Lupinal | Thu Feb 01 14:03:18 CET 2024 - Thu Feb 01 14:03:18 CET 2024

@CYBERYOGI =CO=Windler | gestern - 04:20:

Solche angesprochenen Perversionen fallen allerdings eh unter das Verbot von Tierquälerei bei Wirbeltieren und würden von einer Kennzeichnungspflicht ebensowenig verhindert wie von einer generellen Schächtungsverbot; sondern nur durch unangemeldete Kontrollen und unbestechliche Behörden.

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CYBERYOGI =CO=Windler | Wed Jan 31 04:20:11 CET 2024 - Wed Jan 31 04:20:11 CET 2024

Kennzeichnung hilft nur denen die absichtlich geschächtetes Fleisch als Kosher bzw. Halal suchen - nicht denen die es vermeiden wollen.

Tierfolterspiele in Schlachthöfen (Kehlschnitt kein Hauptproblem)

Das Traurige ist, dass sogar die sogenannte "Betäubung" (Bolzenschuss oder Elektroschock) bei normaler Schlachtung sehr oft fehlschlägt (oft Schlampigkeit aus Kostengründen im Akkord) und Tiere dann noch zuckend aufgeschnitten und zerlegt werden. Ob Schächten wirklich die qualvollste Todesart ist, ist fraglich (durch Blutverlust zum Gehirn schwinden die Sinne recht schnell). Eine andere traditionelle Tötungsart war z.B. einen Schnitt ins Schaf zu machen und mit der Hand das Herz zu zu drücken bis es stirbt.

Ich (als überzeugter Vegetarier und Nicht-Muslim) halte das stressige Umfeld (Todesschreie von Artgenossen, Blutgeruch etc.) eines der Norm entsprechenden industriellen Massenschlachtbetriebs für die u.U. weit qualvollere Todesart als der kurze Kehlschnitt beim Schächten auf dem Bauernhof. Fleisch ist Mord und wirklich ethisch einwandfrei ist nur es nicht zu essen.

Wirklich pervers in muslimischen Schlachthöfen ist nicht der "normgerechte" Kehlschnitt, sondern dass dort regelmäßig extreme *sadistische* Tierquälerei (Augen ausstechen und etwas wie Stierkampf mit gefesselten Tieren) mit stundenlanger Todesqual zur Belustigung des Personals geschieht (z.B. Ägypten, gesehen in ZDF-Doku), mit dem Selbstverständnis der Veranstalter von Schrottauto-Crashrennen nach dem Motto "Weil es sowieso stirbt, ist es doch ok vorher damit ein bischen "Spaß" zu haben..." Tiere werden dort nur als zu verschrottendes Material statt als bewusstes Lebenwesen wahrgenommen. Unklar ist, ob im Fall von Rindern dabei auch latenter Hass auf Hindus eine Rolle spielt (die ja Muslime gerne als "Kuhmörder" verteufeln, was in diesem Zusammenhang von der Gesinnung wirklich zuträfe).

- Schlachttier-Exportverbot

Dass man sowas durch ein Durchführungsverbot der Schächtung in Deutschland verhindern kann, bezweifle ich. Ein Importverbot für unter unklaren Bedingungen in solchen Ländern geschächteten Fleisches könnte jedoch zusätzliches Leid verhindern helfen. Sogar deutsche Biorinder krepieren nämlich bei Export in solche Länder in dortigen Folterspielen, daher wäre ein *Exportverbot* lebender Schlachttiere in diese Länder wesentlich wichtiger, solange deren Schlachtbedingungen nicht eindeutig (z.B. per Webcam) im Einzelfall nachverfolgbar sind.

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Nutzer841067 | Tue Jan 30 21:25:13 CET 2024 - Tue Jan 30 21:25:13 CET 2024

Darum sollten Menschen auch generell kein Fleisch essen, das ohnehin ungesund für uns ist und u.a. Darmkrebs fördert - von dem Medikamentencocktail, den man bei dem Fleisch aus den quälerischen Tierfabriken mitisst, mal ganz zu schweigen.

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Das Anthropische Prinzip | Mon Jan 29 10:10:45 CET 2024 - Mon Jan 29 10:10:45 CET 2024

Bin mir grad nicht sicher worum genau es an diesem Punkt des kurzen Schlagabtausch von Lupinal und N1106666 geht. Aber auch aus folgendem Grund.
Wo ist der Unterschied zwischen Politik und Religion? Ausgangspunkt für diese Frage, ist das Vorurteil Religionen seien Weltfremd. Und damit täuschend. Weitere Erklärungen überspringend, zur Frage, welches Recht hat die Symbolik selbst?
Noch gar keines, auf den Lebensmitteln im Supermarkt. Als nur eine schiefe Bewusstmachung, ein gespiegelter Ausdruck eines unerfüllten Wunsches. Den Supermarkt grundlegend zu verändern! Und tatsächlich nicht in weiteren Verspiegelungen zum beseitigen des Wunsches.

Darf sich eine Staatsfremde Politik im Landesinnern einmischen? Und das auch noch ohne Waffengewalt oder Zentralsteuerrung eines europäischen Brüssel? Vermutlich ganz sicher nicht.

Aber der Supermarkt ist jetzt kein zentral gesteuertes Europa, also los, keine falsche Scham, es darf ihm gesagt werden wo es lang geht.

Kostenlose Grundnahrungsmittel. Man geht da einfach rein, nimmt sich was man braucht oder kriegen kann, und geht einfach wieder raus. Fast so wie jetzt, nur ohne Leibesvisitation. Also auch ohne täuschendem Schilderwald auf den Verpackungen. Und das Buffet ist eröffnet von 0 bis 24 Uhr. Und die Arbeiter dort bekommen eine Arbeitskleidung die nach Priesterischem Gewand aussehen, mit Krawatte. Eine Ausbildung in Sozialkunde, Allgemeinwissen, Psychologie, Kampfkunst, und Kindererziehung. In Wirtschaft ist unnötig.

Die Richtung die wir grade auch mit den automatischen Kassen erfahren, ist doppelt so unheimlich. Und bald haben wir den Cyberpunk als Staatsreligion. Und nichts gewonnen.

Also, lass dich nicht täuschen!

Der Plan steht.

(Dieser Beiträg besteht aus 100% Petitionsbezug. Und das ist nicht mal gelogen.)

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Lupinal | Mon Jan 29 09:44:46 CET 2024 - Mon Jan 29 09:44:46 CET 2024

Naja, der Prozeß wurde im Sinne der Geschwindigkeit, also der Profitmaximierung bewußt fehleranfällig gestaltet, und durch Akkord und billige Hilfsarbeiteskräfte unterwandert sowie durch Offshoring gänzlich unterlaufen; während die vorgeschriebene Schächtung bewußt tierschonend - bei den Möglichkeiten des 6.Jh. - vorgegen wurde.
Ich würde nicht darauf wetten daß unsere industrielle Schlachtung im Mittel besser abscheidet, wenn man das ganze mal untersuchen würde.

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Nutzer1106666 | Sat Jan 27 16:47:59 CET 2024 - Sat Jan 27 16:47:59 CET 2024

Mal im ernst - es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen »Betriebsstörungen« (nichts und niemand ist perfekt, aber man bemüht sich) und aus purer Religion erfolgte absichtliche Tierquälerei.

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