Mein Hund ist meine Privatsache. Ich würde nie auf die Idee kommen, Tierarztkosten etc. steuerlich geltend machen zu wollen.
Das Beste für die Tiere ist es im Tierheim zu bleiben. Viele sind nämlich dermassen verstört, dass es besonderer Fachkunde bedarf diese bissigen Tiere zu halten. Für Kinder sind das bestimmt keine ungefährlichen Spielgefährten.
Zitat: von Nutzer3281271Zitat: von --
Sowohl Z.B. Corona als auch steuerliche Absetzbarkeit von privaten Kosten sind der falsche Anreiz, um sich ein Tier anzuschaffen.
Bei Corona hat man es gesehen: Da wurden Tiere geholt für die überschaubare Zeit von ausschließlich Homeoffice und nicht verreisen können und ein Jahr später war man ganz überrascht, dass man wieder in Urlaub fahren konnte und nun nicht wusste, wohin mit dem Tier.
Nein, zumal niemand private Kosten steuerlich absetzen kann.
Warum die Tierhaltung?
Da nach dem Inhalt der Petition nur Tierarzt-, Medikamenten- und Krankenversicherungskosten steuerlich relevant wären, alle übrigen Kosten nicht, entstünde ein Steuervorteil nur, wenn ein Tier eine Behandlung benötigen würde. Es kann also nicht davon die Rede sein, dass man einen Anreiz schafft, sich ein Haustier anzuschaffen.
Zitat: von Nutzer3281271
Die inhaltliche Umsetzung der Petition wäre als Steuerungsinstrument zu betrachten, wenn sowieso der Wunsch besteht, ein Haustier bei sich aufzunehmen.
Zitat: von Nutzer3281271
Chronisch kranke und ältere Tiere sind meist nicht vermittelbar. Die Kosten dafür bleiben dann z.T. für mehrere Jahre bei den Tierheimen, die meist durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Mittel finanziert werden.
Zitat: von Nutzer3281271
Wenn durch die in der Petition vorgeschlagene Maßnahme kostenintensive Tiere in Privathände gegeben werden könnten, führte dies bei den Tierheimen zusätzlich zu Einsparungen im Bereich der Regelversorgung.
Diese Aussage ist eine Tatsachenbehauptung, die durch nichts belegt ist. Nicht mal als Hypothese fehlt jeder Hinweis, wieso dies so stattfinden sollte.
Aber auf einer eigenen als Tatsache behandelten Vermutung, bauen Sie Schlussfolgerungen zu den Folgen auf.
Fängt schon mit der Schlussfolgerung an, dass die alten/kranken Tiere nur deswegen nicht vermittelt werden können, weil die Kosten für den Tierarzt so hoch seien oder die Menschen im Wesentlichen deswegen zurückschrecken.
Und Sie übersehen dabei vieles, was hier und im anderen Kommentar genannt wurde. U.a. denken Sie auch nicht weiter, wie das ist, wenn jemand mit der Illusion was Gutes zu tun, sich - am besten noch als Anfänger- einen kranken Hund zu sich nimmt. Oder wenn man dann feststellt, huch, ehe ich die 1000 Euro OP von der Steuer absetzen kann, muss ich die ja erstmal bezahlen! Noch besser wird es, wenn man dann erbost zur Kenntnis nimmt, dass man von 500 Euro Steuern, keine 1000 Euro absetzen kann.
Ihre Petition hilft so keinem Tierheim und noch weniger den Tieren.
Zitat: von --
Sowohl Z.B. Corona als auch steuerliche Absetzbarkeit von privaten Kosten sind der falsche Anreiz, um sich ein Tier anzuschaffen.
Bei Corona hat man es gesehen: Da wurden Tiere geholt für die überschaubare Zeit von ausschließlich Homeoffice und nicht verreisen können und ein Jahr später war man ganz überrascht, dass man wieder in Urlaub fahren konnte und nun nicht wusste, wohin mit dem Tier.
Nein, zumal niemand private Kosten steuerlich absetzen kann.
Warum die Tierhaltung?
Da nach dem Inhalt der Petition nur Tierarzt-, Medikamenten- und Krankenversicherungskosten steuerlich relevant wären, alle übrigen Kosten nicht, entstünde ein Steuervorteil nur, wenn ein Tier eine Behandlung benötigen würde. Es kann also nicht davon die Rede sein, dass man einen Anreiz schafft, sich ein Haustier anzuschaffen. Die inhaltliche Umsetzung der Petition wäre als Steuerungsinstrument zu betrachten, wenn sowieso der Wunsch besteht, ein Haustier bei sich aufzunehmen. Chronisch kranke und ältere Tiere sind meist nicht vermittelbar. Die Kosten dafür bleiben dann z.T. für mehrere Jahre bei den Tierheimen, die meist durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Mittel finanziert werden. Wenn durch die in der Petition vorgeschlagene Maßnahme kostenintensive Tiere in Privathände gegeben werden könnten, führte dies bei den Tierheimen zusätzlich zu Einsparungen im Bereich der Regelversorgung.
Niemand kennt den Petenten.
Wenn er sich so super um Tiere kümmert, prima.
Er kann nun mal nicht voraussetzen, dass andere das ebenfalls tun.
Sowohl Z.B. Corona als auch steuerliche Absetzbarkeit von privaten Kosten sind der falsche Anreiz, um sich ein Tier anzuschaffen.
Bei Corona hat man es gesehen: Da wurden Tiere geholt für die überschaubare Zeit von ausschließlich Homeoffice und nicht verreisen können und ein Jahr später war man ganz überrascht, dass man wieder in Urlaub fahren konnte und nun nicht wusste, wohin mit dem Tier.
Nein, zumal niemand private Kosten steuerlich absetzen kann.
Warum die Tierhaltung?
Ich wäre vorsichtig mit solchen Unterstellungen. Der Petent hat vor einigen Jahren Katzen aus einem ortsnahen Tierheim übernommen. Beide waren als unsauber beschrieben, also problematisch in der Vermittlung. Beide waren älter als 5 Jahre. Der Kater hat mit 12 Jahren eine Krebserkrankung leider nicht überlebt. Die verbliebene Katze leidet unter einer Schilddrüsenüberfunktion und benötigt entsprechende Medikamente sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Der Petent weiß also sehr wohl, wie groß der finanzielle und zeitliche Aufwand einer Tierhaltung ist. Natürlich muss man sich vor der "Anschaffung" eines Tieres darüber informieren, was auf einen zukommen kann und mit welchen persönlichen Einschränkungen dies verbunden ist, und sich sehr genau überlegen, ob man bereit ist, die Konsequenzen aus einer Entscheidung pro Haustier für einige Jahre bis zu dessen Lebensende zu akzeptieren. Gespräche mit Tierheimmitarbeitern können in diesem Zusammenhang sehr hilfreich sein. Mit der Petition geht es um den Schritt nach einer Entscheidung für ein Haustier, und in keiner Weise darum, einen potentiellen Steuervorteil als Grund für die Anschaffung eines Tieres vorzuschieben zu können.