@Malika2000 | 10.08.2025 - 18:18:
Ich weiß nicht, wo Sie in dem Bürokratiedschungel unseres Behördenstaaten voller Kontrollinstanzen noch groß Lebensqualität sehe.
Hier braucht man ja bald fürs Atmen eine Lizenz mit Prüfung.
Satire:
Nachbarin hat Hund, muß aber überraschend ins Pflegeheim - keine Problem, nimmt man das Tier selber auf, man kennt sich ja, steht auf einmal die Polizei vor der Tür und verschleppt das Tier ins Tierheim, weil die Nachbarin kein Verkaufsprotokoll ausgefüllt hat (Steuerfahndung ist schon dran), da man selber keine Haltungsprüfung abgelegt hat, wird man der Tierquälerei angeklagt, da man über 60 ist, kann man das Tier auch noch aus dem Tierheim auslösen, aber weil dort niemand einen alten, einäugigen Hund adoptieren möchte, wird es nach ein paar Wochen eingeschläfert...
...wie die Bürokratie uns doch alle schützt.
Das war eine Frage!
Aber gerade die von Ihnen genannten Fälle würde doch durch ein Verbot privater Vermittlung noch zunehmen.
Brilliante Logik:
Restlebenserwartung des Halters: 20 Jahre, des Tieres: vielleicht 10 - da nimmt man dann das vorzeitige Versterben den Halters als wahrscheinlich an.
Man darf also keinen Hund mehr halten, der stirbt, bevor man seine Renten antreten darf, aber die ganze Zeit noch am Band wuppen?
Und natürlich versterben Halterpaar simultan, auch eine hochwahrscheinliche Annahme; ...und daß sie keine Nachbarn und Hinterbliebenen haben, ebenso.
Auch interessant, daß es tierschonender sein soll, die Viecher für den Rest ihrer Tage im Knast zu halten, statt vermutlich ihr ganzes Leben, sicher aber viele Jahre lang ein besseres Leben zu gönnen.
Meine Mutter hätte als jetzt 2 komplette Generationen mittelgroßer Hunde überlebt, ...bevor sie aufgehört hat Auto zu fahren - aber darf nicht, weil Vorschriften aus der Haschpfeiffe.
Mein Schwiegervater wäre jetzt bei der 4. Generation Bernhardiner - komplett illegal natürlich.
Und da fragen sich einige, wieso die Bürger Ämtern, Behörden und ähnlichen Strukturen nur noch mit Hohn und Spott begegnen, aber keinen Respekt mehr haben.
@mickimau | 06.08.2025 - 11:39:
Ist alles kein Thema für die Petition, da bei solchen Tiere der Handel eh illegal ist.
Ich wüßte auch nicht, wie Zertifikate überhaupt funktionieren sollten.
Nachwuchs ist nunmal der natürliche Ablauf, und man muß kein Züchter sein, um ein trächtige Tier zu haben.
Gibt es dann ein Zertifikat des "natürlichen Nachwuches" alternativ zur Züchterlizenz?
Am besten gar keine Tierzucht. Zeichne trotzdem mit.
Zitat: von Lupinal
@Nutzer4902401 | heute - 10:21:
Ich lehne den ganzen überflüssigen Dirigismus ab.
Nicht nur kostet der einen Haufen Geld und Zeit, er versaut einem auch die Lebensqualität.
Zitat: von Lupinal
@Nutzer4902401 Wie häufig ist Tiermißhandlung im nicht-kriminellen Umfeld überhaupt?
Zitat: von Lupinal
@Nutzer4902401 Oder kriegt man als Rentner keine Hunde mehr aus dem Tierheim, weil man "zu alt" für eine artgerechte Haltung sein soll; ...wenn man selber regelmäßig 50km-Touren mit dem Rad schafft, und der Hund kleiner oder schon älter oder ist?
Nein- einen Hund bekommen Sie als Rentner nicht mehr, sobald sie ein gewisses Alter erreicht haben (ca. 60 Jahre) und ebenso keine Katze. Denn die Argumentation ist diese: Was wenn sie vor dem Tier versterben- wer kümmert sich dann darum? Was wenn das Tier krank wird und ihre Rente nicht reicht um diesem Tier eine angemessene medizinische Versorgung bezahlen zu können?
Auch läuft ein kleiner Hund nicht artgerecht am Rad, sondern zu Fuß. Ein alter Hund soll ebenfalls nicht mehr am Rad laufen müssen.
Vielleicht beschäftigen Sie sich mal mit dem Elend der Tiere auf dieser Welt- aber insbesondere auch erst mal in Deutschland!
@Nutzer4902401 | heute - 10:21:
Ich lehne den ganzen überflüssigen Dirigismus ab.
Nicht nur kostet der einen Haufen Geld und Zeit, er versaut einem auch die Lebensqualität.
Wie häufig ist Tiermißhandlung im nicht-kriminellen Umfeld überhaupt?
Und deswegen darf Oma Erna nach 70 Jahren Kaninchenhaltung keine mehr besitzen, weil sie einen abstrakte schriftliche Prüfung nicht mehr packt?
Oder kriegt man als Rentner keine Hunde mehr aus dem Tierheim, weil man "zu alt" für eine artgerechte Haltung sein soll; ...wenn man selber regelmäßig 50km-Touren mit dem Rad schafft, und der Hund kleiner oder schon älter oder ist?
Petent ich vermute, auch hier sind mafiöse Strukturen quicklebendig, man liest bspw. über qualvolle Tiger, die in Vietnam für reiche Chinesen gezüchtet werden und in den USA/Sheichdiktaturen/EU ist geldmäßig, mehr zu holen.
"So gesehen" ist Kokain usw in großem Maße auch verboten aber die Polizei kommt kaum hinterher.
Neutral, weiß nicht ob Zertifikate genügen.
Hallo Petent,
was macht nun der Hundebesitzer, der nicht als Züchter registriert ist, wenn seine Hündin Welpen bekommt?
Töten oder zur Verfütterung an Tiergärten und Zoos abgeben, wie es in Dänemark praktiziert wird?
Ein hehres Ziel, leider komplett nicht umsetzbar. Das Internet ist halt mal das Internet.
Und ich würde auch gleich Sachkundenachweis und Nachweis angemessener Haltungsbedingungen von den Käufern und zukünftigen Haltern abverlangen, auch im analogen Handel. Plus Registrierung und Chippen ...
Exoten wären bei mir grundsätzlich verboten außerhalb von Zoos, zugelassenen Forschungsinstituten und Pharmabetrieben (z.B. Forschung über und Produktion von Antiseren). Typen, die Anakondas, Mambas, Skorpione, Papageien, Schnappschildkröten, Bartagamen, Skunks, u.v.a.m. nicht nur halten als Schw**zersatz, sondern bei Überforderung dann auch noch aussetzen, sind nur eines: Asozial. Und kriminell.