Nutzer5699432 | Thu Oct 03 11:04:25 CEST 2024 - Thu Oct 03 11:04:25 CEST 2024

Die Pendler / Entfernungs-Pauschale macht doch genau das was sie soll.
Sie fördert die Nutzung alternativer (kostengünstiger) Verkehrsmittel, weil die 0,30€ pro Km auch von Fußgängern und Fahrradfahren geltend gemacht werden können, obwohl die tatsächlichen Kosten erheblich unter 30 Cent pro Km liegen. Den Nutzern von PKW wird mit diesen 30 Cent pro Km dagegen nur ein Teil der tatsächlichen (erheblich höheren Kosten) steuerlich erlassen.
Warum sollte daran etwas geändert werden?
Wer allerdings ohnehin keine Steuern zahlen muss...... der hat natürlich auch keine Möglichkeit seine (nicht vorhandene) Steuerlast zu reduzieren. ;-)

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-- | Wed Oct 02 20:48:45 CEST 2024 - Wed Oct 02 20:48:45 CEST 2024

Zitat: von Lupinal
@Nutzer6138962 | gestern - 23:13:

Können wir kurz festhalten: "Ein gesparter Taler ist ein verdienter Taler".
Es ist in den meisten Fällen egal, ob man x Euronen weniger Steuern zahlt oder x Euronen als Zuschuß bekommt.


Nö, ist es nicht. Für diejenigen, die mangels eigenem (nennenswerten) Steueraufkommen dem offenbar kaum auszurottenden Irrtum unterliegen, eine Steuerersparnis sei ein "Zuschuss", muss die Info nochmals wiederholt werden, dass es kein "Zuschuss" ist, wenn einem der Staat weniger vom eigenen, verdienten Geld "wegnimmt".

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Lupinal | Wed Oct 02 09:41:40 CEST 2024 - Wed Oct 02 09:41:40 CEST 2024

@Nutzer6138962 | gestern - 23:13:

Können wir kurz festhalten: "Ein gesparter Taler ist ein verdienter Taler".
Es ist in den meisten Fällen egal, ob man x Euronen weniger Steuern zahlt oder x Euronen als Zuschuß bekommt.

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-- | Tue Oct 01 23:13:35 CEST 2024 - Tue Oct 01 23:13:35 CEST 2024

Zitat: von Nutzer5105682
Bei der Entfernungspauschale müsste umgedacht werden. Wenn eine Firma gute Mitarbeiter hat und diese auch halten will, sollte nicht der Staat, sondern die Firma einen Zuschuss für die Fahrt zur Arbeit geben.

meine Güte, muss das schwer sein: Die Reduktion des zu versteuernden Einkommens ist KEIN ZUSCHUSS, wie oft denn noch?!

Zitat: von Nutzer5105682
Das wäre eine Sache der Tarifgestaltung. Auch die Autoindustrie könnte solche KM Pauschalen zahlen, denn die verdienen am meisten am Autofahren.
Zum anderen betragen die Kosten, die durch Verkehrsunfälle und luftverschmutzungsbedingte Gesundheitsschäden durch den Straßenverkehr, jährlich mehrere Milliarden Euro. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2019 wurde die externen Kosten des Verkehrs in Deutschland auf ca. 161,5 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt, wovon ein beträchtlicher Teil auf Gesundheitsschäden zurückzuführen ist (Anmerkung: Schätzungen). Aber alleine diese Tatsache ist ein Grund die Entfernungs-Belohnungs-Steuerboni sofort abzuschaffen. Es ist ja schon die Perversion ohne gleichen, das der Staat Geld zahlt, damit die Bürger krank werden.

Die Pauschale bekommt auch der Radfahrer.

Zitat: von Nutzer5105682
Wenn schon Entfernungspauschale dann so, dass diejenigen die gesundheits- und umweltgerecht zur Arbeit kommen, die höhere Pauschale bekommen. Also Fußgänger und Radfahrer eine höhere Pauschale als Personennahverkehr und Autofahrer. Also genau umgekehrt als bisher.

dazu dient die Pauschale aber nun mal nicht

Zitat: von Nutzer5105682
Außerdem gehen interne Überlegungen davon aus, das 10 bis 20 Prozent der Antragsteller der Entfernungspauschale den Antrag bewusst oder unbewusst falsch ausfüllen. Mit anderen Worten, sie bescheißen den Staat, also uns die Bürger.

Mit anderen Worten, man kann oder will einfach nicht verstehen, wozu diese Pauschale steuerlich dient.

Zitat: von Nutzer5105682
Das ist in der Regel ganz einfach, wenn in Zeiten es Internet auch nicht mehr ganz so einfach. Mal ein Kilometer zu viel angeben, mal mit dem Fahrrad fahren und Auto abrechnen, Fahrgemeinschaften bilden und jeder rechnet für sich ab usw.( Den Finanzämtern fehlt einfach auch das Personal, dass alles zu überprüfen). Dieses Gesetz ist nicht mehr Zeitgemäß und so unnötig wie ein Kropf.

Also gehört der sich beschissen fühlende Bürger, der anderen nicht die Reduktion des zu versteuernden Einkommens gönnt, zu der Gruppe der Nicht-Steuerzahler (aufs Einkommen) und regt sich darüber auf, warum andere Menschen nicht noch mehr von ihrem erwirtschafteten Einkommen zahlen, alles klar

Zitat: von Nutzer5105682
Im Großen und Ganzen…… WEG MIT DER ENTFERNUNGSPAUSCHALE.


In Großen und Ganzen MAL DAMIT BESCHÄFTIGEN, WAS EINKOMMENSTEUERN SIND UND WAS EINE REDUKTION DES ZU VERSTEUERNDEN EINKOMMENS BEDEUTET

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Lupinal | Tue Oct 01 09:59:46 CEST 2024 - Tue Oct 01 09:59:46 CEST 2024

Ihre Forderung übersieht, daß wir in einer Rezession, in denen Kosteneinsparung das wichtigste Thema der Industrie ist.
Ferner ist es ja so, daß das Leben nahe beim Arbeitgeber nur möglich ist wenn man nicht gerade Single ohne Bindungen ist, und selbst wenn es geht (also keine Kinder und ein Partner ohne Job), es einen Umzug von einem z.B. familienfreundlichen Umfeld in heruntergekommene Slums und belastet Ballungsgebiete bedeutet.

Diese Differenzierung wäre ungerecht, denn es liegt nicht im Einflußbereich des AN, ob die Bahn eine Verbindung aufrechterhält, oder die Verkehrsbetriebe meinen, zu seiner Schicht noch Busse betreiben zu müssen.

+- wenige Prozent sind einfach irrelevant; ...ich weiß auch nie ob ich Google oder Falk als Referenz nehmen darf, und ich schätze der Finanzsachbearbeiter auch nicht.
Aber es ist EGAL, ob Sie mit Rad oder Auto, Bahn oder Schusters Rappen pendeln, die Kilometerpauschale ist nicht an den PKW gebunden!

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Nutzer5699432 | Mon Sep 30 18:11:44 CEST 2024 - Mon Sep 30 18:11:44 CEST 2024

Hallo Nutzer 5105682,
Die Entfernungspauschale kann jeder in gleicher Höhe (0,30 €/Km)
geltend machen,auch Fußgänger und Radfahrer. Nur zur Info.

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