@ Kai Burghardt | heute - 01:45
Zitat: von Kai Burghardt
Es ist sehr bemerkenswert, daß man sich des „Cocktailparty-Effekts“ verschließt, dessen technischen Modellierung durch “Beamforming” wegignoriert, und die Schallmeßtechnik beim Militär (zur nicht-emissiven Lokalisierung von Artillerie) sozusagen mit Magie gleichsetzt. Es erfordert schon sehr viel Können, technischen Fortschritt zu außer acht zu lassen. Respekt.
Zitat: von Kai BurghardtZitat: von Nutzer4902401Das klingt (Wortspiel intendiert) danach, daß die Fahrzeugführer nicht den Mindestabstand einhielten, eine Ordnungswidrigkeit für sich, 49 Ⅰ Nr. 4 StVO.
[…] nahe beeinander liegende Geräuschquellen sicher auseinanderhalten und zuordnen kann, Also, im realen Straßenverkehr. […]
Zitat: von Kai BurghardtZitat: von Nutzer4902401Lärm macht krank. Es gibt unzählige Vorschriften, die (auch) des Lärmschutzes geschuldet sind. Wenn es kein weltbewegendes Problem sei, macht die Politik hier „viel Lärm um nichts“.
[…] ist das mit dem "Lärm" auch nicht das weltbewegende Problem. […]
Natürlich macht hier die Politik viel Lärm um nichts. Weil allerhand "Interessenverbände" Lärm machen.
Also, wenn ich mir anschaue, was inzwischen alles "krank macht", dann müsste die durchschnittliche Lebenserwartung inzwischen bei 25 Jahren oder noch weniger liegen.
Aber all das unbenommen, das eigentliche Thema, das der mangelnden Vollzugsdichte bei bereits bestehenden Regeln, das ignorieren Sie standhaft. Und dass der schönste, beste und gutste Lärmblitzer nichts nutzt, wenn er so stringend und häufig benutzt wird wie die bereits vorhandenen Tempoblitzer. Ebenfalls ignorieren Sie den Punkt, dass ein besserer Vollzug der Tempolimits automatisch auch das mit dem "Lärm" reduzieren würde. Weil eben die Klappenauspuffheinis und die Drosselaufreißer und Poser eben fast immer die gleichen sind, die auch viel zu schnell fahren.
1. Mehr Vollzug würde viele von denen schon führerscheinmäßig aus dem Verkehr ziehen.
2. Das wäre dann bei der Konfrontation mit den messergebnissen vor Ort auch gleich eine Handhabe zu technischen Überprüfung des Fahrzeugs. Und schon wäre das Fahrzeug auch weg von der Straße.
3. Das würde sich schnell herumsprechen, und die würden zahmer werden (obwohl diese "Lärmgegner" ja gleich die 150%-Garantie haben wollen, die es aber nie geben wird).
4. Mehrere solche Kontrollen hintereinander, regelmäßig wechselnd in Ort und Zeit und Abstand, zieht dann auch die "Kontrolle vorbei, jetzt erst recht"- Asis aus dem Verkehr.
Aber da das eh laufen wird wie mit den Tempokontrollen auch, lachen die einschlägigen /§&%$§"! nur drüber. Viel Aufwand für nichts. Nicht mal die "Lärmgegner" wird das ruhig stellen, weil eben nicht zu 150% erfolgreich.
Aber wir werden sehen. Ich sage mal vorher, dass das gaaaannzz viele Prozesse vor den verkehrsgerichten geben wird. Und am Ende wird man feststellen, dass das lange nicht so rechtssicher ist, wie es für einen Rechtsstaat nötig ist. Und Berlin als Ersteinführer wird da zudem noch jede Menge andere Probleme erzeugen.
Zitat: von Nutzer4902401Es ist sehr bemerkenswert, daß man sich des „Cocktailparty-Effekts“ verschließt, dessen technischen Modellierung durch “Beamforming” wegignoriert, und die Schallmeßtechnik beim Militär (zur nicht-emissiven Lokalisierung von Artillerie) sozusagen mit Magie gleichsetzt. Es erfordert schon sehr viel Können, technischen Fortschritt zu außer acht zu lassen. Respekt.
