Peter P aus B | Fri Mar 03 07:34:18 CET 2023 - Fri Mar 03 07:34:18 CET 2023

Bei mir persönlich sind es von der am nächsten gelegenen Bushaltestelle zur Arbeit knapp über 3,5 km. Wenn ich von Zuhause aus (Bushaltestelle ist in der Nähe) zu dieser Bushaltestelle ohne Umsteigen fahren könnte, und der Bus hinten einen Anhänger für den Transport von Fahrrädern hätte, dann wäre das für mich durchaus eine mögliche Alternative zum Auto, die ich auf jeden Fall zumindest ausprobieren würde.

Schon klar dass der Bus auf dem Land nicht bei jeder Milchkanne halten kann. Aber wenn er in 5 km Entfernung zu der Milchkanne halten würde, und man für diese letzten 5 km sein Fahrrad dabei hätte, dann wäre die Milchkanne doch plötzlich auch auf dem Land mit ÖPNV+Fahrrad erreichbar. Man sollte in diesem Fall allerdings nicht vernachlässigen, dass dazu ÖPNV-Verbindungen mit möglichst wenig Umsteigen nötig wären, also weg von "hub and spokes", und hin zu einem Netzförmigen Netz mit langen Ost-West und Nord-Süd Verkehrslinien, in dem man mit 1x Umsteigen von überall nach überall hin kommt.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer4610271 | Sun Feb 19 03:07:35 CET 2023 - Sun Feb 19 03:07:35 CET 2023

Anders als die allerlei Vorschriften den Bürgern aufdiktierende Agenda 2010 möchte ich unter Wahrung des Grundgesetzes nicht ÖPNV und Fahrradfahren gänzlich verbieten, doch sollten sich beide Verkehrsmittel-Fossile aus dem vorigen Jahrundert endlich ehrlich machen und sich der heutigen Marktwirtschaft stellen, anstatt immer mehr zukunftslose Staatssubventionen zu fordern und dennoch damit nichts an der hausgemachten Erderwärmung zu ändern.

Dabei geht Marktwirtschaft nicht konträr zum Umwelt- und Klimaschutz, sondern mit der Reduzierung bis gänzlichen Abschaffung des spritaufwendigen ÖPNV als auch der CO2-emissionsträchtigen Fahrradfahrerei könnte Deutschland das Klimaziel erreichen. Das mag oberflächlich betrachtet Manchem erst mal als Witz erscheinen, doch Automobilität hat eine ganze Menge Vorteile und Einsparungspotential, das beim expansiven ÖPNV und beim ebenso ineffizenten Fahrradverkehr mit dessen Minitransportportionshäppchen-Verkehrsgroßaufwand nicht möglich ist. Schließlich weisen auch Fahrradfahrer durch gesteigerte Kalorienverbrennung erhöhte CO2-Emissionswerte auf und sollten daher nicht mehr länger von Grünideologen zum Öko-Märchen verklärt und zur "Fahrrad-Nation" ausgebaut werden. Und so verursachen Fahrradfahrer in ihrer Verkehrsmittel-Ineffizienz weitaus mehr CO2-Emissionen als ein gescheit und effizient genutzer spritsparsamer Kleinwagen, der an dieser Stelle auch dem Petenten empfohlen sei, um seine bisherige verkehrs-, zeit- und kostenaufwendige Zersplitterung in mehrere Verkehrsmittel bis hin zum klimaschädlich spritverbrauchssteigernden Fahrräder-Huckepackverfahren im ÖPNV damit beenden zu können.

Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Nutzer486998 | Fri Feb 17 17:31:11 CET 2023 - Fri Feb 17 17:31:11 CET 2023

Der RE hat ein Fahrradabteil im Steuerwagen.
Nur sind gerade die Pendkerzüge und Busse eh schon voll, deswegen ist die Fahrradmitnahme ja oft erst ab 9 Uhr, deshalb ist es Quatsch, noch Fahrräder in das Ticket integrieren zu wollen.
Wer ein Fahrrad mitnehmen will, der soll sich ein Faltrad anschaffen, dass er während der Bus- bzw. Bahnfahrt zusammengefaltet auf den Schoß nimmt. Oder er legt halt die komplette Strecke per Fahrrad zurück.

4 Personen finden diesen Beitrag hilfreich