Ich lege Hoffnung ins E-Auto. Es müsste von der Bonzenkarre, vermutlich deswegen auch oftmals abgewertet, zum Standart werden. Dazu muss der Verbrenner ganz weg. Die Hoffnung ist ein neues Fahr und Lebensgefühl, auch wieder möglich genau das, was ironischerweise zum abwerten führt. (Es ist sehr wohl gut vergleichbar mit den US-Waffen im Privatbesitz)
Und ganz banal, in der Hoffnung, das E-Mobil macht keine Geräusche wie *Brrrrööööömmmm Brummmmmm knatta knatta BRÖÖÖÖÖÖM Brummm* - es ist durchaus bekannt wie beeinflussend dieses Geräusch ist. Fast hypnotisch. Den Geist manipulierend. Man wird wieder klar denken können, vielleicht sogar wieder Mitgefühl empfinden, oder die Natur sehen, falls noch welche da ist. So die Hoffnung.
Ich weiß. Nur Mut! Alles wird gut.
[Vorgeschichte im Vorbeitrag]
Das EU-Argument zählt nur dann wenn es um tief Kulturelle oder nicht vereinbare Sachen geht. Ansonsten ist die EU keine EU. Vielleicht ist sie eine Hürde bei manchen Sachen, vielleicht auch ein Ansporn oder ergibt sogar eine Notwendigkeit.
Freiwilliges Tempolimit funktioniert nicht, kann jeder selbst testen wo es auf großen Leinwänden an Ortseingängen steht. Bevor man sich überhaupt Gedanken machen kann, ist man schon wieder am Ortsausgang. Aber vielleicht auf der Autobahn? - Wenn man Geld dafür bekommt und andere nicht, ist das nicht freiwillig. Aber netter Versuch.
Und "freiwillig" 130 auf der Autobahn wäre höher als die moment mögliche Höchstgeschwindigkeit, weil die so proppen voll sind, das nach einer Minute auf der Linken Spur die Lichthupe gezündet werden muss, oder man bezahlt schon extra Spritkosten für die Brems und Beschleunigungsphasen. Freiwillig.
Das könnte übrigens ein Problem geben, wenn der Autobahnausbau dem Autowachstum nicht hinterher kommt. Die sind wirklich proppen voll, fast rund um die Uhr.
(Warum eigentlich? Wohin fährt man?)
Nun gibt es aber doch einen Punkt, zu den Rasern oder auch nur 1 km/h schneller Fahrern und Fahrerinnen. Die schieben nämlich das ganze Feld an. Sehe aber nicht wie die Petition oder Sonstiges dagegen ankommen soll. Ab gewissen Grenzwerten könnten bestimmte Geschwindigkeit bei diesen vollgeproppten Autobahnen zum verlangsamten Verkehrsfluss führen. Nur weil ein par schneller Fahren müssen, kommen hunderttausende später ans Ziel. Und die schneller Fahrer auch. Zumindest denkbar. Dann sollte sich wahrscheinlich an elektronische Temposchilder gewöhnt werden. Wenn das Autowachstum so bleibt, schätze ich, ist in 10 Jahren auf der Autobahn nur noch 80km/h möglich. In 20 Jahren nur noch 50km/h. Wahrscheinlich gibt es vorher aber eine Maut. Und sollte die Autobahn nicht an sich zum fragwürdigen Fahren führen, gibt es noch mehr Belastung für alle Landstraßen und Ortschaften. Das sowieso, aber dann nochmal mit Sprung.
Zitat: von Nutzer6137987
Auf unseren Straßen fahren auch andere EU-Bürger. Für die würde dann erst mal Tempolimit gelten. Damit das Gesetz nicht gleich wieder gekippt werden kann vor dem europäischen Gerichtshof, wird den anderen EU-Bürgern die Möglichkeit gegeben, die ja keine KFZ-Steuer bei uns bezahlen, auch ohne Tempolimit auf unseren Autobahnen zu fahren.Der positive Nebeneffekt wäre, dass auch die Bundesbürger diese Möglichkeit nutzen könnten, um z.B. schneller in den Urlaub fahren zu können.
