@Nutzer18343 | 14.03.2025 - 03:03:
Das haben früher auch beide gemacht, ...nur eben nicht entfremdete Arbeit als Lohnsklaven in anderen Orten.
Dann ist es wohl an der Zeit einzusehen, daß Kinder intakte Familien brauchen, keine Doppel-Karrieristen als Erzeuger, und Menschen sich wieder darüber klar werden, ob ihnen Kinder, Freiheit oder Karriere wichtiger sind, und ihre Leben danach ausrichten.
Die Arbeitszeit einer Verdieners ist im Mittel kürzer als zu unsere Eltern Zeiten, die Tätigkeiten des anderen sind dank mehr Technologie auch schneller erledigt (allein die Option, mit dem Kind zum Spielplatz zu gehen und die Einkäufe dort per Handy zu erledigen, oder Hausaufgabenhilfe im Internet zu erledigen statt in die Bücherei zu müssen) - wo konstruieren Sie hier ein Problem?
Jep, Smombies nerven, aber es sind Erwachsene, die so ihre Zeit selbstbestimmt verbringen - es steht niemandem zu ihnen da Vorschriften zu machen, solange sie keine Gefahr im Straßenverkehr werden.
Ihre Referenz sprich ja von Erwachsenen, nicht Kindern; also bringt die 16-Jahres Grenze eh nix.
"...noch keine umfassenden Studien..." - also man weiß nix, aber hat ein Bauchgefühl, das nach mehr Steuergeldern schreit, ...klar.
Und wie man da auf Arbeitsplatzverlußt kommt, ohne schon prinzipiell ein vergleichsweise fauler und inkompetenter Strick zu sein ist mir ein Rätsel, ebenso warum das zur Trennung führen soll, wenn man offenbar schon vorher so wenig gemeinsame Interessen hat, daß einer sich völlig in virtuelle Welten oder soziale Netze zurückzieht. (Das gab es übrigens auch schon immer, daß war bei Frauen gerne der Kirchenkreis und bei Männern die Kneipe.)
Im übrigen habe ich den Verdacht, daß viele davon - ähnlich wie die ganzen angeblichen Transsexuellen in letzter Zeit - mehr Aufmerksamkeit als Hilfe suchen.
Aber selbst wenn wir annehmen daß viele Eltern hier überfordert wären, bleiben drei Probleme:
- Wer weiß es besser? Der Staat, der das Kind überhaupt nicht kennt und eigenen Indoktrinationsinteressen hat?
- Wie setzt man es rechtlich und vor allem technisch um?
- Was machen die Jugendlichen dann statt dessen?
Wo genau ist der Vorteil der Bar?
Da muß man sich den Twitfilter ansaufen, das geht auf die Dauer auf die Leber.
Aber strikt zensierte wie BlueSky und prinzipielle Propagandakanäle wie die ÖRs dürfen bleiben?
Und auf Spielplätzen, in Kneipen und über den Zaun darf man sich noch unterhalten?
Oder sollen wie zur Hochzeit des Corona-Irrsinns Streifenpolizisten dazwischen gehen, wenn Menschen im öffentlich Raum miteinander sprechen?
Zitat: von Lupinal
@Nutzer460937 | 03.03.2025 - 14:59:
Ich stimme Ihnen zu, daß das nicht trivial ist, aber das ist Eltern sein eh nie.
Und da gehört zu, sich über Krankheiten wie Schulsorgen zu informieren.
So komplex ist es jetzt auch wieder nicht, Alpträume und Unsicherheit mit Medienkonsum zu assoziieren, sich mal gelegentlich mal anzusehen, das die lieben Kleinen so gucken, Interesse daran zu zeigen und somit eine Gewohnheit zu etablieren, daß man mit seinen Eltern gut über Neuerscheinungen auf dem Spielemarkt, neue Alben der Lieblingsbands und Debatten in sozialen Netzen diskutieren kann.
Klar, frühere Generationen hatten es etwas leichter, weil sich die Randbedingungen seit ihrer Kindheit nicht geändert haben, aber dafür muß man etwas von der mehr Freizeit die man heute hat, abzweigen.