[…] Es bleibt auch weiterhin physikalisch unmöglich. […]
Zitat: von Nutzer4902401Das klingt (Wortspiel intendiert) danach, daß die Fahrzeugführer nicht den Mindestabstand einhielten, eine Ordnungswidrigkeit für sich, 49 Ⅰ Nr. 4 StVO.
[…] nahe beeinander liegende Geräuschquellen sicher auseinanderhalten und zuordnen kann, Also, im realen Straßenverkehr. […]
Zitat: von Nutzer4902401
[…] ist das mit dem "Lärm" auch nicht das weltbewegende Problem. […]
Lärm macht krank. Es gibt unzählige Vorschriften, die (auch) des Lärmschutzes geschuldet sind. Wenn es kein weltbewegendes Problem sei, macht die Politik hier „viel Lärm um nichts“.
Zitat: von rin67630
Das Mikrofonarray ist so performant, dass die Lärmquelle sehr genau festgestellt wird,
Zitat:
Das sogenannte "Hydre"-System ist noch im Prototyp-Stadium, wird aber schon seit mehreren Jahren in Paris getestet.
Zitat:
Fest steht aber: Wenn die Geräte in Berlin zum Einsatz kommen, werden die Fahrerinnen und Fahrer der aufgenommenen Fahrzeuge noch nicht bestraft. Mit den gesammelten Daten soll laut Senat zunächst nur wissenschaftlich ausgewertet werden, ob und wie Geräte dieser Art auch dauerhaft in Berlin zum Einsatz kommen könnten.
Damit wäre dann auch eine Änderung der Gesetzeslage notwendig - bislang können Lärmvergehen nämlich per Gesetz in Deutschland noch nicht umfassend kontrolliert und geahndet werden. In der Straßenverkehrsordnung gibt es für "Auto-Posing und unnötigen Lärm" zwar schon ein Bußgeld von 100 Euro - allerdings ohne genauere Abstufungen.
Ah, erst Strafe, dann Gesetz. Soso, da geht also die Reise hin ...oh, Pech, geht ja noch nicht in einem Rechtsstaat.
Also, wenn schon die Pariser Jahre der Tests ohne abschließendes Ergebnis brauchen, dann wird das mit Berlin schon dreimal nichts.
Das Mikrofonarray ist so performant, dass die Lärmquelle sehr genau festgestellt wird,
@ Kai Burghardt | heute - 15:55
Ah, wenn man keine Argumente hat, dann macht man einen Deep Dive ... und macht dann einen völlig bezugslosen Kommentar.
Es bleibt auch weiterhin physikalisch unmöglich. Wie schon geschrieben, den möchte ich sehen, der nahe beeinander liegende Geräuschquellen sicher auseinanderhalten und zuordnen kann, Also, im realen Straßenverkehr. Aber es würde viel und lange die Gerichte berschäftigen. In Frankreich mag es ja reichen, wenn die Staatsgewalt dann sagt "einer von denen wird es schon gewesen sein".
Und auch weiterhin, diese Lärmer würden sich anders fassen lassen. Man muss es nur wollen, wie beschrieben. Und nein, außerhalb eines kleinen Dunstkreises ist das mit dem "Lärm" auch nicht das weltbewegende Problem. Einen superduper"Lärmblitzer" ist dazu unnötig. Ein "Lärmblitzer", der ähnlich intensiv eingesetzt wird wie die Geschwindgkeitsblitzer, ist nutzlos.
Auch Sie sind nicht in der Lage die wilden Behauptungen von Nutzer1106666 | (vor)gestern - 19:09 mit Quellen zu belegen.
Zitat: von Nutzer4902401Merkwürdig. Erst vor vier Monaten behaupteten Sie, daß es physikalisch unmöglich sei (Quelle und der ganze Diskussionszweig zugänglich über https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_06/_30/Petition_135591/forum/Beitrag_773889.html):
[…] das ist kein Problem irgendwelcher nicht vorhandener Blitzer. Sondern das eines nicht erfolgenden Vollzugs bereits bestehender Regeln. […]
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von Kai BurghardtDa gibts nichts zu erleuchten. Schlichte Physik. Schlichte Technik. Akustik ist nicht das gleiche wie Optik (Lichtschranke) oder Radartechnik.Zitat: von Nutzer4902401Bitte erleuchten Sie uns: Ein Beitrag wie „*LOL* […] Bei Lärm?“ ist kein besonders hilfreicher Diskussionsbeitrag.Zitat: von Kai BurghardtLeider zeigen Sie damit keinerlei Ahnung von Akustik oder Physik. […]Zitat: von Nutzer4902401Ja, ersetze Geschwindigkeitssensor (Radar, Induktionsschleifen) durch Lautstärkesensor (Mikrofon). Das Foto dient der Fahreridentifikation.Zitat: von Nutzer1106666[…] Bei Lärm?
