Lupinal | Sat Oct 15 15:04:26 CEST 2022 - Sat Oct 15 15:04:26 CEST 2022

@Ylander | 20.09.2022 - 12:23:

"Eigenanteile würden die Beiträge senken. "

Sie würden auch wie in dem USA Gesundheit zu einem Privileg der Rechen machen!

"Gerade manche Senioren scheinen es mit der Frequenz der Arztgänge doch ein wenig zu übertreiben, treiben damit die Kosten hoch, und stehlen insoweit den Ärzten und anderen Patienten die Zeit. Das muss nicht sein"

Was sollen Sie denn machen, wenn der Arzt der einzige Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen ist?
Wenn man sich nicht im Internet selbst therapieren kann und die frei verkäuflichen Mittel mehr Sachverstand und mehr Geld erfordern als man hat?

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Lupinal | Sat Oct 15 14:14:29 CEST 2022 - Sat Oct 15 14:14:29 CEST 2022

@Nutzer4610271 | 20.09.2022 - 15:59:

Gemeindeschwestern und Geunderhaltung in Seniorentreffs, sowie bessere Ernährung und mehr Bewegung in Altenheimen wären Mittel dazu.
Zudem die gesellschaftliche Ausrichtung zur Wertschätzung von Senioren und Schaffen von Freiräumen in denen diese sich sinnvoll betätigen können.
Wenn der Arzt zum einzigen Ansprechpartner wird und die einzige Quelle von Unterstützung bei der Gesunderhaltung ist, ...daran aber kein wirtschftliches Interesse hat, ist der Fehlschlag vorprogrammiert.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Lupinal | Sat Oct 15 14:10:11 CEST 2022 - Sat Oct 15 14:10:11 CEST 2022

Eher in den letzten Lebenswochen, wenn praktisch niemand mehr Wert auf sein Leben legt.
So zwangsbestimmt durch Spahn & Konsorten, zum Wohl der Pharmaindustrie und anderen Dienstleistungsanbietern.

Es gibt keine zwangsläufige Kostenexlosion; was wir in dieser Richtung erleben ist in erster Linie die Folge von versteckter und offener Privatisierung und auch auf öffentliche Einrichtungne übertragene Gewinnorientierung.
Obendrein sind solche sinnlosen Aktionen zur Bereicherung von Pharmaunternehmen und anderen wie die Corona-Impfkampagne, die Maskenpflicht und der Testwahn hier zu nennen.
Oder die intensivere und länger stationäre Therapie bei einigen Erkrankungen wie z.B. Corona, die primär den Bilanzen der Kliniken dient.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Heinz 55 | Wed Sep 21 11:56:48 CEST 2022 - Wed Sep 21 11:56:48 CEST 2022

An Petent/in

Sie haben 1 Fehler in ihre Petition, denn von 14,6 % Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlt 7,3 % Rentner 7,3 gesetzlichen Rentenversicherung - das können Sie in Deutsche Rentenversicherung nachlesen -. Somit wäre diese Petition für gesetzliche Krankenversicherung erledigt. Wie bei privaten Krankenversicherung geregelt ist weiß ich nicht.

Natürlich wäre Ihre Idee gut, dann zahlt Rentner 7% und deutsche Rentenversicherung 7% = 14% gesetzliche Krankenversicherung - da müsste nach meiner Meinung Krankenkassen bereit sein, aber ich vermute Beiträge werden erhöht durch Gasumlage und allgemeinen Preiserhöhungen.

Gerne kann Petent/in und Mitgliedern sachlich und vernünftig zu meinem Beitrag kommunizieren. Danke im voraus.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer1294721 | Tue Sep 20 16:29:12 CEST 2022 - Tue Sep 20 16:29:12 CEST 2022

Zitat: von Nutzer4610271

...
Aber für die Arztpraxen sind derlei rüstige Rentner-Clubs, wie sie Woche um Woche durch zahlreiche Haus- und Fachärztepraxen zur Geselligkeit, zur Zeittotschlagung und als soziale Treffpunkte ziehen, offenbar ein gutes Geschäft mit geringerem Risiko, einen ärztlichen Kunstfehler zu begehen als bei den echten Patienten.



