Vaccina | Fri Aug 29 02:35:01 CEST 2025 - Fri Aug 29 02:35:01 CEST 2025

Zitat: von Nutzer6222973
Anstatt nach oben zu korrigieren und immer mehr zu fordern:
Warum nicht andersherum und den Bürgergeldfreibetrag an den der Grundsicherung
anpassen ?



Antwort Vaccina: .Dass hier irgendwann diese Forderung kommt, war wohl unausweichlich. Warum nicht? Weil Bürgergeld-Berechtigte jetzt schon von der Gesellschaft zu sehr ausgegrenzt sind und dies nicht gerne (Grundsicherungsbezieher sowieso) - und das Grundgesetz ein Existenzminimum zusagt sowie soziale und Gesellschaftliche Teilhabe, was nicht wirklich erfüllt wird.. Und Bürgergeldberechtigte schon jetzt zu wenig Geld haben in Anbetracht des Reichtums der BRD und oft nicht die Möglichkeit haben und nie haben werden, viel mehr Geld zu verdienen, weil der Markt sie nicht haben will.
Die Grundsicherungsberechtigten natürlich erst recht! Sie dürfen auf keinen Fall schlechter als Bürgergeldberechtigte gestellt werden- meine Forderung ist, dass Einschränkungen in Freiheit und Zuverdienstmöglichkeit für Grunssicherungsberechtigte ganz aufgehoben werden, wie es auch für "normale" Rentner gilt.

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Nutzer5699432 | Sun Aug 24 11:21:43 CEST 2025 - Sun Aug 24 11:21:43 CEST 2025

Zitat: von Das Anthropische Prinzip
Ylander spricht etwas an. Und mit bisher 2 hilfreichen Sternchen dazu. Weil es kein Recht auf Bürgergeld gäbe, solle man dankbar sein. Und nichts vergleichen. Wie kann man das verstehen, wie haben das mindestens 2 schon verstanden? Mich erinnert es an das erste Treffen von Trump und Selenskyi. Demnach würde die Dankbarkeit auch nicht helfen, und das Bürgergeld einfach gestrichen. Wie nah wir da dran sind weiß ich nicht, kommt wohl auf die Wähler zur AfD drauf an. Noch ist es nicht soweit. Reicht also erstmal Dankbarkeit zu zeigen. Das geht irgendwie nicht. Also, ich mein', wie jetzt? Mit einer Verbeugung, im Fernsehen? Vielleicht sogar.

Was es aber heißt, was Ylander da anspricht, Bürgergeldempfänger hätten keine Rechte etwas zu fordern. Und das finden mindestens 2 weitere auch so. Falls doch was anderes damit gesagt sein sollte, dann habe ich das jetzt eben gesagt. Macht nur in dem Sinn kein Sinn, weil ich ja dagegen bin.

Das Bürgergeld muss angehoben werden um die Dankbarkeit weiter anzuheben. Ne, so ist das eben nicht gemeint. Es meint nur, da gibt es keine Diskussion mit anderen Meinungen, und Bürgergeldempfänger haben auch nichts zu sagen. Man weiß gar nicht woher das Bürgergeld Geld eigentlich kommt, so wie der Staatshaushalt zum Beispiel auch durch ein Sondervermögen flankiert werden kann, durch ausländische Investoren, so könnte das Geld auch daher kommen. Und der arbeitende Steuerzahler um den es wohl im Vergleich geht, zumal nicht die Vermögenden ohne Arbeit die auch Steuern zahlen, zahlt nur für das was er auch haben will über die Steuern. Weiß man eigentlich auch nicht, was das ist, was er davon bekommt. Alles ebend, was von Steuergeldern bezahlt wird.

Aber der Bürgergeldempfänger hat jetzt keine Rechte. Warum? Ich denke das sollte geändert werden. Also hat er Rechte oder keine? Ich meine er hat welche, die mehr sind als nur das Recht auf Dankbarkeit, weil das darf man ihm ruhig entziehen, wenn man es so nötig hat.