Wer’s kontrollieren soll? Was ein Blitzer kann kann auch ein Mikrofon…
Sonst würde es das längst geben.
Wo ist jetzt Ihr Argument geblieben, daß „Lärmblitzer“ ja nahezu Hexerei seien? Gelten in Frankreich andere physikalische Gesetze (Wortspiel intendiert)?
@ Nutzer1106666 | gestern - 19:09
Zitat: von Nutzer1106666
«Aber das ist kein Problem irgendwelcher nicht vorhandener Blitzer. Sondern das eines nicht erfolgenden Vollzugs bereits bestehender
Regeln.»
Falscher Fehler.
Das Meiste dieses unsäglichen Lärms ist - legal!
Zitat: von Nutzer1106666
Das Problem setzt in Brüssel und Industrielobbys.
Zitat: von Nutzer1106666
Diktatorisch und asozial bis dorthinaus.
Zitat: von Frank45525
Das alles geschieht auf Kosten der Gesundheit derjenigen, die in Deutschland an Straßen wohnen - immerhin rund 15 Millionen Menschen!
15 Millionen Menschen, die frewillig dort leben. Und auch die Vorteile ihrer Wohnlage gerne in Kauf nehmen. Ach ja, alle Menschen wohnen an Straßen. Außer vielleicht ein paar Alm-Öhis. Wo wohnen denn die restlichen 68 Millionen? Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen? Welche 15 Millionen meinen Sie denn, und wie kommen Sie auf diese Zahl?
Diktatorisch und asozial bis dorthinaus.
«Aber das ist kein Problem irgendwelcher nicht vorhandener Blitzer. Sondern das eines nicht erfolgenden Vollzugs bereits bestehender Regeln.»
Falscher Fehler.
Das Meiste dieses unsäglichen Lärms ist - legal!
Das Problem setzt in Brüssel und Industrielobbys.
@ Frank45525 | heute - 09:20
Zitat: von Frank45525
Die Lärmblitzer vom Typ Medusa sind inzwischen seit langem in der Erprobung. Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Großbritannien und demnächst in der Schweiz. Die Geräte sind ausgereift. Die Software ist in der Lage einzelne Fahrzeuge von anderen abzugrenzen und exakte Lärmpegel zuzuordnen. Das haben alle Probemessungen bestätigt. Der obige Kommentar ist ein typischer Beitrag von einem derjenigen, die gerne das "Weiter so!" etablieren wollen.
Zitat: von Frank45525
Doch so geht das nicht - denn ein einziges Fahrzeug mit Klappenauspuff ist nachts dazu in der Lage, tausende Menschen aus dem Schlaf zu reissen! Es wird Zeit, dass da etwas passiert!
Zitat: von Frank45525
Und dazu gehört es auch, dass die Hersteller nicht mehr ihre Regeln selbst schreiben, wie aktuell im Rahmen der UN-ECE in Genf!
Zitat: von Frank45525
Weiterhin ist völlig unverständlich, dass bereits verbotenes Zubehör wie Soundgeneratoren (Außenlautsprecher für Motorengebrüll), die eigentlich nicht mehr zulassungsfähig sind, weiter verkauft werden dürfen. Wozu?
Zitat: von Frank45525
Und warum dürfen Hersteller diese Dinger noch weiterhin ab Werk einbauen? Das alles geschieht auf Kosten der Gesundheit derjenigen, die in Deutschland an Straßen wohnen - immerhin rund 15 Millionen Menschen!
Zitat: von Frank45525
Es gibt noch viel, viel Handlungsbedarf - Lärmblitzer sind ein Teil davon!
Mit Sicherheit nicht.