Lupinal | Thu Oct 27 14:04:57 CEST 2022 - Thu Oct 27 14:04:57 CEST 2022

@FASD Erzgebirge | 18.10.2022 - 20:29:

a) Die Dosis macht das Gift.
b) Nein, wir diskutieren darüber, weil ständigen oder drohenden Einschränkungen im Konsumverhalten und damit verbundenen Freiheiten angesichts des überschaubaren Risikos für mögliche Kinder angemessen wären.
c) Ist Prügelstrafe nicht seit den 70ern in Deutschland verboten - was hat das kausal mit FASD oder Alkoholkonsum zu tun?

Ja, das ist alles sehr schlimm, aber kann das Grund genug sein, alle gebärfähigen Frauen (menstruierenden Personen im Neusprech) in für Jahrzehtne in Sippenhaft zu nehmen?

Btw.: ist Alkohol nicht primär im ersten Trimester schädlich.?
Müßte Ihre Forderung dann nicht auch ein Abtreibungsverbot einschließen?
Falls nicht, was ist da an der Gewichtung der Interessen von Mutter und Kind anders als beim Alkoholkonsum.

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Lupinal | Thu Oct 27 13:55:11 CEST 2022 - Thu Oct 27 13:55:11 CEST 2022

@Mohn und Kornblume | 12.10.2022 - 16:06:

"Auch die WHO hat schwangere Frauen als Zielgruppe im besonderen Maße hervorgehoben."

Ja, die Lobbyvereinigung der medizinischen Industrie mal wieder...
...geführt von einen Hilfsgüterveruntreuer mit dunklesten Verbindungen.

"Alkoholkonsum ist in z. B. den Justizvollzugsanstalten in der BRD verboten."

Sie stellen als Frauen im gebährfähigen Alter auf eine Stufe mit verurteilten Kriminellen?

"Ebenso ist es einem Arzt, der Operationen durchführt, einem Menschen, der ein Fahrzeug steuert, Ja. Für Arbeitnehmer, deren vertragliche Arbeitsleistung keinerlei Alkoholgenuss erlaubt, besteht ein absolutes Alkoholverbot. Dazu gehören beispielsweise Bus- oder Rettungsdienstfahrer, Piloten und Ärzte im Dienst oder Bereitschaftsdienst. (vgl.https://regelrechtaktuell.de/1867-2/)"

Und wir wissen ja wie gut das funktioniert...

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FASD Erzgebirge | Tue Oct 18 20:29:10 CEST 2022 - Tue Oct 18 20:29:10 CEST 2022

Hallo, ich bin Prominente Betroffene Ich habe die beiden Bücher geschrieben.

1.) Ich das Kind aus der Schnapsflasche
2.) Der Teufel darf nicht siegen

Ja meine Leibliche Mutter war schwer Alkoholkrank. Ich habe mehrere Beweise das ich durch den Alkohol in der Schwangerschaft schwer geschädigt wurde. Auch mein Leiblicher Vater war schwer Alkoholkrank. Das Jugendamt und meine Pflegeeltern können das bezeugen.
Ich habe auch aus diesem Grund die Förderschule Besuchen müssen. Ich finde alleine die Diskussion um das Thema schon Traurig.
Gesunde Menschen mit einem Gesunden Geist müssen über die Zurechnungsfähigkeit eines Nervengiftes Diskutieren. Traurig. Um die Alkoholbranche machen sich viele Menschen sorgen. Wer macht sich denn sorgen um die Opfer ? Um die Suchtkranken? Wer macht sich um mich sorgen in der Alkoholbranche? Da wird einfach nur gesagt du hast ein wenig Pech gehabt. Du warst zum Falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Ich bin für die Planung meiner Leiblichen Eltern leider nicht zuständig gewesen. Ich war wohl noch zu unbedeutend. Nicht ich war mit mir schwanger sondern meine Leibliche Mutter war mit mir Schwanger. Sie war seit 1963 schwer Alkoholkrank und mein Bruder wurde 1966 geboren. Mein Bruder hatte auch FASD und starb daran 2002. Mein Bruder hat sehr viel Dresche bekommen zuhause und das ohne Grund. Ich bin in einer Pflegefamilie aufgewachsen. Ich habe die Dresche im Kindergarten und in der Förderschule eingesteckt. Ich bin heute noch sehr Ängstlich und unsicher. Ich gehe Regelmäßig zur Psychologin. Die Gespräche sind sehr anstrengend aber sie tun mir gut. Auch als junge Frau habe ich auf Grund meiner Behinderung sehr viel Ablehnung erfahren müssen.

