Hmm... ist bei jeder Eheschließung, bei der ein Partner den Familiennamen des anderen annimmt, doch nichts anderes. Und bricht deshalb die Welt zusammen?
Ist doch kein Problem. Wir haben ein Personenstandsregister, Sozialversicherungsnummer, Steuer ID usw.
Eine Identifikation ist doch absolut kein Problem. Tatsächlich kann ich die Petition nachvollziehen, weil es eigentlich ganz alleine meine Entscheidung ist, wie ich heiße und angesprochen werden möchte. Ich würde, um einen Missbrauch auszuschließen, eine Regelung einführen, wonach eine Änderung des Namens zB nur alle 12 Monate möglich ist. Ansonsten: Wer wird denn dadurch benachteiligt, wenn ich meinen Vornamen ändere?
Zitat: von Nutzer1106666
Wenn wir eine zentrale Datenbank hätten in der jede Person mit alle ihren Daten registriert ist - Biometrie - dann kann gerne jeder sich neue Papiere ausstellen lassen.
Sich einen andern Namen aussuchen, einfach ausziehen ohne Mietzahlung und im anderen Kreis anmelden - selbst mit dem Originalnamen fliegt das effektiv nicht auf.
Muss man beim Anmelden aber Biometrie abgeben würde es sofort klingen wenn da gemauschelt wird.
Sind wir so weit, bitte, jeder nach seiner Façon, wie wissen wer er ist. Aber heutzutage verbietet es sich.
Tatsächlich haben wir genau hierfür die Personenstandsregister und das Melderegister. Darin werden auch alte Namen gespeichert.
In Ihrem Beispiel hätte der Vermieter ein berechtigtes Interesse um bei der örtlichen Meldebehörde eine Melderegisterauskunft anzufordern. Da würde die neue Anschrift mit neuem Namen drinstehen.
Darüber hinaus bieten SCHUFA und die Deutsche Post ähnliche, aber mehr beschränkte Dienste für Unternehmen an. Wenn Sie etwas Online bestellen, werden Ihre Adressdaten meist mit solchen Diensten auf Plausibilität geprüft.