Ich kann Sie aus der persönlicher Erfahrung versichern, dass Rentner kein gutes Geschäft für eine Praxis sind, eher umgekehrt. Für ältere Menschen brauchen Ärzte generell mehr Zeit, obwohl dafür nicht mehr bezahlt wird. Und von den Krankenkassen wird sowieso nur ein Besuch pro Quartal bezahlt, auch wenn ältere Patienten öfters kommen.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer4610271 | Tue Sep 20 15:59:17 CEST 2022 - Tue Sep 20 15:59:17 CEST 2022

Wie wollen Sie denn dieses Ende herbeiführen, wenn logischerweise Rentner in den letzten Lebensjahren kränkeln ? Gesund ist jedenfalls noch niemand gestorben.

Und mit den Eigenanteilszuzahlungen, das hatten wir ja schon mal und wurde wieder abgeschafft wegen dem immensen Bürokratie-Aufwand, bei dem Arztpraxen zur Bank werden. Und wenn Krankenschwestern zu Geldkassiererinnen umfunktioniert werden, dann ist das mit dem Pandemieschutz unvereinbar.

Vielmehr ist es Aufgabe der Ärzte, zu verhindern, daß ihre Praxen nicht zu Pilgerstätten, Freizeitvertreib, Kaffeekränzchen und zum klerikalen Beichtstuhlersatz von rüstigen Rentner-Clubs mißbraucht werden, was man immer wieder beobachten kann und so die Arztpraxen chronisch verstopft werden für extrem lange Wartezeiten für die echten Patienten. Hier sollte endlich mal angesetzt werden. Aber für die Arztpraxen sind derlei rüstige Rentner-Clubs, wie sie Woche um Woche durch zahlreiche Haus- und Fachärztepraxen zur Geselligkeit, zur Zeittotschlagung und als soziale Treffpunkte ziehen, offenbar ein gutes Geschäft mit geringerem Risiko, einen ärztlichen Kunstfehler zu begehen als bei den echten Patienten.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Ylander | Tue Sep 20 12:23:07 CEST 2022 - Tue Sep 20 12:23:07 CEST 2022

Zitat: von Nutzer1294721
Zitat: von Ylander
Zitat: von Nutzer1294721
Die höhen Kosten werden nicht durch Rentner verursacht, sondern durch die Entscheidungen der Politik.

Bestellung von Impfdosen, welche dann wiederholt weggeworfen werden.
Einschränkungen durch Corona-Maßnahmen und entsprechende Entschädigungen
Zahlreiche Testzentren, welche zwar kaum genutzt werden, Löhne aber trotzdem bezahlt werden müssen.
...

Das ist nur ein kurzer Ausschnitt aus langer Liste von Kosten, welche durch GKV und somit durch die Versicherten getragen werden.

Ich schätze, wenn unsere Politiker, insbesondere in BMG, wirtschaftlicher denken würden, dann wäre auch die spürbare Senkung des GKV-Beitrages für ALLE möglich wäre. Da Geld in Deutschland aber im Überfluss gibt, wird es auch nichts zur Entlastung passieren.


Das ist sicherlich richtig, und auch zu verurteilen, jedoch:

Auch vor "Corona" haben Menschen in den letzten Lebensjahren schon deutlich überproportional höhere Kosten verursacht.

Und auch die Versicherten selbst sind angehalten, wirtschaftlich zu handeln. Daher plädiere ich für den prozentualen Eigenanteil.


Die meisten zahlen in den jungen Jahren mehr ein, als sie an Kosten verursachen, um später in den "letzten Lebensjahren" dann mehr zu bekommen. Das ist absolut fair und nachvollziehbar. Ich finde eher den Wandel bei den jüngeren Generationen zu "Mehr Nehmen und Fordern als selbst Geben" sehr kritisch und genau für diese jüngere Generationen extrem gefährlich.

Und ein prozentualer Eigenanteil gibt es auf viele Behandlungen schon die ganze Zeit. Ein prozentualer Eigenanteil auf zwingenderforderliche Behandlungen ist nicht der richtige Einsatz, sonst wofür zahlen die Versicherten deren Beiträge?



Auch hier kann ich nicht behaupten, dass ihre Aussagen in tatsächlicher Hinsicht falsch wären.

Indes:

Eigenanteile würden die Beiträge senken. Von daher kann ich insoweit Ihrer Argumentation im Ergebnis nicht folgen.

Gerade manche Senioren scheinen es mit der Frequenz der Arztgänge doch ein wenig zu übertreiben, treiben damit die Kosten hoch, und stehlen insoweit den Ärzten und anderen Patienten die Zeit. Das muss nicht sein.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer1294721 | Tue Sep 20 12:14:44 CEST 2022 - Tue Sep 20 12:14:44 CEST 2022

Zitat: von Ylander
Zitat: von Nutzer1294721
Die höhen Kosten werden nicht durch Rentner verursacht, sondern durch die Entscheidungen der Politik.