Zitat: von Nutzer6137987
-Das Wort „freiwillig“ ist dem geschuldet, der Petition einen Namen zu geben.
Zitat: von Nutzer6137987
Für alle die das nicht richtig verstehen: Es müsste verpflichtend bei der Zulassung des Kraftfahrzeuges angegeben werden, ob das KFZ mit oder ohne Tempolimit gefahren werden kann. Das kann dann jeder freiwillig entscheiden. Ohne Tempolimit sollte die Steuer merklich teurer werden.
Da Sie es nicht verstehen: Das ist neben dem Thema Steuerrecht, das geändert werden müsste, eine nicht kontrollierbare Entscheidung.
Es gibt in Deutschland 60 Millionen zugelassene PKW. Anders als beim "Blitzer", der einfach die gefahrene Geschwindigkeit erfasst, wird kein Gerät erfassen können, was der/die Halter/in des KFZ bei der Zulassung entschieden hat.
Es sei denn, Sie wollen so eine Art Big Brother, der das aufs Auto geklebte Label der Geschwindigkeit erfassen kann.
Nebst der rechtlichen Seite und des Datenschutzes: Das kostet auch. Und all das, weil Sie es entspannt finden, nicht über 130 km/h zu fahren.
Zitat: von --
mag ja sein, dennoch ist die Petition komplett illusorisch. Und "freiwillig" geht nun mal nicht mit "wenn nicht, zahlst Du mehr Steuern" oder "wirst eventuell verpfiffen und bist dann wegen Steuerhinterziehung dran"
Hmmm ... interessanter Aspekt ... also, wenn zu schnell, dann nicht Ordnungsamt, sondern direkt Staatsanwalt ... ;-)
@ Nutzer6137987 | heute - 13:28
Ich schließe mich Signalman an: Mumpitz!
Zitat: von Nutzer6137987
Was genau meinen Sie mit „zu wenig nachgedacht“?
Auf unseren Straßen fahren auch andere EU-Bürger. Für die würde dann erst mal Tempolimit gelten. Damit das Gesetz nicht gleich wieder gekippt werden kann vor dem europäischen Gerichtshof, wird den anderen EU-Bürgern die Möglichkeit gegeben, die ja keine KFZ-Steuer bei uns bezahlen, auch ohne Tempolimit auf unseren Autobahnen zu fahren. Der positive Nebeneffekt wäre, dass auch die Bundesbürger diese Möglichkeit nutzen könnten, um z.B. schneller in den Urlaub fahren zu können.
Zitat: von Nutzer6137987
-Das Wort „freiwillig“ ist dem geschuldet, der Petition einen Namen zu geben. Für alle die das nicht richtig verstehen: Es müsste verpflichtend bei der Zulassung des Kraftfahrzeuges angegeben werden, ob das KFZ mit oder ohne Tempolimit gefahren werden kann. Das kann dann jeder freiwillig entscheiden. Ohne Tempolimit sollte die Steuer merklich teurer werden.
Zitat: von Nutzer6137987
-Ich bin kein „Grüner Treumaer“oder „Autoritätsträumer“, sondern ein Außendienstler mit Schulabschluss, der regelmäßig auf den Autobahnen unterwegs ist. Mit Beginn des Ukraine-Krieges habe ich mir selbst ein Tempolimit auferlegt, um Benzin zu sparen, auch wenn das von meiner Firma bezahlt wird.
Ich bin verblüfft, wie entspannt man dadurch Auto fahren kann.
Zitat: von Nutzer6137987
Jeder kann ja den anderen Autofahrern zeigen inwieweit man das ausgewählte Tempolimit respektieren würde. Duch das Nummernschild wäre ohnehin ersichtlich, ob für das Fahrzeug ein Tempolimit bestehen würde. Außerdem fahren immer wieder Zivilstreifen auf Autobahnen, wodurch man keine extra Kontrolle dafür bräuchte.
Ob unsere Gesellschaft dafür bereit wäre, würde man sehen. Vielleicht könnten wir dadurch in der Welt ein Beispiel geben und zeigen, was in Deutschland möglich ist.
