@Nutzer853174
Ich denke da widerspreche ich ein wenig oder versuche die Volksweisheit etwas zu erweitern.
Ein dummes zufriedenes Volk lässt sich leicht führen (Brot und Spiele)
Ein dummes unzufriedenes Volk ist gemein gefährlich und lässt sich NICHT leicht führen ... man kann es aber gut VERführen indem man einen Sündenbock findet.
Was in der Regel die Regierenden sind oder halt jemand der nicht dazugehört.
Schlimm ist meist, dass das dumme unzufriedene Volk auf einmal ganz urplötzlich anscheinend "aufwacht" und meist feststellt, das man es angeblich verblöden will wenn es ihm nicht gut geht.
Das dumme Volk geht auch immer davon aus das es nicht dumm ist und lässt es sich heutzutage sogar bestätigen in dem es "recherchiert" und sich Beweise bastelt, das man selbst sicher nicht dumm ist.
Die Probleme, die Deutschland hat sind enorme Probleme, aber sehr natürliche Probleme (aus meiner Sicht) und die Problembeseitigung wird der deutschen Bevölkerung extrem weh tun.
Aber man kennt das ja... wer macht schon Arbeit die einem nicht gefällt. Man schiebt es solange nach hinten bis man keine Möglichkeit mehr hat.
Leider haben wir nicht nur mit unseren regulären Probleme wie Rente, etc... zutun sondern viele unsere Probleme werden verstärkt durch Abhängigkeit an Dritte, die auch Probleme haben und gezwungen sind diese zu lösen und die Macht haben dies auf Kosten Dritter zutun.
Ich finde Deutschland sollte sich mal klar machen, das es halt 70 fette Jahre hatte und nun an den im zustehenden Platz versetzt wird (und das ist kein Medaillenplatz sonder sehr sehr weit unten). Wenn man das nicht will muss man sich mit dem Rest von Europa zusammen schließen.
Der Deutsche von heute muss sich klar machen, das der Deutsche in 20 Jahren komplett anders sein wird.
Aber nicht schlimm. Keine Panik!
@ Nutzer18343
Eine kleine Anmerkung, weil ich denke, daß man so eine Aussage nicht unkommentiert, unvervollständigt stehen lassen kann.
Kein Volk ist per se dumm oder unintelligent. Es wird jedoch immer und überall, in jedem Land der Welt versucht, das eigene Volk dumm zu halten, denn ein dummes aka unwissendes Volk ist leicht zu lenken.
Und hierbei gibt es keine Ausnahme. Wir unterscheiden uns da kein Deut von Rußland, den USA, GB oder China. Es ist stets und überall das Gleiche.
Erst wenn die Menschen begreifen, daß sie sich ihre Entscheidungshoheit nicht von einer Partei/Diktator/Präsident oder einem Mix aus all dem aus der Hand nehmen lassen dürfen, haben wir eine Chance, daß sich hier etwas zum Besseren ändert. Bleiben sie indes weiterhin in ihren jeweiligen Blasen und lassen sich gegeneinander ausspielen und aufhetzen, wird das nichts.
@Lupinal:
War nicht böse gemeint. Wollte nur dabei auf das Argument der Reife eingehen und nicht jeden Punkt hier durch diskutieren (könnte ich stundenlang tun). Viele Menschen würde Ihre Positionen als Unreif ansehen, aber wahrscheinlich auch meine. :-)
Wie dem auch sei. Die Unreife/Dummheit kann man nur durch Schulung bekämpfen und wenn das nicht hilft muss man halt leiden.
Ist hat menschlich. Demokratie hat nunmal keinen Reifefilter.
Ein dummes Volk kann halt nicht langfristig intelligent geführt werden gegen seinen Willen. Selbst durch eine Umwandlung zur Diktatur ist das nur begrenzt möglich.
Lehren ist leider sehr schwer geworden, denn viele Menschen sind nicht mehr lehr- und lernwillig sondern sind zu Gläubigen ihres eigenen Weltbildes geworden und lassen es sich tag-täglich bestätigen duch "soziale" Medien.
Man macht sich zum Gott seines eigenen Weltbildes und stellt entzückend fest durch soziale Medien, dass es mit "Beweisen" bestätigt wird. Extremes Beispiel Leute, die die Erde als flach ansehen. Natürlich brauch man ein Bild des Bösen und wer könnte es besser sein als diejenigen die in Verantwortung stehen.
a) Eines Staates der schon immer nur eine willkürlich zusammengestellte Verwaltungseinheit war, teilweise nichtmal 2 Generationen alt und ein Vielvölkerkonstrukt wie das ehemalige Jugoslawien, der seit 2014 nur noch ein US-Proxystaat ist, von dem sich ein Teil gemäß Selbstbestimmugnsrecht der Völker in einen demokratischen Referendum unter Beobachtung von u.a. EU-Abgeordneten abgespalten hat, mit dem Deutschland in keiner Form ein militärischen Bündnis unterhält, von dem wir wissen, daß seine aktuelle Form u.a. mit der Absicht der EU und damit Deutschland zu schaden geschaffen wurde, und der einseitig bestehende Friedensverträge aufgekündigt hat, um eine völkerrechtlich akzeptierte und historische Autonomie einzelner Provinzen aufzuheben.
