@Vaccina | 11.01.2026 - 21:57 :
Tja, der Generation, mit denen man im Altenheim "Highway to Hell" singen wird, wird die folgen, die als letzte Erinnerung bei der Dauerberieslung im TV fragt, wann die Tante mit der Peitsche kommt, die man anrufen soll...
@CYBERYOGI =CO=Windler | 14.01.2026 - 03:34:
Schönes Beispiel!
Pornos sind Fake - ein Scherz ohne Anspruch auf Realität. Man muss sie nicht verbieten (außer bei Vergewaltigungsverherrlichung u.ä.) sondern widerlegen! Das gerhört zur ganz normalen Erziehungsarbeit dazu und ist nicht schwer. Actionfilme wie Fast & Furious sind schließlich auch keine Anleitung für korrektes städtisches Autofahren und ebenso als "Verkehrs"-Erziehung ungeeignet. Trotzdem sind sie nicht illegal.
zu: Nutzer3702747 | 11.12.2025 - 09:13 (Zuletzt geändert am 11.12.2025 - 09:14 von Nutzer3702747 )
Ich möchte daran erinnern, dass einem Nachts , zumindest ne Zietlang, auf den privaten Tv-Sendern regelmäßig dicke nackte "Titten" und Sexwerbung entgegensprangen- Ungewollt. Ich WOLLTE das NICHT sehen.
Wie es heute ist, weiss ich nicht, ich schaue die privatsender wegen der vielen Werbung mittlerweile schon seit Jahren GAR nicht mehr........
an CYBERYOGI =CO=Windler | 17.12.2025 - 01:18
Das sehe ich ganz anders als Sie- Kinder und jugendliche MÜSSEN geschützt werden. Allerdings nicht auf einem Weg, der jeden Erwachsenen, der sich im Netz bewegt zum gläsernen Menschen macht.
pornografische Darstellungen haben meist NICHTS mit dem wirklichen Leben zu tun, sondern sind bestenfalls eine unter Lupe und nur einem bestimmten Ausschnitt dargestellten teil des Lebens., Sie haben auch nichts mit dem Leben von Nudisten und einer natürlichen Nacktheit zu tun, die ja nicht ständig in Großaufnahme ihre Geschlechtsteile zur Schau stellen, sondern in der Regel ganz neutral sich nackt bewegen.manchmal mit sichtbaren Erregungen....Wer aber Sex haben will, zieht sich auch hier in der Regel zurück.
Und die Darstellung der Sexualität in Pornos ist oft überaus einseitig und hat auch nicht wirklich mit dem wirlichen Leben zu tun sondern vermittelt jungen Menschen ein falsches Bild und falsche Erwartungen- Oft eher ein Wunschbild, von Männern erdacht und sehr auf den reinen Akt reduziert.-
Auch unfreiwillig und aus Versehen auf Pornografische Bilder zu stoßen halte ich eher für schädigend als für befreiend.Besonders in einer sonst immer Kleidungsverhüllten Gesellschaft.
Die gesetzliche Definition "Pornographie" ist veraltet und gehört in der jetzigen Form ganz abgeschafft. Anblick von Genital-Großaufnahmen ist etwa so jugendgefährden wie Fußball, Volksmusik oder Karneval; man kann all das nervig finden, aber Verbote sind absurd. Sowas verhindert weder Schwangerschaft noch Geschlechtskrankheiten. Im Gegenteil sollte es Vorschrift werden, dass Kinderspielzeuge die nackte Menschen darstellen (Barbiepuppen etc.) mit stilisierten genitalen Geschlechtsmerkmalen ausgestattet sein MÜSSEN um Entfremdung der Kinder vom Menschsein vorzubeugen. Für einen Nudisten z.B. kann Anblick von Kleidung oder bestimmter Tätigkeiten weit aufreizender als der von Nacktheit sein (alles kann zum Fetisch werden, wenn man es nur stak genug unterdrückt), daher ist das Zensurkonzept "Pornographie" schiere Willkür.
Langfristig gehört in einer altersfluiden Gesellschaft das Konzept des Lebensalters im Jugendmedienschutz ganz abgeschafft und eher durch ein ausdifferenziertes System von formalisierten Triggerwarnungen ersetzt, die vom Gerät automatisiert zu beachten sind. Spätestens in Zeiten genverbesserten Nachwuchses wird sich dies sehr stark ausdifferenzieren, wenn entsprechende "Kinder" plötzlich ab 12 Jahren den Stand Erwachsener erreichen, und anderseits schon heute leider viel zu viele medienverwahrloste Erwachsene auch mit 30 noch nicht reif für handelsüblichen Unterhaltungsmedienkonsum sind, da sie z.B. mit Online-Casinos nicht umgehen können oder sich in von Social Media in den Scrollsumpf treiben lassen.
=> absolut KEINE Mitzeichnung für solchen Spießerwahn
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Mal abgesehen von dem Thema "anonym" ist das doch alles schon in Arbeit: Die euID.
In absehbarer Zeit wird das sicherlich die einzige Möglichkeit sein, auf irgendetwas zuzugreifen. Sofern noch genug digitale Euros im euWallet übrig sind, und aus der verknüpften elektronischen Patientenakte kein Herzinfarktrisiko hervorgeht, werden ja vielleicht sogar Pornos erlaubt...
Also, einfach abwarten, für unser Wohl wird schon gesorgt.
Anonymität liegt natürlich nicht im Interesse des Herausgebers der ID und die wird es demzufolge auch nicht geben, aber irgendwas is' ja immer...
Petition ist als überflüssig abzulehnen, da deutlich härtere Maßnahmen auf EU-Ebene bereits in Arbeit, bzw. teilweise schon etabliert, sind.
Das was die Petiton fordert ist seit Jahr(zehn)ten geltende Rechtslage für Webseiten im Zuständigkeitsbereich der deutschen Regelungen. Seit ein Anbieter eines AVS diese Regelung genutzt hat um sich eines nutzerseitig akzeptierten und kostenlosen, aber nur begrenzt sicheren Konkurrenzsystems zu entledigen, die sichereren Alternativen im Markt aber nicht angenommen wurden, gibt es von diesen Seiten halt kaum noch welche.
Also ist ja echt nicht mein Gebiet, aber werden diese Pornoseiten denn in Deutschland, also im Zuständigkeitsbereich der Landesmedienanstalten, gehostet? Würde mich ja wundern.