Zitat: von Nutzer6137987
Die Petition war als Kompromiss zum generellen Tempolimit gedacht, da ja die Autoindustrie eine enorme wirtschaftliche Bedeutung in Deutschland hat und auch, weil das Auto in Deutschland eine ähnliche Bedeutung von Freiheit hat, wie Waffen in den USA.
Und jetzt wird's endgültig absurd. Nein, "das Auto in Deutschland" hat nicht (!!!) "eine ähnliche Bedeutung von Freiheit, wie Waffen in den USA". Auch in den USA hat die Autoindustrie eine enorme wirtschaftliche Bedeutung (1200 Milliarden US$ p.a. oder 3-3,5% des BIP) - deutlich mehr zudem als die Waffenindustrie (90 Milliarden US$ p.a.).
Und ein generelles Tempolimit wäre kein Problem - solange wir von vernünftigen 130 reden und nicht von mobilitätsludditischen 100 oder sogar 80.
In den USA sind das von ganz wenigen Counties mit 85 mph (136 km/h) mal abgesehen überweiegend 70 - 80 mph (112-128 km/h), teilweise sogar weniger.
Ach ja, in den "freien" USA bekommt man viel schneller ein Knöllchen, und das ist auch noch deutlich teurer ...
Zitat: von Nutzer6137987
Was genau meinen Sie mit „zu wenig nachgedacht“?
...
-Das Wort „freiwillig“ ist dem geschuldet, der Petition einen Namen zu geben. Für alle die das nicht richtig verstehen: Es müsste verpflichtend bei der Zulassung des Kraftfahrzeuges angegeben werden, ob das KFZ mit oder ohne Tempolimit gefahren werden kann. Das kann dann jeder freiwillig entscheiden. Ohne Tempolimit sollte die Steuer merklich teurer werden..
Zitat: von Nutzer6137987
-Ich bin kein „Grüner Treumaer“oder „Autoritätsträumer“, sondern ein Außendienstler mit Schulabschluss, der regelmäßig auf den Autobahnen unterwegs ist. Mit Beginn des Ukraine-Krieges habe ich mir selbst ein Tempolimit auferlegt, um Benzin zu sparen, auch wenn das von meiner Firma bezahlt wird.
Ich bin verblüfft, wie entspannt man dadurch Auto fahren kann..
Zitat: von Nutzer6137987
Jeder kann ja den anderen Autofahrern zeigen inwieweit man das ausgewählte Tempolimit respektieren würde. Duch das Nummernschild wäre ohnehin ersichtlich, ob für das Fahrzeug ein Tempolimit bestehen würde. .
Zitat: von Nutzer6137987
Außerdem fahren immer wieder Zivilstreifen auf Autobahnen, wodurch man keine extra Kontrolle dafür bräuchte.
Ob unsere Gesellschaft dafür bereit wäre, würde man sehen. Vielleicht könnten wir dadurch in der Welt ein Beispiel geben und zeigen, was in Deutschland möglich ist. .
Zitat: von Nutzer6137987
Die Petition war als Kompromiss zum generellen Tempolimit gedacht, da ja die Autoindustrie eine enorme wirtschaftliche Bedeutung in Deutschland hat und auch, weil das Auto in Deutschland eine ähnliche Bedeutung von Freiheit hat, wie Waffen in den USA.
mag ja sein, dennoch ist die Petition komplett illusorisch. Und "freiwillig" geht nun mal nicht mit "wenn nicht, zahlst Du mehr Steuern" oder "wirst eventuell verpfiffen und bist dann wegen Steuerhinterziehung dran"
Mumpitz!
Putin ist jetzt auch ganz traurig, das sie langsamer fahren.
Geht es noch?
Ausserdem bezweifle ich ich ihre Aussage "Außendienst,"
Ohne Auto könnten Sie Ihren Job gar nicht machen.
Was genau meinen Sie mit „zu wenig nachgedacht“?