Ihre Grit Wagner

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Nutzer2917297 | Wed Oct 12 18:51:06 CEST 2022 - Wed Oct 12 18:51:06 CEST 2022

Sehr geehrte Angela Kellner,

"Schwanger" ist definitiv keine Berufsgruppe - zumindest solange die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist.


By the way:
Ich bin Frau, Mutter, Oma.
Habe in der Schwangerschaft weder geraucht noch Alkohol getrunken - das war aber meine ganz persönliche Entscheidung.

Es wäre mir nie im Leben eingefallen meiner Schwiegertochter während ihrer Schwangerschaft irgendetwas zu verbieten oder verbieten zu wollen.
Ungefragt habe ich noch nicht einmal Ratschläge gegeben. Wie käme ich denn dazu einer erwachsenen Frau meine Meinung aufzwingen zu wollen?

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Mohn und Kornblume | Wed Oct 12 16:06:33 CEST 2022 - Wed Oct 12 16:06:33 CEST 2022

Sehr geehrter Nutzer2917297,
wir Frauen haben während einer Schwangerschaft besondere Rechte und Privilegien. Vor allem in der BRD. Im Mutterschutzgesetz ist alles geregelt:
Von Erholungszeiten, Arbeitsschutz fristen, Kündigungsschutz, Pausenzeiten, über Lohnfortzahlungen und Zahlungen in die Renten-, Sozial- und Krankenkasse.
Ebenso zu der medizinischen Versorgung, wie Übernahme von Medikamentenkosten, Vorsorgeuntersuchungen, Beratungsgesprächen mit Hebammen, Haushaltshilfe, häusliche Pflege, etc. ist alles darin geregelt.
Frauen in der Schwangerschaft, stehen, wohl gerade wegen des heranreifenden, neuen Lebens in ihrem Körper, unter besonderem staatlichen Schutz.
Auch die WHO hat schwangere Frauen als Zielgruppe im besonderen Maße hervorgehoben.
Weltweit wird versucht, insbesondere Frauen in den neuen Monaten der Schwangerschaft, Zugang zur medizinischen Versorgung zukommen zu lassen.
Das Recht, Alkohol zu konsumieren, ist jedoch kein Grundrecht.
Alkoholkonsum ist in z. B. den Justizvollzugsanstalten in der BRD verboten.
Ebenso ist es einem Arzt, der Operationen durchführt, einem Menschen, der ein Fahrzeug steuert, Ja. Für Arbeitnehmer, deren vertragliche Arbeitsleistung keinerlei Alkoholgenuss erlaubt, besteht ein absolutes Alkoholverbot. Dazu gehören beispielsweise Bus- oder Rettungsdienstfahrer, Piloten und Ärzte im Dienst oder Bereitschaftsdienst. (vgl.https://regelrechtaktuell.de/1867-2/)
Aus welchem Grund, ist nun diesen Berufsgruppen Alkoholkonsum verwehrt, wohingegen Bierbrauer, Musiker und Bürokräfte keinem staatlichen Alkoholkonsumverbot unterliegen? Weil der Staat den Ärzten oder Piloten keinen Spaß gönnt?
Mit freundlichen Grüßen,
Angela Kellner

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OneTimeStatement-- | Wed Oct 12 08:13:02 CEST 2022 - Wed Oct 12 08:13:02 CEST 2022

Zitat: von Nutzer841067
Übergriffig finde ich das nicht, wenn es um den Schutz von Wehrlosen vor Unverantwortlichen geht. Allerdings glaube auch ich nicht, dass ein Verbot schwangere Alkoholikerinnen davon abhält, ihrem Kind weiterhin schwersten Schaden durch ihre Sauferei zuzufügen. Eine Sterilisation wäre da wirkungsvoller, denn bei Betrunkenen klappt es auch mit der Verhütung nicht.


so sprach und handelte man anno 1933-1945 - und das ist keine Rhetorik oder Metapher, sondern ein schlichtes Faktum

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Nutzer4902401 | Mon Oct 10 17:28:32 CEST 2022 - Mon Oct 10 17:28:32 CEST 2022

Zitat: von Mohn und Kornblume
Grundrechte einschränken, insbesondere von besonders vulnerablen Personengruppen liegt mir fern.
Zum Thema Suchtprävention:
Das Konsumverhalten der Mutter während der Schwangerschaft hat enorm hohen Einfluss, auf die späteren Vorlieben des Kindes.
Zucker ist ein klassisches Beispiel, das liegt allerdings an den Geschmacksknospen auf der Zunge, die durch hohen pränatalen Zuckerkonsum verstärkt während der Entwicklung, ausgebildet werden.

