War doch nicht die letzte Antwort. Bei Wikipedia (und Zeitschriften wie Frankfurter Rundschau) wird in der Kritik zur Entwicklungshilfe nochmal einiges deutlich, gleichwohl da nicht von Kolonialismus gesprochen wird. Es bliebe allein wegen der kritisierten Gewinnorientierung unangenehm, besonders für Ärzte ohne Grenzen die dabei irgendwie mitspielen, aber mein Hauptpunkt ist ja der, das die 58mrd. Euro jedes Jahr direkt in Deutschland besser aufgehoben wären. Also wenn Kolonialismus dann schon richtig, aber anzunehmen ist, das auch die Firmen die sich dort beteiligen, zum Beispiel Nestle mit seinem besonderen Ruf, eine Wettbewerbsverzerrung in Deutschland schaffen. Also nur weil der von der Entwicklungshilfe gebeutelte Arbeiter im Ausland zum Dumpinglohn in einer Holzhütte arbeiten muss und gleichzeitig den dreifachen Preis für das bezahlt was er selbst angebaut hat, können selbige Firmen in Deutschland mehr Druck ausüben, weniger Lohn und höhere Preise. Wenn man so will könnte man sagen, das die übliche Korruption in Entwicklungsländern schon so nach Deutschland importiert wird. Wobei das eigentlich erst ein Export ist.
Was am Ende noch übrig bliebe, ist die Frage von der Ost-West Blockbildung, ob sich das alles dennoch lohnen würde.
Denn besonders emotional bewegend finde ich noch das Zusammenspiel von Staatlicher und Privater Entwicklungshilfe, das dabei der Staatsbürger auch noch doppelt bezahlt, um am Ende noch mehr zu bezahlen. Also ich glaub da lohnt es mehr, die 0,72% vom BIP gleich in Panzer zu stecken. Da freut sich auch die Bundeswehr.
@Nutzer5486767
Haben Sie sich schon beim deutschen Volk entschuldigt? Das gebietet der Anstand.
Sie wollen nicht mehr antworten, das respektiere ich, können das ja für sich selbst machen.
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Ich bleib dabei, 58mrd. Euro jährlich an Schmiergeldern, wie es in anderen Beiträgen genannt wird, sind 58mrd. Euro zu viel.
28mrd. Euro sind direkt aus der Staatskasse, und 30mrd. kommen demnach aus dem Privatbereich, für die Entwicklungshilfe.
Das geht beides vom BIP ab, und bleibt ein gesamt Verlust für Deutschland von 58mrd. Euro jedes Jahr. Natürlich schwankend, aber anzunehmend das es stets mehr wird.
Ich entschuldige mich förmlich bei allen Ärzten, die stolz auf ihre Arbeit sind, aber wegen einer ganzen menge korrupter Schweine und Dilettanten, die nicht damit klar kommen trotz ihres gesellschaftlichen Freifahrt- und Heiligenscheins auch mal anwesend sein zu müssen, in ihrer Branche nicht vernünftig arbeiten können, ich meine ich kann dafür nichts, und das hat auch wenig mit dem Thema zu tun, aber kann ja mal gesagt sein.
Die humanitäre Hilfeleistung in der Entwicklungshilfe ist äußerst fragwürdig, zumal es Obdachlose in Deutschland gibt, die nur für einen Bruchteil des Geldes ein zu Hause haben könnten. Wurde schon mehrfach drauf hingewiesen. Es bleibt auch weiterhin fraglich was mit der Investition ist, zumal weiterhin nicht bekannt wo die Gewinne sind. Der Googleminister reagiert auf diese Anfrage auch gar nicht, so als ob es selbstverständlich wäre das durch Entwicklungshilfen keine Gewinne entstehen, was etwas zu naheliegend ist.
Was auch Nutzer5486767 niemals sagte, das in der Entwicklungshilfe ein Nullsummenspiel stecken könnte, das nebenbei auch etwas humanitäre Hilfe abwerfen könnte.
Aber dieser Nutzer sagt sowieso nichts, was man alles selber nachlesen kann.
Wenn die Entwicklungshilfe so wunderbar ist, dann sollten nicht nur 0,72% des BIP rausgehauen werden, sondern gleich 10% oder ähnliches.
Weitere Anhaltspunkte zur "Korruption", die nicht einmal herkömmlich verstandene Korruption beinhaltet, die sich sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Entwicklungshilfe befindet, sind in den anderen Beiträgen zu finden.
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Warum werden Ärzte aufgelistet, und warum sind die so extrem teuer? Wie viele sind denn das? Warum nicht Kanalbauer, Maurer und Landwirte?
