbstverständlich bedienen Produzenten diesen Wunsch, - wenn nicht, wären sie schlecht beraten. Insofern: Produktion FOLGT der Nachfrage.
Kann es sein, dass Konsum eine dermaßen hohe soziokulturelle Bedeutung erlangen konnte mit dem gleichzeitigen Bedeutungsverlust von Ehe, Familie und Religion, aber auch mit Missachtung von Tier und Mensch?
@ Heinz 548: Nicht die bereits Teilhabe und andere Grund- und Menschenrechte im "S"PD-Spirit von Gerhard Schröder weggesparten Sozialausgaben müssen auf Ratio und Wirkung überprüft werden. Sondern die Multimilliarden-Verschwendung von Steuergeldern an anderer Stelle, die auch der Bund der Steuerzahler alljährlich und bisher wirkungslos auflistet, muß überprüft und eingestellt werden. Dann wäre genug Geld vorhanden für Soziales, Demokratie, Grundgesetz und Menschenwürde, von der bisher keine Rede sein kann, wenn sich Millionen Menschen in Deutschland sogar die Grundversorgung von Tafeln erbetteln oder durch Lebensmittel-Müllcontainern beschaffen müssen in einem reichen Land wie Deutschland, das sich damit zum Dritte Weltland macht.
Und wohin die stumpfsinnige "Hauptsache Arbeit" und Wachstumsgötzen-Anbetungspolitik der Bundesregierung geführt hat, sollten auch Sie erkennen, wenn Ihnen der dadurch verursachte Klimawandel Bäume, Hausdächer, Sintflut und was auch immer um die Ohren fliegen läßt und die Erderwärmung auch Ihnen immer deutlicher einheizt. Das alles mag im Sinne einer religiös verblendeten CDU-Bibelrealisierungspolitik hin zur Apokalypse sein, aber sollte nicht im Interesse der Menschheit und des gesunden Menschenverstandes liegen.
@ Heinz 548 | heute - 01:48
Zitat: von Heinz 548
Das Problem erscheint mir so, dass nie genug Geld zur Verfügung stehen wird. Das trifft für alle Bereiche zu, sei es Lohn, sei es für den Staat, sei es für Bezieher von Sozialleistungen.
(U. A.) Sozialausgaben können steigen wohin auch immer: Es wird immer jemanden zu finden sein, der sie -die Sozialausgaben- zu gering erachtet. Der Grund stellte seiner Zeit der Ökonom J. H. Brown, European School Of Economics, London (2017) dar: Mit der Summe des zur Verfügung stehenden Geldes wachsen Ansprüche und zwar nicht proportional, sondern exponentiell.
Zitat: von Heinz 548
Ich sehe die Entwicklung in Sache Sozialausgaben als hochkritisch an. Betrug das Sozialbudget 1979 noch umgerechnet 84 Milliarden Euro, waren es 1980 bereits 223 Milliarden, dann 400 Milliarden, und nun eine Billion (Ihre bereits korrekt genannte Summe), obwohl die Preissteigerung (bis Mitte 2021) niedrig war, die deutsche Volkswirtschaft seit Jahren boomt und die Arbeitslosigkeit überschaubar ist.
Zitat: von Heinz 548
Die Ausgabenblöcke der Sozialausgaben müssen dringen auf Ratio und Wirkung untersucht werden!
Zitat: von Heinz 548
Helfen sie wirklich, und wem? Wo erzeugen sie nur Mitnahmeeffekte für die, die das Geld gar nicht brauchen? Wo behindern sie den Anreiz, sich neue Arbeit suchen zu müssen?
Zitat: von Heinz 548
Wo werden nur Klientelgruppen bedient und nicht eine bedürftige Allgemeinheit? Hier anzupacken, hatte sie 16-jährige Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel viel Zeit. Zeit, die ihnen die rot-grüne Vorgängerregierungen unter Gerhard Schröder durch ihre Wachstumspolitik geschenkt hatte. Aber das Geschenk wurde nicht genutzt, und jetzt ist es zu spät, noch geordnet umzukehren.
Zitat: von Heinz 548
Was aber, wenn (aktuell) die Konjunktur sich abkühlt? Wenn die Arbeitslosigkeit steigt und die Steuereinnahmen zurückgehen? Was, wenn in wenigen Jahren die Demografie sich auswirkt, dass nämlich immer weniger aktive Arbeitnehmer immer mehr Rentner und Kranke finanzieren müssen? Dann wird das Jammern und Klagen groß sein.
Zitat: von Heinz 548
Dann nutzt das von Nutzer 4610271 permanent geforderte BGE auch nichts mehr,- weil nicht verfügbar und damit nicht zahlbar.