Vergleichen Sie mal das Verhalten des Westens bei der Aufspaltung Yugoslawiens vor 30 Jahren und der Urkaine heute.
Nein, sorry, Deutschland's Beteiligung hier dient ausschließlich unserem Schaden und den Interessen anderer Staaten und war völlig unnötig.
b) Es gab nie eine Bedrohung allgemeiner Handelswege.
Ausschließlich Transporte nach Israel, zur Unterstützung eines flaufenden Völkermordes wurdne von den Houtis blockiert.
Welche Profite Deutschland sich da auch immer erhoffte, sie sind die Verbrechen nicht wert die für Sie begnagen werdrn.
Insbesondere wenn man sich den Schaden ansieht, den wir bereitwillig bei Punkt a) hinnehmen, nur damit die USA uns kleinhalten und selber ihr Frakkinggas an uns verticken und sich das Lithium des Donbass unter den Nagel reißen können.
c) Nope, nur die für einige höchst lukrative Methoden, mit denen kein effektiver Klimaschutz betrieben wird.
d) 1000 durchgängig geschwärze Seiten von Frau von der Leyen bei der Frage nach den illegalen Verträgen für Pfizer's experimentelle Gentherapie sind keine "Verschwörungstheorie", sondern ein handfester Korruptionsskandal.
e) Und gerade wieder reaktiviert, freilich unter anderem Namen - oder haben Sie von der Klagewelle der letzten Monate gegen Regierungskritiker nichts mitbekommen?
f) Während ansonsten sogenannte "Factchecker" alles zensieren dürfen, zu dem keine lückenlose Beweisführung besteht (und oft selbst dann), ist das hahnebüchene PR-Märchen eines milliardenschweren multinationale Konzerns von jeglicher Kritik ausgenommen, Kritik die gegen einige Schwesternkulte möglich, gegen anderen Spielarten derselben Religion sogar staatlich gefördert wird, während wieder andere Religionen keinerlei gesonderte Schutz genießen.
Aber zurück zum Thema:
- Verschiedene Bevölkerungsgruppen haben unterschiedliche Prioritäten, und wenn einer Mehrheit ein Aspekt besonders wichtig ist, sollte sie diesen zumindest dokumentieren können (z.B. in einer Volksbefragung), selbst wenn die Regierung nicht verpflichtet ist diesem zu folgen.
Es wäre schon gegenüber dem Ausland nicht immer das Volk vor den Vergehen der Herrscher verteidigen zu müssen ("Nein, die Mehrheit der Deutschen hat keinen Todeswunsch und spielt darum Chicken mit einer Nuklearmacht", "Nein, die Deutschen heißen nicht den israelischen Völkermord in Gaza gut, und darum ist es nicht das deutschen Volk, daß wegen Behilfe zum Völkermord vor dem ICJ angeklagt ist, sondern unsere Fürsten".)
- Sie haben Recht, man kann ein Volk nicht vor sich selbst schützen, ohne ihm die Selbstbestimmung zu entziehen.
Demokratie ist wie die Volljährigkeit beim Kind: man darf seine eigenen Fehler machen und muß dann mit den Folgen leben.
Reife bedeutet nicht kein Fehler zu machen, sondern für die eigenen Fehler geradezustehen.
- Auch gegen das "Schweigend zusehen" hilft eine Volksbefragung, selbst wenn sie nichts verändert.
Wir haben die Millionendemonstrationen gegen den NATO-Doppelbeschluß ebensowenig vergesse wie gegen den Brexit, und routinemäißge Volksbefragungen würden die Position der Mahner ebenso dokumentieren wie die der Mehrheit.
Beide Gruppen hätten damit ihre Schuldigkeit getan, soweit es unser GG zuläßt.
Zitat: von Lupinal
Die Unterordnung UNSERER Interessen unter denen
a) der USA (Ukraine),
b) Israel (Flotteneinsatz im Roten Meer),
c) irgendwelcher NGOs (Klimapolitik),
d) Konzernen (Pfizerskandal),
e) unserer politischen Klasse (Majestätsbeleidigungsparagraph),
f) Kirchen (Blasphemieparagraph), etc. stellt zumindest eine systematische
a) Es geht um die territoriale Unversehrtheit. Im Gegensatz zur USA haben wir in Deutschland nicht die Macht diese aus eigener Kraft für Deutschland zu sichern. Daher ist der Ukrainekrieg für uns von elementarer Bedeutung um das internationale Prinzip der territorialen Integrität am Leben zu halten. USAs Wunsch nach Grönland ist schon das nächste gute Beispiel.
b) Handelswege sichern. Bock auf Inflation?
c) Stellt man wieder einmal Klimawandel in Frage.
d) Jupp .. und die nächste Verschwörungstheorie
e) abgeschafft seit 2017
f) Sicherung der gesellschaftlichen Friedens?