Also, wo das geklärt ist, welche Rechte hat er denn jetzt? Na wie alle anderen auch, was sonst. Ein Recht auf Unterstützung durch den Staat. Für das was er alleine nicht schafft und erreichen kann, aber will! Will der gar nichts? Na wenn man ihn nicht zu Wort kommen lässt, sieht das natürlich danach aus.



Jegliche Diskussion zu Themen wie diesem, eskalieren in diesem Forum offenbar immer in 2 Lager. Die einen, die verstehen wie Menschen in eine Situation geraten aus der sie ohne fremde Hilfe nicht mehr heraus kommen.
Die anderen, die der Meinung sind, wenn es diese fremde Hilfe nicht gäbe, ginge es allen besser, weil die Hilfsbedürftigkeit allein aus dem Angebot der Hilfe resultiert.
Natürlich kann die Gesellschaft nicht alle auffangen.... tut sie ja auch nicht!
Sonst gäbe es keine Kinderarmut, keine Obdachlosigkeit, keinen Bildumgsnotstand, keine Drogenabhängigkeit.....
Es liegt in der Natur des Menschen, dass er alles versucht um zu überleben und alles versucht um dieses Überleben so erträglich wie möglich zu gestalten.
Aber..... irgendwann macht sich so etwas wie Hoffnungslosigkeit breit und dann wirds schwierig. Schwierig zu leben und schwierig zu helfen.
Dann ist es nicht einfach zu sagen wir geben mehr Hilfe aber es ist auch menschlich gesehen nicht einfach zu sagen wir geben weniger oder gar keine Hilfe mehr. Das würde bedeuten, nicht nur die Hilfsbedürftigen verlieren jegliche Hoffnung sondern auch diejenigen die helfen können geben auf.
Ob dadurch eine Verbesserung eintreten wird?
Wohl eher nicht. Vielleicht müssen wir Alle uns mal vor Augen halten, dass jeder Euro den wir in Händen halten einem anderen Menschen gerade nicht zur Verfügung steht.
Teilen ....... und herrschen war schon in der Antike das Rezept und erst als man glaubte herrschen zu können ohne zu teilen, führte der Weg in den Untergang.

Vielleicht sollten wir uns wirklich einmal ernsthaft die Frage stellen und vor allem beantworten, was uns als Menschen von den Tieren unterscheidet.
Ja wir bringen uns aus den unterschiedlichsten Gründen gegenseitig um.
Aber wir helfen uns auch gegenseitig wenn wir in Not sind. Wir unterstützen andere Menschen die Hilfe brauchen. Wir befinden uns vielleicht gerade in einer Phase in der es uns vorkommt, als gäbe es gerade zu viele Hilfsbedürftige und einige können sich gerade überhaupt nicht vorstellen, dass es überhaupt noch möglich wäre, dieser großen Zahl irgendwie zu helfen. Es gibt auf der anderen Seite aber offensichtlich Menschen die schon gar nicht mehr wissen was sie mit ihrem Vermögen überhaupt noch anstellen sollen ausser es weiter zu vermehren.
Genug ist ganz offensichtlich nie genug.
Genug ist offenbar immer nur das, was wir bereit sind zu teilen.
Wer lebt denn wortwörtlich tatsächlich aus eigener Kraft?
Der Arbeiter, der auf einen Arbeitgeber angewiesen ist? Der Arbeitgeber, der ohne Arbeiter sein Unternehmen nicht bewirtschaften kann? Der Künstler der ohne Käufer von seiner Kunst nicht leben kann?
Das einzige was funktioniert ist, dass alle miteinander einen Ausgleich finden. Dazu gehört aber eben auch die Schwachen in der Gesellschaft nicht im Elend verkommen zu lassen. Oder wollen wir wirklich das Recht des Stärkeren..... dann bleibt am Ende einer übrig und was hat dieser dann davon???
Geld kann man nicht essen, nicht trinken, nicht atmen. Mit Geld kann man sich selbst noch nicht einmal ein Dach über dem Kopf bauen, wenn nicht jemand hilft oder wenigstens das Material bereit hält.
Ohne Gemeinschaft sind wir nichts. Wenn wir damit beginnen einzelne von der Gemeinschaft abzukoppel, sind wir früher oder später selbst diejenigen die abgekoppelt werden.