Und die HDI-Studie hat ja gerade die Mär wiederlegt, dass bei BGE alle umso fleißiger arbeiten würden ...
Nutzer4610271 ist auch nur ein Prigoschin-Troll.
@ Heinz 548: Das BGE ist die zentrale Lösung für all die Schieflagen und Verwerfungen, die Sie aufzählen bis hin zum demografischen Wandel. Hingegen ist Wirtschaftswachstum mißbräuchlich zur Geldumverteilung von unten nach oben und somit für immer mehr Volksverarmung keine Lösung und hat in all die heutigen Probleme geführt bis hin zu Klimawandel und Erderwärmung. Wirtschaftswachstum weiterzuführen würde somit die Existenzgrundlagen der Menschheit noch komplett vernichten. Oder wer fühlt sich bei 48 Grad im Schatten wohl, wie längst in einigen Regionen der USA Realität ? Selbst wenn es Corona nicht schaffen sollte, das Weltwirtschaftswachstum nachhaltig lahm zu legen, dann erreicht das die Erderwärmung.
Deshalb darf die Industrierevolution 4.0, die von ihrem eigentlichen Sinn her die Menschen von Arbeit befreit und daher konträr zur aus der Zeit gefallenen, realitätsignoranten Agenda 2010 steht, nicht länger für weiteres umwelt- und klimaschädliches Wirtschaftswachstum mißbraucht werden. Denn gerade das ist ja das Gefährliche an der Industrierevolution mit ihrer mißbräuchlich angewandten, exponentiellen Wachstumshebelwirkung durch weitaus größere Produktivität, als menschliche Arbeitskräfte das selbe je leisten könnten. Und so verbietet es sich von selbst, wie die Agenda 2010 menschliche Arbeitskräfte chancenlos in Konkurrenz zu Maschinen und Robotern zu treiben mit dem Resultat von Burn-out, immer mehr Pflegefällen, Dumpinglöhnerei und Altersarmut. Damit haben Sie dann das reale Ergebnis von weiterem Wirtschaftswachstum. Marktwirtschaft und Sozialstaat müssen somit aus dem Wachstum aussteigen, wenn die Menschheit noch eine Zukunft haben und den Klimawandel stoppen will.
Und mit der Industrierevolution 4.0 beantwortet sich auch die Frage, wer das BGE finanzieren soll: Die Mega-Gewinne dieser Industrierevolution. Und daß die EZB-Notenpresse das BGE anschubfinanzieren kann ohne Hyperinflationsgefahr, begründet sich daraus, weil das Geldgesamtvolumen nicht mit dem Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte Schritt gehalten hat und sich aus diesem Geldvolumen-Defizit auch Null Leitzins, Deflation, Dumpinglöhne, Armutsrenten und Warenramschpreise unter Herstellungswert ergeben haben. Das BGE aus der EZB-Notenpresse mitfinanzert gleicht dieses bisherige Geldvolumen-Defizit aus. Wird damit dieses Defizit behoben, dann braucht niemand mehr seine Grundversorgung aus Tafeln, Kleiderkammern. Almosenbetteln und Müllcontainern menschenwürdelos sich zusammensuchen. Daß immer mehr Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen sind, ist nicht nur eine Schande für Deutschland, sondern zeigt damit auch das wahre Resultat von vermeintlich grenzenlosen Wachstum. Daher können Sie die Anfänge des Wachstums um 1979, wo kein Mensch eine Tafel oder Lebensmittelmüll-Containern nötig hatte, nicht mit heute vergleichen, wo das Wachstum seinem absehbaren Ende zugeht oder ansonsten die Menschheit mit weiterem Wachstum ihrem Ende auf diesem Planeten zugeht..
@ Nutzer 4902401
Das Problem erscheint mir so, dass nie genug Geld zur Verfügung stehen wird. Das trifft für alle Bereiche zu, sei es Lohn, sei es für den Staat, sei es für Bezieher von Sozialleistungen.
(U. A.) Sozialausgaben können steigen wohin auch immer: Es wird immer jemanden zu finden sein, der sie -die Sozialausgaben- zu gering erachtet. Der Grund stellte seiner Zeit der Ökonom J. H. Brown, European School Of Economics, London (2017) dar: Mit der Summe des zur Verfügung stehenden Geldes wachsen Ansprüche und zwar nicht proportional, sondern exponentiell.
Ich sehe die Entwicklung in Sache Sozialausgaben als hochkritisch an. Betrug das Sozialbudget 1979 noch umgerechnet 84 Milliarden Euro, waren es 1980 bereits 223 Milliarden, dann 400 Milliarden, und nun eine Billion (Ihre bereits korrekt genannte Summe), obwohl die Preissteigerung (bis Mitte 2021) niedrig war, die deutsche Volkswirtschaft seit Jahren boomt und die Arbeitslosigkeit überschaubar ist.