(Auch die Schnapsnummer haben nicht so viele gemacht, und in der Regel als Ausnahme, weil sich normalerweise ein brauchbarer Schlafrhythmus einstellt - war das nicht auch die Hochzeit der Schnuller und Einzug der modernen, unnatürlichen Arbeitszeiten?)
Zitat:Quelle: Tagesschau
DAK-Studie zu Online-Nutzung
Ein Viertel der jungen Menschen hat ein Medienproblem
Stand: 12.03.2025 14:21 Uhr
Stundenlang zocken, Videos auf TikTok schauen oder durch Instagram scrollen - mehr als eine Million Kinder und Jugendliche haben laut einer DAK-Studie einen riskanten oder krankhaften Medienkonsum. Experten sind alarmiert.Mehr als 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen nutzen soziale Medien riskant oder krankhaft oft. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Ohne Ende Online?!" der Krankenkasse DAK und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Demnach zeigen mehr als 25 Prozent aller 10- bis 17-Jährigen einen riskanten oder krankhaften Medienkonsum.
Zitat:
Digitalsucht bei Erwachsenen nimmt zu
Stand: 05.05.2023 10:10 Uhr
Soziale Medien, Online-Shopping, Computerspiele - Experten beobachten seit der Pandemie einen Anstieg von Patienten mit digitalem Suchtverhalten. Dabei sind auch immer mehr Ältere betroffen.
Von Anja Braun und Hannah Walter, SWR
Seit der Corona-Pandemie suchen immer mehr Erwachsene über 30 Jahren Spezialambulanzen wegen digitalen Suchtverhaltens auf. Das ist unter anderem Thema auf dem deutschen Kongress für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, der heute in Berlin zu Ende geht.Digitale Süchte in der PandemieBisher war diese Form der Sucht eher bei jüngeren Menschen unter 30 Jahren verbreitet. Mit der Pandemie stieg aber auch die Zahl der älteren Betroffenen an. Allein in der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz haben etwa 25 Prozent mehr Menschen nach Hilfe gesucht als 2021, so Klaus Wölfling, Leiter der Ambulanz für Spielsucht in Mainz. Auch der Suchtforscher Hans-Jürgen Rumpf von der Uni Lübeck geht davon aus, dass die Zahl der Hilfesuchenden durch die Pandemie zugenommen hat. Es gebe zwar noch keine umfassenden Studien, aber einige Hinweise darauf.Betroffene von digitalen Süchten verbringen täglich acht bis zehn Stunden mit Chatten, Sozialen Netzwerken, Computerspielen, Internet-Pornografie oder Online-Shopping und vernachlässigen wichtige Lebensbereiche. Dadurch droht vielen Arbeitsplatzverlust, Trennung oder Verschuldung.
Quelle: Tagesschau
Warum nimmt man an das Eltern guten Schutz Ihren Kindern bieten können wenn diese ja selbst süchtig sind?
Weg mit den Sozialen Medien. Wer einsam ist soll in einen Verein gehen .. oder meinetwegen in einer Bar und da dummes Zeug schwätzen.
Facebook, Instagram, X, TickTock müssen weg.
@Nutzer460937 | 03.03.2025 - 14:59:
Ich stimme Ihnen zu, daß das nicht trivial ist, aber das ist Eltern sein eh nie.
Und da gehört zu, sich über Krankheiten wie Schulsorgen zu informieren.
So komplex ist es jetzt auch wieder nicht, Alpträume und Unsicherheit mit Medienkonsum zu assoziieren, sich mal gelegentlich mal anzusehen, das die lieben Kleinen so gucken, Interesse daran zu zeigen und somit eine Gewohnheit zu etablieren, daß man mit seinen Eltern gut über Neuerscheinungen auf dem Spielemarkt, neue Alben der Lieblingsbands und Debatten in sozialen Netzen diskutieren kann.
Klar, frühere Generationen hatten es etwas leichter, weil sich die Randbedingungen seit ihrer Kindheit nicht geändert haben, aber dafür muß man etwas von der mehr Freizeit die man heute hat, abzweigen.