Für die "Oberverdachtschöpfer" unter uns, ich bin weder links noch rechts. Ich bin nur Mensch und habe keine Angst davor, dass es einem Empfänger von Bürgergeld oder Grundsicherung zu gut gehen könnte wenn dieser sich ohne Anrechnung auf die staatlichen Leistungen im Rahmen eines Freibetrages etwas dazu verdienen dürfte.
Ich maße mir auch nicht an anderen vorzurechnen wie sie in ihrer individuellen Situation besser mit ihren finanziellen Mitteln umzugehen haben.
Wenn ich einem Bedürftigen Geld gebe, dann traue ich diesem zu, dass er selbst am besten weiß welches Bedürfnis damit am dringendsten zu befriedigen ist. Ich erwarte auch nicht davon irgendwas zurück zu bekommen und schon gar keine Zinsen.
Hilfe ist eben Hilfe und kein Geschäft.

Die Mächtigen dieser Welt gehen wortwörtlich über Leichen, für mehr Macht, mehr Land, Rohstoffe oder Ideologien. Das fängt aber im Kleinen an mit der Frage wann hat ein Bedürftiger genug? Vor allem die Frage, wer will das auf welcher Grundlage entscheiden?
Sind selbst erarbeitete 100 oder 120€ zusätzlich zum Existenzminimum zuviel?
Muss man den Leuten wirklich die letzte Hoffnung nehmen selbst an ihrem Leben etwas ändern zu können?
Geht es vielleicht ums Prinzip? Falls ja, sind wir selbst in letzter Konsequenz dazu bereit uns dem gleichen Prinzip zu unterwerfen ohne jegliche Zweifel und Ausnahme?
Glauben wir ernsthaft es würde was ändern, wenn wir einen solchen Freibetrag ablehnen?
Gibt es deshalb dann auch nur einen einzigen Hilfsbedürftigen weniger? Geht unsere Gesellschaft wirklich daran zugrunde, wenn sich der Grundsicherungsempfänger von diesem Geld einen Wunsch erfüllt, den er sich sonst nicht leisten könnte?

4 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

FrauMeyer85 | Fri Aug 22 17:06:02 CEST 2025 - Fri Aug 22 17:06:02 CEST 2025

Zitat: von Ylander
Zitat: von Zvjg
Weil niemand etwas davon hat, wenn Grundsicherungs- und Bürgergeldempfänger hinter verglasten Scheiben still ihrem Ende entgegendämmern und vorher noch hohe Kosten für das Gesundheitssystem verursachen, weil es einfach nicht läuft...

Alle profitieren davon, wenn Grundsicherungsempfänger Kellnern, Stadtführungen anbieten, vhs-Kurse geben undundund...

Wenn nun aber von jeglichem Verdienst - und sei er noch so bescheiden- stets über 70% abgezogen werden, lohnt sich die Tätigkeiten meist kaum, da mit jeder Tätigkeit auch Ausgaben verbunden sind: Parkgebühr, Kleidung, Literatur etc.

Damit wird die Tätigkeit unmöglich.



Oder aber man schiebt die Finanzierung der Ausgaben so einfach unethisch der Familie der Erkrankten und Bedürftigen zu, die aber einerseits weder unterhaltspflichtig sind - und andererseits dann auch weniger Geld zum Leben haben - obgleich selbst nicht erkrankt.

Es wäre bei dieser wirklich äußerst geringen Summe tatsächlich angemessen, etwas großzügiger zu sein...

Warum nicht bei 120€ frei pro Monat?
Schon das ist sehr sehr wenig...