.. womit wir bei der politischen Reife sind. Ich male mir die Welt .. wie sie mir gefällt.
Aber dennoch stimme ich zu das politische Reife als Argument nicht zählt. Wer nicht hören will muss fühlen.
Ein Volk hat das verdient was es sich aussucht und es sieht sehr danach aus, dass das Volk nicht hören will. So muss es halt fühlen. Man kann die Menschheit nicht vor sich selbst schützen.
Das heisst aber nicht, das man schweigend den Untergang betrachten muss.
Gez. Besserwisser :-) ... sind wir doch alle irgendwie.
@Burgilali | 10.01.2025 - 11:13:
"Den Menschen fehlt die politische Reife"
Schlimmere Verachtung dem mündigen Bürger gegenüber als Aristoteles....
...Sie reden hier über den SOUVERÄN dieses Staates.
Wenn Sie dem die politische Reife absprechen, stellen Sie die Demokratie selbst in Frage!
(Die im übrigen konzeptionell keine besondere "politische Reife" erfordert, nur grundsätzliche Mündigkeit - Der Bürger hat das Recht, andere Prioritäten zu setzen als globalistische Machtpolitiker.)
Die Unterordnung UNSERER Interessen unter denen der USA (Ukraine), Israel (Flotteneinsatz im Roten Meer), irgendwelcher NGOs (Klimapolitik), Konzernen (Pfizerskandal), unserer politischen Klasse (Majestätsbeleidigungsparagraph), Kirchen (Blasphemieparagraph), etc. stellt zumindest eine systematische Bedrohung unseres Landes da (und die Entwicklung geht klar den Bach runter, btw.).
MÖGLICHERWEISE in Übereinstimmung mit den Bürgerwillen - das werden wir aktuell nie erfahren, auch wenn wir uns in unserem Soziotop, Familie, Arbeitsplatz, usw. einen gewissen Überblick über die Stimmungslage verschaffen können.
Darum sollte der Bürger wenigstens zu Wort kommen, auch wenn es aktuell nicht möglich ist, eine Beachtung dieser Meinung innerhalb einer Legislaturperiode einzufordern.
@ Burgilali
Volksbefragungen werden bereits instrumentalisiert, z.B. im "ARD Deutschlandtrand" oder dem "ZDF Politbarometer" oder dergleichen.
Den Menschen fehlt nicht die politische Reife, der Politik fehlt der moralische und ethische Anstand!
So und nicht anders wird ein Schuh daraus.
Leider.
Volksbefragungen würden a priori instrumentalisiert für die eigenen parteipolitischen Ziele. Den Menschen fehlt die politische Reife.
Eine systematische Zerstörung unseres Landes findet nicht wirklich statt. Schicksalhafte Umstände, die aufeinanderfolgten und sich zum Teil überlappten haben zum derzeitigen Zustand geführt (Finanzkrise, Coronapandemie, Russlands Angriffskrieg und Anstieg der Energiepreise, Managementfehler in der deutschen Industrie, Fehler der Politik, die unsere Infrastruktur hat verkommen lassen (Bahn, Brücken, Straßen). Und eine höchst mangelhafte Integrationspolitik.
@ Ylander
Die Meinungsmanipulation funktioniert nur, weil dabei eben ständig suggeriert wird, daß die Manipilatoren für die Mehrheit sprechen. Bei vielen gibt es dann Reaktionen wie, die Mehrheit kann ja kaum irren, wenn die Mehrheit das will... etc.
Darum ist man heute auch so auf die Deutungshoheit von den täglichen Meldungen versessen und versucht diese durch "Faktenchecker" oder "Investigatier Recherche" etc. zu erlangen, bzw. zu behalten. Und darum werden Medien, die diese Deutungshoheit gefährden könnten dann auch verboten.
Gäbe es jetzt eine glaubwürdige "Volksbefragung", würden die Bürger womöglich sehen, mit ihrer zumeist weit durchdachteren und logischeren Meinung als der politisch korrekten, eben doch nicht allein zu stehen und gar die Mehrheit zu haben, die andere für sich reklamieren.
Und das ist dann letztlich auch der Grund, warum Volksbefragungen nur durch "zuverlässige" und "professionelle" Umfrageinstitute oder dergleichen getätigt werden. Die hat man nämlich unter Kontrolle.