Eine bundesweite Aufklärungsaktion, geradewegs so, als ob es nicht schon genug Aufklärungshochglanzbroschüren für alles, Jeden und nix gäbe, die meist ungelesen in der Mülltonne oder bestenfalls als Papierbrikett im Ofen landen.
Gold lässt sich auch ohne Quecksilber und Zyanid gewinnen. Sogar mit Lowtech-Methoden geht das, indem man z.B. natürliches Tensid aus der Balsapflanze statt Quecksilber hinzufügt um die Partikel zu binden. Dazu braucht es keine teuren Maschinen und selbst die Slumbewohner aus Versklavistan könnten das nutzen um Geld für die Grundschule ihrer Kinder zu verdienen ohne deren fürs Lernen notwendige Hardware durch Quecksilber zu zerstören. Es braucht daher weltweit viel mehr Aufklärungskampagnen wie man Gold ohne diese Gifte gewinnen kann.
Trotzdem ist Goldgewinnung immer (quasi per Definition) "teuer" und somit umweltbelastend. Daher muss Herkunft von Gold viel strikter nachverfolgt und genannt werden (auch gegen Kriminalität etc.), was z.B. per Isotopenanalyse unfälschbar möglich ist.
Gold in Massen künstlich herstellen ist derzeit nicht zu erwarten, weil man dafür Atome (z.B. Quecksilber) in einem Kernreaktor durch Teilchenbeschuss umwandeln müsste, was in sinnvoll großen Mengen nicht möglich ist. Erst wenn Sachen wie Asteroidenbergbau akut durchführbar werden und dort so ernsthafte Mengen gefunden würden dass sich Transport aus dem All zur Erde rechnet (die meisten Asteroiden sind bloß Stein, Eisen und Nickel).oder jemand Gold aus dem tiefen Erdinneren fördern kann, könnte massiver Wertverfall real werden.
Bei einer Hyperinflation hätte vor allem der Staat ein Interesse am Gold der Bürger, würde alles zum Schnäppchenpreis aufkaufen und anschließend den privaten Goldbesitz verbieten. Das gab es ja schon mal.
Und kleine Goldstückelungen sind wegen ihrer extrem hohen Banken-Handelsmarge besonders wertverlustig. Da kann man genauso gut auf die Hyperinflation ansparen. : ) Und hat dann nicht das Problem, daß der Bäcker oder Supermarkt kein Gold annimmt. Nicht mal Silbermünzen taugen mehr als Inflationsschutz, weil nicht mal die als gesetzliches Zahlungsmittel zugelassenen 10 Euro-Silbermünzen der Bundesbank Geschäfte, Banken und Sparkassen annehmen geschweige denn überhaupt noch kennen. Diese Münzen tauscht nur noch die Bundesbank in Papiergeld um. Und das war´s dann von wegen "Wertanlage und Inflationsschutz".
Zitat: von rupert1159
"Und selbst da besteht die Gefahr, daß eines Tages Gold in der Chemielabor-Retourte künstlich und inflationär hergestellt werden kann und dann Gold als Geldinflationsschutz endgültig Geschichte ist."
Probiert man ja auch seit tausend Jahren erfolglos....
Und klar sind Euros derzeit noch werthaltig,man kann ein Brot dafür kaufen,kostet nur doppelt soviel als vor 2 Jahren.
Und ja: Goldhändler treiben Schindluder beim An/Verkauf
Bloß wenn die Inflation erst mal gallopiert (Lohnforderungen 10-15%!) und die Semmel 3 Mio kostet (wäre nicht das erste maml...) werden Sie froh sein,kleingestückeltes Edelmetall zu haben.
Und Gold könnte tatsächlich schon bald in eine eigene Inflation und Entwertung geraten, weil das Edelmetall bereits per Plasmolyse im Labor künstlich hergestellt werden kann. Wenn dieses Verfahren erst mal
in die Massenproduktion geht, kann man sich dann auch den Einweg-Pappteller 24 Karat vergolden lassen. Und der Türstopper-Barren für 5 Euro wäre dann auch aus echtem Gold. : )
"Und selbst da besteht die Gefahr, daß eines Tages Gold in der Chemielabor-Retourte künstlich und inflationär hergestellt werden kann und dann Gold als Geldinflationsschutz endgültig Geschichte ist."
Probiert man ja auch seit tausend Jahren erfolglos....
Und klar sind Euros derzeit noch werthaltig,man kann ein Brot dafür kaufen,kostet nur doppelt soviel als vor 2 Jahren.
Und ja: Goldhändler treiben Schindluder beim An/Verkauf
Bloß wenn die Inflation erst mal gallopiert (Lohnforderungen 10-15%!) und die Semmel 3 Mio kostet (wäre nicht das erste maml...) werden Sie froh sein,kleingestückeltes Edelmetall zu haben.
Klar ist auch der inflationäre Euro nicht gerade vertrauenserweckend und man ist deshalb geneigt, in andere Investments zu gehen. Doch egal ob man sein Geld in Schiffsfonds versenkt oder beim Kauf von Goldschmuck verheizt, ist trotz alledem der Euro immer noch mehr wert als all dieser Gaukel. Daher mein Tipp: Keinen Euro vermeintlichen Mehrwert in Goldschmuck investieren, sondern allenfalls einen Teil des Vermögens in Goldbarrren oder -Kurantmünzen anlegen. Und selbst da besteht die Gefahr, daß eines Tages Gold in der Chemielabor-Retourte künstlich und inflationär hergestellt werden kann und dann Gold als Geldinflationsschutz endgültig Geschichte ist.
Hab selber auch mal in Silber-Edelmetallmünzen der Historie und Neuzeit Geld investiert in der Hoffnung auf etwas Wertbeständiges und eine Altersvorsorge. Und heute ? Außer Spesen nix gewesen. Nicht mal die aufgrund zunehmender Silber-Knappheit gestiegenen Silber-Weltmarktpreise werden in Deutschland an die Besitzer von Silbermünzen weitergereicht.
Das von wegen Wertanlage, Altersvorsorge und etwas nettes für die Erben haben auch mal meine Ahnen gedacht, die ihre Goldschätzchen über 160 Jahre bewahrt und durch 2 Weltkriege gerettet haben. Und heute ? Während ein Antiquitätenhändler nach dem anderen die vergangenen Agenda 2010 Volksverarmungsjahre schlapp und dicht gemacht hat, bekommt man tatsächlch für Goldschmuck nur noch den Ramschwert einer "Kastanienkette" und dann geht alles ab in die Goldschmelze und dabei jede Menge Kunst- und Kulturgut mit vernichtet.
TV-Sendungen wie Kunst & Krempel oder Bares für Rares sind nicht zuletzt deshalb so beliebt und von Dauer, weil es der gewerbliche Goldhändler oder Haushaltsauflöser in der Realität bis heute nicht zustande bringt, faire und kompetente Preise der Kundschaft zu bieten. Klar, das will er gar nicht, weil sich so seine Gewinnmarge vertausendfacht, während seine Kundschaft davon nicht mal die Haushaltsauflösungskosten bezahlen kann. So funktioniert Deutschland auch 2023. Im Vergleich dazu sind die Taschendiebe im ÖPNV nur eine Peanuts-Lachnummer.
Und was glauben Sie wohl, was von Ihrem teuren Goldschmuck-Investment übrig bleiben wird, wenn Sie es mal in einer finanziellen Notlage verkaufen müssen ?: Auch nur eine Kastanienkette.