Diskussion zur Petition 66311
Verbraucherschutz
Angabe des Verunreinigungsgrades mit Glyphosat auf Bierflaschen vom 17.06.2016
Diskussionszweig: Problem nicht vorhanden
Es gibt nur eine "sogenannte" Studie vom Umweltinstitut München im Auftrag eines Umweltverbandes. Das Umweltinstitut München ist schwerlich als unabhängiges Forschungsinsitut zu bezeichnen. Es ist vielmehr ein Verein mit politischen Interessen.
Weiterhin musste dieses Institut mittlerweile zugeben das die Ergebnisse mit der fachlich höchst umstrittene ELISA-Methode gewonnen wurden. Da zudem die vollständige Untersuchung nicht vorgelegt werden konnte und eingeräumt wurde, dass nur eine extrem geringe Zahl von Proben genommen wurde (die keine pauschale Aussage zulässt), muss man die Seriosität der Untersuchung ernsthaft in Zweifel ziehen.
Zudem haben alle 14 betroffenen Brauhäuser Untersuchungen bei renomierten Laboren in Auftrag gegeben wobei , meines Wissens nach, kein Ergebnis des Umweltinstitutes bestätigt werden konnte.
Darüber hinaus ist es schon fast überflüssig zu erwähnen, dass nach dem deutschen Pflanzenschutzrecht die Verwendung von Glyphosat in Braugetreide verboten ist.
Für alle Personen die trotzdem annehmen das die Untersuchung des Umweltinstituts München richtig ist ein kleiner Hinweis zu richtigen Einordnung des Problems.
Laut einer Angabe des BfR (Bundesinstitutes für Risikobewertung) muss ein Konsument pro Tag ca. 1000 Liter von diesem Bier trinken um den aktuellen Grenzwert zu erreichen.
Für mich ein klares Ergebnis: Ablehnung