Kann ich auch Entwicklungshilfe leisten (bin kein Arzt)? Wie viel Geld bekomme ich, und wie warm ist es dort im Winter?
Der Privatsektor kann mit seinem Geld theoretisch machen was er will, und wenn die Tafel gerade mal etwas Rabatt beim Discounter auf abgelaufene Ware bekommt, wird dieser Sektor auch bei der Entwicklungshilfe Gewinnorientiert sein, bar der Frage warum der überhaupt dabei in Bezug genommen wird, vermutlich weil es notwendige Beziehungen zu dortigen Regierungen erleichtert. Also ein ganz normaler Kolonialismus. Ich bezweifel dennoch, auch wegen dieser Fassaden Spielerei, das die Gelder aus diesen Kolonien dort eine Lebensverbesserung für die Mehrheit bietet, oder zurück nach Deutschland kommen.
Oh, das war meine letzte Antwort auf... habs vergessen. Wie war die Frage?
@ Das Anthropische Prinzip | heute - 16:25 (Zuletzt geändert am 21.10.2023 - 17:32 von Das Anthropische Prinzip )
1.
"Wollen Sie mich verarschen? Mit Verlaub. Das Zitat von mir ist eine 1zu1 Kopie vom Statistischen Bundesamt, was eben Google übernommen hat, wie es das andauernd macht."
2.
"Da gibt man also nochmal 1,67mrd. Euro explizit für Menschen aus Entwicklungsländern aus, die bekannt für ihre gute Schulbildung aus den Slums sind, oder zu wenig Geld von ihren Eltern aus den Reichenvierteln bekommen um mit ihrem hier gemachten Studium dann in Indien Raketen zu bauen."
3.
"Das heißt also warum die Krankenkassenbeiträge so hoch sind, liegt auch daran das Ärzte im Ausland unterwegs sind, um dort Urlauber fachgerecht zu verarzten und selbst in der Sonne zu liegen."
zu 1.
Wenn Sie das von Ihnen Zitierte weiter aus dem Original zitiert hätten dann hätten Sie festgestellt, dass die tatsächlichen ODA-Daten (Offical Development Assistance) für das Jahr 2021 die von mir genannten 28 Mrd. Euro sind. Die privaten Investitionen, die in dem von Ihnen benannten Betrag enthalten sind gehören nicht zur ODA, wie der Name schon sagt. Ich verarsche niemand.
zu 2.
Die Austauschstudenten die über die Hochschulkooperationen mit Entwicklungsländern mit Stipendien zu uns kommen haben auch Dank deutscher Hilfen eine gute Schulbildung bekommen, selbst wenn sie in Slums aufgewachsen sind. Informationen, die Ihre Behauptungen widerlegen kann Ihnen der aus Mitteln der EZ geförderte Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) geben.
zu 3.
Ich verhalte mich gegenüber anderen Menschen auch nicht so despektierlich wie Sie, der jetzt auch noch die wertvolle Arbeit von "Ärzte ohne Grenzen" in Entwicklungsländern in den Dreck zieht und hier absurde Zusammenhänge mit den inländischen Krankenkassenbeiträgen herstellen will. Fragen Sie mal bei den Krankenkassen nach. Noch besser, lesen Sie die geprüften Jahresberichte dieser und anderer Organisationen. Wenn Sie etwas Anstand haben, dann entschuldigen Sie sich dort.
Ich enthalte mich jeder Wertung, weil ich die Netiquette nicht verletzen will. Das war jetzt wirklich meine letzte Antwort an Sie.
Wollen Sie mich verarschen? Mit Verlaub. Das Zitat von mir ist eine 1zu1 Kopie vom Statistischen Bundesamt, was eben Google übernommen hat, wie es das andauernd macht.
Und belegt grundsätzlich die enorme Höhe der Ausgaben für Entwicklungshilfe. 0,72% vom BIP, das haben Sie selbst geschrieben im anderen Diskussionszweig.
Sie verweisen ebenso nur auf Google, aber ich nehme an das ist die selbe Quelle vom Statistischen Bundesamt, was Ihr Zitat hat.
Nur was hat das Zitat für einen Bezug worauf? Was wollen Sie damit sagen? Das Sie auch Googeln können? Ja davon ging ich doch aus.
Und wo sind jetzt die statistischen Einnahmen für all die Investitionen?
Immerhin ein relativ zu den 50mrd. kleiner Teil geht an, oder kann abgezogen werden, von scheinbar sinnvollen Dingen. Ärzte, Flüchtlinge und Studenten.
