Nicht nur das.
Gerade die letzten Jahre haben uns ja die Behörden deutlich gezeigt, daß man ihnen mit Daten ebensowenig über den Weg trauen kann wie Facebook, Google & Co.
@ CYBERYOGI =CO=Windler | heute - 02:55
Zitat: von CYBERYOGI =CO=WindlerZitat: von Nutzer4902401
@ CYBERYOGI =CO=Windler | heute - 03:17
Alles Pseudowissenschaft.
...genau wie Lungenkrebs durchs Rauchen, Asbest oder Dieselruß. - Die typische Antwort eines bezahlten Lobbyisten oder gehirngewaschenen Suchtopfers.
Na, wenn das Ihre ganzen "Argumente" sind ...
Rauchen: Anderes Thema. Andere Branche. Ganz anderes Produkt.
Asbest: Ditto. Außerdem olle Kamellen. Merke, das war vor den 70ern.
Dieselruß: Falsch verstandene und falsch verbreitete Statistik. Man erinnere sich an die Luft in den 70ern und frühen 80ern, vor allem in den Städten.
Also, an was sterben Ihre Gehirnkochopfer? Wo ist die echte (!) wissenschaftliche Untersuchung, welche eine erhöhte und frühzeitige Mortalität mit Mobilfunk & Co. verbindet? Ich kenne da nur eine Sache - Smombie wird auf der Straße überfahren. Handy-am-Steuerer knallt auf einen Baum.
Komisch, dass trotz all dieser Sachen die Leute trotzdem immer älter werden ...
Ach ja, wenn schon, der Mensch, der möglicherweise am meisten andere Menschen umgebracht hat, war Thomas Midgley.
Zitat: von Nutzer4902401
@ CYBERYOGI =CO=Windler | heute - 03:17
Alles Pseudowissenschaft.
...genau wie Lungenkrebs durchs Rauchen, Asbest oder Dieselruß. - Die typische Antwort eines bezahlten Lobbyisten oder gehirngewaschenen Suchtopfers.
@ CYBERYOGI =CO=Windler | heute - 03:17
Was für eine Wortwand ...
Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
Hier geht es nicht um irgendwelche Brainwashmärchen sondern um die gleichen Vernebelungsmehthoden wie einst bei der Zigarettenindustrie aus bloßer Profitgier (die die Wissenschaft mit einem DDOS-Angriff aus tausenden Gegengutachten und Ablenk-Forschungen zu anderen Krebsursachen flutete)
Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
Bei gepulsten Mikrowellen (digitale Funkdienste wie WLAN, Bluetooth, Mobilfunk usw.) treten komplexe nichtthermische Wechselwirkungen auf (molekulare Resonanzphänomene), die in breitbandigen Frequenzgemischen unvorhersehbare Effekte hervorrufen können. Die Strahlung zerbricht Chromosomen und andere große Moleküle. Das ist kein Einzelphotonen-Effekt ("ionisierende Strahlung") sondern entsteht durch elektromagnetische Resonanzanregungen. Halt mal einen Magnet an eine echte Glühlampe; ähnlich wie dann der Glühfaden durch die 50Hz bei Stromfluss zu vibrieren beginnt (und ggf. irgendwann bricht), wirkt die Pulsung der Mikrowellen spezifisch auf Moleküle passender Abmessungen. Und anders als ein Wassertank-Dummy ist Körpergewebe nicht isotrop. Die Dichteunterschiede der Gewebsarten wirken wie Schlechte Linsen und bündeln so Mikrowellenenergie ähnlich Brenngläsern (Freakwave-Effekt), sodass im Gewebe verteilt lokale Zellschäden entstehen, die keinesfalls durch Erwärmung von Wasser abbildbar sind. Hier ist ein vereinfachtes physikalisches Labormodell des Effekts:
Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
SuchMa: "Freak waves spotted in microwave cavity" (Physics World)
Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
Oder halte einfach mal ein Blatt Papier im Sonnenlicht hinter eine geriffelte Badezimmer-Fensterscheibe und variiere den Abstand. Genauso ungleich wie die entstehende Helligkeitsverteilung (und Vergilbung bei längerer Bestrahlung) verhält sich die Mikrowellenverteilung im Körper. An manchen Stellen (Gehirn, Sinusknoten) können schon wenige Zelluntergänge verheerende Wirkung zeigen, die bislang nur niemand mit Mobilfunk in Verbindung bringt, sondern als spontane Todesfälle oder Altersschwäche (Teil des "statistischen Grundrauschens" der Epidemiologie) einstuft. Heutige Grenzwerte sind grob unangemessen um der Schädlichkeit der Strahlung auch nur ansatzweise Rechnung zu tragen.
Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
Das ist unvermeidliches Resultat der mobilfunkgerechten Stadt. Die Coronawahn-App zum Eintritt in öffentliche Gebäude war das eindringlichste Beispiel. Oder versuch mal einen E-Roller oder Leihauto ohne Smartphone zu mieten; i.a. bieten diese Dienste als Ersatz nicht mal eine funkende Karte an. Die Abschaffung von Münzfernsprechern spricht Bände. Bald werden ÖPNV-Tickets nur noch per App existieren (oder als Alternative zum Prohibitivpreis am Schalter 5 Etagen höher ohne Aufzug kaufbar) weil ohne Totalüberwachung sich das Verkehrsnetz angeblich nicht mehr effektiv managen lässt um die letzten 5% Effizienzerhöhung zur Steigerung der Quartalszahlen ihrer Betreiber zu ermöglichen.
Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
Gewöhnliches NFC/RFID reicht. Eine Leiterschleife als Großantenne für 10m Reichweite in der Jacke oder Koffer zu verbergen ist nicht schwierig, Der CCC hat das alles geprüft. In den USA hat Polizei Handheld-Computer, womit sie alles mögliche aus der Ferne scannen können um Personen zu identifizieren.
*LOL* - 10 Meter, echt jetzt? Also, 2G/3G/4G/5G können das besser. Aber die können halt keine Persos. Und niemand kann irgendeinen RFID, wenn der in einer Schutzhülle steckt.
Da hätte ich schon mehr Sorgen wegen Kriminellen und den Bankkarten.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von CYBERYOGI =CO=Windler
... obskure Brainwashstrahlungs-Verschwörungtheorie ...
Zitat:
Wo steht da in der Petition was von Zwangshandys???
Zitat:
ePerso und anpeilen? Der hat einen 2G-73G-/4G-/5G-Sender und Empfänger und einen GPS-Chip?
Gewöhnliches NFC/RFID reicht. Eine Leiterschleife als Großantenne für 10m Reichweite in der Jacke oder Koffer zu verbergen ist nicht schwierig, Der CCC hat das alles geprüft. In den USA hat Polizei Handheld-Computer, womit sie alles mögliche aus der Ferne scannen können um Personen zu identifizieren.
Zitat: von Nutzer4902401Unstrittig!
@ KSKKH | heute - 12:20
Danke. Aber die Reihenfolge ist wichtig. Erst hinterfragen, dann digitalisieren.
Zitat: von Nutzer4902401
Ich würde sagen, dass sich sehr viele Prozesse lange überlebt haben. Und nur noch sich selbst propagieren und bestätigen. Es muss so sein, weil es schon immer so war, und deswegen auch immer so bleiben muss.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
Ich unterstelle, dass das herausfinden des Zwecks den größten Anteil von Ressourcen benötigen wird. Ohne einen einzigen Schritt vorangekommen zu sein.
Der Zweck ist schnell herausgefunden. Da muss man einfach die ursprüngliche Gesetzgebung anschauen. Und wenn sich der Zweck nicht schnell erschließt, dann ist die Vorschrift sowieso nicht verfassungskonform. Kein Gesetz ohne Grund.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
Die aktuelle bestehende dezentral Struktur dürfte sich hierfür als Vorteil herausstellen. …
Nein, die dezentrale Struktur macht das schwieriger. Weil dann jeder Provinzfürst und Kirchturmpolitiker blockieren kann.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
Was Sie hier als richtige Vorgehensweise vorschlagen ist ein Projekt, das auf Bundesebene über Jahrzehnte hinweg ziehen wird die Analyse von Punkt 1 durchzuführen. Das Ergebnis wird eine veraltete Prozess-Landschaft sein, denn die Welt dreht sich in den Jahren und den Jahren der Folgeumsetzungen weiter.
Das ist bereits so. Die Digitalisierung zieht sich seit Jahrzehnten hin. Und ich habe Neuigkeiten für Sie, wir haben eine seit Jahrzehnten veraltete Prozesslandschaft.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
Um eine sehr große Organisation, wie unseren Staat auf ein neues Vorgehen umzustellen sind viele kleine Schritte notwendig um Bürger und Angestellte bzw. Staatsdiener die Chance zu geben die Veränderung mitzugehen. Als auch um direkt neue Anforderungen und Möglichkeiten sofort einfließen die ggf. auch auf Erfahrungen mit dem erst kürzlich umgesetzten basieren und diese wieder verändern.
Jetzt widersprechen Sie sich selber. Sie wollen schnell in vielen kleinen Schritten?
Zitat: von Nutzer4902401
Bürger sind da schnell dabei, Schritte nicht mehr gehen zu müssen. Nur die Staatsdiener, die um ihre bequemen eingefahrenen Wege gebracht werden, die werden sich sperren. Und die haben da schlicht ihrer Folgepflicht zu folgen.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
Beispiel: Die zumutbares Anreisezeit zur…
Anreisezeit? Was soll das sein? Anreisezeit für den Bürokraten?
Zitat: von Nutzer4902401
Am ressourcenschondendsten sind Aufwände, die erst gar nicht entstehen. Von daher wäre eine nachhaltige Entrümpelung auch aus dieser Sicht das Beste. Aber "Entbürokratisierung" ist eine Wahlkampfschimäre.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
In der Petition wird eine einheitliche elektronische Kommunikation mit dem Bürger per APP gefordert. …
Doch, es ist sehr relevant. Viel Vergnügen, all diese hunderttauisenden Paragraphen, Vorschriften, usw. zu digitalisieren. Und dann auf Stand zu halten.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
Die hierdurch erreichbaren Mehrwerte für Bürger und Staat basieren auf:
1. Räumliche...
Ah, Verwaltung auslagern nach Bangalore? Nein, das sehe ich nicht als Inhalt oder Zweck oder auch nur Anlass einer Digitalisierung.
Zitat: von Nutzer4902401Zitat: von KSKKH
Wir können nun alle nach Estland auswandern, den Kopf frustriert in den Sand stecken oder die Situation bejammern.
Alternativ können wir jedoch das bestehende System mit seinen Vor- und Nachteilen weiterentwickeln. Uns Aspekte und Methoden in anderen Ländern ansehen und deren Vorteile nach Möglichkeit in unser System zu integrieren. Jedoch auch Nachteile, Lücken und Probleme von diesen erkennen und aus den Fehlern dort lernen. Eine direkte Kopie eines anderen System, gerade auch wenn nur teilweise, wird aufgrund von Gewohnheit, Kultur oder auch nur politischer Lage nicht funktionieren.
Naja, das bestehende System weiterentwickeln? Also wie weiland die Briten auf die E-Lok nicht nur einen Lokführer, sondern einen Heizer setzen?
Zitat: von Nutzer4902401
Mit dem Computer Probleme lösen, die man ohne Computer noch nicht hatte?
Der Computer ist nur ein Werkzeug, das einem weitere Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen bietet. Durch die mobile Verfügbarkeit und Vernetzung hat diese unsere Gesellschaft in den letzen 20 Jahre stark verändert. Wir sollten die Vorteile nutzen und Teilbereiche unserer Verwaltung Stück für Stück neuentwickeln und in Folge uns von alten Zöpfen trennen, für die dann keine Bedarf mehr besteht.
In Estland klappts…
@ KSKKH | heute - 12:20
Zitat: von KSKKH
Bestehende Prozesse sind immer zu hinterfragen. Ob nun digital oder analog. Der Schritt der Digitalisierung von gesamten oder von Einzelbereichen ist wäre ein guter Anlass, diese komplett zu Hinterfragen.
Zitat: von KSKKH
Gewachsene Strukturen bzw. sich darin gebildete Prozesse beinhalte meist Lösung auf stetig auflaufende Probleme. Der Ansatz in der Theorie bei Null anzufangen ist notwendig. Jedoch sind hierfür nicht die bestehenden Prozesse relevant, sondern deren Zweck.
Zitat: von KSKKH
Ich unterstelle, dass das herausfinden des Zwecks den größten Anteil von Ressourcen benötigen wird. Ohne einen einzigen Schritt vorangekommen zu sein.
Zitat: von KSKKH
Die aktuelle bestehende dezentral Struktur dürfte sich hierfür als Vorteil herausstellen. Sofern Schlüsselkomponenten, wie z.B. Identifizierung und sichere digitale Kommunikation einheitlich definiert sind.
Zitat: von KSKKH
Was Sie hier als richtige Vorgehensweise vorschlagen ist ein Projekt, das auf Bundesebene über Jahrzehnte hinweg ziehen die Analyse von Punkt 1 durchzuführen. Das Ergebnis wird eine veraltete Prozess-Landschaft sein, denn die Welt dreht sich in den Jahren und den Jahren der Folgeumsetzungen weiter.