Wenn Bürgergeldempfänger sich etwa hinzuverdienen können, dann können sie auch regulär arbeiten.

Ich kann die hinter der Petition steckende Mentalität nicht nachvollziehen. Ich wäre für jeden EUR dankbar, den ich aus eigener Kraft erwirtschafte, und mit dem ich nicht mehr dem Staat auf der Tasche liege.

Bei mir ist es genau anders herum: Ich setze alles daran, dem Staat nicht zur Last zu fallen, auch nicht für den Fall einer Pflegebedürftigkeit. Doch linke Politiker tun alles, mich durch Steuern und "Sozial"abgaben so sehr zu schröpfen und an die Kette zu legen, dass ich auf staatliche Hlfe angewiesen wäre. Ist das nicht Sozialstaat Pervers? Was geht nur in deren Köpfen ab? Haben die vollends Maß und Mitte verloren? Oder wollen sie schlicht und einfach möglichst viele abhängige Menschen? Ich befürchte Letzteres. Und das wäre grob verfassungswidrig. Wenn es noch schlimmer kommt als jetzt schon, dann werde ich alle Hebel i.S.d. Art 19 Abs. 4 und 20 Abs. 4 GG in Bewegung setzen. Ich lasse mir von den linken Politikern nicht widerstandslos meine Existenz zerstören! Die sind viel gefährlicher als die AfD!



Oft wird Bürgergeld und Grundsicherung in einen Topf geworfen, dabei sind das zwei verschiedene Leistungen mit unterschiedlichen Regeln. In der Grundsicherung sind viele Menschen, die voll erwerbsgemindert sind, also aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als 3 Stunden täglich arbeiten können. Kleine Hinzuverdienste sind erlaubt, aber so begrenzt, dass man damit kaum aus der Grundsicherung herauskommt. Genau hier setzt die Petition an. Mit etwas mehr Freibetrag könnten Betroffene wichtige Zusatzkosten decken, z. B. für Pflegeprodukte oder Hilfsmittel, die sonst nicht übernommen werden. Das ist keine Forderung nach Luxus, sondern nach fairer Behandlung, um trotz Krankheit ein Stück Eigenständigkeit zu behalten.

Zitat: "Ich will dem Staat nicht auf der Tasche liegen“
Diese Aussage klingt verantwortungsbewusst ist aber faktisch: Niemand lebt gern von Grundsicherung. Aber das Leben läuft nicht nach Wunsch, Krankheit, Erwerbsminderung, Schicksalsschläge führen in die Situation, in der sich der Petent höchstwahrscheinlich befindet.

Mir fällt auf, dass Ihr Kommentar eher eine generelle Kritik am Sozialstaat ist. Diese Petition beschäftigt sich aber speziell mit der Ungleichbehandlung beim Hinzuverdienst zwischen Grundsicherung nach SGB XII und Bürgergeld nach SGB II.

3 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Ylander | Fri Aug 22 16:42:39 CEST 2025 - Fri Aug 22 16:42:39 CEST 2025

Zitat: von Zvjg
Weil niemand etwas davon hat, wenn Grundsicherungs- und Bürgergeldempfänger hinter verglasten Scheiben still ihrem Ende entgegendämmern und vorher noch hohe Kosten für das Gesundheitssystem verursachen, weil es einfach nicht läuft...

Alle profitieren davon, wenn Grundsicherungsempfänger Kellnern, Stadtführungen anbieten, vhs-Kurse geben undundund...

Wenn nun aber von jeglichem Verdienst - und sei er noch so bescheiden- stets über 70% abgezogen werden, lohnt sich die Tätigkeiten meist kaum, da mit jeder Tätigkeit auch Ausgaben verbunden sind: Parkgebühr, Kleidung, Literatur etc.

Damit wird die Tätigkeit unmöglich.



Oder aber man schiebt die Finanzierung der Ausgaben so einfach unethisch der Familie der Erkrankten und Bedürftigen zu, die aber einerseits weder unterhaltspflichtig sind - und andererseits dann auch weniger Geld zum Leben haben - obgleich selbst nicht erkrankt.