Das heißt also warum die Krankenkassenbeiträge so hoch sind, liegt auch daran das Ärzte im Ausland unterwegs sind, um dort Urlauber fachgerecht zu verarzten und selbst in der Sonne zu liegen. Wer überprüft das? Aber im eigenen Land mangelt es nicht an Ärzten. Auch nicht an Studienplätzen. Da gibt man also nochmal 1,67mrd. Euro explizit für Menschen aus Entwicklungsländern aus, die bekannt für ihre gute Schulbildung aus den Slums sind, oder zu wenig Geld von ihren Eltern aus den Reichenvierteln bekommen um mit ihrem hier gemachten Studium dann in Indien Raketen zu bauen. Aber Flüchtlinge (das klingt wie Schmetterlinge, hat nichts mit dem Thema zu tun, wollts nur einmal gesagt haben) die wirklich in einer zeitlichen Notlage sind bei der Hilfe vor Ort gut zu behandeln, bekommen rund 5% oder je nachdem welche Zahlen man jetzt nimmt 8,2% vom Kuchen, und eine politisch starke Abwehrhaltung.
Da hat man also schon mal möglicherweise sinnvolle Ausgaben in Bezug, für die Schmetterlinge halte ich es für sehr sinnvoll, was bleibt denn dann noch sinnvolles für die restlichen rund 85% an Ausgaben übrig, in wirtschaftlicher Zusammenarbeit?!
Diese Petition geht an Politiker, ich möchte ganz respektvoll darauf hinweisen, das man auch dort als Mensch nicht vor einer strukturellen Korruption mit Ohrenkneifer beschwatzung gefeit ist, und in Bezug zur Entwicklungshilfe eine massive Eingrenzung getan werden muss. Nicht jedoch bei den Flüchtigen.
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50mrd. Euro rein Verlust jedes Jahr. Das sind 25% was die Lebensmittelbranche an Umsatz macht. Und nicht eine einzige Branche macht solche Verluste. Ich meine es ist sinnvoller darein zu investieren. Die Entwicklungshilfenbranche klingt schon komisch.
@ Das Anthropische Prinzip | heute - 14:51 (Zuletzt geändert am 21.10.2023 - 15:50 von Das Anthropische Prinzip )
Wenn Sie, aus welchen Quellen auch immer, zitieren, dann bitte so, dass nicht der falsche Eindruck entsteht, die von Ihnen erwähnten 58 Mrd. stammten aus öffentlichen Haushalten. Wenn private in erheblichem Umfang investieren, dann sollten Sie das auch, ebenso wie bei der öffentlichen Hand, nicht unbegründet mit Korruption gleichsetzen. Für diejenigen, die sich sachlich mit dem Thema auseinandersetzen wollen zitiere ich das folgende aus Destatis:
"In absoluten Zahlen ausgedrückt wurden im Berichtsjahr 2021 ODA-Leistungen in Höhe von 28,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 25,2 Milliarden Euro) erfasst, wobei 21,0 Milliarden Euro auf die bilaterale und 7,2 Milliarden Euro auf die multilaterale Zusammenarbeit entfielen.
Den größten Anteil an den Ausgaben nach Zuschussäquivalenten hatte mit 13,5 Milliarden Euro (47,8 %) das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Auswärtige Amt finanzierte Leistungen in Höhe von 4,1 Milliarden Euro (14,5 %). Die Bundesländer bestritten 2021 insgesamt 1,72 Milliarden Euro (6,1 %) der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit, davon 1,67 Milliarden Euro für auf die ODA anrechenbaren Studienplatzkosten von Studierenden aus Entwicklungsländern.
In 2021 beliefen sich die ODA-anrechenbaren Aufwendungen für Flüchtlinge aus Entwicklungsländern in Deutschland auf 2,3 Milliarden Euro, was einem Anteil von 8,2 % an den Gesamt-ODA-Leistungen entspricht.
Im Rahmen der privaten Entwicklungszusammenarbeit leisteten die Nichtregierungsorganisationen (zum Beispiel Brot für die Welt (EWDE e. V.), Ärzte ohne Grenzen e. V.) in Deutschland 2020 Beiträge finanziert aus Eigenmitteln und Spenden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro.
Die Summe der privaten Direktinvestitionen an Entwicklungsländer lag bei 15,8 Milliarden Euro (vor Revision)." Zitat Ende.
Weitere Beiträge durch mich kommen nicht. Googele wer mag.