Bestellung von Impfdosen, welche dann wiederholt weggeworfen werden.
Einschränkungen durch Corona-Maßnahmen und entsprechende Entschädigungen
Zahlreiche Testzentren, welche zwar kaum genutzt werden, Löhne aber trotzdem bezahlt werden müssen.
...

Das ist nur ein kurzer Ausschnitt aus langer Liste von Kosten, welche durch GKV und somit durch die Versicherten getragen werden.

Ich schätze, wenn unsere Politiker, insbesondere in BMG, wirtschaftlicher denken würden, dann wäre auch die spürbare Senkung des GKV-Beitrages für ALLE möglich wäre. Da Geld in Deutschland aber im Überfluss gibt, wird es auch nichts zur Entlastung passieren.


Das ist sicherlich richtig, und auch zu verurteilen, jedoch:

Auch vor "Corona" haben Menschen in den letzten Lebensjahren schon deutlich überproportional höhere Kosten verursacht.

Und auch die Versicherten selbst sind angehalten, wirtschaftlich zu handeln. Daher plädiere ich für den prozentualen Eigenanteil.



Die meisten zahlen in den jungen Jahren mehr ein, als sie an Kosten verursachen, um später in den "letzten Lebensjahren" dann mehr zu bekommen. Das ist absolut fair und nachvollziehbar. Ich finde eher den Wandel bei den jüngeren Generationen zu "Mehr Nehmen und Fordern als selbst Geben" sehr kritisch und genau für diese jüngere Generationen extrem gefährlich.

Und ein prozentualer Eigenanteil gibt es auf viele Behandlungen schon die ganze Zeit. Ein prozentualer Eigenanteil auf zwingenderforderliche Behandlungen ist nicht der richtige Einsatz, sonst wofür zahlen die Versicherten deren Beiträge?

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Ylander | Tue Sep 20 11:41:20 CEST 2022 - Tue Sep 20 11:41:20 CEST 2022

Zitat: von Nutzer1294721
Die höhen Kosten werden nicht durch Rentner verursacht, sondern durch die Entscheidungen der Politik.

Bestellung von Impfdosen, welche dann wiederholt weggeworfen werden.
Einschränkungen durch Corona-Maßnahmen und entsprechende Entschädigungen
Zahlreiche Testzentren, welche zwar kaum genutzt werden, Löhne aber trotzdem bezahlt werden müssen.
...

Das ist nur ein kurzer Ausschnitt aus langer Liste von Kosten, welche durch GKV und somit durch die Versicherten getragen werden.

Ich schätze, wenn unsere Politiker, insbesondere in BMG, wirtschaftlicher denken würden, dann wäre auch die spürbare Senkung des GKV-Beitrages für ALLE möglich wäre. Da Geld in Deutschland aber im Überfluss gibt, wird es auch nichts zur Entlastung passieren.



Das ist sicherlich richtig, und auch zu verurteilen, jedoch:

Auch vor "Corona" haben Menschen in den letzten Lebensjahren schon deutlich überproportional höhere Kosten verursacht.

Und auch die Versicherten selbst sind angehalten, wirtschaftlich zu handeln. Daher plädiere ich für den prozentualen Eigenanteil.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer1294721 | Tue Sep 20 11:25:12 CEST 2022 - Tue Sep 20 11:25:12 CEST 2022

Die höhen Kosten werden nicht durch Rentner verursacht, sondern durch die Entscheidungen der Politik.

Bestellung von Impfdosen, welche dann wiederholt weggeworfen werden.
Einschränkungen durch Corona-Maßnahmen und entsprechende Entschädigungen
Zahlreiche Testzentren, welche zwar kaum genutzt werden, Löhne aber trotzdem bezahlt werden müssen.
...

Das ist nur ein kurzer Ausschnitt aus langer Liste von Kosten, welche durch GKV und somit durch die Versicherten getragen werden.

Ich schätze, wenn unsere Politiker, insbesondere in BMG, wirtschaftlicher denken würden, dann wäre auch die spürbare Senkung des GKV-Beitrages für ALLE möglich wäre. Da Geld in Deutschland aber im Überfluss gibt, wird es auch nichts zur Entlastung passieren.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich