Wenn Deutschland mittlerweile beim Ressourcenverbrauch bereits den von 3 Erden hat, zeigt das ja, wo das eigentliche Problem liegt, das nicht noch weiter verschärft werden darf, indem man der Logistikbranche Parkplatzerweiterungen anbietet für weitere Expansion. Zumal damit das Problem nur von der Autobahn in die Städte verlagert würde, von denen viele nur mit Ach und Krach Brummi-tauglich sind.
«Wo soll man parken»
Man sollte einfach die Innenstädte so… zukleben… wie es unsere Klimafreunde tun.
Alle wollen Ihre Leistungen, Sie sind nicht Fahrer sondern gleich noch Stauer/Lader (zum Vorteil der Unternehmen), aber die Wirtschaft trägt keine Verantwortung sondern nutzt gnadenlos das Außenlager Autobahn aus.
Wenn Sie die Politik treffen könnten die aufwachen und Bedingungen stellen Abstellplätze zu errichten und zu bezahlen.
(Leider hat das bei Fernbussen nicht gegriffen und die vileen E-Ladesäulen alle auf dem Rücken der Anderen sind das selbe Schema.)
Erst 16 Jahre kurzsichtige CDU-Merkelwachstumspolitik und dabei die Erderwärmung immer ganz hinten angestellt. Und nun, wo deshalb längst die Klimahütte und immer mehr Wälder brennen, kommen derlei noch immer weiterbildungsresistent wachstumsverblendete Kreise und fordern ein Weiter so in die Apokalypse.
@ Heinz 548 | heute - 00:44
Das sehe ich in Teilen anders.
Zitat: von Heinz 548
@ Andreas Hinz
Da gebe ich Ihnen recht!
Das Problem ist aber, das die bisherigen Regierungen es nicht gebacken bekommen haben, einen zeitgemäßen, d. h. den herrschenden und zukünftigen Gütertransport auf die Schiene zu bringen.
Zitat: von Heinz 548
Es fehlt noch immer eine leistungsfähige Nord- Süd-Verbindung wie auch eine eine Ost- West-Verbindung ...
Zitat: von Heinz 548
... mit Anbindungen an das benachbarte Ausland.
Zitat: von Heinz 548
Solange wie sich Güter- und Personenverkehr die gleiche Schiene teilen, wird das nichts werden. Es wird auch nichts werden, wenn dem Personenverkehr grundsätzlich dem Güterverkehr Vorrang auf der Strecke eingeräumt wird.
Zitat: von Heinz 548
Dabei insgesamt aber neuzeitlich auf Verzicht des PkW- Individualverkehrs drängen und 49 Euro Tickets anbieten. Offensichtlich geht der Regierung völlig irgendwo vorbei, dass auf Autobahnen 50 bis 60 LKW mit 80 km/h schön hintereinanderfahren und die Umwelt damit belasten, denn ansonsten wäre die Forderung nach Minimierung von LKW- Transporte unüberhörbar...
Und jetzt stellen wir uns vor, Deutschland verlangt, dass sämtlicher LKW-Transit-Verkehr an der Grenze auf die Bahn geladen wird. Selbst wenn die Infrastruktur dafür da wäre.
1. Vertragsverletzungsverfahren der EU. Von wegen freier Güter- und Warenverkehr.
2. Umgehungsverkehr. LKW macht einen Zwischenstopp, um irgendwo pro forma ein Päckchen abzuliefern. Das wäre sogar eine Marktlücke ... ;-)
Damit die auch auf die Bahn gehen, wird die LKW-Maut entsprechend erhöht.
1. Vertragsverletzungsverfahren der EU. Von wegen freier Güter- und Warenverkehr.
2. Usw., usw. ...
@ Andreas Hinz | gestern - 22:42
Zitat: von Andreas Hinz
Statt den LKW-Verkehr zu fördern, sollte das Schienennetz für den Güterverkehr ausgebaut werden. Ein Eisenbahnanschluss sollte für jedes Gewerbegebiet zur Pflicht werden.
Hervorrgende Idee. Zurück ins 19. Jahrhundert, Vorwärts, Genossen, es geht zurück! Eisenbahnromantik.
Also, ich stelle mir gerade vor, wie da in jedes (Ihre Forderung) Gewerbegebiet ein Gleisanschluss gelegt wird. Dazu braucht es dann in jedem Gewerbegebiet ein Frachtterminal, das sowohl Container also auch Stückgut handhaben kann. Dieser Gleisanschluss muss dann einen Knotenpunkt zum Hauptnetz haben. Dort müssen die Waggons eingefädelt werden. Dann zum Rangierbahnhof gefahren. Dort umrangiert zum nächsten Ramngierbahnhof, usw., usw. bis der Wagen dann wieder im Zielindustriegebiet ist. Das dauert dann schon mal etwas länger bis die Fracht beim Kunden ist. Also kauft man dann lieber gleich in China, das macht die Fracht schneller.
Hm. Woher nehmen wir den Platz dazu? Und nein, die Straßen kann man dafür nicht hernehmen, weil die braucht man ja trotzdem. Außerdem braucht so ein Zug einen viel größeren Kurvenradius und eine viel geringere Steigung als ein LKW.
Bei den meisten Industriegebieten wird es meist ein paar Tage oder sogar Wochen, bis so ein Hbis voll ist. Bis dahin steht der dann halt irgendwo im Industriegebiet herum. Und der Kunde wartet, und wartet, und wartet, und kauft und produziert dann in China. Da hat man dann leere Gleise in verwaiste Industriegebiete gebaut.
Immer wieder faszinierend, was für Wahnvorstellungen manche Leute haben. Ach ja, lieber Herr Hinz, das neue Gleis in das Industriegebiet in Ihrer Nähe würde natürlich direkt neben Ihrem Haus gebaut werden. Vielleicht muss auch Ihr halbes Grundstück dafür enteignet werden. Aber macht ja nix, ist ja im öffentlichen Interesse.
@ Andreas Hinz
Da gebe ich Ihnen recht!
Das Problem ist aber, das die bisherigen Regierungen es nicht gebacken bekommen haben, einen zeitgemäßen, d. h. den herrschenden und zukünftigen Gütertransport auf die Schiene zu bringen. Es fehlt noch immer eine leistungsfähige Nord- Süd-Verbindung wie auch eine eine Ost- West-Verbindung mit Anbindungen an das benachbarte Ausland. Solange wie sich Güter- und Personenverkehr die gleiche Schiene teilen, wird das nichts werden. Es wird auch nichts werden, wenn dem Personenverkehr grundsätzlich dem Güterverkehr Vorrang auf der Strecke eingeräumt wird.
Dabei insgesamt aber neuzeitlich auf Verzicht des PkW- Individualverkehrs drängen und 49 Euro Tickets anbieten. Offensichtlich geht der Regierung völlig irgendwo vorbei, dass auf Autobahnen 50 bis 60 LKW mit 80 km/h schön hintereinanderfahren und die Umwelt damit belasten, denn ansonsten wäre die Forderung nach Minimierung von LKW- Transporte unüberhörbar...
Statt den LKW-Verkehr zu fördern, sollte das Schienennetz für den Güterverkehr ausgebaut werden. Ein Eisenbahnanschluss sollte für jedes Gewerbegebiet zur Pflicht werden.
Noch mehr Flächenversiegelung und Naturraubbau, damit es auch anderen Regionen in Deutschland so übel wie der Eifel mit ihrer hausgemachten Sintflut ergeht ? Na dann wäre der Straßenverkehr keinen Deut besser als der ebenso umwelt- und klimaschädlich expansive ÖPNV. Obwohl der Straßenverkehr bisher wesentlich spritsparsamer als der ÖPNV ist und daher eigentlich die bessere Öko-Bilanz hat.
Das Problem der Überlastung ist doch ein ganz anderes: Auch der LKW-Verkehr ist an seinen Wachstumsgrenzen angelangt. Mehr geht nicht. Und wenn das die Wirtschaft und Speditionsbranche nicht selber begreift, dann halt eben über Parkplatznot, die man genauso wenig zur Gesundung von Umwelt und Klima beheben sollte wie Covid-19 mit viral kontraindizierten Antibiotika und mit dem Suprainfektionsmacher Cortison, wenn man nicht mit Long Covid CFS im Pflegeheim oder in der Intensivstation landen will, um das mal mit einem Beispiel aus meinem Fachbereich zu erklären, was da auch im großen Ganzen so alles schief läuft.
Und wird das Wachstum durch so eine selber hausgemachte Parkplatznot der verantwortungslosen Wachstumswirtschaft gekappt, begrenzt und beendet, dann haben auch Umwelt und Klima was davon. Und auch weniger Klimastraßenkleber sind dann unterwegs und legen den Verkehr komplett lahm.
Den Handel mit immer mehr Wachstumsplunder und 40 Brotsorten im Supermarkt vollzustopfen zu Warenramschpreisen, kann es ja wohl auch nicht sein, was man sich da unter einer Zukunft Deutschlands so vorstellt.
Ich hatte im vorigen Jahr ein Knöllchen am Scheibenwischer. Habe in einem noch nicht fertiggestellten Gewerbegebiet am Freitag um 22 Uhr meine tägliche Ruhezeit eingelegt. Die Schilder für das nächtliche Parkverbot 22 - 6 Uhr waren noch ganz neu. Wo soll man parken, wenn die Rastanlagen und Parkplätze an der Autobahn überfüllt sind? Auf dem Pannenstreifen wie in Italien?