Die Ausgabenblöcke der Sozialausgaben müssen dringen auf Ratio und Wirkung untersucht werden!
Helfen sie wirklich, und wem? Wo erzeugen sie nur Mitnahmeeffekte für die, die das Geld gar nicht brauchen? Wo behindern sie den Anreiz, sich neue Arbeit suchen zu müssen?
Wo werden nur Klientelgruppen bedient und nicht eine bedürftige Allgemeinheit? Hier anzupacken, hatte sie 16-jährige Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel viel Zeit. Zeit, die ihnen die rot-grüne Vorgängerregierungen unter Gerhard Schröder durch ihre Wachstumspolitik geschenkt hatte. Aber das Geschenk wurde nicht genutzt, und jetzt ist es zu spät, noch geordnet umzukehren.
Was aber, wenn (aktuell) die Konjunktur sich abkühlt? Wenn die Arbeitslosigkeit steigt und die Steuereinnahmen zurückgehen? Was, wenn in wenigen Jahren die Demografie sich auswirkt, dass nämlich immer weniger aktive Arbeitnehmer immer mehr Rentner und Kranke finanzieren müssen? Dann wird das Jammern und Klagen groß sein.
Dann nutzt das von Nutzer 4610271 permanent geforderte BGE auch nichts mehr,- weil nicht verfügbar und damit nicht zahlbar.
Daten:
Die Sozialausgaben steigen seit Jahrzehnten. Sowohl absolut als auch als Anteil der öffentlichen haushalte.
Bundeshaushalt aktuell 52,1% (Quelle. BMF), aktuelle Vorhersage 54,3% in 2024. Und da sind die Versorgungsbezüge der Bundesbeamten nicht mal drin.
2019 hat das Sozialbudget eine Billion Euro geknackt. Bei der Sozialquote sind wir unter den Top 4 in Europa. Sogar noch vor den Schweden.
Ergo, der Vorposter verbreitet nichts als "gefühlte Wahrheiten". Oder sogar offene Lügen.
Guten Tag Nutzer 4610271
Alleine in diese Petition bringen Sie sich bisher mit immerhin 10(!) Beiträge ein.
Sie beklagen Gott, die Welt den bösen Staat und die ganz böse Regierung. Stellen dar, dass das deutsche Sozialsystem (meine Worte): „unter aller Sau ist“, das H4 „menschenrechtswidrig“ ist, das neue Bürgergeld nicht Ihren Vorstellungen entspricht, der Medizinische Dienst der Krankenkassen nichts taugt und Sozialämter keine Unterstützung leisten.
Sie stellen weiter fest und behaupten:
>> Verwaltung und Bürokratie verschwendet verfassungswidrig Milliarden deutsche Steuergelder in andere Länder dieser Welt schleust.
Beim Bürgergeld geht es nur um Arbeitskräfte-Rekrutierung.
>> Kein Arbeitgeber stellt „angesichts der bereits im Vorlauf verwahrlosten und heruntergekommenen Menschen ein“.
>> Kleiderkammern sind seit 2015 für deutsche Bedürftige chronisch leer gefegt.
>> Das Jobcenter forcierte erpresste Arbeitsaufnahme zu Dumpinglöhne.
>> Die Wirtschaftspolitik ist „nichts anderes als Kommunismus durch die Hintertür, in dem alle Lebenswerke und Individualität der Menschen vernichtet und durch mentale wie monetäre Uniformierung staatlich ersetzt werden.“
>> Grund- und Menschenrechte werden in Deutschland (dem Bürger) verweigert.
>> Bezeichnen das Sozialsystem Deutschlands als „aufgedunsene Armutsindustrie“.
>> Sie prangen den „problem- und zeitverschleppende Sozialleistungssumpf“ an.
Wenn das alles so schrecklich für Sie ist, frage ich mich, warum Millionen Bürger und Bürgerinnen dieser Welt gerade Deutschland als das für sie geeignete Land halten und nicht wenig Mühe scheuen um genau dorthin zu gelangen?
Ich frage mich weiter, wenn das alles für Sie so befremdlich und störend ist, warum Sie dann nicht die Initiative ergreifen um „Deutschland nach Ihrer Fasson“ abzuändern? Sie können Demos veranstalten, gegen die soziale Ungerechtigkeit welche Sie ja erkennbar ausgemacht und entdeckt haben. Sie können die Gerichtsbarkeit bemühen und auf „mehr Gerechtigkeit“ drängen.
Anstelle dessen, ergießen Sie hier über Petitionen hinweg Ihre ideologisch bizarren Gedankengänge.