Zitat: von KSKKH
Um eine sehr große Organisation, wie unseren Staat auf ein neues Vorgehen umzustellen sind viele kleine Schritte notwendig um Bürger und Angestellte bzw. Staatsdiener die Chance zu geben die Veränderung mitzugehen. Als auch um direkt neue Anforderungen und Möglichkeiten sofort einfließen die ggf. auch auf Erfahrungen mit dem erst kürzlich umgesetzten basieren und diese wieder verändern.
Zitat: von KSKKH
Beispiel: Die zumutbares Anreisezeit zur Durchführung von Verwaltungsakten begrenzt die Möglichkeiten die zuständigen Stellen zusammenzulegen und von Synergieeffekten zu profitieren. Erst wenn nahezu alle Bürger in der Lage sind dies aus der Ferne zu tun oder anders im üblichen Arbeitsalltag integrieren zu können, wird für seltene Fälle ein Tag für An- und Abreise inkl. Termin als zumutbar akzeptiert werden.
Zitat: von KSKKH
Zu Punkt 5: Ob die Digitalisierung SO DRINGEND gebraucht wird kann man genauso in Frage stellen, wie das alte Vorgehen.
Es ist jedoch notwendig, dass ein Staat und dessen Organisation für seine Bürger mit der in dieser Zeit gebräuchlichen Mitteln erreichbar ist und sich schon allein hierdurch schon vom Bürger entfernt.
Es ist ebenfalls notwendig, dass sich die Verwaltung so ressourcenschonend wie möglich organisiert. Das inkludiert explizit den Einsatz von aktuellen Technologien und Anpassung an gesellschaftliche Veränderungen. Denn die Verwaltungsvorgänge an sich, ohne konkret erreichte Ziele, bringen keinen Mehrwert, Einsparung oder Qualität.
Zitat: von KSKKH
In der Petition wird eine einheitliche elektronische Kommunikation mit dem Bürger per APP gefordert. Ob im Hintergrund Verwaltungsprozesse verändert werden sollte selbstverständlich, jedoch für das Anliegen irrelevant sein.
Zitat: von KSKKH
Die hierdurch erreichbaren Mehrwerte für Bürger und Staat basieren auf:
1. Räumliche Unabhängigkeit bei gleichbleibender Reaktionszeit.
2. Zeitliche Unabhängigkeit (begrenzt) bei nahezu gleichbleibnder Reaktionszeit.
3. Reduktion von Medienbrüchen.
Die beiden ersten könnten auch per Snailmail-Einschreiben erreicht werden. Das wird jedoch teilweise ebenfalls über aktuelle Technologien umgesetzt. Warum sollte man auf die Ressourcen-Einsparung geradae auf dem letzen Stück zum Bürger verzichten? (Siehe die Dienstleistungen von E-POST-Solution, die vor einiger Zeit bei der „Agentur für Arbeit“ zum Einsatz kamen oder ggf. noch werden. )
Zitat: von KSKKH
Wir können nun alle nach Estland auswandern, den Kopf frustriert in den Sand stecken oder die Situation bejammern.
Alternativ können wir jedoch das bestehende System mit seinen Vor- und Nachteilen weiterentwickeln. Uns Aspekte und Methoden in anderen Ländern ansehen und deren Vorteile nach Möglichkeit in unser System zu integrieren. Jedoch auch Nachteile, Lücken und Probleme von diesen erkennen und aus den Fehlern dort lernen. Eine direkte Kopie eines anderen System, gerade auch wenn nur teilweise, wird aufgrund von Gewohnheit, Kultur oder auch nur politischer Lage nicht funktionieren.
Naja, das bestehende System weiterentwickeln? Also wie weiland die Briten auf die E-Lok nicht nur einen Lokführer, sondern einen Heizer setzen?
Mit dem Computer Probleme lösen, die man ohne Computer noch nicht hatte?
Zitat: von Nutzer4902401
@ KSKKH | heute - 14:36
Also, Prozesse, die schon analog mehr schlecht als recht funktionieren, per "Digitalisierung!!!" (TM) "besser" machen zu wollen ist schlicht albern. Prozesse, die weitgehend sinn frei und nur politisch-bürokratische Selbstbeschäftigung sind, werden durch Digitalisierung auch nicht sinnvoller. …
… überhaupt notwendig?