Auf unseren Straßen fahren auch andere EU-Bürger. Für die würde dann erst mal Tempolimit gelten. Damit das Gesetz nicht gleich wieder gekippt werden kann vor dem europäischen Gerichtshof, wird den anderen EU-Bürgern die Möglichkeit gegeben, die ja keine KFZ-Steuer bei uns bezahlen, auch ohne Tempolimit auf unseren Autobahnen zu fahren. Der positive Nebeneffekt wäre, dass auch die Bundesbürger diese Möglichkeit nutzen könnten, um z.B. schneller in den Urlaub fahren zu können.
Zu anderen Kommentaren:
-Das Wort „freiwillig“ ist dem geschuldet, der Petition einen Namen zu geben. Für alle die das nicht richtig verstehen: Es müsste verpflichtend bei der Zulassung des Kraftfahrzeuges angegeben werden, ob das KFZ mit oder ohne Tempolimit gefahren werden kann. Das kann dann jeder freiwillig entscheiden. Ohne Tempolimit sollte die Steuer merklich teurer werden.
-Ich bin kein „Grüner Treumaer“oder „Autoritätsträumer“, sondern ein Außendienstler mit Schulabschluss, der regelmäßig auf den Autobahnen unterwegs ist. Mit Beginn des Ukraine-Krieges habe ich mir selbst ein Tempolimit auferlegt, um Benzin zu sparen, auch wenn das von meiner Firma bezahlt wird.
Ich bin verblüfft, wie entspannt man dadurch Auto fahren kann.
Jeder kann ja den anderen Autofahrern zeigen inwieweit man das ausgewählte Tempolimit respektieren würde. Duch das Nummernschild wäre ohnehin ersichtlich, ob für das Fahrzeug ein Tempolimit bestehen würde. Außerdem fahren immer wieder Zivilstreifen auf Autobahnen, wodurch man keine extra Kontrolle dafür bräuchte.
Ob unsere Gesellschaft dafür bereit wäre, würde man sehen. Vielleicht könnten wir dadurch in der Welt ein Beispiel geben und zeigen, was in Deutschland möglich ist.
Die Petition war als Kompromiss zum generellen Tempolimit gedacht, da ja die Autoindustrie eine enorme wirtschaftliche Bedeutung in Deutschland hat und auch, weil das Auto in Deutschland eine ähnliche Bedeutung von Freiheit hat, wie Waffen in den USA.
Zitat: von Petent
Ich denke für die Einführung wäre unsere Richtgeschwindigkeit von 130 km/h als Tempolimit am sinnvollsten, da nicht gleich die Autobahnschilder an den Grenzübergängen ausgetauscht werden müssten.
Ernsthaft?
Oder noch eine BT-Blockade-DOS-Petition?
Freiwillig kann sich jetzt schon jeder an die Richtgeschwindigkeit halten.
Freiwillig kann sich jetzt schon jeder auf 100 beschränken. oder sogar 80 (OK, sagen wir 92 nach Tacho, wegen der LKW). Solange dabei niemand behindert wird.
Abgesehen davon "frewillig" verpflichten, dann "entlastet" werden, aber das wird dann wie kontrolliert? So wie die Maut (LOL), oder die sonstigen Verkehrsregeln?
Oder schwebt Ihnen jetzt eher vor, das doch zur Pflicht zu machen? Weil sonst ja die Option "käuflich zu erwerbende tempolimitfreie Variante" sinnfrei wäre - wer Bleifuß will, würde sich ja erst gar nicht freiwillig selbst beschränken. Bolzen für Bonzen?
Und dann als Sahnehäubchen auch noch eine Selbstbeschränkung der Selbstbeschränkung, wenn es doch mal im rechten Fuß juckt?
Wie viel absurder geht es denn noch?
130 und gut. Problem gelöst. Mit minimalem Aufwand. Die Schilder an den Grenzen wären das kleinste Problem.
Zitat: von Petent
Ich denke für die Einführung wäre unsere Richtgeschwindigkeit von 130 km/h als Tempolimit am sinnvollsten, da nicht gleich die Autobahnschilder an den Grenzübergängen ausgetauscht werden müssten.
Ich denke eher, dass man zu wenig nachgedacht hat.