Ich frage mich weiter, wenn das alles für Sie so befremdlich und störend ist, warum Sie Deutschland nicht den Rücken kehren und sich einen Staat dieser Welt aussuchen, den genau IHRER Vorstellung von Menschenrechte, sozialem Zusammenleben und Sozialleistungen entspricht um dort Ihr Leben zu verbringen?
Und klar, Sie fordern ein BGE und legen selbstherrlich gleich die Bezugssumme fest: 1.400 Euro! Bitte berücksichtigen Sie, dass auch ein BGE ERWIRTSCHAFTET werden muss und zwar von den doofen Bürgern und Bürgerinnen die dazu bereit, willens und in der Lage sind.
Ihr Otext: „Mit 1.400 Euro Netto-Einkommen zählt man nicht zu den Geringverdienern. Viele Hartz4- und GruSi-Empfänger wären froh, wenn sie so ein Einkommen hätten zur Ermöglichung eines menschenwürdigen Lebens und daß für diese bisher massiv Diskriminierten der durch die Agenda 2010 tief gespaltenen Zweiklassengesellschaft dann damit auch der reale Zugang zu Grundgesetz, Demokratie und Teilhabe möglich wäre.“
AW: Ja. Klar, die Begriffe „Diskriminierung“ und "Zweiklassengesellschaft" dürfen keinesfalls in einer Diskussion fehlen; Wirken sie doch so schön destruktiv, nicht wahr? Der Eine fühlt sich diskriminiert wen er arbeiten gehen muss, der andere weil seine Kinder ne 5 in Mathe haben, wieder ein andere weil er H4 erhält, wieder ein Anderer fühlt sich diskriminiert, weil der Chef mehr verdient. Wieder ein anderer fühlt sich diskriminiert weil er keine zwei Urlaube im Jahr machen kann. Ein anderer weil er auf der falschen Straßenseite wohnt, das Dach neu decken muss und die Bananen im Supermarkt „gerade alle aus“ sind.
Bitte berücksichtigen Sie weiter, den Unterschied zu Einkommen und Sozialleistung.
Speziell für Sie:
„Sozialleistungen dienen zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit, insbesondere ein menschenwürdiges Dasein zu sichern (...)“
„Als Lohn wird ein regelmäßig bezogenes und vertraglich festgelegtes Entgelt für das Ausüben einer unselbständigen Arbeit bezeichnet.“
Das führt durchaus dazu, dass der Eine 800 Euro pro Monat an Sozialleistungen erhält und der Andere 8.000 Euro im Monat zur freien Verfügung hat. Wo ist das Problem da für Sie genau? Missgunst? Neid? Der Eine lebt vom selbst Erwirtschafteten, der Andere lebt vom Erwirtschafteten anderer, das nennt sich sozialstaatliche Gegebenheit.
Wenn Sie mit den Sozialleistungen in Deutschland nicht zufrieden sind oder hier Mängel erkennen, warum klagen Sie denn nicht und erwirken eine Verbesserung in IHREM Sinne?
Zu Ihrem unten stehenden Beitrag:
Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, irgendwelche Datenlagen für eine Petition zu recherchieren oder eine solche zu evaluieren. Vielmehr sehe ich diese Aufgabe zur Begründung einer Petition beim Petenten angesiedelt, schließlich wirbt nur er um eine Mitzeichnung.
Und klar, Begriffe wie „hilfeverweigernde Sozialämter“, „heruntergekommenen und vermüllten Wohnungen“, „dahin siechende Pflegefälle“ dürfen aus Ihrer Sicht der Dinge keinesfalls in einer Diskussion fehlen.
Beantworten Sie mir bitte eine Frage:
Wie kommt man mit einem solchen kruden Weltbild durchs Leben? Das muss doch mächtig runterziehen, -oder?
Ihre magere Datenlage können Sie bereits dadurch beheben, indem Sie die Online-Bildergalerien von Pflege- und Betreuungsdiensten mal anschauen, in denen das ganze Elendsausmaß deutlich und dokumentiert wird, in dem hilfeverweigernde Sozialämter, AOK-Pflege"Versicherung" und MDK die hilflos in ihren solchermaßen heruntergekommenen und vermüllten Wohnungen dahin siechenden Pflegefälle belassen, alles ausgerichtet auf deren baldige biologische Endlösung.
Und so wird auch da deutlich, daß ohne das 1.400 Euro BGE keine Arbeit mehr finanzierbar ist und somit ebenso Pflegedienste auf ihren Kosten sitzen bleiben, weil die Pflegefälle zwischen Sozialamt, AOK und MDK aufgerieben werden im Chor der Hilfeverweigerung dort.