"Die öffentlichen Entwicklungsleistungen (Official Development Assistance, ODA) und die sonstigen öffentlichen und privaten Leistungen zugunsten von Entwicklungsländern der Bundesrepublik Deutschland beliefen sich im Jahr 2021 auf 58,2 Milliarden Euro vor Revision (Vorjahr: 41,6 Milliarden – nach Revision)." (Google)
Und da kommt auch schon ein Druckmittel wie im zweiten Diskussionszweig voraus gesagt. Ich spreche von einer Korruption, die in diesem Ausmaß eine Strukturelle Gewalt ist, gegen alle Steuerzahler und ganz Deutschland. Um Ihr Verständnis zu erleichtern, auf Ihr Niveau und Ihre Sprache zu kommen, wäre ich nicht nur despektierlich allen gegenüber die sich dabei engagieren um Geld zu bekommen, sondern mit dem Satz "Nichts ist kostenlos", auch allen anderen in Deutschland gegenüber die sich das gefallen lassen. Aber ja, Sie haben Recht, man kann dabei den Respekt schon mal verlieren. Vielleicht sogar im Ausland.
Könnten Sie überhaupt mal sagen was Sie verteidigen? Sind es die Investitionen wo Deutschland auch etwas von hat? Die gehen ja jetzt schon etwas länger über die Jahrzehnte, haben Sie Bilanzen von Gewinn und Verlust? Kann man die noch immer nur Pi mal Daumen abschätzen, bei 50mrd. Euro jährlich!?! Sind es dann vielleicht sogar noch ein par Milliarden Euro Nebenkosten mehr die auch immer mehr werden? Für was?
Übrigens finde ich Sie despektierlich, ganz Deutschland gegenüber und allen Menschen die dort leben, arbeiten, wohnen und Kinder kriegen.
Nicht nur das, Sie sind sogar despektierlich allen Menschen auf der Welt gegenüber. Nicht nur derer in Armut und Hungersnot die von dieser Entwicklungshilfe als Handelsbeziehung nichts abbekommen - sowohl auch in Deutschland, was nochmal klar machen soll das selbst ein reiches und aufgeklärtes Land Menschen in Armut hat - sondern der ganzen Menschheit gegenüber die eine bessere Welt wünscht.
Und dann auch noch die privaten Leistungen, was suggerieren soll das der Steuerzahler nicht alles zahle was sowieso selbst dann noch zu viel ist, werden dabei auch noch "Gewinne" abziehen für private Haushalte. Oder sind das die Gelder aus der täglichen Nötigung der Wegelagerer wo man für dies und das Spenden soll? Vermutlich auch. Warum werden die privaten Leistungen dabei überhaupt angegeben? Es interessiert doch gar nicht in Bezug was aus der Staatskasse kommt. Ist der Deutsche Staat plötzlich eine Aktiengesellschaft? Hmm... interessante Idee...
Oh, aber danke das immerhin überhaupt Jemand was dazu sagt. Ohne Ihre Beteiligung hätte ich diese Petition und das Thema wahrscheinlich auch nur schulterzuckend überflogen. "Knapp 1mrd. Euro für Indiens Weltraumprogramm? Ja so Weltraum is teuer. Nichts ist kostenlos." So hatte ich nicht gedacht, aber so scheinen einige zu denken, im Panoptismus.
Sie behaupten, dass Deutschland jährlich 50 Mrd. Euro für Entwicklungszusammenarbeit aufwenden würde und meinen, das seinen 50 Mrd. zu viel, weil bei Geld die Freundschaft aufhört.
Die anerkannten ODA-Leistungen aus den Haushalten des Bundes und der Länder beliefen sich im Jahr 2022 nach Abzug der ebenfalls ODA -fähigen Ausgaben für die Flüchtlinge in Deutschland auf 28 Mrd. Euro. Es gibt natürlich auch private Träger, die sich mit eigenen Mitteln, überwiegend aus Spenden, entwicklungspolitisch betätigen. Es scheint demnach auch im privaten Bereich Menschen zu geben, bei denen die Freundschaft nicht beim Geld aufhört.
Ich bitte, diese rein zahlenmäßige Klarstellung als sinnvollen Beitrag aufzufassen, so wie Sie das in Ihrem zweiten Diskussionszweig angemahnt haben. Auf Ihre dortigen haltlosen Behauptungen zu einer angeblichen Machinerie der Korruption gehe ich weder sachlich noch spöttisch ein, da Sie sich insbesondere im Hinblick auf die Menschen die sich täglich und jahrelang engagiert den Herausforderungen der Arbeit in Entwicklungsländern stellen sehr despektierlich und ungerecht äußern. Nochmals, mir geht es hier nur um eine Klarstellung. Auf eine Entgegnung werde ich nicht mehr antworten, da es auch für mich ermüdend ist auf Ihre Unsachlichkeit zu reagieren.