(Auch die Schnapsnummer haben nicht so viele gemacht, und in der Regel als Ausnahme, weil sich normalerweise ein brauchbarer Schlafrhythmus einstellt - war das nicht auch die Hochzeit der Schnuller und Einzug der modernen, unnatürlichen Arbeitszeiten?)
Also ich frag mich zu welcher Generation die Leute hier gehören, dass Sie das so verniedlichen.
Wenn jemand erfolgreich online gemobbt wird, dann kennt die ganze Schule Ihn wenn nicht noch andere Schulen. Wenn jemand online was postet über Leute (Das mit Sylt zum Beispiel) ist die Lebensgrundlage auf dauer vernichtet (Jobverlust, etc..). Da hilft kein Account löschen mehr.
Das mit Messer in den Rücken zu vergleichen (Kommt ja eher weniger vor...), Verprügeln (Nicht schön aber nicht so tragisch wie manch ein Online Post) ... und GangBang .. ist was gaaaaanz anderes.
Ich denke hier gibts sehr komische Wahrnehmung. Vielleicht kommt es daher, dass die hier Diskutierenden im Überwiegendenteil mit Sozialen Medien konfrontiert wurden als Sie erwachsen schon waren.
Zitat:
Ein Viertel der von Cybermobbing betroffenen Kinder und Jugendlichen hatte deswegen Suizidgedanken, in absoluten Zahlen entspricht das etwa 500 Tausend Schülerinnen und Schülern. Suizid gehört in der Altersgruppe der 15-25-Jährigen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.
Quelle: Cyberlife V Studien
Ich denke das ist doch genug Grund es etwas ernster zu nehmen.
Zitat: von Nutzer460937
Wieso ist es also so schlimm, ähnliche Vorgaben für Soziale Medien zu erarbeiten? Die Beweislage, dass der Konsum davon zu negativen Folgen führt, verdichtet sich nämlich schon rasant.
Nichts- nur, dass eine "Beweislage", dass der Medienkonsum isoliert dafür verantwortlich ist, in keiner Weise verdichtet ist. Zumindest gibt es keinerlei Studien (Mehrzahl ist wichtig), die das genauso darlegen können.
Denn wenn viel Konsum z.B. mit viel allein sein/zu viel Leistungsdruck/viel vernachlässigt oder von einem Elternteil regelmäßig abgewertet wird/ein oder beide Elternteile auf ihre Figur achten und jeden missachten, der nicht fit und leistungsfähig ist, dann ist es mit Sicherheit nicht der Medienkonsum der ursächlich für einen geringen Selbstwert oder Depression und Essstörung ist.
Der Medienkonsum ist bereits die Folge: Flucht aus dem psychisch fertig machenden Lebensumfeld.
Ihrem letzten Absatz stimme ich zu, Eltern müssen Kinder aufgeklärt an Medien heranführen - wie kommen wir aber dorthin?
Denn aktuell gehen die meisten Eltern nun einmal nach Bauchgefühl - wer sagt denn dass eine halbe Stunde Medienkonsum pro Tag genug ist oder 1 Stunde?
Vor ein paar Jahrzehnten wurde Kindern manchmal Schnaps gegeben, wenn sie nicht gut schlafen konnten. Das waren auch Bauchgefühl und Tipps aus dem Bekanntenkreis. Bis es eben Studien gab, Langzeitfolgen untersucht wurden und Richtlinien und Empfehlungen ausgesprochen wurden, nach denen man sich richten könnte.
Nicht alle Eltern können erstmal recherchieren, was wie und wann ok ist. Da braucht es eben doch Vorgaben durch die bestimmtes Verhalten zumindest hinterfragt wird.
Genau wie beim Alkohol: sicherlich erlauben einige Eltern ihren Kindern auch heute mal etwas noch vor den gesetzlichen Vorgaben, aber niemand würde heutzutage mehr auf die Idee kommen, seinen 6-jährigen einen Schnaps zu Einschlafen zu geben.
Wieso ist es also so schlimm, ähnliche Vorgaben für Soziale Medien zu erarbeiten? Die Beweislage, dass der Konsum davon zu negativen Folgen führt, verdichtet sich nämlich schon rasant.