Nutzer4529 | Sun Jul 27 14:29:36 CEST 2025 - Sun Jul 27 14:29:36 CEST 2025

Zitat vom Fraunhofer ...
Dabei stellt für die konkrete Umsetzung von Agri-PV eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ein entscheidendes Erfolgskriterium dar.

Da ist leider die Wahrnehmung etwas eingetrübt.
Vor Ort wehren sich die Menschen zunehmend.
Auch wird gefragt, warum eben nur auf Freiflächen?

Es war nichts zu lesen, wieviel Wärme die PV-Platten in die Luft abgeben, weil sie SCHWARZ sind und viel Wärme das Grün aufgenommen hätte und wie groß der Unterschied zu beiden ist. Das Institut gibt dazu keine Antwort. Hätte ich aber schon für Zielführender gehalten, wenn man das hier beführwortet.

Und wenn Zitat ...
Mit Stromgestehungskosten zwischen 7 und 12 Eurocent pro kWh ist Agri-PV heute schon wettbewerbsfähig mit anderen erneuerbaren Energiequellen.
... festgestellt wird.
Dann muß Nachgefragt werden, warum der Stromkunde (besonders die kleinen Einkommensschichten) nicht davon profitieren.
Wird wieder einmal nur an die Investoren und Rendite-Haie gedacht?

Derzeit haben wir doch die Disskusion, warum nur die "Großabnehmer" wieder einmal eine Entlastung erfahren dürfen.
Die kleinen Leute, Rentner, Alleinerziehende, da hat man keine Lösung für, oder will sie vielleicht auch nicht.

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Lupinal | Wed Jul 23 14:08:59 CEST 2025 - Wed Jul 23 14:08:59 CEST 2025

Dieses Jahr war da für Punkt 2. primär der Regenschutz relevant...
...dummerweise können auch so die Landmaschinen nicht auf den abgesoffenen Äcker fahren.

Hagelschutz ist Besonders gut, auch Saharastaub: kosten den Bauer einen Teil einer Erntesaison, aber den PV-Bauern einen Guten Teil seiner auf viele Jahre abzuschreibenden Investition.

Ein anderes Problem ist, daß wir nicht mehr auf den Knien von Hand sähen und pflanzen, und nicht mehr mit der Handsichel ernten, sondern mit Landmaschinen gegen die Uhr; was im Schrebergarten oder auf dem begrünten Dach gut funktioniert, läßt sich nicht unbedingt auf industriellen Maßstab hochskalieren.

" vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme"

Bitte Namen lesen und verstehen, dann spart man sich selbst die Recherche über Fianzierung diese Instituts.

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Nutzer10803 | Wed Jul 09 17:13:54 CEST 2025 - Wed Jul 09 17:13:54 CEST 2025

Zu 1. und 3.: Man kann das eine tun ohne das andere zu lassen. Die Klimakatastrophe erfordert es, dass wir sehr schnell alle Möglichkeiten ausschöpfen. Ein Gegeneinander der Möglichkeiten sehe ich nicht und daran beteilige ich mich nicht.
Zu 2.: Die Klimakatastrophe wird das Landschaftsbild mehr zerstören als es jede PV-Anlage tun kann.
Zu 3.: Siehe oben. Ergänzend: Das passiert. Es gibt einen exponentiellen Boom von Batteriespeicheranträgen
Zu 4.: Entsorgung ist - wie in jedem anderen Kontext auch - Verantwortung des Besitzers.

Klar gegen ein Verbot einer (von vielen) sinnvollen Technologien/Methoden zur Dekarbonisierung.

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Nutzer6352263 | Wed Jul 09 16:29:37 CEST 2025 - Wed Jul 09 16:29:37 CEST 2025

1. Warum sollen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen PV-Anlagen installiert werden, wenn auf kaum einem Supermarktparkplatz oder Messeparkplatz PV-Anlagen gebaut werden? Wenn Privatbesitzer von landwirtschaftlichen Flächen von Investoren angesprochen werden können, kann man dies nicht auch mit den Familien Albrecht (Aldi), Schwarz (Lidl) und Co. machen? Diese großen Firmen haben eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und müssen sich am Klimaschutz beteililgen.
2. PV-Anlagen auf Obst- und Gemüseflächen macht bedingt schon Sinn, aber der großflächige Ausbau auf landwirtschaftlichen Ackerbauflächen macht keinen Sinn, auch sollte man sich das Landschaftbild vor Augen halten, wenn große Flächen bebaut sind, z. B. die Bodenseeregion, wo viel Obstbau betrieben wird.
3. Es macht nur Sinn die PV-Anlagen weiter auszubauen, wenn auch im gleichen Maße in Speichermöglichkeiten investiert wird.
4. Wer ist für die Entsorgung von PV-Modulen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen verantwortlich und wer bezahlt dies, wenn sie in 30 Jahren nicht mehr gebraucht werden?

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