"Laut einer amerikanischen Studie können Mütter durch ihre Ernährung in der Schwangerschaft die Geschmacksvorlieben ihres Kindes prägen. Denn Babys entwickeln ihren Geschmackssinn bereits im Fruchtwasser. Ungefähr ab dem 6. Schwangerschaftsmonat kann das Baby im Bauch schmecken. Die verschiedenen Aromen der Lebensmittel, die auf dem Speiseplan der Mutter stehen, nehmen Ungeborene über das Fruchtwasser auf. Wird der Säugling gestillt geht die Geschmackserziehung weiter: Über die Muttermilch gelangen Geschmacksstoffe zum Kind.



Das bestätigt auch Ernährungscoach Birgit Engert aus München: „Die Schwangerschaft hat schon einen sehr großen Einfluss auf das Essverhalten des heranwachsenden Kindes. Wer sich sehr einseitig ernährt, läuft Gefahr, dass auch das Kind zum Mäkler wird.“

Das gehört auf die Speisekarte der Mutter
Der Geschmack des Fruchtwassers ist also abhängig von der Ernährung der Mutter. Isst die Mutter abwechslungsreich und ausgewogen, lernt das Ungeborene schon im Mutterleib verschiedenste Geschmackskomponenten kennen und schult seinen Geschmackssinn. Die Kinder erkennen später den Geschmack wieder. Deshalb stehen sie zum Beispiel dem ersten Brei dann nicht so ablehnend gegenüber.

„Je vielfältiger die Lebensmittelauswahl, umso offener wird das Kind für neue Geschmäcker sein“, erzählt Birgit Engert. Als Ernährungscoach, Personal Trainer und Trainer für Somatische Intelligenz unterstützt sie ihre KundInnen offline und online, sich richtig zu ernähren (www.happyness-muenchen.de). Sie rät Müttern „zu einer ausgewogenen Ernährung. Dazu gehört viel Obst und Gemüse, um sich selbst und das Kind mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Ein positiver Nebeneffekt: Das Kind kann schon an bestimmte, gesunde Geschmacksmuster gewöhnt werden“.
https://www.familie.de/schwangerschaft/babys-entwickeln-geschmackssinn-im-fruchtwasser/

Ja, Beihilfe zur Schädigung eines Embryos, den die Mutter austragen möchte, sollte verboten werden.

Herzliche Grüße,


Damit haben Sie sich ja denn endgültig selber offenbart.

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Nutzer4902401 | Mon Oct 10 17:27:17 CEST 2022 - Mon Oct 10 17:27:17 CEST 2022

@ Mohn und Kornblume | heute - 17:13

Zitat: von Mohn und Kornblume
Sehr geehrter Nutzer4902401,

Ihr letztes Zitat bezieht sich allem Anschein nach, auf Herrn Putin.
Eine genaue Familienanamnese ist mir, außer zwei älteren, unter problematischen Verhältnissen gestorbenen Brüdern.
(Nicht oder nur vermindert zurechnungsfähig in Deutschland nach dem Gesetz ist jemand, der eine Straftat unter Alkoholeinfluss durchgeführt hat, oder?)
Doch stellen Sie sich doch vor, der Kriegstreiber wäre in einer Zivilisation aufgewachsen,
die den Schutz von Embryonen, da diese verletzlich und absolut wehrlos sind, als gesellschaftliche Aufgabe und in den Grundrechten verankert haben.
herzliche Grüße,
A. Kellner


Echt jetzt? Na, wenn das nicht einer der ältesten Allmachtsphantasien aller Autokraten ist. Wenn man die Kindlein nur früh und rigoros genug erzieht, dann werden die alle zu "guten" Menschen. Social engineering hat noch nie funktioniert. Sondern war immer schon eher Bestandteil diverser Dytopien. Ob schöne neue Welt oder 1984 ...

Irgendwie geht mir gerade ein Song aus "Der Sinn des Lebens" durch den Kopf ... "Every sperm is sacred, Every sperm is great. If a sperm is wasted, God gets quite irate.".