Es wäre bei dieser wirklich äußerst geringen Summe tatsächlich angemessen, etwas großzügiger zu sein...

Warum nicht bei 120€ frei pro Monat?
Schon das ist sehr sehr wenig...



Wenn Bürgergeldempfänger sich etwa hinzuverdienen können, dann können sie auch regulär arbeiten.

Ich kann die hinter der Petition steckende Mentalität nicht nachvollziehen. Ich wäre für jeden EUR dankbar, den ich aus eigener Kraft erwirtschafte, und mit dem ich nicht mehr dem Staat auf der Tasche liege.

Bei mir ist es genau anders herum: Ich setze alles daran, dem Staat nicht zur Last zu fallen, auch nicht für den Fall einer Pflegebedürftigkeit. Doch linke Politiker tun alles, mich durch Steuern und "Sozial"abgaben so sehr zu schröpfen und an die Kette zu legen, dass ich auf staatliche Hlfe angewiesen wäre. Ist das nicht Sozialstaat Pervers? Was geht nur in deren Köpfen ab? Haben die vollends Maß und Mitte verloren? Oder wollen sie schlicht und einfach möglichst viele abhängige Menschen? Ich befürchte Letzteres. Und das wäre grob verfassungswidrig. Wenn es noch schlimmer kommt als jetzt schon, dann werde ich alle Hebel i.S.d. Art 19 Abs. 4 und 20 Abs. 4 GG in Bewegung setzen. Ich lasse mir von den linken Politikern nicht widerstandslos meine Existenz zerstören! Die sind viel gefährlicher als die AfD!

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Das Anthropische Prinzip | Fri Aug 22 14:33:18 CEST 2025 - Fri Aug 22 14:33:18 CEST 2025

Ylander spricht etwas an. Und mit bisher 2 hilfreichen Sternchen dazu. Weil es kein Recht auf Bürgergeld gäbe, solle man dankbar sein. Und nichts vergleichen. Wie kann man das verstehen, wie haben das mindestens 2 schon verstanden? Mich erinnert es an das erste Treffen von Trump und Selenskyi. Demnach würde die Dankbarkeit auch nicht helfen, und das Bürgergeld einfach gestrichen. Wie nah wir da dran sind weiß ich nicht, kommt wohl auf die Wähler zur AfD drauf an. Noch ist es nicht soweit. Reicht also erstmal Dankbarkeit zu zeigen. Das geht irgendwie nicht. Also, ich mein', wie jetzt? Mit einer Verbeugung, im Fernsehen? Vielleicht sogar.

Was es aber heißt, was Ylander da anspricht, Bürgergeldempfänger hätten keine Rechte etwas zu fordern. Und das finden mindestens 2 weitere auch so. Falls doch was anderes damit gesagt sein sollte, dann habe ich das jetzt eben gesagt. Macht nur in dem Sinn kein Sinn, weil ich ja dagegen bin.

Das Bürgergeld muss angehoben werden um die Dankbarkeit weiter anzuheben. Ne, so ist das eben nicht gemeint. Es meint nur, da gibt es keine Diskussion mit anderen Meinungen, und Bürgergeldempfänger haben auch nichts zu sagen. Man weiß gar nicht woher das Bürgergeld Geld eigentlich kommt, so wie der Staatshaushalt zum Beispiel auch durch ein Sondervermögen flankiert werden kann, durch ausländische Investoren, so könnte das Geld auch daher kommen. Und der arbeitende Steuerzahler um den es wohl im Vergleich geht, zumal nicht die Vermögenden ohne Arbeit die auch Steuern zahlen, zahlt nur für das was er auch haben will über die Steuern. Weiß man eigentlich auch nicht, was das ist, was er davon bekommt. Alles ebend, was von Steuergeldern bezahlt wird.

