Der_Eigentümer | Mon Jan 16 14:36:13 CET 2023 - Mon Jan 16 14:36:13 CET 2023

Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
Religiöse Sünden-Wahnvorstellungen wie "Inzest" haben im Strafrecht nichts verloren! Das ist die gleiche Kategorie wie "Onanie" oder "Sodomie" und ein Akt der Gesetzeswillkür bar jeder Logik.

Wenn schon Strafbarkeit des Sachverhalts, sollte "fahrlässige genetische Schädigung von Nachkommen" o.ä. als Ersatz gelten, die aber nur bei erwarteter Fortpflanzung gilt (nie bei Inzest mit Gleichgeschlechtlichkeit oder Verhütung) und z.B. gentechnische Eingriffe ohne Geschlechtsverkehr (ggf. auch z.B. Alkoholkonsum in der Schwangerschaft) auf exakt gleiche Weise bestrafen muss.



Nachdem was ich bisher so von Ihnen gelesen habe, sieht Ihnen das ähnlich :´D
Inzest ist in Deutschland nicht die Kusine, eher so Richtung Schwester.
Was passiert, wenn der Familienstammbaum ein Kreis ist, sieht man bei vielen NAFRIs, z.B. an Silvester.

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Nutzer18343 | Mon Jan 02 05:18:41 CET 2023 - Mon Jan 02 05:18:41 CET 2023

Zitat: von Nutzer4610271
Daß es überhaupt zu Inzesten kommt, zeigt wiederum, daß es noch immer nicht weit her ist im Sozial?staat Deutschland, Menschen aus ihren bisherigen teils mafiösen Familenstrukturen und Zwängen zu befreien und zu emanzipieren.



Inzest Paragraph hat ja nichts damit zutun. Der oben Beschrieben Fall wäre Missbrauch, Vergewaltigung, etc... Inzest ist ja nur der Beschlaf an sich. Selbst wenn kein Kind dabei entsteht.

Kann verstehen das man das moralisch komisch findet und unangemessen, aber ob das Sinn so macht?

Theoretisch wenn man eine Frau kennenlernt und mit der schläft und später man feststellt das es die unehelich Tochter des eigenen Vaters ist und man das nicht wusste hat man eine Straftat begangen.

Deswegen was CYBERYOGI schreibt bezüglich einer "fahrlässige genetische Schädigung von Nachkommen" macht mehr Sinn.

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Nutzer4610271 | Mon Jan 02 04:15:37 CET 2023 - Mon Jan 02 04:15:37 CET 2023

Inzest und somit Inzucht sollte nicht aus religiösen Gründen verfolgt, sondern sollte aus medizinischen Gründen eingedämmt werden.

Daß es überhaupt zu Inzesten kommt, zeigt wiederum, daß es noch immer nicht weit her ist im Sozial?staat Deutschland, Menschen aus ihren bisherigen teils mafiösen Familenstrukturen und Zwängen zu befreien und zu emanzipieren.

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Nutzer18343 | Mon Jan 02 03:18:24 CET 2023 - Mon Jan 02 03:18:24 CET 2023

Zitat: von Nutzer1106666
Irrtum vom Amt.
Inzest wurde auch in nichtreligiösen Gesellschaften geächtet. Weil man die Nebenwirkungen erkannte. (Warum das den Ägyptern nicht gelang ist mir ein Rätsel.)



Wahr, aber könnte man medizinische klären. Finde es leider nicht aber gab da mal eine medezinische Debatte vor 10 Jahren oder so.

Verstehe aber nicht warum man das als mit Totschlag unter einen Hut steckt und sagt das es lebenslang schädigt. Es geht nur um den Beischlaf. Also nehmen wir mal an das beide Erwachsene sind und es im gegenseitigen Einvernehmen machen. (Alles andere wären sowieso auch andere Straftaten). Wen juckt das bitte.

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Nutzer4610271 | Fri Dec 30 13:18:24 CET 2022 - Fri Dec 30 13:18:24 CET 2022

Klar, wissenschaftlich betrachtet ist eigentlich und genau genommen jeder Straftäter der juristische Sündenbock und das Opfer seiner elterlichen Gene. Und die Eltern können dafür auch nicht bestraft werden, weil diese wiederum auf ihre Großeltern als Ursache für ihr an die nächsten Generationen weitergereichtes Erbgut verweisen.

Und obwohl Inzest = Inzucht bedeutet, schrecken nicht mal die damit verbundenen Gesundheitsschäden ihrer Nachkommen als weitaus größere Strafe die betreffenden Leute vom Inzest ab.

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Nutzer1106666 | Thu Dec 29 18:33:43 CET 2022 - Thu Dec 29 18:33:43 CET 2022

Irrtum vom Amt.
Inzest wurde auch in nichtreligiösen Gesellschaften geächtet. Weil man die Nebenwirkungen erkannte. (Warum das den Ägyptern nicht gelang ist mir ein Rätsel.)

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