Zitat: von Nutzer4902401
Von daher wäre die richtige Vorgehensweise:
1. Die Prozesse, Vorschriften, Vorgänge, usw. identifizieren, die wirklich einen Mehrwert bringen und/oder notwendig sind.
2. Alle anderen abschaffen. Ersatzlos.
3. Dann die Übriggebliebenen soweit vereinheitlichen zwischen Bund, Ländern, Kreisen, Kommunen, usw. (und da rede ich jetzt nur von echten staatlichen Sachen - das Gesundheitswesen, Rentensystem, usw. sind da außen vor, anderes Thema).
4. Die dann analog zum Laufen bringen. Nachhaltig, stabil und robust.
5. Und dann wird man merken, dass man die Digitalisierung gar nicht mehr so dringend braucht. Und die dann aber tatsächlich machbar(er) wäre.
Zitat: von Nutzer4902401
Der Vorteil Estlands ist:
1. Die haben 1991 bei NULL ..
2. Die sind wesentlich weniger.
3. Ich wette, die Esten haben keine 773 Bundesges….
4. Top Marketing. Auch dort in Estland ist nicht alles Gold was glänzt…
Und mit Sicherheit wird dann wieder jeder jammern, dass … Lieblingsvorschrift gestrichen wurde.
Wir können nun alle nach Estland auswandern, den Kopf frustriert in den Sand stecken oder die Situation bejammern.
Alternativ können wir jedoch das bestehende System mit seinen Vor- und Nachteilen weiterentwickeln. Uns Aspekte und Methoden in anderen Ländern ansehen und deren Vorteile nach Möglichkeit in unser System zu integrieren. Jedoch auch Nachteile, Lücken und Probleme von diesen erkennen und aus den Fehlern dort lernen. Eine direkte Kopie eines anderen System, gerade auch wenn nur teilweise, wird aufgrund von Gewohnheit, Kultur oder auch nur politischer Lage nicht funktionieren.
@ KSKKH | heute - 14:36
Also, Prozesse, die schon analog mehr schlecht als recht funktionieren, per "Digitalisierung!!!" (TM) "besser" machen zu wollen ist schlicht albern. Prozesse, die weitgehend sinn frei und nur politisch-bürokratische Selbstbeschäftigung sind, werden durch Digitalisierung auch nicht sinnvoller. die korrekte Frage ist nicht, wie bekommt man den Passierschein A38 zur Verordnung 08/15 zwecks Erfüllung des §4711 am besten digitalisiert, sondern sind Passierschein A38, VO 08/15 und §4711 überhaupt notwendig?
Von daher wäre die richtige Vorgehensweise:
1. Die Prozesse, Vorschriften, Vorgänge, usw. identifizieren, die wirklich einen Mehrwert bringen und/oder notwendig sind.
2. Alle anderen abschaffen. Ersatzlos.
3. Dann die Übriggebliebenen soweit vereinheitlichen zwischen Bund, Ländern, Kreisen, Kommunen, usw. (und da rede ich jetzt nur von echten staatlichen Sachen - das Gesundheitswesen, Rentensystem, usw. sind da außen vor, anderes Thema).
4. Die dann analog zum Laufen bringen. Nachhaltig, stabil und robust.
5. Und dann wird man merken, dass man die Digitalisierung gar nicht mehr so dringend braucht. Und die dann aber tatsächlich machbar(er) wäre.
Der Vorteil Estlands ist:
1. Die haben 1991 bei NULL angefangen. Sowohl was Staat und Verwaltung angeht, als auch was Infrastruktur angeht. Diesen "Luxus" haben wir nicht.
2. Die sind wesentlich weniger.
3. Ich wette, die Esten haben keine 773 Bundesgesetze mit 50.738 Paragraphen, 2.795 Bundesrechtsverordnungen mit 42.590 Paragraphen, dazu die der Länder, Satzungen und Verordnungen der Kreise, Städte und Gemeinden, ... die EU ist da direkt sparsam, was das "on-top" angeht - zudem EU ja auch für die Esten gilt ...
4. Top Marketing. Auch dort in Estland ist nicht alles Gold was glänzt (Probleme mit deren Corona-App, digitale Angriffe aus dem Osten, ...). Wird halt nur nicht so intensiv berichtet, weil es nicht ins gewünschte Narrativ von den SuperEstlandDigitalBrothers passt.
Und mit Sicherheit wird dann wieder jeder jammern, dass gerade die ganz besonders sinnvolle persönliche Lieblingsvorschrift gestrichen wurde.