Aber der Bürgergeldempfänger hat jetzt keine Rechte. Warum? Ich denke das sollte geändert werden. Also hat er Rechte oder keine? Ich meine er hat welche, die mehr sind als nur das Recht auf Dankbarkeit, weil das darf man ihm ruhig entziehen, wenn man es so nötig hat.

Also, wo das geklärt ist, welche Rechte hat er denn jetzt? Na wie alle anderen auch, was sonst. Ein Recht auf Unterstützung durch den Staat. Für das was er alleine nicht schafft und erreichen kann, aber will! Will der gar nichts? Na wenn man ihn nicht zu Wort kommen lässt, sieht das natürlich danach aus.

1 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Zvjg | Thu Aug 21 17:34:49 CEST 2025 - Thu Aug 21 17:34:49 CEST 2025

Weil niemand etwas davon hat, wenn Grundsicherungs- und Bürgergeldempfänger hinter verglasten Scheiben still ihrem Ende entgegendämmern und vorher noch hohe Kosten für das Gesundheitssystem verursachen, weil es einfach nicht läuft...

Alle profitieren davon, wenn Grundsicherungsempfänger Kellnern, Stadtführungen anbieten, vhs-Kurse geben undundund...

Wenn nun aber von jeglichem Verdienst - und sei er noch so bescheiden- stets über 70% abgezogen werden, lohnt sich die Tätigkeiten meist kaum, da mit jeder Tätigkeit auch Ausgaben verbunden sind: Parkgebühr, Kleidung, Literatur etc.

Damit wird die Tätigkeit unmöglich.

Oder aber man schiebt die Finanzierung der Ausgaben so einfach unethisch der Familie der Erkrankten und Bedürftigen zu, die aber einerseits weder unterhaltspflichtig sind - und andererseits dann auch weniger Geld zum Leben haben - obgleich selbst nicht erkrankt.

Es wäre bei dieser wirklich äußerst geringen Summe tatsächlich angemessen, etwas großzügiger zu sein...

Warum nicht bei 120€ frei pro Monat?
Schon das ist sehr sehr wenig...

5 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

Ylander | Thu Aug 21 14:25:41 CEST 2025 - Thu Aug 21 14:25:41 CEST 2025

Zitat: von FrauMeyer85
Weil es Menschen betrifft, die aufgrund von Krankheit bzw. Alter nicht mehr Teil- bzw Vollzeit arbeiten können, obwohl sie wollen.
Und diese Menschen erhalten in der Regel Rente bzw Erwerbsminderungsrente. Es ist ein Bruchteil, den sie an Grundsicherung dazu erhalten (können).
Es ist sozial ungerecht, wenn Kranke und Alte dann noch 2/3 von ihren 100€ Verdienst im Monat auf die Grundsicherung angerechnet bekommen. Und beim Bürgergeld findet keine Anrechnung statt bei 100€.



Da erliegen Sie einem fundamentalen Irrtum. Es gibt keinen Anspruch auf Gleichheit im Unrecht. Und die Zahlung des Bürgergels ist Unrecht.

Also: Hören Sie auf, sich zu vergleichen und nach links und rechts zu schauen. Seien Sie dankbar dafür, was Sie bekommen.

2 Personen finden diesen Beitrag hilfreich

FrauMeyer85 | Thu Aug 21 12:31:56 CEST 2025 - Thu Aug 21 12:31:56 CEST 2025

Weil es Menschen betrifft, die aufgrund von Krankheit bzw. Alter nicht mehr Teil- bzw Vollzeit arbeiten können, obwohl sie wollen.
Und diese Menschen erhalten in der Regel Rente bzw Erwerbsminderungsrente. Es ist ein Bruchteil, den sie an Grundsicherung dazu erhalten (können).
Es ist sozial ungerecht, wenn Kranke und Alte dann noch 2/3 von ihren 100€ Verdienst im Monat auf die Grundsicherung angerechnet bekommen. Und beim Bürgergeld findet keine Anrechnung statt bei 100€.

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