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Mohn und Kornblume | Mon Oct 10 17:23:23 CEST 2022 - Mon Oct 10 17:23:23 CEST 2022

Grundrechte einschränken, insbesondere von besonders vulnerablen Personengruppen liegt mir fern.
Zum Thema Suchtprävention:
Das Konsumverhalten der Mutter während der Schwangerschaft hat enorm hohen Einfluss, auf die späteren Vorlieben des Kindes.
Zucker ist ein klassisches Beispiel, das liegt allerdings an den Geschmacksknospen auf der Zunge, die durch hohen pränatalen Zuckerkonsum verstärkt während der Entwicklung, ausgebildet werden.

"Laut einer amerikanischen Studie können Mütter durch ihre Ernährung in der Schwangerschaft die Geschmacksvorlieben ihres Kindes prägen. Denn Babys entwickeln ihren Geschmackssinn bereits im Fruchtwasser. Ungefähr ab dem 6. Schwangerschaftsmonat kann das Baby im Bauch schmecken. Die verschiedenen Aromen der Lebensmittel, die auf dem Speiseplan der Mutter stehen, nehmen Ungeborene über das Fruchtwasser auf. Wird der Säugling gestillt geht die Geschmackserziehung weiter: Über die Muttermilch gelangen Geschmacksstoffe zum Kind.



Das bestätigt auch Ernährungscoach Birgit Engert aus München: „Die Schwangerschaft hat schon einen sehr großen Einfluss auf das Essverhalten des heranwachsenden Kindes. Wer sich sehr einseitig ernährt, läuft Gefahr, dass auch das Kind zum Mäkler wird.“

Das gehört auf die Speisekarte der Mutter
Der Geschmack des Fruchtwassers ist also abhängig von der Ernährung der Mutter. Isst die Mutter abwechslungsreich und ausgewogen, lernt das Ungeborene schon im Mutterleib verschiedenste Geschmackskomponenten kennen und schult seinen Geschmackssinn. Die Kinder erkennen später den Geschmack wieder. Deshalb stehen sie zum Beispiel dem ersten Brei dann nicht so ablehnend gegenüber.

„Je vielfältiger die Lebensmittelauswahl, umso offener wird das Kind für neue Geschmäcker sein“, erzählt Birgit Engert. Als Ernährungscoach, Personal Trainer und Trainer für Somatische Intelligenz unterstützt sie ihre KundInnen offline und online, sich richtig zu ernähren (www.happyness-muenchen.de). Sie rät Müttern „zu einer ausgewogenen Ernährung. Dazu gehört viel Obst und Gemüse, um sich selbst und das Kind mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Ein positiver Nebeneffekt: Das Kind kann schon an bestimmte, gesunde Geschmacksmuster gewöhnt werden“.
https://www.familie.de/schwangerschaft/babys-entwickeln-geschmackssinn-im-fruchtwasser/

Ja, Beihilfe zur Schädigung eines Embryos, den die Mutter austragen möchte, sollte verboten werden.

Herzliche Grüße,

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Nutzer4902401 | Mon Oct 10 17:20:46 CEST 2022 - Mon Oct 10 17:20:46 CEST 2022

@ Mohn und Kornblume | heute - 16:59

Zitat: von Mohn und Kornblume
Frauenrechte sind Grundrechte.
mit einer angemessenen Fristenregelung, nach einer sinnvollen und umfassenden Beratung wie bisher in der BRD praktiziert wertvoll. Zum Schutz der körperlichen und geistigen Gesundheit der Frau.
Von medizinisch ausgebildeten Fachpersonal durchgeführt,...
Ohne Strafe für Personal oder Mutter,...
Die Entscheidung, ob Eltern ein Kind austragen wollen, auch nach der pränatalen Feststellung einer Behinderung, liegt in der Hand derer, die das Kind gezeugt haben, insbesondere der Mutter.

Indiskutabel für mich persönlich, ist
prä- oder postnatale Euthansie,
Zwangssterlilisation,...
Überwachungsstaat,...
freiheitsentziehende Maßnahmen für Kinder, aufgrund einer pränatal vermeidbaren Behinderung und komplexen Traumatisierung,

Soso. Nur wenn frau dann schwanger oder stillend ist, dann sind plötzlich alle Grundrechte dahin?

Zitat: von Mohn und Kornblume
Weiterbildende Literatur zum Thema Inklusion siehe Alfred Adler (Individualpsychologie, )....
herzliche Grüße,
A. Kellner


Oh, Küchenpsychologie ...

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